The Rolling Stones

C

CaptainMorgan

Guest
Es ist ja unfassbar dass es hier für die größte und mächtigste Rockband des Planeten noch überhaupt keinen Thread gibt. Schande über das ECLIPSED-Forum!

Und da sich @Waldmeister nicht traut mache ich das jetzt. :)
 

Foxy`s Roadie

Mitglied
Dann steig´ ich mal ein.

Ich hab´ mich früher durchaus als Stones-Fan bezeichnet. Mittlerweile ist ist das aber vorbei, da die meisten Alben ab Mitte der 70er mir einfach nix mehr geben und mir die Gigantomanie in jeder Beziehung tierisch auf den Nerv geht. Von den alten Sachen höre ich aber fast alles nach wie vor sehr gerne, bis einschließlich "It´s Only Rock ´n´ Roll" steht bei mir jedes Album im Regal und das wird wohl auch so bleiben. Von den späteren Alben brauch´ ich nur noch "Some Girls", "Tattoo You" und "Blue And Lonesome", das reicht.

Abgesehen von der klassischen Phase 1968-1972 mag ich besonders die exotischen Spielereien Mitte der 60er, bei denen Brian Jones zeigte, was er drauf hatte. Und "Satanic Majesties" wird, trotz einiger Längen, definitiv unterbewertet.
 

Waldmeister

Alter Hase
100% zustimmung bezüglich der gigantomanie.

das späteste album welches bei mir steht ist sogar exile on main street, welches ich aber aufgrund der länge nur selten höre. manche songs gefallen mir auch da noch sehr, andere sind mir schon ein wenig stones-einheitsbrei (so eine art "stones'sches abrocken nach schema x"), obwohl dennoch gut gemacht. ist irgendwie auch schwer zu erklären. mir gibt die brian jones-phase eindeutig am meisten. heisst jetzt aber nicht, dass definitiv nix mehr aus den 70ern holen werde. die ziegenkopfsuppe vielleicht noch...

besonders vielfältig war ihre musik ja von 66-67, mit einflüssen aus swinging london und der psychedelic bewegung! aftermath, between the buttons, their satanic majesties. mir als grossem kinks/beatles/who freak gibt das natürlich sehr viel. :):)
 

Alexboy

Aktives Mitglied
Bis Let it bleed war/bin ich auch RS Hörer. Danach hat sich das meiste dieser Band für mich erledigt.:oops:
 

Fenimore

Aktives Mitglied
Kurz und schmerzlos, ich war und bin treuer Stones-Fan; da stellt sich mir nur die eine Frage, wer überlebt wen?;)
Kurz und schmerzlos: kein Stones-Album im Schrank. Beatles haben in ihren 8 Jahren mehr für die Musikwelt getan als Stones in ihren bald 60. allerdings hab ich Keith Richards‘ Autobiographie durchgelesen. Sehr interessant.
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Ich konnte/kann weder mit den Stones noch mit den Beatles besonders viel anfangen, mit den Stones aber mehr, vor allem die in den 60ern, Songs wie "Mothers little helper" oder Paint it black" finde ich auch heute noch klasse, aber aller spätestens bei "Goats Head Soup" mit dem unsäglichen "Angie" war mein Interesse erloschen. Spätere Alben kenne ich überhaupt nicht, würde mich auch absolut nicht interessieren.
Und als die größte und mächtigste Rockband würde ich etliche Bands in Betracht ziehen, aber keinesfalls die Stones. Aber ich bewundere, dass sie immer noch Musik machen, es scheint ihnen Spaß zu machen.
Übrigens: Satisfaction gefiel mir noch nie...
 

nice_psycho

Mitglied
Kurz und schmerzlos: kein Stones-Album im Schrank. Beatles haben in ihren 8 Jahren mehr für die Musikwelt getan als Stones in ihren bald 60. allerdings hab ich Keith Richards‘ Autobiographie durchgelesen. Sehr interessant.
Kurz und schmerzlos: alle Stones Studio-und Livealben im Schrank. Nicht alle gut, aber ich bin ihnen immer treu geblieben. Gerade gestern habe ich mich sehr über das neue Lied gefreut. Die Autobiografie von Keith ist auch sehr zu empfehlen.

Auf die Frage aber ob die Stones oder The Beatles die bessere Band ist, lautet meine Antwort seit 30 Jahren: Steely Dan ;)
 

Waldmeister

Alter Hase
Kurz und schmerzlos: alle Stones Studio-und Livealben im Schrank. Nicht alle gut, aber ich bin ihnen immer treu geblieben. Gerade gestern habe ich mich sehr über das neue Lied gefreut. Die Autobiografie von Keith ist auch sehr zu empfehlen.

Auf die Frage aber ob die Stones oder The Beatles die bessere Band ist, lautet meine Antwort seit 30 Jahren: Steely Dan ;)
steely dan haben sich ja, soweit ich weiss, nach einem dildo benannt. gute wahl! :D

die stärken bei stones und beatles waren schon recht verschieden. vor allem in den letzten jahren haben die beatles einige geniale rockstücke rausgehauen, dieser band wird das platte pop-image welches immer noch in manchen köpfen vorherrscht, niemals gerecht. und das gegenstück dazu sind die wirklich vielseitigen, verspielten stones der mittleren 60er, die ich ja schon angesprochen hab.
 

Fenimore

Aktives Mitglied
Kurz und schmerzlos: alle Stones Studio-und Livealben im Schrank. Nicht alle gut, aber ich bin ihnen immer treu geblieben. Gerade gestern habe ich mich sehr über das neue Lied gefreut. Die Autobiografie von Keith ist auch sehr zu empfehlen.

Auf die Frage aber ob die Stones oder The Beatles die bessere Band ist, lautet meine Antwort seit 30 Jahren: Steely Dan ;)
Steely Dan sind klasse. Bei den Beatles meine ich auch eher den Einfluss auf andere Musiker durch die Innovationskraft und Vielseitigkeit von z.B. Sgt.Pepper. Zusammen mit George Martin haben die vier Liverpooler die Grenzen gesprengt.
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Steely Dan sind klasse. Bei den Beatles meine ich auch eher den Einfluss auf andere Musiker durch die Innovationskraft und Vielseitigkeit von z.B. Sgt.Pepper. Zusammen mit George Martin haben die vier Liverpooler die Grenzen gesprengt.
Du meinst doch bestimmt: Zusammen mit George Martin und LSD ....:D

Lucy in the
Sky with
Diamonds
 
Zuletzt bearbeitet:

nice_psycho

Mitglied
steely dan haben sich ja, soweit ich weiss, nach einem dildo benannt. gute wahl! :D

die stärken bei stones und beatles waren schon recht verschieden. vor allem in den letzten jahren haben die beatles einige geniale rockstücke rausgehauen, dieser band wird das platte pop-image welches immer noch in manchen köpfen vorherrscht, niemals gerecht. und das gegenstück dazu sind die wirklich vielseitigen, verspielten stones der mittleren 60er, die ich ja schon angesprochen hab.
Stimmt - ein dampfbetriebener Dildo ;)

Leider ja. Die Stones sind nicht mehr die innovativesten, aber sie leben (?) noch
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Mir auch nicht; und was wurde es damals gehypt; keine Party ohne diesen Langweiler...
Are you kidding me?:p

Ich war schon immer Party-Muffel, genauso wie bei Disco fand ich daran nichts Interessantes, meine Musik lief höchstens im Jugendhaus. Für Parties , bei den die Stones oder die Beatles liefen, war ich damals eh zu jung.
 

Catabolic

Alter Hase
Naja, das war damals ja die Glaubensfrage: Beatles oder Stones. Verglichen mit den Beatles fand ich die Stones eigentlich immer ziemlich langweilig. Die einzige Phase der Stones, die ich so richtig genial fand war die, als Mick Taylor mit an Bord war. Die frühe, wilde Blues- und Rhythm'n'Blues-Phase mit Brian Jones fand ich genauso geil. Nur das Hippiezeugs dazwischen (das die Beatles viel besser konnten) und alles, was NACH der "Sticky Fingers" kam, war dann nichts mehr für mich. Vielleicht äussere ich mich deswegen so wenig zu den Stones - sie sind einfach schon viel zu lange nicht mehr relevant für mich. Der neueste Song der Band ist bezeichnend (dieser Corona-Song da), so schlecht fand ich sie überhaupt noch nie. Im Gegensatz zu vielen anderen Stones Fans fand ich auch die "Exile On Main Street" überbewertet.
 

Jester.D

Aktives Mitglied
Es ist ja unfassbar dass es hier für die größte und mächtigste Rockband des Planeten noch überhaupt keinen Thread gibt.
Echt jetzt? Lustig. Obwohl der Thread im RS-Forum ja viel besser aufgehoben ist... (die haben den bestimmt in 100facher Ausführung) nuja. Wurscht.

Ich hab ein paar Stones-CDs, fast alles Sampler aber die laufen eher selten. Mein Lieblingssong ist der hier:

 

Waldmeister

Alter Hase
Nur das Hippiezeugs dazwischen (das die Beatles viel besser konnten) und alles, was NACH der "Sticky Fingers" kam, war dann nichts mehr für mich.
die beatles waren darin in der tat besser, da stimme ich zu, aber so songs wie paint it black, mothers little helper und manche (vielleicht nicht alle) stücke auf satanic, die sind schon sehr gelungen. wobei auch da nur manche so richtig psychedelisch sind, wenn man´s genau nimmt. die kinks z.b. drifteten in der gleichen zeit komplett in die englische idylle ab, da gabs so gut wie gar keinen psych, da muss ich die stones schon dafür loben dass sie es wenigstens kurzzeitig versucht haben. ;)
 

Waldmeister

Alter Hase
Mir auch nicht; und was wurde es damals gehypt; keine Party ohne diesen Langweiler...
satisfaction fand ich immer schon stark. wenn ich selbst grosse stones hits nennen müsste, die mir nie viel bedeutet haben, dann muss ich nicht lange überlegen und schon kommen jumpin jack flash und honky tonk women geschossen. davor (also vor 68) haben aber fast alle ihrer "grossen" songs eine recht hohe bedeutung für mich.
 

Foxy`s Roadie

Mitglied
Im Gegensatz zu vielen anderen Stones Fans fand ich auch die "Exile On Main Street" überbewertet.
Die "Exile" ist tatsächlich mein Lieblings-Album der Stones, hab´ aber schon von vielen gehört, dass sie die insgesamt nicht so mögen. für mich wirkt sie aufgrund ihrer stilistischen Vielfalt wie ein eigener Kosmos, in den ich mich immer wieder gerne hineinziehen lasse. Von typischen Stones-Einheitsbrei-Nummern kann man, wenn man bedenkt, was danach kam, aber sicher schon sprechen, z.B. bei "All Down The Line". "Goats Head Soup" wird unterbewertet, da suchen sie durchaus nach neuen Ausdrucksformen, epochale Songs wie "Winter" beweisen das. Dafür wird meiner Meinung nach "Some Girls" völlig überbewertet, auch wenn ich sie habe und auch behalten werde. Die eine Hälfte ist gut, aber die andere besteht einfach nur aus dem Beschreiten längst ausgetretener Pfade.
Die psychedelischen Experimente der Stones gefallen mir tatsächlich besser als die der Beatles, weil sie düsterer sind und auch aufgrund dieses barocken Anklanges, der besonders durch das Cembalo erzeugt wird. Oder der Dulcimer in "Lady Jane", Wahnsinn!
Ich finde es aber interessant, wie unterschiedlich die Meinungen zum Gesamtwerk hier sind, für Alexboy z.B. war nach "Let It Bleed" schon Schluss.

Noch was zur Gigantomanie: Hab´ sie 2006 in Hannover und 2007 in Hamburg gesehen, beide Male teuer und beide Male ein absolut beschissener Sound. Vor knapp drei Jahren haben sie dann ja ihre Tournee in Hamburg eröffnet. Diese astronomische Preispolitik habe ich natürlich nicht mehr mitgemacht, aber vom Zaun aus zugehört. Der Sound war selbst von dort besser als bei den Konzerten, für die ich Tickets hatte. Nach einer Stunde gingen die ersten und das wurden dann immer mehr. Auf die Frage, wie sie´s fanden, kriegte ich zur Antwort: "Ja, war geil.", "Und warum geht ihr dann schon?", "Na ja, wir wollen die U-Bahn noch kriegen." Mit anderen Worten, das waren wieder nur Yuppies, die einmal dabei gewesen sein wollten. Und alle schön mit Zungen-Merch beladen. Ich hätte kotzen können. Und dass sie dann noch zwei Songs vom damals aktuellen Blues-Album spielten, komponiert von Männern, die bettelarm gestorben waren, während sie selbst ein Vermögen für das Konzert einfuhren... na ja. Machen viele, aber ich find´s halt irgendwie nicht richtig.
 

Okzitane

Aktives Mitglied
Also ich find z.B. auch ihre "Voodoo Lounge" noch sehr angenehm. STONES gehen halt immer zum nebenbei hören...
Und da ich irgendwie damit großgezogen wurde von meinem Onkel kann ich keine objektive Wertung abgeben... aber sie liegen ab und an im Player, als eine der wenigen puren Rock-Bands.
 

Alexboy

Aktives Mitglied
Die "Exile" ist tatsächlich mein Lieblings-Album der Stones, hab´ aber schon von vielen gehört, dass sie die insgesamt nicht so mögen. für mich wirkt sie aufgrund ihrer stilistischen Vielfalt wie ein eigener Kosmos, in den ich mich immer wieder gerne hineinziehen lasse. Von typischen Stones-Einheitsbrei-Nummern kann man, wenn man bedenkt, was danach kam, aber sicher schon sprechen, z.B. bei "All Down The Line". "Goats Head Soup" wird unterbewertet, da suchen sie durchaus nach neuen Ausdrucksformen, epochale Songs wie "Winter" beweisen das. Dafür wird meiner Meinung nach "Some Girls" völlig überbewertet, auch wenn ich sie habe und auch behalten werde. Die eine Hälfte ist gut, aber die andere besteht einfach nur aus dem Beschreiten längst ausgetretener Pfade.
Die psychedelischen Experimente der Stones gefallen mir tatsächlich besser als die der Beatles, weil sie düsterer sind und auch aufgrund dieses barocken Anklanges, der besonders durch das Cembalo erzeugt wird. Oder der Dulcimer in "Lady Jane", Wahnsinn!
Ich finde es aber interessant, wie unterschiedlich die Meinungen zum Gesamtwerk hier sind, für Alexboy z.B. war nach "Let It Bleed" schon Schluss.

Noch was zur Gigantomanie: Hab´ sie 2006 in Hannover und 2007 in Hamburg gesehen, beide Male teuer und beide Male ein absolut beschissener Sound. Vor knapp drei Jahren haben sie dann ja ihre Tournee in Hamburg eröffnet. Diese astronomische Preispolitik habe ich natürlich nicht mehr mitgemacht, aber vom Zaun aus zugehört. Der Sound war selbst von dort besser als bei den Konzerten, für die ich Tickets hatte. Nach einer Stunde gingen die ersten und das wurden dann immer mehr. Auf die Frage, wie sie´s fanden, kriegte ich zur Antwort: "Ja, war geil.", "Und warum geht ihr dann schon?", "Na ja, wir wollen die U-Bahn noch kriegen." Mit anderen Worten, das waren wieder nur Yuppies, die einmal dabei gewesen sein wollten. Und alle schön mit Zungen-Merch beladen. Ich hätte kotzen können. Und dass sie dann noch zwei Songs vom damals aktuellen Blues-Album spielten, komponiert von Männern, die bettelarm gestorben waren, während sie selbst ein Vermögen für das Konzert einfuhren... na ja. Machen viele, aber ich find´s halt irgendwie nicht richtig.
Anfang der 70er explodierte das Angebot guter Musik und die Stones waren für meine Verhältnisse nicht mehr so hörenswert wie die vielen deutschen Bands mit ihren Experimenten oder die neuen Gruppen a la King Crimson, Yes, ELP etc.
;)
 
C

CaptainMorgan

Guest
Die Rolling Stones sind absolute Rock-Giganten. Ich für meinen Teil kann mit sämtlichen Epochen der Band was anfangen. Und sie haben aus einem Grund einen absoluten Sonderstatus: für mich: Das Konzert zur Bridges to Babylon-Tour 1998 in Nürnberg war im zarten Alter von 15 mein erstes Rockkonzert überhaupt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

nixe

Inventar
Sorry, aber auch für Stones, Beatles, Kinks, Who etc. war ich ein zu spät geborener!
Ok, Their Satanic Majesties Request hatte ich mal auf LP, hat aber für CD nicht gereicht. Da sind mir Jefferson Airplane die Echteren!
 

Das aktuelle Magazin

Neueste Beiträge

Oben