ZZ Top

Eure fünf Lieblingsalben von ZZ Top?

  • ZZ Top's First Album

    Stimmen: 4 22,2%
  • Rio Grande Mud

    Stimmen: 9 50,0%
  • Tres Hombres

    Stimmen: 12 66,7%
  • Fandango!

    Stimmen: 6 33,3%
  • Tejas

    Stimmen: 4 22,2%
  • Degüello

    Stimmen: 8 44,4%
  • El Loco

    Stimmen: 1 5,6%
  • Eliminator

    Stimmen: 7 38,9%
  • Afterburner

    Stimmen: 5 27,8%
  • Recycler

    Stimmen: 3 16,7%
  • Antenna

    Stimmen: 4 22,2%
  • Rhythmeen

    Stimmen: 2 11,1%
  • XXX

    Stimmen: 2 11,1%
  • Mescalero

    Stimmen: 2 11,1%
  • La Futura

    Stimmen: 3 16,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    18

Perfectionist

Aktives Mitglied
Der Festplatz in Bietigheim ist eine interessante Location. Alleine schon wegen der häufig auf dem Viadukt vorbeifahrenden Züge ;-) Nicht dass es groß gestört hätte, und zumindest an meiner Position war der Sound so laut, dass man die Züge kaum gehört hat... ich kann mir vorstellen, dass es weiter hinten angenehmer klang, aber dafür hätte ich aus der Entfernung gar nichts mehr gesehen. Es war so schon schwierig genug, da recht viele große Menschen vor mir standen und gerne auch mal Handys in die Höhe gereckt wurden.

Wenn man vorher weiß, was einen erwartet, bleibt die Enttäuschung eher gering. Die kurze Spieldauer (1 + 1/4 Stunde) war zwar bedauerlich, aber eben schon bei allen Konzerten der Band in den letzten Jahren so (Ausnahme auf dieser Tour lediglich der Auftritt beim Montreux Jazz Festival). Zudem gab es mit dem Siggi Schwarz Trio eine großartige Vorband, die sieben (hauptsächlich Blues-)Klassiker herunterrockte. Der Bassist glänzte auch als Sänger, während Schwarz zeigte, warum er als einer der besten deutschen Rockgitarristen gilt und extra von ZZ-Gitarrist Billy Gibbons als Vorgruppe verlangt wurde. Ärgerlich fand ich nur, dass besonders während der Vorband so viel gelabert wurde. Hallo? Da vorne spielt die Musik! Und da war auch wirklich alles live!

Das ist dann auch einer der Kritikpunkte bei ZZ Top. Nicht nur, dass sie ihr Set kaum ändern und immer das Gleiche spielen. Wenn man darauf achtet, hört man eben auch, was live ist und was nicht. Dass bei "Sharp Dressed Man" ein Synthesizer mitlaufen muss, kann ich ja noch irgendwie verstehen (durch einen Aussetzer der Gitarre war der auch wirklich laut und deutlich zu hören), auch wenn es die Band natürlich, genauso wie die Percussionspuren bei "Gimme All Your Lovin'" oder "Pearl Necklace", limitiert. Aber ich bin recht sicher, dass bei sechs der siebzehn Songs der Gesang ebenfalls aus dem Off kam. Auch das wusste ich schon teilweise vorher ("Legs" hat Billy Gibbons offenbar noch nie (!!) live gesungen), trotzdem ist es irgendwie enttäuschend. Wenn man Gibbons' tatsächlichen Gesang hört, kann man es auch verstehen, denn seine Stimme hat nun mal gelitten, und offenbar ist die Anstrengung teilweise einfach nicht mehr zu schaffen. Bassist Dusty Hill klang dafür gut wie immer - allerdings ist der gemeinsame Harmoniegesang bei "I Thank You" so dermaßen danebengeraten, dass ich mich später auch immer wieder gefragt habe, ob sein Gesang womöglich ebenfalls nicht live ist. Aber vielleicht höre ich da auch die Flöhe husten. Drummer Frank Beard wurde den Songs weitgehend gerecht - da hat man (z.B. vom 2008er Livemitschnitt "Live from Texas") schon anderes gehört. Ein bisschen hinter dem Beat spielt er natürlich immer, aber das gehört ja auch irgendwie dazu.

Was die Spieldauer angeht: Schade finde ich vor allem, dass es keinen langsamen Blues á la "Blue Jean Blues" oder "A Fool for Your Stockings" (oder eine Ballade á la "Rough Boy") gab, und "Cheap Sunglasses" fehlt auf dieser Tour auch sehr deutlich (dafür könnte ich gerne auf das peinlich schlüpfrige "Pearl Necklace" verzichten). Auch "La Grange" war ungewohnt kurz ohne das von früheren Versionen bekannte Jam-Medley. Erfreulich dafür Songs wie "I'm Bad, I'm Nationwide" oder "Just Got Paid" (mit toller Slide-Einlage). "My Head's in Mississippi" war, praktisch ohne Gimmicks!, ebenfalls toll, und im Intro gab es wohl tatsächlich mal ein bisschen Spontaneität, als Gibbons auf einen vorbeifahrenden Güterzug blickte und das Intro immer wieder abbrach. Die große Überraschung war für mich "I Gotsta Get Paid", ein Song, der sich mir aufgrund des schlechten Mixes/Masterings auf "La Futura" nie wirklich erschlossen hatte und erst live seine ganze Coolness gezeigt hat. Dazu passend hat Dusty Hill den Bass nicht auf der Gitarre, sondern auf einem Synthesizer gespielt. Apropos Bass: Bei "Jesus Just Left Chicago" gab es ein paar unglaublich laute Basstöne, bei denen einigen Zuschauern wohl das Herz schier stehengeblieben sein müsste.

Auch schön: das noch recht unverbrauchte "neue" Cover "Sixteen Tons", diesmal inklusive der zweiten Strophe (die auf "Greatest Hits Live" noch fehlte) und ein echter Stimmungskracher. "Jailhouse Rock" wirkt dagegen als letzte Zugabe ein wenig deplatziert, auch wenn es früher ein fester Bestandteil ihrer Shows war und Dusty Hill aus seiner Elvis-Verehrung nie einen Hehl gemacht hat. Das von einigen Kritikern vermisste "Viva Las Vegas" hat die Band nicht sonderlich häufig gebracht, wäre aber durchaus eine Überlegung wert.

Der Mehrwert eines ZZ-Top-Konzerts besteht mittlerweile im Vergleich zu einer DVD vor allem in der Stimmung und dem Publikum. Klar gibt es tolle Momente, in erster Linie, was das Gitarrenspiel angeht. Wirklich toll wäre es gewesen, wenn die Jungs Siggi Schwarz für ein, zwei Songs zurück auf die Bühne geholt hätten, um ein bisschen miteinander zu jammen.

Insgesamt ein Abend im Rahmen der Möglichkeiten. Die Stimmung war toll, und das Wetter toll (ein bisschen zu toll: Bei solch heißen Temperaturen sollte man in puncto Getränke etwas kulanter sein!), insofern sicher nicht verschwendetes Geld. Ob ich mir ZZ Top noch mal anschauen werde, hängt in erster Linie davon ab, ob die Setlist sich noch mal ändern wird. Kann ja passieren - angeblich arbeitet man bereits an einem neuen Studioalbum.
 

Marifloyd

Inventar
Vielen Dank für diesen interessanten Bericht. Selbst habe ich, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, ZZ Top nur einmal live im Rockpalast erlebt. Deine kritischen Anmerkungen zu dem Auftritt gefielen mir, da sie nachvollziehbar geschildert wurden.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Vielen Dank für diesen interessanten Bericht. Selbst habe ich, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, ZZ Top nur einmal live im Rockpalast erlebt. Deine kritischen Anmerkungen zu dem Auftritt gefielen mir, da sie nachvollziehbar geschildert wurden.
Der Rockpalast-Auftritt gilt auch unter Experten wohl als einer ihrer besten Auftritte, wobei die Band zu der Zeit generell sehr gut war. Die Integration von "zusätzlichen" Elementen haben Rush m.E. deutlich besser gemeistert.
 

Frequency

Mitglied
ZZ Top live in Konzert, das hat sich für mich schon seit 2002 erledigt...

Was hatte ich mich auf diesen Abend gefreut. Gary Moore (der seine Blues-Phase hinter sich hatte und wieder richtig Gitarre spielte! :D) zusammen mit ZZ Top. Als absoluter Moore-Fan war ich zwar überrascht, dass Gary als "Vorband" angekündigt war, dachte aber, dass ZZ Top eine schöne Zugabe wird.

Wie erwartet spielte dann Gary mit seiner damaligen fantastischen Tourband groß auf (nur leider zu kurz) und musste das Feld nach nur einer Zugabe räumen. In der Umbaupause dachte ich mir schon, die werden es aber nicht leicht haben. Ohne große Erwartungen wollte ich dann die 3 Hombres genießen und wurde so heftig enttäuscht, dass dies bis heute anhält. Der Sound war absolut grauenhaft, der Bass und die Bass-Drums hatten sich komplett überschlagen und von Billy`s Gitarre war fast überhaupt nichts zu hören. Die absolute Höhe war dann allerdings, dass ständig irgendwelche Sequenzer und Synthesizer in den Pausen weiterliefen und das auch beim Gesang sehr stark mit Einspielungen nachgeholfen wurde. Selbst in einer Karaoke-Bar hätte es besser geklungen. Die Männer am Mischpult schafften es nicht, bis zum Ende der normalen Show einen anständigen Sound hin zu bekommen.

Obwohl dies nicht meine Art ist, bin ich noch vor den ersten Zugaben geflüchtet ZZ-Top ist für mich Geschichte...
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Was hatte ich mich auf diesen Abend gefreut. Gary Moore (der seine Blues-Phase hinter sich hatte und wieder richtig Gitarre spielte! :D) zusammen mit ZZ Top. Als absoluter Moore-Fan ...
...überrascht mich so ein Kommentar. Gary hat doch auch in seiner Blues-Phase richtig Gitarre gespielt! :p Und mit "Texas Strut" sogar einen tollen Tribut an ZZ Top auf seinem ersten Bluesalbum untergebracht.

Der Sound war absolut grauenhaft, der Bass und die Bass-Drums hatten sich komplett überschlagen und von Billy`s Gitarre war fast überhaupt nichts zu hören.
Zumindest das kann ich von Bietigheimer Konzert nicht behaupten. Da war die Gitarre klar und deutlich zu hören.
 

Frequency

Mitglied
...überrascht mich so ein Kommentar. Gary hat doch auch in seiner Blues-Phase richtig Gitarre gespielt! :p Und mit "Texas Strut" sogar einen tollen Tribut an ZZ Top auf seinem ersten Bluesalbum untergebracht.

Diesen Kommentar hatte ich auch mit einem Smiley versehen! War doch spaßig gemeint. Natürlich hat er sehr starke Bluesscheiben gemacht, für mich war er halt hauptsächlich ein Rock-Gitarrist (mit keltischen Einschlägen)...
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Da hat's dir das Zitat verhauen :rolleyes: OK, verstehe, was du meinst. Aber diese Rock-Rückbesinnung war ja auch nur von kurzer Dauer, auch wenn die Bluesalben ab da deutlich rotziger und rauer wurden.
 

Rainer

Neues Mitglied
Ich weiß nur, dass das doppelte Z dafür sorgen sollte, dass ihre Platten in den Läden ganz hinten stehen und dadurch leichter zu finden sein sollten.
Das ist die eine Version, kenne ich auch, aber letztens lief eine 90minütige Doku über ZZ Top, wo Billy Gibbons genau darstellte, wie es dazu kam!
Sie waren Fans der alten Blueskämpen(ach was...) ZZ Hill, BBKing, ZZ Bender usw., da wollten sie mit einsteigen, die erste Idee war ZZ King, das fanden sie aber anmaßend gegenüber BB King, weil der ja der King war....also musste es ZZ Top sein, weil das ja auch oben bedeutet, also Spitze......ja, so die Erzählung vom Meister selbst.
 
C

CaptainMorgan

Guest
Sie waren Fans der alten Blueskämpen(ach was...) ZZ Hill, BBKing, ZZ Bender usw., da wollten sie mit einsteigen, die erste Idee war ZZ King, das fanden sie aber anmaßend gegenüber BB King, weil der ja der King war....also musste es ZZ Top sein, weil das ja auch oben bedeutet, also Spitze......ja, so die Erzählung vom Meister selbst.
Ja so kenne ich die Geschichte auch. Ich glaube wir haben da die gleiche Doku gesehen, lief auf Arte irgendwann letztes Jahr.
 

Rainer

Neues Mitglied
Zu ZZ Top hätte ich so einiges zu erzählen, eine meiner Lieblingsbands!
Habe gerade noch 2 LP,s von den Moving Sidewalks gekauft, die Vorgängerband von Billy Gibbons, um deren Geschichte noch besser zu verstehen, die Musik ist da teilweise noch etwas sonderbar, aber durchaus hörbar.
ZZ Top haben mich überzeugt, wie bei so Vielen, bei der Rockpalast-Nacht. Ich habe damals nur gedacht, was für eine Band, welche Kraft und wie können 3 Leute nur so einen dichten Sound erzeugen, ich war total begeistert und musste am nächsten Tag unbedingt eine Scheibe von denen haben, am besten mit „Tush“ drauf! Allerdings war ich da im Irrtum, wie ich Deguello gekauft habe, Enttäuschung erst mal und der Sound ganz anders. Es brauchte dann seine Zeit, bis ich bemerkte, wie gut dieses Album eigentlich war, ich liebe es bis heute und es nutzt sich nie ab, sehr schön die Coverversionen von Elmore James und Isaac Hayes/David Porter, nämlich Dust my Broom und I Thank you. Es gibt keinen Schwachpunkt, selbst das verrückte Manic Mechanic hat seinen Reiz und an „Fool for you Stockings“ kann ich mich nicht satthören, das Album ist ein Klassiker für mich!
Für alle, die es noch nicht wissen, wer die ersten 5 Alben in Topqualität und im Original hören will, greift auf Cinco zurück, ihr werdet es nicht bereuen! Hier wurde meisterhaft gemastered.
Tejas hat eine urtümliche traditionelle Richtung, es klingt leicht verknödelt im Gesang, der Groove ist schön verschleppt und es ist ein tolles Gebräu aus Country, Blues und Rock,n Roll-Elementen . Am Ende schließt ein wundervoll atmosphärisches Intrumental die Aufnahme ab, perfekt! Auch dieses Album läuft bei mir ständig.
Afterburner hätten sie nicht machen dürfen (kommerziell natürlich), das war eigentlich würdelos :), ich hasse es!
Soweit erst mal.....
 
C

CaptainMorgan

Guest
Sry, Eliminator ist noch recht gut und natürlich auch erfolgreich, ich meinte nur, dass sie zwar großen kommerziellen Erfolg mit Afterburner hatten, ich dieses aber für ihr schlimmstes Album halte.
Ich kann musikalisch tatsächlich zwischen "Eliminator" und "Afterburner" wenig Unterschied ausmachen. "Eliminator" ist ein auch vom Sound her kommerzielles Album (hat aus meiner Sicht mit dem Ursprungssound von ZZ Top nur noch ganz wenig zu tun). Da dieses Album so erfolgreich war ist "Afterburner" sozusagen als Nachfolger das Nummer sicher-Album.

Das soll jetzt auch keine Wertung sein, ich mag beide Alben ganz gern.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Ich kann musikalisch tatsächlich zwischen "Eliminator" und "Afterburner" wenig Unterschied ausmachen. "Eliminator" ist ein auch vom Sound her kommerzielles Album (hat aus meiner Sicht mit dem Ursprungssound von ZZ Top nur noch ganz wenig zu tun). Da dieses Album so erfolgreich war ist "Afterburner" sozusagen als Nachfolger das Nummer sicher-Album.

Das soll jetzt auch keine Wertung sein, ich mag beide Alben ganz gern.
Ich finde Afterburner sogar ein bisschen interessanter, da irgendwie "spaciger", als Eliminator - das auf Seite 2 doch arg schwächelt. Oder was soll "Thug" bitte sein?
Die erwähnte Doku kommt übrigens bald auf DVD und Blu-Ray...
 

Catabolic

Alter Hase
Schön, dass dieser Thread nochmal hochkommt. Ich würde gerne noch meine Top Songs von Z Z Top listen, denn das waren all die Jahre imgrunde immer dieselben.

Der beste Titel von Z Z Top war und ist für mich "Just Got Paid", gefolgt vom absolut energiegeladenen "Brown Sugar" und dem genialen Blues "Sure Got Cold After The Rain Fell". Die Studio-Seite von "Fandango" ( mit den genialen Tracks "Blue Jean Blues" und "Tush"), die für meinen Geschmack beste Coverversion von "Dust My Broom" (auf der "Degüello") und die meisten Songs der "Tres Hombres" (die deshalb schon mein favorisiertes Album der Band geblieben ist) sind meine weiteren Highlights.

Also Bester Song: "Just Got Paid"
Bestes Album: "Tres Hombres"

:)
 
Zuletzt bearbeitet:

Catabolic

Alter Hase
Ich kann musikalisch tatsächlich zwischen "Eliminator" und "Afterburner" wenig Unterschied ausmachen. "Eliminator" ist ein auch vom Sound her kommerzielles Album (hat aus meiner Sicht mit dem Ursprungssound von ZZ Top nur noch ganz wenig zu tun). Da dieses Album so erfolgreich war ist "Afterburner" sozusagen als Nachfolger das Nummer sicher-Album.

Das soll jetzt auch keine Wertung sein, ich mag beide Alben ganz gern.
"Eliminator" war damals etwas Neues - für mich ein Schock, aber irgendwie durchaus konsumierbar. Doch "Afterburner" war Nichts - eine hohle Blase mit "Eliminator"-Ideen, aber gruselig schlechten Songs. Für mich ihr schlechtestes Album. Beweis: "Rough Boy" - schlimmer geht es nicht mehr.
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Top ZZ
A Fool For Your Stockings
Chep Sunglasses
Waiting For The Bus
Jesus Just Left Chicago
La Grange
Blue Jean Blues
Just Got Paid
I'm Bad I'm Nationwide

Ab der Eliminator war's für mich gelaufen.
 

Waldmeister

Alter Hase
Seltsam, ich dachte immer "Eliminator" wäre der k0mmerzielle Durchbruch gewesen .
genau das ist halt ein zweischneidiges schwert. die frühen zz top waren eigentlich rauh und authentisch, die späteren ab afterburner oder so (oder auch schon früher) waren dann die populären hit-bärte die sich mit klischeehaften weibern mit dauerwelle und minirock umgaben und nicht mehr authentischen, sondern weit glatteren bluesrock machten, sogar hier und da mit bisserl disco-einfluss, richtig schmissig.

afterburner... der titel ist programm, das "burnt" richtig im after. ;)

p.s. ich bitte um verständnis, falls jemand sehr unglücklich mit meiner einschätzung ist.
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Als ich Gimme All Your Lovin' und Got Me Under Pressure das erste mal hörte, wandte ich mich mit Grauen ab - daran hat sich bis heute nichts geändert. Mir gefiel schon das Coverdesign nicht. Ich muss zugeben, dass ich die Alben nach Eliminator und Afterburner nicht kenne, aber auch kein Interesse habe, sie kennenzulernen. Die Alben davor finde ich alle prima.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Als ich Gimme All Your Lovin' und Got Me Under Pressure das erste mal hörte, wandte ich mich mit Grauen ab - daran hat sich bis heute nichts geändert. Mir gefiel schon das Coverdesign nicht. Ich muss zugeben, dass ich die Alben nach Eliminator und Afterburner nicht kenne, aber auch kein Interesse habe, sie kennenzulernen. Die Alben davor finde ich alle prima.
Es ist halt ein ganz eigener Stil. Eine Art Konstprodukt. Es ist recht interessant zu lesen, wie Billy Gibbons und Terry Manning "Eliminator" quasi Takt für Takt zusammengebaut haben. "Sharp Dressed Man" klingt für mich nach wie vor geil - aber auf Albumlänge ist es dann doch etwas eintönig.

"Eliminator" war damals etwas Neues - für mich ein Schock, aber irgendwie durchaus konsumierbar. Doch "Afterburner" war Nichts - eine hohle Blase mit "Eliminator"-Ideen, aber gruselig schlechten Songs. Für mich ihr schlechtestes Album. Beweis: "Rough Boy" - schlimmer geht es nicht mehr.
Einspruch! Ich finde das Songwriting auf "Afterburner" nicht schlechter als auf "Eliminator". Nur "Dipping Low" ist ein bisschen schwächer, aber ansonsten sind die Songs m.E. alle ziemlich gut. Die Produktion klingt aber aus heutiger Sicht schon sehr "effekthascherisch".

Kurios finde ich nach wie vor, dass es anscheinend Frank Beards Lieblingsalbum ist, obwohl er darauf wohl keine einzige Note gespielt haben dürfte...
 

JFK

Aktives Mitglied
Ich finde Afterburner sogar ein bisschen interessanter, da irgendwie "spaciger", als Eliminator - das auf Seite 2 doch arg schwächelt. Oder was soll "Thug" bitte sein?
Die erwähnte Doku kommt übrigens bald auf DVD und Blu-Ray...
Ich hatte vinylmäßig mit Eleminator gestartet, eine meiner ersten CDs war Afterburner. Thug ist einer meiner Boxentestsongs und von Afterburner liebe ich an vorderster Stelle Velcro Fly, So sieht es jeder anders... aber das kennt man ja. Ich stehe noch zu den Alben auch zu Recycler , habe aber jetzt mit dem Debut angefangen um die Band chronologisch aufzurollen. Rio Grande Mud ist jetzt dran. Und natürlich kenne ich schon die Gassenhauer, wie Tush, La Grange, Waiting for.../ Jesus just ... , Blue Jean Blues und wie schon gesagt wurde das Phänomenale A Fool for your Stockings ! Ich kann mit allen Bandphasen bis jetzt ganz gut; spitzen Band!:):):)
 

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