Was hört ihr grade?

Marifloyd

Inventar
Da es heute wieder eine vorzügliche Rezension von @Andie Arbeit zu Eletric Warrior gab, habe ich nun mein altes Schätzchen auf den Plattenteller gelegt und schwelge in wunderschönen Erinnerungen. Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb, schenkte mir 1971 das Christkind dieses klasse Album. Vor 50 Jahren habe ich nicht geahnt, dass ich genau dieses Album heute in einem Forum reinsetzen werde. Es ist halt eines meiner Lieblingsalben.

Monolith

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passionplayer

Aktives Mitglied
Da es heute wieder eine vorzügliche Rezension von @Andie Arbeit zu Eletric Warrior gab, habe ich nun mein altes Schätzchen auf den Plattenteller gelegt und schwelge in wunderschönen Erinnerungen. Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb, schenkte mir 1971 das Christkind dieses klasse Album. Vor 50 Jahren habe ich nicht geahnt, dass ich genau dieses Album heute in einem Forum reinsetzen werde. Es ist halt eines meiner Lieblingsalben.

Monolith

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Wer hätte gedacht, das diese Musik, die damals bei aufrechten Rockern als Teenie Musik verpönt war, heute immer noch einen hohen Stellenwert hat. Das gleiche gilt übrigens für Slade und Sweet. Unsterbliche Musik.
 

DerGrobeWestfale

Alter Hase
Wer hätte gedacht, das diese Musik, die damals bei aufrechten Rockern als Teenie Musik verpönt war, heute immer noch einen hohen Stellenwert hat. Das gleiche gilt übrigens für Slade und Sweet. Unsterbliche Musik.
etwas off topic. Ich habe heute Nachmittag in Slades "Old new borred and blue" reingehört. Sicherlich kein Jahrhundertwerk, aber durchaus hörenswert. Bei Sweet wird es kritisch. Nach "Off the record" waren die Alben eher :oops: . T. Rex, dass war Mädelsmusik. Welcher anständige Rocker wollte "Hot Love" mit Marc Bolan? Irrtum vom Amt, die hier schon öfters vorgestellten Alben hatten durchaus Klasse.
 

Bayou60

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...die schwedische Progband SAN MICHAEL'S mit ihrem gleichnamigen Debutalbum von 1971. In der Band spielte Hans Lundin (KAIPA) die Keyboards...

 
Zuletzt bearbeitet:

Okzitane

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Vorsicht Kunst!

MAX RICHTER - Exiles (2021 / Deutsche Grammophon)



Darf klassische Musik politisch sein? Und kann sie das überhaupt? Für Max Richter ist die Antwort ein eindeutiges "Ja, unbedingt!". Schon in seinen beiden letzten Alben "Voices" ging es ihm neben der Musik auch dringend um Fragen des globalen Miteinanders und der persönlichen Verantwortung – etwa, wenn er in seiner Musik einen Ausschnitt der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vorlesen ließ. Und auf seinem Album "Memory House" setzte er sich mit dem Kosovo-Konflikt auseinander, auf "Blue Notebook" mit dem Irak-Krieg. "Activist music" nennt Richter das selbst. Und die berührt und macht betroffen. Und Betroffenheit war es auch, die ihn nun zu seinem neuen Album "Exiles" inspiriert hat.

EIN BILD WURDE ZUR IKONE
Fast alle kennen das erschütternde Foto des kleinen zweijährigen Alan Kurdi. Jenes syrischen Flüchtlings, dessen Leichnam nach Ertrinken an der türkischen Mittelmeerküste angeschwemmt wurde. Ein Bild, das längst zur Foto-Ikone geworden ist und stellvertretend für das Leid und Elend abertausender Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten steht. Für Richter war es der Ausgangspunkt für "Exiles", das in einer 33-minütigen Version den Mittelpunkt des gleichnamigen neuen Albums bildet.

KURZ UND BÜNDIG
Dieses Album wird lieben, wer …
… sich auch von melancholischer Musik berühren und hypnotisieren lässt.

Dieses Album muss man haben, weil …
… es momentan wie kaum ein anderes Album inhaltlich brandaktuell ist.

Dieses Album lohnt sich, weil ...
… es neben tollen neuen Stücken auch die Highlights anderer Alben in frischen Einspielungen bietet.
 

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