Was hört ihr grade?

DerGrobeWestfale

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Santiano sollen ganz schnell die Segel setzen und nach Ungarn schippern. So müssen sich ordentliche Seemannslieder anhören! Obwohl diese Band für den ZDF-Fernsehgarten eindeutig zu hart ist.

The Scarlet - Hardfolk Shanties
 

Bayou60

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...neulich wurde hier die finnische Band Kingston Wall aus den 1990ern vorgestellt. Ich muss sagen, ihre 2. CD hat mich so überzeugt, dass ich mir gleich die ganze Trilogy (I, II und III) bestellt habe. Schade, dass es die Band nicht mehr gibt. Könnte ich jetzt mit keiner anderen Band vergleichen, wenngleich die musikalischen Wurzeln wohl in den 70ern liegen...

 

Bayou60

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...die US-Band James Gang veröffentlichte in den 70er Jahren etwa 10 LPs. Das wirklich Beste davon, insbedondere aus den ersten Jahren ist auf diesem DoCD-Sampler "The Best Of" von den Oldie-Spezialisten Repertoire von 1998 enthalten. 40 Songs mit einer Spielzeit von ca. 150 Minuten. Gitarre spielte zuerst Joe Walsh, später dann Tommy Bolin..





 
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DerGrobeWestfale

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Pre-post-apocalyptic funk. Psychedelic jungle-jazz. 43rd century dance band. Playing only the right wrong notes. Left hand pathfinders.

Fast hätte ich geschrieben "Frank Zappa Coverband aus North Carolina". Bevor ich was auf die Mütze bekomme, hört selber

 

Jester.D

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Elis Regina - Trem Azul (2003)

Live-CD der brasilianischen Sängerin. Schöne, aber auch traurige Erinnerung an meine last.fm-Freundin in
São Paulo, die vor einigen Jahren an Brustkrebs verstorben ist.

 

Andie Arbeit

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4 way street II.jpg
Crosby, Stills, Nash and Young - 4 Way Street (Live-DLP)
Fast wäre mir ein wichtiger 50. Geburtstag durch gegangen. Diesen feierte das Live-Album „4 Way Street“ bereits am zurückliegenden Mittwoch (07. April).
Mit dieser Gruppe (CSNY) oder CSN (also ohne Neil Young) ist das so eine Sache. Dieses Live-Album ist nach „Deja Vu“ erst das zweite Album von CSNY oder das dritte Album von CSN. Spiel aber auch keine Rolle, es ist jedenfalls das erste Live-Album dieser Band, dieser Formation, egal in welcher Besetzung. CSNY hatte ich Ende der 60er noch nicht so im Focus, Neil Young schon. Da war sein Album „After the Gold Rush“ und spätestens seit 1972 (Harvest, dazu im kommenden Jahr mehr) war er bei mir gesetzt und gehörte und gehört bis heute zum Pflichtprogramm. Das Original-Album, aufgenommen im Juni 1970, umfasst 16 Songs, die 1992 veröffentlichte CD enthält vier Bonustitel, die nicht dem CSN(Y)-Repertoire entnommen sind. Für mich ist somit die Doppel-LP das tatsächlich komplette und abgerundete Live-Konzert. Die vier Protagonisten steuerten ihren Teil paritätisch zum Gesamten bei. Vier Songs stammen jeweils aus der Feder von Graham Nash und Stephan Stills. Aus dem Songbook von Neil Young sind fünf Tracks entnommen und drei Titel schrieb David Crosby. Ich betrachte die ganze Sache aus der Young-gefärbten Brille, insoweit stehen CSN(Y) bei mir im Regal auch unter Rock „Y“, logisch, dass sich dort auch die Veröffentlichungen der Anderen befinden (wer also nach Nash sucht, wird ihn unter Young finden). Dennoch ist in einem insgesamt überragendem Konzert Graham Nash´s „Teach your children“ eine bemerkenswerte Interpretation des CSNY-Hits aus frühen Tagen. Ähnlich stark, weil ähnlich gefühlvoll interpretiert, ist der Opener der zweiten LP-Seite „Right between the eyes“, bei dem der Chorgesang perfekt zum Tragen kommt. Gänsehaut ist bei „Cowgirl in the Sand“ (Neil Young) angesagt, doch das Highlight ist für mich ohne jeden Zweifel der Start in die vierte LP-Seite mit „Ohio“. „Ohio“ ist ein Protestlied, ein Protest und gleichzeitig eine Reaktion auf die Schießereien im Kent State am 04. Mai 1970. Neil Young war von den veröffentlichten Fotos so betroffen, dass er spontan diesen Song schrieb und mit den anderen eine Single aufnahm und veröffentlichte. Für die B-Seite steuerte Stephen Stills „Find the cost of freedom“ bei. Beide Songs wurden erstmals auf einer LP im Rahmen dieser Live-Aufnahmen veröffentlicht. Die Studioversionen befinden sich lediglich auf den Kompilationen „So far“ (1974), „Dekade“ (1977) und „Greatest Hits (2004).
Insoweit enthält dieses Live-Album gerade mit diesen beiden Songs zwei sehr emotionale Momente, die auf der Konzertzielgeraden als die Highlights angesehen werden dürfen. Allerdings ist den Musikern die Hinführung zu diesen emotionalen Highlights perfekt gelungen und auch das zwischen beiden Tracks liegende „Carry on“ (13:06 Minuten) ist schlicht grandios. Emotional auch das Ende: Nach „Find the Cost of freedom“ gibt’s keinen Schluss-Applaus, nach dem letzten Ton steht der Song im Raum und muss erst einmal sacken.
Während ich diese Zeilen schreibe, höre ich natürlich die Live-LP. Ausgewählt habe ich die deutsche Atlantic-LP (ATL 60 003-1), eine Pressung, die heute immer noch recht gut zu bekommen ist, ebenso wie die bereits erwähnte CD aus dem Jahr 1992. Für all die, die richtig tief in die Live-Atmosphäre der frühen 70er eintauchen möchten, empfehle ich natürlich die DLP (was auch sonst...) Für all die, die keinen Plattenspieler besitzen, wäre es allerdings blöd...
 

DerGrobeWestfale

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Tears For Fears mit Badman's Song (über 11 Minuten)

Den Bandnamen entnahmen sie einem Buch des amerikanischen Psychotherapeuten und Begründers der Primärtherapie, Arthur Janov. Janovs Themen sind die Grundlage für viele Liedtexte der Band.
Eine Band, die mir namentlich und durch 1 oder 2 Titel bekannt ist. Bei diesem hat sich das zuhören auf alle Fälle gelohnt!
 

DerGrobeWestfale

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Anhang anzeigen 13255
Crosby, Stills, Nash and Young - 4 Way Street (Live-DLP)
Fast wäre mir ein wichtiger 50. Geburtstag durch gegangen. Diesen feierte das Live-Album „4 Way Street“ bereits am zurückliegenden Mittwoch (07. April).
Mit dieser Gruppe (CSNY) oder CSN (also ohne Neil Young) ist das so eine Sache. Dieses Live-Album ist nach „Deja Vu“ erst das zweite Album von CSNY oder das dritte Album von CSN. Spiel aber auch keine Rolle, es ist jedenfalls das erste Live-Album dieser Band, dieser Formation, egal in welcher Besetzung. CSNY hatte ich Ende der 60er noch nicht so im Focus, Neil Young schon. Da war sein Album „After the Gold Rush“ und spätestens seit 1972 (Harvest, dazu im kommenden Jahr mehr) war er bei mir gesetzt und gehörte und gehört bis heute zum Pflichtprogramm. Das Original-Album, aufgenommen im Juni 1970, umfasst 16 Songs, die 1992 veröffentlichte CD enthält vier Bonustitel, die nicht dem CSN(Y)-Repertoire entnommen sind. Für mich ist somit die Doppel-LP das tatsächlich komplette und abgerundete Live-Konzert. Die vier Protagonisten steuerten ihren Teil paritätisch zum Gesamten bei. Vier Songs stammen jeweils aus der Feder von Graham Nash und Stephan Stills. Aus dem Songbook von Neil Young sind fünf Tracks entnommen und drei Titel schrieb David Crosby. Ich betrachte die ganze Sache aus der Young-gefärbten Brille, insoweit stehen CSN(Y) bei mir im Regal auch unter Rock „Y“, logisch, dass sich dort auch die Veröffentlichungen der Anderen befinden (wer also nach Nash sucht, wird ihn unter Young finden). Dennoch ist in einem insgesamt überragendem Konzert Graham Nash´s „Teach your children“ eine bemerkenswerte Interpretation des CSNY-Hits aus frühen Tagen. Ähnlich stark, weil ähnlich gefühlvoll interpretiert, ist der Opener der zweiten LP-Seite „Right between the eyes“, bei dem der Chorgesang perfekt zum Tragen kommt. Gänsehaut ist bei „Cowgirl in the Sand“ (Neil Young) angesagt, doch das Highlight ist für mich ohne jeden Zweifel der Start in die vierte LP-Seite mit „Ohio“. „Ohio“ ist ein Protestlied, ein Protest und gleichzeitig eine Reaktion auf die Schießereien im Kent State am 04. Mai 1970. Neil Young war von den veröffentlichten Fotos so betroffen, dass er spontan diesen Song schrieb und mit den anderen eine Single aufnahm und veröffentlichte. Für die B-Seite steuerte Stephen Stills „Find the cost of freedom“ bei. Beide Songs wurden erstmals auf einer LP im Rahmen dieser Live-Aufnahmen veröffentlicht. Die Studioversionen befinden sich lediglich auf den Kompilationen „So far“ (1974), „Dekade“ (1977) und „Greatest Hits (2004).
Insoweit enthält dieses Live-Album gerade mit diesen beiden Songs zwei sehr emotionale Momente, die auf der Konzertzielgeraden als die Highlights angesehen werden dürfen. Allerdings ist den Musikern die Hinführung zu diesen emotionalen Highlights perfekt gelungen und auch das zwischen beiden Tracks liegende „Carry on“ (13:06 Minuten) ist schlicht grandios. Emotional auch das Ende: Nach „Find the Cost of freedom“ gibt’s keinen Schluss-Applaus, nach dem letzten Ton steht der Song im Raum und muss erst einmal sacken.
Während ich diese Zeilen schreibe, höre ich natürlich die Live-LP. Ausgewählt habe ich die deutsche Atlantic-LP (ATL 60 003-1), eine Pressung, die heute immer noch recht gut zu bekommen ist, ebenso wie die bereits erwähnte CD aus dem Jahr 1992. Für all die, die richtig tief in die Live-Atmosphäre der frühen 70er eintauchen möchten, empfehle ich natürlich die DLP (was auch sonst...) Für all die, die keinen Plattenspieler besitzen, wäre es allerdings blöd...
Bin zwar auch ein Digital-Dictator, aber dein ausführliches Review macht auch so Lust, mich mit einer Band zu beschäftigen, die eher am Rande bei mir ihren Niederschlag fand.
 

Andie Arbeit

Aktives Mitglied
Bin zwar auch ein Digital-Dictator, aber dein ausführliches Review macht auch so Lust, mich mit einer Band zu beschäftigen, die eher am Rande bei mir ihren Niederschlag fand.
CD oder LP; irgendwie wurde es zu einem Platzproblem. Ich habe für mich (berichtete drüber) Ende 2020 eine Entscheidung getroffen und fahre nur noch eingleisig.
Letztendlich ist es doch egal, wie die Mucke in den Gehörgang kommt, wenigstens wir haben einfach Spaß dran...
...und ich pflege einfach weiter meinen Spleen.
 

DerGrobeWestfale

Aktives Mitglied
CD oder LP; irgendwie wurde es zu einem Platzproblem. Ich habe für mich (berichtete drüber) Ende 2020 eine Entscheidung getroffen und fahre nur noch eingleisig.
Letztendlich ist es doch egal, wie die Mucke in den Gehörgang kommt, wenigstens wir haben einfach Spaß dran...
...und ich pflege einfach weiter meinen Spleen.
Ich liebe Streaming! Was in der Stereoplay 1988 unter der Schlagzeile "Musik aus dem Computer" eine Aussicht auf das Jahr wann auch immer vermittelte, ist bequeme Realität geworden. Das ist mein Spleen.
 

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