Was hört ihr grade?

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Wobei ich zugeben muss nach "Stone free" die Nadel fast hochgenommen habe. Ist ja schön, wenn Bands ihre Inspirationen covern, aber die Versionen gehen teilweise gar nicht. Schade, ich hatte mir mehr von der LP versprochen. Hirnlose und lieblose heavy Versionen von Klassikern.
Auch wenn ich Saxon Fan durch und durch bin, alles hat seine Grenzen.
Biff Byford hat auf seinem Soloalbum allerdings eine sehr gelungene Vesion von "Scarborough Fair"
 
Etwas "mehr" als Blues (finde ich....)
Schizofrenia - Taste of Blues (1969)
Zitat: Gegründet um Claes Ericsson, der später in der 70er-Band LOTUS auftreten sollte, fordert Taste of Blues ihre Hörer mit einer frechen Mischung aus dem Psych-Sound der späten 60er sowie etwas völlig Originellem und Freiem heraus. Krautrock zu nennen ist vielleicht etwas weit hergeholt, aber wenn man hier ins kalte Wasser springt, sind die offenen Improvisationen jenseits des relativen Blues-Banners vorne geradezu unheimlich. Jede Menge CAN-Erinnerungsmomente, und das lange bevor CAN ihre legendäre monotone rhythmische Struktur entwickelt hat. Schizophrenia beginnt mit dem Titeltrack, der ein Fest aus Krautocking hypnotisierenden Rhythmen ist und dann auf der zweiten Seite in einen bluesigeren Stil übergeht, während er immer noch eine klangliche Verspieltheit behält. Vielleicht ist diese Band bis zur Unkenntlichkeit obskur, aber sie (zwei der Musiker) entwickelte sich später zu der harten und knallharten ASOKA, die wie eine psychedelische Version von ATOMIC ROOSTER klang. Der Amerikaner Don Washington lieferte die Vocals, die in Stil und Darbietung Malcolm Mooney unheimlich ähnlich sind, und selbst die Repetitivität und das feurig motorisch stotternde Drumming erinnern an eine gewisse Jaki Liebezeit. Aus dem Prog-Archiv entnommen

Einen entspannten Freitag (vielleicht mit Schizofrenia....) wünscht Rainer


 
Gut, dass das hier ein tolerantes Forum ist :cool:
damals als das rauskam, hat es mich genervt, da es bei allen in meiner grundschule so populär war. heute mag ich es irgendwie. die frühen 90er waren auch ein ganz anderes kaliber als diese völlig kaputte, überzüchtete überfluss-zeit heute. die beste zeit in meiner jugend! (fast die gesamten 90er sind damit gemeint)
Ein Album, auf dem man mal eben Buddy Miles' "Them Changes" sampelt und mit einem Text kombiniert, der genau dahin zielt, wo es wehtut, kann nicht so schlecht sein.
Hier ist der gemeinte Song, der damals die erste Single war und mich wirklich weggeblasen hat
 
Unabhängig von allen kriegerischen Bedrohungen hat sich in der Ukraine eine recht vielschichtige Musikszene entwickelt. Da ist für fast jeden was dabei. Stoner-Metal als grobe Umschreibung für
Black Berry Birds - Nameless
 

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