VOODOO ROOM - Tension City Blues (2018/2020)

Catabolic

Alter Hase
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Das Powertrio Voodoo Room beschränkte sich live bislang auf Coversongs von Jimi Hendrix, Cream und Robin Trower, nebst weiteren Coversongs aus den 70er Jahren. Jetzt ist ihr exzellentes Debütalbum erschienen und das überrascht dann doch sehr. Ihr Bandname setzt sich zusammen aus den beiden Songs "Voodoo Chile" (Jimi Hendrix) und "White Room" von Cream. Der Name ist dann auch Programm.

Auf ihrem Debutalbum "Tension City Blues" präsentiert der Gitarrist Peter Orr allerdings Musik, die er unter seinem eigenen Namen bereits 2018 als Privatveröffentlichung auf den Markt brachte. Dieses Album hat er nun angereichert mit drei weiteren Titeln. Alle 12 Songs stammen aus seiner eigenen Feder; Coversongs sind keine zu hören. Und das ist gut so, denn das macht gerade den Reiz dieses Albums aus: Neue Songs, heute komponiert, die klingen, als wären es tolle Evergreens aus den frühen 70er Jahren.

Dass es sich hier aber nicht um eine der zahllosen sogenannten Retro Rock Bands handelt, dafür stehen sowohl die ausgereifte Qualität der Songs, aber vor allem auch die Erfahrung der beiden Mitmusiker, die den jederzeit voll überzeugenden Gitarristen Pete Orr hier begleiten. Jevon Beaumont und John Tonks verfügen über ein breites Portfolio an Erfahrungen. Ihre musikalischen Stationen umfassen klangvolle Namen wie Massive Attack, Duran Duran, Sting, Thunder, Bryan Adams, Fish, Stevie Winwood, Arthur Brown, Eric Clapton, Jack Bruce und viele weitere.

"Tension City Blues" ist in jeder Hinsicht ein fabelhaftes neues Bluesrock Scheibchen, abwechslungsreich, kompetent und sehr authentisch. Let's get back to the 70's ;)

 

The Wombat

Aktives Mitglied
Nach meinen kleinen Recherchen gibt es das Album als physischen Tonträger bei den großen Onlinern nicht, wohl aber bei Bear Family Records (und ein paar kleineren Shops).
Bei der Bärenfamilie werden die Jungs im Waschzettel als "Killer-Power-Trio" bezeichnet. Nun, das ist wohl ein bissel übertrieben....Killer-Power geht schon ein wenig anders.
Dennoch, die Bandbreite gefällt mir, vor allem "Share The Blues" als schleppender Song hat eine gewisse Sogwirkung auf mich. Ansonsten erfinden die Buben den Blues oder das Rad desselben nicht neu....aber hörenswert sind sie für mich allemal.
Ob es zum Kauf reicht, wird sich noch erweisen, alle Tracks sind wohl im Net zu hören.
 

Bayou60

Aktives Mitglied
Auf der (Retro)Bluesschiene fahren ja viele Bands. Das Problem ist da einfach, dass sich das meiste ziemlich gleich anhört. Der Weg von einer Coverband bis zu einer Band, die richtig gute eigene Songs schreibt, ist halt ziemlich weit. Handwerklich gut gelungen und insgesamt auch nicht schlecht, ragt aber auch nicht heraus. Plus nen Extrapunkt für das Cover. Dieser Song hier gefällt mir am besten.

 

Catabolic

Alter Hase
Auf der (Retro)Bluesschiene fahren ja viele Bands. Das Problem ist da einfach, dass sich das meiste ziemlich gleich anhört. Der Weg von einer Coverband bis zu einer Band, die richtig gute eigene Songs schreibt, ist halt ziemlich weit. Handwerklich gut gelungen und insgesamt auch nicht schlecht, ragt aber auch nicht heraus. Plus nen Extrapunkt für das Cover. Dieser Song hier gefällt mir am besten.

Mir gefällt der auch sehr, der hat sehr viel laidback Feeling.
 

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