Was hört ihr grade?

Andie Arbeit

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Regener Busch Pappik.jpg
Regener, Busch, Pappik – Ask me now
Seit gestern gibt es ein neues Regener-Album, besser Regener-Busch-Pappik-Album, soll heißen kein Element of Crime-Werk. Dies hier ist ein Trio-Album, ein Jazz-Werk. Gut, Richard Pappik bedient auch hier, also so wie bei den Elements, das Schlagzeug, doch eigentlich ganz anders. Ekki Busch arbeitet am Piano und Sven Regener spielt Trompete. Es ist vordergründig ein ziemlich ungewöhnliches Album, doch bei genauerer Betrachtung ist das Werk so ungewöhnlich auch wieder nicht.
Sven Regener war schon als Kind, also solange er selbst Trompete spielt ein begeisterter Anhänger des Sounds von Louis Armstrong. Seine Aufnahmen aus den zwanziger Jahren hatten es Regener angetan. So entstand die Idee dieses Albums. Mit 15 einstudierten Stücken ging es dann ins Studio und 12 Titel landeten dann letztendlich auf dem Album „Ask me now“, welches am 05. März erschien. Der Titel geht auf Thelonious Monk zurück, von dem, ebenso wie von John Coltrane je zwei Stücke auf dem Album zu finden sind. Dazu gesellen sich dann noch Interpretationen von Billie Holiday, Charlie Parker und Dizzy Gillespie.
Ich kann nicht genau sagen warum, doch überrascht hat mich dieses Album nicht, irgendwie ist es eine konsequente Weiterentwicklung und tatsächlich muss ich nach zwei Hördurchgängen feststellen, dass dies Album richtig gut ins Ohr geht. Wenn es dann in den bevorstehenden Sommermonaten im Regal verschwinden wird, dann wird dies bestimmt nur übergangsweise sein, denn spätestens, wenn die ersten Herbstnebel aufziehen, werde ich mich dieses Albums erinnern und die das Werk tragende Melancholie genießen.
 

Waldmeister

Alter Hase
Ich bin so wenig im Thema Nordische Altertumsklänge bewandert. Vom Namen her kenne ich vieles, aber es reicht doch nur für Baumschule und nicht Abitur.
dafür dass du früher anscheinend fast nur in den fängen des metal warst (stimmt doch, oder nicht?), hast du die musikepoche davor (also die 60er und 70er meine ich damit) aber doch einigermassen gut aufgerollt, finde ich. die skandinavischen undergroundsachen sind dann wiederum so speziell, die kennen sowieso nur wenige.

in der baumschule kann man sich aber dafür gut verstecken und unfug treiben...
 

DerGrobeWestfale

Alter Hase
dafür dass du früher anscheinend fast nur in den fängen des metal warst (stimmt doch, oder nicht?), hast du die musikepoche davor (also die 60er und 70er meine ich damit) aber doch einigermassen gut aufgerollt, finde ich. die skandinavischen undergroundsachen sind dann wiederum so speziell, die kennen sowieso nur wenige.

in der baumschule kann man sich aber dafür gut verstecken und unfug treiben...
Hier im Sendegebiet des WDR 2 gab es Donnerstags immer die etwas anderen Klänge zu hören. Der Moderator der Sendung hatte ein Faible für Musik aus Skandinavien und da blieb über die Jahre irgendwas immer hängen, ohne da tiefer zu tauchen. Mir waren Grobschmiede immer schon lieber, Feinmechaniker eher am Rande.
 

toni

Alter Hase
Coasmos mit Paranoia. Pink Floyd lassen grüßen. Die Band aus der Schweiz hat es drauf.

So nehmt Kontakt auf bei COSMOS

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"mind games"


siehe hier

 

The Wombat

Mitglied


Als noch kaum einer bis keiner diese junge Bluesfrau kannte, hatte sie bereits im zarten Alter von knapp 17 Jahren (!) eine sehr ordentliche Band im Rücken. Man hört ein wenig, dass sie auf diesem Album (das mit knapp 30 Minuten eigentlich eine in die Länge gezogene EP ist) aus 2015 noch sowas wie die künftige oder "richtige" Marschrichtung suchte.
Dennoch: mit 17 ein solches Ding rauszuhauen, das ist schon ein echtes Ausrufezeichen
 

The Wombat

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Es hat nur fast 20 Jahre oder so gedauert, aber ich habe mich endgültig in NO-MAN verliebt!
Von denen habe ich noch nie irgend etwas gehört. Und erst Wiki hat mir eröffnet, dass Steven Wilson dort Gründungsmitglied war. Lt. Wiki wird die Musik in die Schublade "Art-Pop" gesteckt und da ich mir gerade mal wieder die halbe Nacht um die Ohren haue, schaue ich mal bei YT vorbei.
 

sidnew

Mitglied
Mach das, du solltest aber - being a Wilson-Projekt- erwarten, daß du da auf verschiedenen Ebenen einsteigen kannst/ musst. Sprich: Nicht alles ist beim ersten Mal auch gerade genau das Richtige. Wie gesagt ...beinahe 20 Jahre, bevor es endgültig bei mir "geklickt" hat. Aber der Wilson ist eh, ganzheitlich, DER Musiker meines (bisherigen) Lebens...da bewerte ich das Gesamtwerk alle paar Jahre neu...
 

sidnew

Mitglied
Perfekt, "Flowermouth" geniesse ich gerade, und sie blüht wie jedes Wilson-Album nach einer Handvoll Durchgängen erst so richtig auf.
 

The Wombat

Mitglied
Perfekt, "Flowermouth" geniesse ich gerade, und sie blüht wie jedes Wilson-Album nach einer Handvoll Durchgängen erst so richtig auf.
Das Album war nicht schlecht, es hat einen gewissen "Flow" und es ist durchaus angenehm zu hören gewesen. Allerdings fehlen mir hier die gewissen Spannungsmomente, die Überraschungen, die Schlenker. Alles fließt schön, aber auch fast schon betulich vor sich hin. Man könnte wirklich der Ansicht sein, für solche Alben wurde die Bezeichnung "Art-Pop" erfunden. Das ist durchaus kunstvoll, aber auch ein wenig seelenlos (sorry, was besseres fällt mir gerade nicht ein).
Ich werde noch in Sachen No-Man ein bissel weiterhören, aber ich denke eher nicht, dass ich DEN Zugang dazu finde, den Du offenbar hast.
 

Georg

Alter Hase
Stick Men - Ovari
Kurzrezension im Februar-Eclipsed-Magazin Seite 92 im Jazz-Kästchen
Stick Men sind:
Tony Levin: Chapman Stick, voice
Pat Mastelotto: Acoustic and electronic drums & percussion
Markus Reuter: Touch Guitars® AU8, soundscapes
Special Guest: Gary Husband: Keyboards
 

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