Steven Wilson / Porcupine Tree etc.

Ich denke, das "Problem" liegt darin, dass manche Leute meinen, er sei der "King of Prog", obwohl Prog keinen "König" hat und Wilsons Musik eher nur am Rande mit Prog zu tun hat (was beispielsweise die Eclipsed mit dem Etikett "New Artrock" auszudrücken versucht). Da werden Erwartungen an den guten Herrn Wilson herangetragen, die er nicht erfüllen kann und auch nicht erfüllen will. Dass das dann "schief geht", braucht nun wirklich niemanden zu wundern!

Yepp, zumal er mit den Genre-Schubladen eh ein Problem hat.
Hier
gibt es ein gutes ausführliches Interview mit Wilson und Barbieri, in dem auch dieses Thema vorkommt.
 
Yepp, zumal er mit den Genre-Schubladen eh ein Problem hat.
Hier
gibt es ein gutes ausführliches Interview mit Wilson und Barbieri, in dem auch dieses Thema vorkommt.
Guter Verkäufer der Mr.WILSON... Hat DALI auch schon zur Perfektion betrieben in seiner späteren Schaffensphase... :cool:
 
Tja, das neue Album krieg ich noch rein, dann war's das.
Ich muss, so unglaublich es klingt, ein neues Wilson-Fach/ Kiste eröffnen!
:oops::D
 
Seid ihr hier fertig?
Dann mal etwas von mir, nicht wichtig und ich möchte niemanden beleidigen oder bevorteilen.
Schlimm genug, so eine Entschuldigung vorher verfassen zu müssen.
Der Wilson konnte mich schon immer....! Mein Interesse an PT war und ist gleich 0. So auch das Interesse an den Herrn W. auch. Es gibt da schönere Sachen auf dem Markt.
Aber, ich habe mich mal mit den Sachen beschäftigt, welche er im Sinne der Progmeister remastert hat. Hut ab kann ich nur sagen. Ob Tull oder Crimson etc., alles hervorragende Arbeit. Die Meister haben das Vertrauen in ihm gefunden.
Das ist eine andere Meinung als die vorhandene (angelehnt an PT und Solo).
Also, Kopf hoch. Es gibt schlimmeres auf dieser Welt. Bleibt cool und sachlich, dann wird das schon.
MfG
 
Eine legitime Meinung, die nicht weit von meiner entfernt ist, auch wenn ich es nicht in solchen harten Worten ausdrücken würde. Die Musik von Steven Wilson und Porcupine Tree spricht mich nicht besonders an. Zu seinen Remasterings sage ich nichts, da ich die nicht kenne (ich bin nicht der Typ, der sich eine neue Version eines Albums kauft, das ich schon habe). Aber das ist alles nur meine persönliche Meinung, wenn jemand auf Wilsons Musik voll abfährt, ist das für mich voll in Ordnung.
 
Noch mal eine alte Liveaufnahme von 1994, Steven Wilson an der E-Gitarre, mit weißen Turnschuhen (es regnet und ein Teppich liegt auch nicht auf der Bühne!) und einer netten Frisur, Chris Maitland an den Drums, Colin Edwin am Bass, Keys werden von Richard Barbieri bedient.

2001 habe ich die Kapelle dann auch erstmals live auf dem Herzbergfestival erlebt; es war ein unbeschreiblich tolles Erlebnis, das mich bis heute zum PT-Fan gemacht hat:

Herzbergfestival 2001, 19. – 22. Juli

Mainstage:
Donnerstag:

Mamasweed
Nova Drive
Ozric Tentacles
Galaxy Transport

Freitag:
Guru Guru
Neues Glas aus alten Scherben
Alvin Lee Band
Porcupine Tree
RPWL

Samstag:
Liquid Visions
Living Blues
Arthur Brown
Pretty Things
Sunya Beat
Big Brother and the Holding Company
Magma

Sonntag:
Caravan
Late September Dogs
Fiddler’s Green
Standarte
Birth Control
Embryo


Prog-Stage:

Donnerstag:
Substanz T
Harry heide


Freitag:
The Woodpecker
Kampec Dolores
Liquid Zoo
Korai Ö–röm
Star Sound Orchestra
Stefan Ludley
system Seven (feat. Steve Hillage)
Samstag:
Circle
Der Kampf gegen den Schlaf
On Trial
Klangstrahler Projekt
Scotty
Lava 303
Bim
Man with No Name
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es bemerkenswert, wie neues Material dieser Band nach ein paar Durchläufen immer den Eindruck macht, als existierte es schon immer.
 
Mittlerweile ist "C/C" gut gesackt bei mir, nach dem Hype um den Entstehungstermin rum bin ich wieder runter gekommen und habe es seitdem ca. 2 mal die Woche gehört.

Es bleibt dabei: Ich find's grossartig von vorne bis hinten und es kommt in meine Top Five ("In Absentia" bis "C/C").

"Walk The Plank" bleibt übrigens genial.

P.S. Es wächst trotzdem noch.
 
Porcupine Tree – Live Album „Coma Code“
Veröffentlichung am 19.08.2022.
porcupine-tree_coma-coda_red-double-vinyl.jpg

 
Porcupine Tree – Live Album „Coma Code“
Veröffentlichung am 19.08.2022.
porcupine-tree_coma-coda_red-double-vinyl.jpg

Schön, dass es ungehörte Versionen gibt, die Band spielfreudig ist. Allerdings fällt der damals recht schwache Gesang Wilsons auf ...Code noch viel mehr auf als auf ....divine.
Für mich zumindest ein zwiespältiges Vergnügen.
Auch wenn sidnew ganz bestimmt anderer Meinung ist ;)
 
Nee, gar nicht. Ist halt damals. Die Schwächen sind offensichtlich, ich störe mich nur nicht dran. :D
Ist mir bisher nicht aufgefallen, aber die Coma Divine habe ich schon lange nicht mehr gehört; gibts ne Songempfehlung für besonders schlechten Gesang? "Waiting phase I" war es jedenfalls schon mal nicht!
 
Ist mir bisher nicht aufgefallen, aber die Coma Divine habe ich schon lange nicht mehr gehört; gibts ne Songempfehlung für besonders schlechten Gesang? "Waiting phase I" war es jedenfalls schon mal nicht!
Wenn, dann auf der Coma Code, auf Coma Divine fällt es durch die Songauswahl nicht so auf.
z.B. ab 30:30 Every home is wired als Akustik Version
33:00 Dislocated Day
hier ist der Gesang nicht nur dünn, sondern ähem, knapp daneben ;)
 
Wenn, dann auf der Coma Code, auf Coma Divine fällt es durch die Songauswahl nicht so auf.
z.B. ab 30:30 Every home is wired als Akustik Version
33:00 Dislocated Day
hier ist der Gesang nicht nur dünn, sondern ähem, knapp daneben ;)
Live- u. Studioaufnahmen zu vergleichen ist immer schwierig, ich habs trotzdem mal gemacht.
Zunächst diese Coma Code-Lifeaufnahme vom März 1997
"Every home is wired" singt er möglicherweise im Wechsel mit Chris Maitland, vielleicht ist Steven Wilsons Stimme etwas zu hoch oder es kommt mir nur so vor, durch die tiefere Stimme des Drummers
bei "Dislocated day" hört sich das wie Sprechgesang an, gegen Ende stand er anscheinend zu weit weg vom Mikro?

Na..ja ich habe mir die beiden Originalstudioaufnahmen angehört; die sind möglicherweise mit irgendeinem "Stimmveränderungsmikro" oder sowas ähnlichem aufgenommen worden, hört sich so "megaphonmäßig" an:

"Every home is wired" vom Signify-Album 1996

"Dislocated Day" vom A Sky moves sideways-Album 1995

Ok, die Stimme, bei den von dir genannten Songs auf Coma Code, ist anders, als auf den Original-Alben, aber ich würde das nicht in "besser" oder "schlechter" bewerten, sondern einfach als "anders" stehen lassen.
 

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