The Ohr-range Werk of Alexboy's clock

Alexboy

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Jedes Jahr zu Sylvester wurden auf diversen Radiokanälen die LP-Veröffentlichungen des vergangene Jahres abgefeiert. Natürlich ein Grund mehr, das Tonband anzuwerfen um nichts zu versäumen. Doch bei Aufnahmen blieb es eben dann doch nicht. Die entsprechenden LPs wanderten in den ganz persönlichen Platten-Schrank.

Groundhogs - Split


Uriah Heep - Look at yourself


The Edgar Broughton Band - The Edgar Broughton Band


ZZ Top - Rio Grande Mud

 

Alexboy

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Saying Yes to Yes!
Ich kannte schon einzelne Lieder der Band mit dem aussergewöhnlichen Sänger und den hochwertigen Musikern.Bei einer durchstöberten LP-Sammlung griff ich dann nach dem wunderschönen Doppel-Album namens Tales from Topographic Oceans und war infiziert. Zitat:
I must have waited all my life for this moment, moment!
Wirklich eine musikalische Offenbarung.:cool:


Bei Gentle Giant war es ähnlich. Vereinzelte Songs hatten mein Gehör gestreift und es ihn Verzückung gebracht. Dann hörte ich die ersten Töne von The Runaway und dann das gesamte Album In a glass house. Unbeschreibliche Freude!


Van Der Graaf Generator - The Aerosol Grey Machine - schlug ohne Verzögerung ein und hörte damit auch nie mehr auf.


Und genau so war es auch bei King Crimson - In the Court of the Crimson King - eine für alle!

 

Alexboy

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Ich werde Euch die Flötentöne noch beibringen! Dezente Erinnerungen an die Autoritäten in den Schulen. :confused:
Aber wo sie recht hatten...
Ein Männlein stand auf der Bühne, auf einem Bein, langhaarig, bärtig mit einem zerfetzten Mantel bekleidet - und blies sich die Lunge aus dem dürren Leib. Ian Anderson mit seiner kontinuierlich wechselnden Band Jethro Tull überzeugte mich beim ersten Einsdruck. Allererste Scheibe war damals die Doppel-LP Living in the past, wunderschön verpackt und dem überwältigendem Live-Teil By kind permission of und Dharma for one


Bei den Holländern Focus stand die Flöte nicht ganz so im Mittelpunkt aber sie überzeugten auch vom ersten Moment durch ihre Vielseitigkeit - hier mit Anonymus.


Herbie Mann im Tarzan-Outfit blies auch ein geiles Rohr.:oops: Push push


Gryphon konnten auch vom ersten Ton an überzeugen. Kemp's Jig

 

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Alexboy

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Nach Familiengründung und Wohnungserweiterung war in den 80ern die Kasse für Luxusgegenstände eher lau gefüllt. Die Kassetten wurden deshalb öfter überspielt um an neue Musik zu gelangen. Von Vorteil war damals auch ein Kassettendeck mit zwei Laufwerken, denn in unserer Stadtbücherei stapelten sich bespielte Kassetten mit Rock-Musik. Hier ein kleiner Eindruck der damaligen Erstanhörungen mit bleibendem Eindruck.

Kingdom Come - Do you like it vom Album In your face


Zed Yago - Pilgrimage


Helloween - Keeper of the seven keys 2


Victory - More and more vom Album Culture killed the nativ


Nach Blue Cheer, Deep Purple, Van Halen, Ted Nugent und ähnlichen Bands nun die nächste Generation an hartem Rock, und die heimischen Musiker waren mit vorne dabei.
 
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Reaktionen: JFK

Alexboy

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Ein Album, so wie einige andere davor und danach, fiel mir Anfang der 70er in die Hände, welches mit einem farblichen Overkill die Pupillen erweiterte und forderte, sofort aufgelegt zu werden. Was folgte war dann im wahrsten Sinne des Wortes Hexen - ähem - Hurengebräu - Bitches Brew - von Miles Davis mit all seinen Mitmusikern, die dann in meiner Jazz-Fusion-Zukunft wieder erschienen und einiges zu meiner Sammlung beitragen sollten.
Mit dieser Art Musik machte ich mir kaum Freunde/innen, aber viel Freude.:oops:


Weather Report - I sing the body electric mit


Chick Corea - Light as a feather



Mahavishnu Orchestra - Birds of fire

 

Alexboy

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Mitte der 70er wurde in der nächstgelegenen Stadt ein Jugendheim eröffnet. Ein Freund lud mich ein, den Samstagabend in den Räumen zu verbringen um die neue Anlage zu testen, denn die alte war in der Nacht der Eröffnung bereits gestohlen worden. Soviel zur Selbstverwaltung bei Jugendheimen in den 70ern von meiner Seite.:oops:
Es lief beim betreten des Disco-Raums Tubular bells von Mike Oldfield und mein Freund wollte wissen ob ich das Stück schon einmal gehört hätte, evtl. im Film Der Exorzist. Nein hatte ich nicht und ich war dankbar für die Einführung in das Werk dieses Musikers, der mich bis heute mit seinen Stücken gut unterhält.


Das literarische Werk von E.A. Poe war mir bereits eine geraume Zeit bekannt als mir eine LP mit dem Namen des berühmten Schriftstellers darauf in die Hände viel. The Alan Parsons Project hatten ein paar Geschichten vertont und mich von der musikalischen Umsetzung überzeugt.
Tales of mystery and imagination


Die Musik der Beatles erreichte für mich mit dem Album Sgt. Pepper's lonely hearts club band ihre vollendete Schönheit. The Move schafften es mit ihren ersten Erzeugnissen und erinnerten mich an die späteren Beatles.
Brontosaurus

Das daraus folgende Electric Light Orchestra behielt für meine Ohren diese Ähnlichkeit im Sound bei obwohl sich die Musik und die Musiker über die vielen Jahre doch sehr veränderten.
10538 Overture
 

Alexboy

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An meinem ersten Arbeitsplatz Anfang 70 war mir noch ein Jahr gemütliches:confused: Beisammensein mit einem anderen Auszubildenden vergönnt, der im Anschluß an seine Büro-Lehre ein sehr , sehr erfolgreicher Musiklehrer wurde. Der machte mich auf zwei ausserordentlich wichtige Dinge in meinem Leben aufmerksam: zum einen lernte ich die satirische Zeitschrift Pardon - die einen Prozess nach dem anderen am Hals hatte ( Politiker, Firmen etc.) - und in der eine Anzeige des damals noch winzigen zweitauseneins Versands herausstach; zum anderen bekam ich von ihm einen theoretischen Lehrgang in Hammondorgel - mit so genanntem Leslie - und den dazu gehörigen Musikern.
So hörte ich zum ersten mal Three Dog Night - Suitable For Framing
mit geschärften Ohren.


Ausserdem lernte ich durch ihn Elton John - über dessen Hits hinaus - näher kennen und lieben.

Goodbye yellow brick road


Die Produkte des 2001-Versands krempelten meine Finanzen vollkommen um. Comix, Bücher und - natürlich jede Menge Schallplatten - kamen nun in großen Mengen, über viele Jahre mit der Post.
1977 übernahmen die 2001er :oops: den Vertrieb der Mood Records, Produktion der Musiker ( Volker Kriegel, Wolfgang Dauner, Albert Mangelsdorf ) und das erste Produkt war The United Jazz+Rock Ensemble ‎– Live Im Schützenhaus


Das Suchtpotential war um einiges gestiegen!:confused: Natürlich mußte ich alle Mood Scheiben kaufen, zusätzlich zu MPS...etc.
Noch ein Beispiel aus den Anfängen von Mood -
Sagmeister Trio - Difference

 

Alexboy

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Kann man als Roth-Händle Raucher Camel mögen? Ja wenn Camel Musik macht!
Das erste Werk der Band war für mich der Beginn einer langen Freundschaft.


Genau so gut gefiel mir Quatermass, die aber leider nur ein Album veröffentlichten.


Einen ähnlich guten Eindruck machten Vanilla Fudge mit ihrem Erstling und denen danach.


... and then there were ... Genesis mit ihren herausragenden Alben, die ich Ende 70 in München erleben durfte, leider ohne Gabriel.

 

Waldmeister

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the move waren sehr vielfältig, ja. genau das gefiel sicher nicht jedem. weil du dann auch elo erwähnst - wie sieht es denn mit den ebenfalls nahe verwandten idle race aus, kommen die auch gut bei dir weg oder doch zu poppig?
 

Alexboy

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Die Milchstraße, ferne Welten - nein, mitten im All ein Gitterfenster mit Händen. Auch kein Vogel, kein Flugzeug - es ist Supertramp! Ab der LP Crime of the century schlug es bei mir ein.


Queen kannte ich schon eine ganze Weile aber A night at the opera wurde dann Pflichtkauf.( und noch ein paar andere:confused: )


Etwas später hörte ich in einer Disco meines Vertrauens Styx - The grand illusion


...und den herausragenden Klang von Dire Straits erstem Album

 

Alexboy

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Ein Instrument, eher selten im Rock-Bereich und relativ unbeliebto_O, die Geige, fiel mir bei verschiedenen Gruppen positiv ins Ohr, und trug zur Bereicherung meiner Sammlung bei.

It's A Beautiful Day - Bombay calling vom album It's A Beautiful Day


The Flock - The Flock


East of Eden - Gum arabic + Confucius von Snafu


und Kansas - Kansas

 

Alexboy

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the move waren sehr vielfältig, ja. genau das gefiel sicher nicht jedem. weil du dann auch elo erwähnst - wie sieht es denn mit den ebenfalls nahe verwandten idle race aus, kommen die auch gut bei dir weg oder doch zu poppig?
Idle Race sind in meinen Ohren nicht ganz an der Qualität von den o.a. Bands, aber haben ihren eigenen Reiz; very British, erinnert mich an Monty Python.:oops:
 

Waldmeister

Aktives Mitglied
Idle Race sind in meinen Ohren nicht ganz an der Qualität von den o.a. Bands, aber haben ihren eigenen Reiz; very British, erinnert mich an Monty Python.:oops:
jou, natürlich verstehe ich gut, was du damit meinst. ich hab sie lange gemieden, und das obwohl ich the move schon vor mehr als 15 jahren für mich entdeckt hatte und damals auch bald von dem "kleinen bruder" erfuhr. zum glück kann ich ja mit britischem pop-psych, wenn er wirklich gut ist, durchaus einiges anfangen, darum haben sie es dann viel später doch zu mir geschafft.

am besten finde ich aber fast das dritte album...
 

Alexboy

Aktives Mitglied
jou, natürlich verstehe ich gut, was du damit meinst. ich hab sie lange gemieden, und das obwohl ich the move schon vor mehr als 15 jahren für mich entdeckt hatte und damals auch bald von dem "kleinen bruder" erfuhr. zum glück kann ich ja mit britischem pop-psych, wenn er wirklich gut ist, durchaus einiges anfangen, darum haben sie es dann viel später doch zu mir geschafft.

am besten finde ich aber fast das dritte album...
Mehr als bisher werde ich mich dieser Materie wohl eher nicht nähern. :oops:
 

Alexboy

Aktives Mitglied
Die Welt hatte natürlich auch schon Musik bevor es den Rock etc. in diese verschlagen hatte, aber die damaligen Radio-Sender brachten nur zögerlich Einblicke in die Kultur anderer Völker. Hier nun ein paar Eindrücke aus den 70+80ern, die mich gefangen nahmen.

Keltische Musik von
Alan Stivell - Reflets vom Album Reflets


Elektronische und Balinesische Stücke von
Eberhard Schöner - Bali-Agung


Indische Einflüsse von
Ravi Shankar & Andre Previn und dem London Symphonie Orchestra - Concerto For Sitar & Orchestra

Mari Boin Persen mit Musik der Samen aus Norwegen
Gula gula


Das vielfältige Angebot der ganzen Welt wurde mit der Zeit leichter zugänglich gemacht, und jede Nische dem Markt geöffnet, wobei natürlich auch einige taube Nüsse mit anfielen.:oops:
 

Alexboy

Aktives Mitglied
Der schon einmal erwähnte Musiklehrer wollte unbedingt als moderner Typ bei uns Schülern rüber kommen, und beschloss, uns nach dem Hören einer von uns mitgebrachten LP ein Bild anfertigen zu lassen; Sound und dazu erzeugtes Bild - praktisch ein frühes YT.:oops:
Das gewählte Werk war die erste LP von Kraftwerk und das Stück Vom Himmel hoch. Die Bilder hättet Ihr sehen sollen.o_O


Die Töne eines Moog - Synthezisers eigneten sich auch perfekt für Lucifer ( Mort Garson ) und dessen verstörende Black mass


Tangerine Dream kannte ich von Anfang an aber die erste Scheibe bei mir im Regal war Ricochet.


Jean Michel Jarre reihte sich in diese Art Klangerzeugung mit Oxygene lückenlos ein

 

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