Villa Kunterbunt - Unmusikalisches, das nirgends reinpasst

Lamneth

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Religiöse Fanatiker in den USA, die die Evolution leugnen? Die gibt es auch im Westerwald...ein Evolutionsweg, der dem christlichen Glauben widerspricht.
Nach einem Bürgerentscheid vom Sonntag darf der Evolutionsweg nicht bleiben, 250 Stimmen dafür, 339 dagegen. Oh du schöner Westerwald, da pfeift der Wind so kalt...
 

Fenimore

Aktives Mitglied
Religiöse Fanatiker in den USA, die die Evolution leugnen? Die gibt es auch im Westerwald...ein Evolutionsweg, der dem christlichen Glauben widerspricht.
Nach einem Bürgerentscheid vom Sonntag darf der Evolutionsweg nicht bleiben, 250 Stimmen dafür, 339 dagegen. Oh du schöner Westerwald, da pfeift der Wind so kalt...
Recht so. Wenn es so weitergeht, werden die Atheisten noch verlangen, dass die Kirche ihre Bischöfe auch noch selbst bezahlt! Wo kämen wir da hin!!!
 

The Wombat

Mitglied
Du würdest was? abfahren?
Und die Zwangstherapie würde ich eigentlich bleiben lassen. Sowas passt wohl eher zu ganz harten Evangelisten-Boys (und Girls).
Die Kirche (also die sog. Amtskirche) ist bei uns in Deutscheland doch eigentlich auf dem absteigenden Ast. Da helfen auch keine (eher harmlosen) Evolutionsleugner oder -gegner aus dem Westerwald.
Wenn ich sehe, wie die Kirche in der momentanen Zeit für ihre Gotteshäuser Hygienekonzepte erstellt und sich um die Gottesdienste sorgt, entlockt mir das nur noch ein müdes Lächeln. In unserer Gemeinde sind selbst die Oster- und Weihnachtsgottesdienste mittlerweile so grottenschlecht besucht, dass man da eigentlich gar keine Corona-Konzepte bräuchte.....da ist Space genug verhanden.
Ich habe übrigens wirklich gar keine Sorge, dass sich evangelikales oder hardcore-christliches Gedankengut hier in Deutschland ausbreitet oder eine Rolle spielt.
 
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Dandysaurus Rex

Aktives Mitglied
Das war zu hart ausgedrückt.Obwohl besonders die Katholische Kirche an Mitgliederschwund leidet,durchzieht ihr Einfluss dennoch samtliche Schichten der Gesellschaft.Denken und Handeln werden nunmal ueber Generationen weitergegeben. Fuer mich sind persoenliche Freiheit und Mitgliedschaft in einer Glaubensgemeinschaft absolut unvereinbar. Die Trennung zwischen Kirche und Staat existiert in Österreich wirklich nur Formel. Ein gutes Beispiel ist die in Europa wohl einmalige unüberschaubare Anzahl an Feiertagen. Nicht Verkaufsoffene Sonntage sind ein weiteres Beispiel. Ladenbesitzern sollte es gestattet sein ihre Öffnungszeiten selbst zu bestimmen. Und über solche Geschichten wie das ne Jungfrau ein Kind gebar und das dann als Zombie! wiederkehrte kann ich nur noch den Kopf schütteln. Fuer mich sind das krankhafte Wahnvorstellungen die über Jahrhunderte instrumentalisiert wurden um daraus Profit zu ziehen. Nicht nur finanziellen. In anderen Teilen der Welt ist es noch sehr viel schlimmer. Menschen wurden Gehirnwäschen unterzogen,die sie dazu brachten,sich einen Sprengstoffguertel umzuschnallen um Ungläubige in den Tod zureißen und dafür im Jenseits noch mit 72 Jungfrauen belohnt zu werden.... Auch wenn's vielleicht so scheint,dass Religionen rückläufig sind (Kenn da übrigens andere Statistiken) sind sie und ihre (Radikalen) Mitglieder ein schlafeder unbetwingbarer Riese. Vielleicht hast du ja mal Lust nach Austrofaschismus zu googeln. Engelbert Dollfuß sagt dir sicher was. Wie schnell es tatsächlich zurück ins finsterste Mittelalter gehen kann,sah man ja an den gesellschaftlichen Plänen der Regierung Kurz-Strache. Vielleicht ist dieser Kurz nicht unbedingt ein Christ,aber in seinem Denken und Handeln wurde er von gesellschaftlichen Schichten ''inspiriert'' die den Austrofaschismus erst ermöglichten. Seine Zustimmung in der Bevölkerung bereit mir zusätzlich Sorgen. Das es in Österreich eine schlafende Religiöse Faschistische Gemeinschaft gibt,wurde auch klar,als Kurz bei einem australischen Starprediger (der ihn als Gast auf die Bühne einlud) von dem seinen fundamentalistischen Anhängern noch frenetisch bejubelt wurde. Wohlgemerkt in der Wiener Stadthalle. Einer der allergrößten Hallen in Wien oder sogar Österreichs. Ich bin der absoluten Uebernerzeug, dass diesen Religiösen und auch Quasi-Religiosen-Organiaationen. der Stecker gezogen werden muss. Die Katholische Kirche ist nachweislich die reichste Organisation der Welt. Aufgebaut auf Blutgeld und dem Rabau an Flüssen und Wäldern. Religionen sind Strukturell ähnlich aufgebaut wie Mafia-Clans. Konzepte die voranging auf Obrigkeitshörigkeit beruhen.
 
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Dandysaurus Rex

Aktives Mitglied
Nachtrag:

Für das was Kurz damals in der Wiener Staathalle brachte wäre er in jedem anderen europäischen Land rücktrittsreif gewesen. Außer vielleicht den Visegrad Staaten. Das besonders Kreise der ÖVP und FPÖ noch mit wollwohlen in diese Staaten schauen,ist ja eigentlich auch unvorstellbar..... Wie schnell man in Europa einen Despoten bekommt sieht man ja wenige Kilometer weiter in Ungarn. Und in der Türkei oder Putin-Russland wurden bereits Schritte eingeleitet von denen Orban nur träumt. Und Kurz träumt wiederum von Orban.... Von solchen Leuten habe ich zigmal mehr Angst als vor einer Corona Infektion....
 

The Wombat

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Vielleicht solltest Du in dem Zusammenhang mal in sowohl größeren Zeiträumen wie auch kürzeren Zeitspannen denken. Die Welt veränderte sich in den letzten paar Jahrzehnten so rasant, dass ich zumindest der katholischen christlichen Religion vielleicht noch 2 bis höchstens 3 Menschengenerationen gebe, bis ihr tatsächlicher Einfluss auf Politik und Gesellschaft gegen Null geschrumpft sein wird.....jedenfalls hierzulande.
Das mag erst einmal noch eine lange Zeit sein, aber im Verhältnis zu den dagegen fast riesigen Zeiträumen ihres Bestehens ist das eigentlich gar nix.
Einige Grundwerte, die ja durchaus nicht schlecht sind, werden wohl bestehen bleiben. Als sowas wie eine Art von allgemeingültigen Normen des menschlichen Miteinanders.
 

Dandysaurus Rex

Aktives Mitglied
Ich weiß nicht,was hierzulande in dem Fall genau heißt. Da ich ja keine Ahnung über deine Wohnsituation, Bundesland oder deine Ortschaft habe.

Ich kann mir vorstellen,dass es in Altbayern ähnlich abrennt wie Österreich. Was auch Sinn machen würde. Da ein Großteil der Bevölkerung auf die Bajuwaren zurückgeht. In Teilen Ostdeutschlands haben zumindest Kommunisten den Einfluss der Kirche sehr zurückgefahren was ja bis heute Nachwirkt. Dafür entstanden andere Probleme wie Gewaltbereiter Rechtsextremismus.... Man muss wie oben erwähnt sicherlich auch zwischen Stadt und Landbevölkerung unterscheiden. So bleiben Dörfer doch weitestgehend unter sich und sind deshalb auch ganz anders vernetzt als Stadtbürger.
In dem Fall sehe ich ethnisch gemischte Gesellschaften sogar von Vorteil,da bei möglichst großen Zuzug von Ueberall erst gar keine Gruppe über eine andere herrscht.
 
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The Wombat

Mitglied
Hierzulande heißt in Deutscheland. Es mag sein, dass sich die Kirchen in einigen Gegenden in einer Art von religiösem Kokon noch ein bisschen länger werden halten können. Aber "en gros" wird der Einfluss der (christlichen) Religion bzw. der Einfluss der Amtskirchen rapide abnehmen. Es mag abgedroschen klingen, aber sie haben einfach weder einen Bezug zu, noch ein Bewusstsein für, noch Antworten auf die drängenden Probleme einer sich rasch wandelnden Welt.
 

Dandysaurus Rex

Aktives Mitglied
Vielleicht schreiben sie ja im Vatikan bereits am dritten Teil...Ich traue dem Braten nicht. Auch aus persönlichen Gründen. Das sich die Kirche aber bereits umorientiert sieht man an Massnahmen die früher so nicht abzusehen waren. Früher war es ua undenkbar,dass ein Pfarrer mehrere Gemeinden betreut.
 

The Wombat

Mitglied
Ich weiß nicht so recht, was Du mit umorientieren meinst. Die Amtskirchen versuchen natürlich, sich mit diversen Aktionen anzupassen, wenn ihnen die Schäflein abhanden kommen oder wenn der Priesternachwuchs so mau ist, dass man mit den vorhandenen "Recourcen" die Bistümer und auch die Kirchengemeinden irgendwie umstrukturieren muss.....man kommt nicht daran vorbei.
Als z.B. das Bistum Trier (das älteste in Deutschland) in den letzten 2 Jahren unter Bischof Ackermann versuchte, viele kleine bisherige Kirchengemeinden zusammenzulegen, ist dieser Schuss an der berühmten Basis gewaltig nach hinten losgegangen. Aber Ackermann blieb keine Wahl, als es zumindest zu versuchen, denn er hatte so wenig "Priesterpersonal" und auch Kirchenlaien, dass er die sog. seelsorgerische Betreuung der vielen vorhandenen Gemeinden nicht mehr gewährleisten konnte. Nun, die Umstrukturierung hatte keinen Erfolg mit dem Ergebnis, dass die vorhanden Priester alle möglichen Klimmzüge organisatorischer Art unternehmen mussten, um die Gemeinden irgendwie im Wechsel zu betreuen. Sonntagsmessen wurden z.B. reihum in 3 oder 4 verschiedenen Gemeinden für eben diese 3 oder 4 Gemeinden durchgeführt.....mal in dieser, mal in jener Gemeinde eben für alle zusammen. Die älteren Leute folgten dem einfach nicht mehr, weil sie zum großen Teil gar nicht mobil genug waren, immer wieder von Dorf A zur Messe nach Dorf B zu pilgern....und 1 Woche später zu Gemeinde C.
In meinem Geburtsort (knapp 2.300 Einwohner, 90 % katholisch) z.B. werden seit Jahren Priester eines Stifts der Steyler Missionare quasi als Feuerwehr "eingeflogen". Etliche dieser Priester sind über 70 und großteils quasi schon in Pension. Meine Heimatgemeinde hatte sogar vor 4 Jahren mal für fast 1 Jahr gar keinen "etatmäßigen" Priester.....seit 3 Jahren ist ein ehemaliger Missionarpriester aus Indonesien (kein Witz!) für die Gemeinde zuständig, der glücklicherweise so gut die deutsche Sprache beherrscht, dass er Messen lesen kann. Aber er betreut 3 Dörfer, die jeweils etwa 4 - 7 Km auseinander liegen.
Nach dem Tod meines Vaters (der Priester aus Indonesien führte durch die Bestattung) hatte ich mal mit ihm ein etwas längeres Gespräch. Dabei kam u.a. zu Tage, dass er in den Vorabendmessen am Samstag im Schnitt etwa 10 - 20 "Gäste" in der Kirche begrüßen konnte, in aller Regel ältere bis richtig alte Semester.
In meiner Jugend (wir gingen regelmäßig in die Vorabendmesse, weil wir hinterher in die Kneipen einfallen konnten) war die Kirche in aller Regel zu ca. 70 - 80 % gefüllt, also etwa 150 - 200 Menschen, in der Messe am Sonntag (morgens um 10.00 Uhr, das sog. "Hochamt") war die Kirche ähnlich gut gefüllt (weil es hinterher oft zum "Frühschoppen" ging).....das ist jetzt etwas mehr als 1 Menschengeneration her.
Heute ist die Kirche meines Geburtsortes ziemlich marode (innen wie außen), ziemlich kalt, die Heizung geht nicht immer und die alten Holzbänke von vor 50 Jahren sind immer noch drin. Und so sieht es in sehr vielen Gemeinden aus, ohne Zweifel.
 

Dandysaurus Rex

Aktives Mitglied
Wie passend zur gestrigen Diskussion

Ich dachte ja eigentlich dass die Osmanischen Kriege in Österreich bereits vorbei sind.....

Btw

Mit Umstrukturierung meinte ich sowohl das Personenkarussell als auch Wirtschaftliche Interessen der Kirche. Sie ist ja unter anderem der größte Waldbesitzer Österreichs. Da wird sicherlich auch Geld in diverse Oeko und Gruenprojekte gesteckt um das eigene Vermögen zu verviwllfachen. Ich beachte die Kirche ja jetzt nicht nur als spirituelle Organisation,da ihre Tätigkeit weit über Gottesdienste hinaus reicht.
 

Marifloyd

Inventar
Aus gegebenen Anlass.
Robert de Niro bringt es auf den Punkt. Mir ist klar, dass das unsachlich ist und Trump wohl nicht für eine weitere Amtszeit verhindern wird. Aber es muss ja mal irgendwie raus.

 
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The Wombat

Mitglied
Micht wundert es etwas, dass der gegebene Anlass hier im Forum so wenig bis eigentlich keine Beachtung erfährt.
Andererseits ist das vielleicht gar nicht mal so verkehrt, es könnte an einer Art von gelassener Altersmilde der Members hier im Forum in Zusammenhang mit diesem gewissen
- Gefühl hier liegen.....oder so. :cool:
 

nobby62

Mitglied
Jo, fuck Trump. Und wenn Biden als 78jähriger US-Präs wird?
Wir haben genug Probleme hier vor der Haustür liegen, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Genauso geht es mir mit den rumliegenden CDs, Vinyls ...
 

nixe

Inventar
OK, Trump erfüllt vielleicht nicht alle auf der von Dir verlinkten Seite genannten Kriterien für Rechtsextremismus, aber ich denke, hier ist nicht der Platz für Wortklaubereien, und egal wie man es nennt, ist es doch schlimm genug, was Trump so sagt, tut und weiterhin sagen und tun will. Aber lassen wir die Politik mal außen vor. Es ging mir einfach nur darum, die Gründe aufzuzählen, weshalb Dream Theater nicht mehr meine Lieblingsband sind, und dazu gehört eben auch Petruccis Bekenntnis zu Trump.

Aber weil ich auch keinen Bock mehr habe, auf diesen Scheiß zu antworten, können wir es doch auf sich beruhen lassen.
So, hier müßte es ja gehen, oder?
Also, ich finde: Deutschland den Deutschen klingt genauso doof, wie America First!
 

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