Todestag von Jimmy Hendrix und die Unsterblichkeit

Bertram

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Klaus P. Jaworek aus Nürnberg mag zu Provozieren, die Menschen aus der Reserve locken,
"Hey Joe" als abgefuckt zu bezeichnen ist schon eine Todsünde.
Aber auch für Klaus wird ein Platz im Himmel sein, wenn vielleicht auch nicht in der Nähe von Jimmy.
Ich bin Atheist aber ich glaube an die Unsterblichkeit.
Unsterblich bedeutet für mich wenn andere Menschen in den Herzen von anderen Weiterleben, auch wenn sie diesen Planeten
schon verlassen haben.
Und das gilt für alle,
Jimmy Hendrix, Jim Morrison, Janis Jolin und so viele andere, denn sie haben der Welt etwas gegeben,
etwas zeitloses, etwas so wunderbares, kaum mit Worten zu Beschreiben, man muss es hören.
Lieber Klaus, öffne dein Herz und lass die wunderbaren Töne, den Gesang hinein,
dein Herz wird vor Freude Jauchzen,
und hör endlich auf solche beklopten Lesebriefe zu Schreiben.
 

DerGrobeWestfale

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Mir fehlt jetzt ein wenig der Zusammenhang. Im Internet finde ich eine Menge Einträge zu Klaus P. Jaworek, aber nichts was sich deinem Post zuordnen lässt. Natürlich ist der "Club 27" ein mit Mythen umrankter heiliger Gral der Unantastbarkeit. Jim Morrison, Jimi Hendrix oder Janis Joplin sind ganz profan an ihrem Suchtverhalten gestorben. Alle drei haben aber ein mehr oder weniger großes musikalisches Vermächtnis hinterlassen, um das jede*r seine/ihren persönliche Verehrungskult zelebrieren kann. Unbestritten ist, dass Jimi Hendrix als Gitarrist wegweisend für ganze Generationen danach ist. Die anderen beiden eher durch ihre multiple Persönlichkeit und die Aura der Unnahbarkeit. Ich bin zu jung um die Zeit, aus der sich die Kraft der kultischen Verehrung nährt, bewusst erlebt zu haben. Jimi Hendrix war damals der "Negergitarrist"(Boulevard Beschreibung).
Bleibt der Fakt der Unsterblichkeit! Tot ist jemand erst, wenn man nicht mehr über ihn oder sie spricht!
 

Dandysaurus Rex

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Einfach ignorieren. Ich lese jeden Tag irgendwelchen Mist der mir nicht taugt oder höre auch von Leuten Meinungen die meine Ansichten absolut nicht wiederspiegeln. Gar nicht aufregen. Bringt nix....
 
Zuletzt bearbeitet:

Georg

Alter Hase
Einfach ignorieren. Ich lese jeden Tag irgendwelchen Mist der mir nicht taugt oder höre auch von Leuten Meinungen die meine Ansichten absolut nicht wiederspiegeln. Gar nicht aufregen. Bringt nix....
Puuh, nicht so einfach, Dandy. Zum einen verallgemeinert dieser Jaworek sehr stark, indem er "man" benutzt. In Deutschland hörte man 1970 "Du" von Maffay, "Mendocino" von Holm, In the summertime von Mungo Jerry, Flippers mit shalala (...) steht und stand nie auf meinem Musikzettel.
Jaworeks Frage, Jimi Hendrix starb vor 50 Jahren, aber was ist von seiner Musik wirklich geblieben?,
beanworte ich mit einem klaren, er hat einen festen Platz in der Musikgeschichte!
Leider beantwortet er seine Frage selber, mit
"wahrscheinlich nicht viel mehr als eben das abgefuckte "Hey Joe"!"
Na, ja, Bertrams Replik ist auf dem gleichen Niveau; Jaworek hätte seinen Leserbrief persönlicher halten können, indem er z.B. seine Frage, wenn er sie schon selber beantworten muss, mit einer sachlichen Begründung, warum er Hendrix Musik für überbewertet hält, habe "Hey Joe" zu oft gehört oder so ähnlich, beantworten können .....
 

DerGrobeWestfale

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"Man" hörte aber auch CCR, Mungo Jerry, Black Sabbath, Keith Tippet oder Weather Report, um mal ein wenig in der Historie zu wühlen. JImi Hendrix ist nicht unbedingt unantastbar, aber an einem Titel, der textlich sogar leicht geändert wurde gegenüber dem Original, eine pauschale Abneigung festzumachen, dass ist billig und nichtssagend! Es kann der "Sell out" bemängelt werden, der seit 50 Jahren immer wieder neue ungehörte Aufnahmen zu Tage fördert , dass Jimi Hendrix von Geldgeilen Konzertveranstaltern verheizt wurde, ist eher fragwürdig aber die Omnipräsenz von Konzertmitschnitten bei YT lässt das vermuten. Kurz und gut, es kann alles sachlich kritisiert und hinterfragt werden, nichts steht auf dem Sockel der absoluten Wahrheit. Aber bitte mit Substanz und Sachverstand argumentieren!
 

Georg

Alter Hase
Da hat man uns Lehrlinge in Sachen Rock Musik bezüglich Jimi Hendrix total wuschig gemacht, wildester Gitarrist der Welt und sowas. Der Wind der nach Maria ruft war ein lauer Furz. Wir fühlten uns verarscht, ok, von Blues hatten wir auch nicht so die Ahnung! Voodoo Chile als A-Seite war schon etwas besser. So war das 1970!
Wieder sehr "grob" mein Freund, ich habe diesen "lauen Furz" geliebt und mag ihn immer noch sehr gerne...:)
 

Dandysaurus Rex

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Puuh, nicht so einfach, Dandy. Zum einen verallgemeinert dieser Jaworek sehr stark, indem er "man" benutzt. In Deutschland hörte man 1970 "Du" von Maffay, "Mendocino" von Holm, In the summertime von Mungo Jerry, Flippers mit shalala (...) steht und stand nie auf meinem Musikzettel.
Gossenjournalismus auf dem Niveau von RTL und Bild Zeitung. Ich kann mich da nicht groß aufregen. Gab doch da auch mal so Sendungen auf RTL wie 100 Besten Rockbands von C und D Promis kommentiert. Die Promis nahm doch zuvor schon niemand ernst... Auf Plattformen wie Twitter werden sekuendlich Nachrichten abgeschickt die dem Lesebrief gleichen. Und ich glaube du weißt auch,dass sicherlich mehr deutschsprachige Leute Freiwild als Jimmy Hendrix hören.... Musikhistorisch betrachtet wird er dennoch bleiben und an Maffay erinnert sich in 30 Jahren auch keiner mehr, genau wie an die Leute die auf RTL Sendungen wie 100 Besten Rockbands kommentierten.... Absolut substanzlose Medien mit Wegeerfdatum.... Freiwild werden auch verschwinden....
 

Dandysaurus Rex

Aktives Mitglied
Der Müll wird halt durch die Vorarbeit von Freiwild,Bushido und Generationen zuvor immer mehr werden. Aber darüber hab ich mich eh schon mal ausgelassen. Musik ist da nur Mittel zum Zweck um den Leuten Geistigen Dünnpfiff zu bieten....
 

Dandysaurus Rex

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Vielleicht sollte man an der Stelle elektronisch Musik mal positiv erwähnen(Mit Ausnahme vom Hip Hop) Ich kann damit zwar genauso wenig anfangen wie mit Rechtsrock oder Gangster Rap, aber mir fielen da wie in anderen Szenen noch keine reaktionären Tendenzen auf.
 

DerGrobeWestfale

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Gossenjournalismus auf dem Niveau von RTL und Bild Zeitung. Ich kann mich da nicht groß aufregen. Gab doch da auch mal so Sendungen auf RTL wie 100 Besten Rockbands von C und D Promis kommentiert. Die Promis nahm doch zuvor schon niemand ernst... Auf Plattformen wie Twitter werden sekuendlich Nachrichten abgeschickt die dem Lesebrief gleichen. Und ich glaube du weißt auch,dass sicherlich mehr deutschsprachige Leute Freiwild als Jimmy Hendrix hören.... Musikhistorisch betrachtet wird er dennoch bleiben und an Maffay erinnert sich in 30 Jahren auch keiner mehr, genau wie an die Leute die auf RTL Sendungen wie 100 Besten Rockbands kommentierten.... Absolut substanzlose Medien mit Wegeerfdatum.... Freiwild werden auch verschwinden....
Freiwild! Zum Abschuss freigegeben und schon lange in der Kühlkammer des Vergessens. Eine bittere Zugabe im Jagertee und nicht mal ein schimmeliges Jausenbrot.
 

WeepingElf

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Schlager dürfte ein ähnlich reaktionäres Publikum haben. Statt Moechtegerngangstern findest auf diesen Konzerten halt auch Kellernazis. Mit Musik hat aber weder das eine noch das andere Genre irgendwas gemeinsam....
Damit wäre ich aber seeeehr vorsichtig. Ich kann mich an eine Studie erinnern, wonach Schlager bei SPD-Wählern besonders hoch im Kurs stehen würden, und das sind nun wirklich keine "Kellernazis"! Ich würde sagen, Schlagerhörer haben einfach einen konservativen Musikgeschmack, aber daraus auf rechte Gesinnung zu schließen, ist nicht statthaft. Da gibt es viele Gewerkschaftstraditionalisten, die zwar auch nicht die Modernsten sind, was ihre politische Haltung betrifft, aber rechts sind die noch lange nicht! Und von den ganzen Hipstern, die Schlager hören, um sich über die Banalität zu beömmeln, als mit einer ironischen Haltung daran gehen, ganz zu schweigen.

Ich mag auch keine Schlager, weil Musik und Texte in den meisten Fällen einfach banal sind und mir nichts geben, aber deshalb Vergleiche mit Gangsta-Rappern und Rechtsrockern zu ziehen und den Schlagerfans reaktionäre Gesinnung zu unterstellen, geht nicht.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Vielleicht sollte man an der Stelle elektronisch Musik mal positiv erwähnen(Mit Ausnahme vom Hip Hop) Ich kann damit zwar genauso wenig anfangen wie mit Rechtsrock oder Gangster Rap, aber mir fielen da wie in anderen Szenen noch keine reaktionären Tendenzen auf.
Es gibt aber zumindest rechten Industrial, zum Beispiel die diversen Machwerke von Josef Maria Klumb (Von Thronstahl, Forthcoming Fire, etc.). Von rechten Tendenzen in der Gabber-Szene ist auch ab und an zu lesen, aber ich weiß nicht, wie bedeutend das ist.
 

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