Steven Wilson / Porcupine Tree etc.

Lamneth

Aktives Mitglied
Wäre zumindest interessanter als die Heulboje von BLACK SABBATH noch mal neu abzumischen... oder er beherrscht digitale Technik mittlerweile so gut, das selbst aus O.O. noch was brauchbares wird... :p

...ne, das schafft nicht mal die teuerste Software
Einmal hätte gereicht, um deine Geringschätzung gegen Ozzy zum Ausdruck zu bringen, zweimal ist dann doch zuviel, und, nix für ungut, du hast hier schon Sachen gepostet, die ich nie kommentiert habe, bei denen der 'Gesang" zumindest fragwürdig war...
 

Senfei

Mitglied
Einmal hätte gereicht, um deine Geringschätzung gegen Ozzy zum Ausdruck zu bringen, zweimal ist dann doch zuviel, und, nix für ungut, du hast hier schon Sachen gepostet, die ich nie kommentiert habe, bei denen der 'Gesang" zumindest fragwürdig war...
Gequirlten Blödsinn gepaart mit massiver Unkenntnis sollte man am besten gar nicht beachten. ;):D:D:p
(das bezieht sich natürlich nicht auf Lamneth's Posting, sondern auf das, was er kommentiert)
 
Zuletzt bearbeitet:

Okzitane

Aktives Mitglied
Einmal hätte gereicht, um deine Geringschätzung gegen Ozzy zum Ausdruck zu bringen, zweimal ist dann doch zuviel, und, nix für ungut, du hast hier schon Sachen gepostet, die ich nie kommentiert habe, bei denen der 'Gesang" zumindest fragwürdig war...
So häufig wie er gepostet wird sind zweimal doch durchaus zu ertragen. Aber dafür sind wir hier im falschen thread.

Gequirlten Blödsinn gepaart mit massiver Unkenntnis sollte man am besten gar nicht beachten. ;):D:D:p
(das bezieht sich natürlich nicht auf Lamneth's Posting, sondern auf das, was er kommentiert)
Damit kennst du dich ja bestens aus. ;-)
 

Fatima Xberg

Neues Mitglied
... Es geht doch eher um Grundsätzliches.
Sein Interview, war für mich Kritik an seinen engstirnigen Ex-Fans und an anderen Künstlern, die nix Neues wagen.
Vielleicht braucht es einen Thread für "Bands/Künstler mit Stilwechsel und die Auswirkungen auf die Karriere".
Vielleicht sollte sich mancher hier "das" Interview mal tatsächlich durchlesen. Wilson gibt dort keine Ratschläge für andere Musiker oder an die Fans. Er erklärt lediglich, daß er gerne Neues ausprobiert und nicht viel persönliche Freude daran hat, seine bisherigen Songs nochmal neu zu komponieren. Und damit steht er ja auch nicht alleine da – von Buddy Holly über Frank Zappa bis zu Motorpsyche und Devin Townsend haben auch andere Künstler ihre Fans ständig herausgefordert. (Und Rembrandt mußte sich auch nicht ständig anhören, daß er doch mal wieder ein Bild mit Goldhelmen malen solle…)
Davon abgesehen war das Reizvolle an der Musik von Steven Wilson ja immer, daß es ständig neue Facetten gab – mehr als zwei Alben mit dem gleichen Sound hat es bei keinem seiner Projekte gegeben. Und wenn jemand den Sound von z.B. "In Absentia" so toll findet, kann er sich das ja beliebig oft anhören. (Und Bands, die den Sound kopieren gibt es ebenfalls in Menge.)

Und alles immer auf das Geld (und das Ranschaffen desselben) zu reduzieren ist gerade bei Steven Wilson ziemlich naiv. Wenn es ihm nur um Reichtum ginge, brauchte er sich nur auf Remastering-Jobs konzentrieren – bringt mehr Geld, und es kann ihm völlig egal sein wie sich das Resultat verkauft.
 

Jester1969

Mitglied
Vielleicht sollte sich mancher hier "das" Interview mal tatsächlich durchlesen. Wilson gibt dort keine Ratschläge für andere Musiker oder an die Fans. Er erklärt lediglich, daß er gerne Neues ausprobiert und nicht viel persönliche Freude daran hat, seine bisherigen Songs nochmal neu zu komponieren.
Da ich zitiert wurde, gehe ich davon aus, du meinst mich. Dann muss ich leider sagen, dass du meine Aussagen nicht verstanden hast, denn was du da schreibst ist mir sehr wohl bewusst und hab ich auch nirgends angezweifelt. Ebenso hab ich auch nie geschrieben, dass es ihm ums Geld ging.
Egal. wie du oben schreibst. Ich hör weiter Absentia etc. und erfreu mich daran.
Wer das was er macht "reizvoll" findet, kann das auch. Hab ich kein Problem damit.
Vielleicht solltest du, das was ich geschrieben habe, dann nochmal durchlesen (wenn du willst). Aber ist auch nicht wichtig. Lassen wir es doch in dem Thread dabei.
Übrigens am Rande: Bis HCE war doch auch alles im Rahmen, ab TTB wurde es schwierig, aber Pariah und auch eine paar andere gefallen mir trotzdem, auch wenn es nicht dem "alten Scheiß" entspricht.
(War vielleicht doch ein Fehler, mal mehr wie ein "Like" zu schreiben. Es war mir durchaus bewusst, dass sich vielleicht jemand auf den SW-Schlips getreten fühlt. Sorry.)
 

Senfei

Mitglied
Am Ende kann Steven Wilson Musik machen, wie sie ihm gefällt, das steht ja völlig außer Frage und ist auch gut so. Mir als Konsument steht es aber auch frei, zu äußern, ob mir etwas gefällt oder nicht.
Und ich kann nun mal nicht aus meiner Haut, sorry, aber für Wilson's "Neue" habe ich zwei offene Ohren, links rein rechts raus, da bleibt nichts hängen. Einfach nicht mein Ding, soll vorkommen.
Seinen Satz: "Ihr wollt mehr von dem alten Scheiß? Den gebe ich euch nicht. Seid gefälligst offen für Neues" finde ich jedoch ziemlich überheblich, das hat schon einen Hauch von Arroganz. Ich muss gefälligst gar nichts.
Und noch mehr "
alter Scheiß" muss ja gar nicht sein, ich habe genug gutes "altes" Zeug von ihm, das ich immer wieder sehr gerne höre. Und ich bin auch immer offen für Neues, aber es muss mir gefallen. Ich kaufe ja nicht, nur weil SW drauf steht. Ich kaufe, wenn mir die Musik gut in's Ohr geht und da gibt es viele neue Bands, die mich begeistern.
Da ich bei Steven bisher als "vollbekloppter Sammler" auch immer vollumfassend zugeschlagen habe von der LP, BluRay bis zur Deluxe-Box, werde ich in Zukunft wohl viel Geld sparen und darüber bin ich natürlich auch nicht traurig. Auf das Konzert im September bin ich dennoch sehr gespannt und neugierig, welche Wirkung es bei mir hinterlassen wird.


Übrigens: Dass hier die Meinungen weit auseinander gehen, ist doch völlig legitim. Wilson geht neue Wege und lotet alle Grenzen aus. Dass das zwangsläufig polarisiert, liegt auf der Hand. Alles völlig ok ! Und eine gute Diskussion finde ich tausend mal interessanter als bloße Verlinkungen.
 

Senfei

Mitglied
Und alles immer auf das Geld (und das Ranschaffen desselben) zu reduzieren ist gerade bei Steven Wilson ziemlich naiv. Wenn es ihm nur um Reichtum ginge, brauchte er sich nur auf Remastering-Jobs konzentrieren – bringt mehr Geld, und es kann ihm völlig egal sein wie sich das Resultat verkauft.
@Fatima Xberg - Herzlich willkommen hier in der Runde :)
Sein Nebengeschäft bezieht sich in der Regel auf das Remixen der alten Kultalben, also auf das neue Abmischen vorhandener Tonspuren. Für das Remastering (Klang aufpolieren) gibt es wieder andere Experten.
 

Fatima Xberg

Neues Mitglied
(Ich hoffe ich habe hier nichts übersehen – aber offenbar wurde der SW-Podcast noch nicht erwähnt:)
Also – für jeden der noch nicht genug Steven Wilson auf den Ohren hat kann ich den Podcast »The Album Years« empfehlen. Bisher gibt es 12 Folgen.
Hier plaudert Wilson mit seinem Kumpel Tim Bowness über die Musik jeweils eines bestimmten Jahres. Jeder stellt seine Lieblingsalben vor, erklärt wie er sie damals fand, und was heute noch gut ist davon. (Der Podcast ist natürlich ohne Musik, aber es gibt lange Spotify-Playlists dazu, für denjenigen der die Platten nicht hat.)
Und Wilson ist natürlich eine richtige Plaudertasche und kann einem offenbar ein Ohr abquasseln wenn es um Musik geht. Und beide machen sich gegenseitig fertig wenn einer mit einer Jahreszahl falschliegt oder einen Albumtitel nicht korrekt zitiert. Nerds eben…
Auf jeden Fall sehr unterhaltsam.
 

Georg

Alter Hase
Und übers neue Album und das Thema "Stilwechsel" & Fanreaktionen auch hier nochmal. :)
Nettes Interview, na..ja dann bemühe ich mich mal Pop-Musik nicht schlecht zu finden, sondern einfach nicht zu mögen ;) Dass er ABBA dem genialen Genesis-Album "The lamb lies down on broadway" vorgezogen hat, hat mich trotzdem getroffen...
Hier ein Hochzeitsfoto:
1611762587881.png
Ist sie schon 18? Edit: Nein, sie hat noch zwei Kinder, im Alter von 7 und 9 Jahren mit in die Ehe eingebracht. Solche neuen Lebensumstände können vielleicht auch ausschlaggebend für einen musikalischen Wandel sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

Telecaster

Neues Mitglied
Also die ersten beiden Durchläufe haben mich zumindest nicht überzeugt. Klar, die Produktion ist hervorragend und klingt wirklich gut in meinen Ohren. Emotional berührt mich das ganze leider überhaupt nicht. Der Gesangsstil und auch die fehlenden Gitarren sind einfach nicht mein Ding. Die Argumente von SW kann ich schon verstehen. Wenn er das so machen will ist das völlig in Ordnung für mich. Ich allerdings werde mir erstmal keinen Tonträger zulegen. Vielleicht werde ich durch weitere Spotify-Durchläufe meine Meinung ändern - vielleicht auch nicht. Eine Konzertkarte für den Herbst habe ich mir dennoch gekauft. Die Platte hat nur 42 Minuten - den Rest des Konzerts muss er ja was anderes machen. Außerdem ist es sicher spannend zu hören, wie das ganze dann mit Band klingt. Wenn es denn tatsächlich stattfindet... ;)
 

Fatima Xberg

Neues Mitglied
Nachdem hier offenbar alle ziemlich skeptisch sind bei dem neuen Album hat sich wohl außer mir auch niemand die "Limited Edition Deluxe Box" gekauft. Die allerdings lohnt sich schon sehr wenn sich jemand für die Idee "Konzeptalbum" interessiert. Und wie bei "Hand.Cannot.Erase." ist auch die aktuelle Schachtel sehr gut gelungen. Passend zum textlichen Ziel dreht sich alles um Konsum, überflüssige Waren und manipuliertes Kaufverhalten, aber auch der Spaß wurde nicht vergessen (die erste Überraschung kommt schon beim Öffnen der Box… :cool: ). Dann gibt es Riesenposter die sich niemand aufhängen wird, kleingefaltete Beipackzettel mit winziger Schrift, eine Infobroschüre mit noch mehr Slogans und Kaufempfehlungen, eine Musikcassette, und natürlich BluRay und CDs.
Was die Musik angeht – das ist natürlich nicht mit den letzten drei Porcupine Tree-Alben vergleichbar. Aber gleichzeitig war Wilson ja auch mit Blackfield, No-Man und Basscommunion aktiv, und der Sound hier ist nun garnicht so weit entfernt von "Radioactive Toy" oder "Russia On Ice" (um mal ein paar Songs zu erwähnen die auch den Prog-Hörern bekannt sein dürften). Und die 19-Minuten-Version von "Personal Shopper" könnte auch auf einer Bonus-CD vom "Prog"-Magazin auftauchen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Senfei

Mitglied
Nachdem hier offenbar alle ziemlich skeptisch sind bei dem neuen Album hat sich wohl außer mir auch niemand die "Limited Edition Deluxe Box" gekauft. Die allerdings lohnt sich schon sehr wenn sich jemand für die Idee "Konzeptalbum" interessiert. Und wie bei "Hand.Cannot.Erase." ist auch die aktuelle Schachtel sehr gut gelungen. Passend zum textlichen Ziel dreht sich alles um Konsum, überflüssige Waren und manipuliertes Kaufverhalten, aber auch der Spaß wurde nicht vergessen (die erste Überraschung kommt schon beim Öffnen der Box… :cool: ). Dann gibt es Riesenposter die sich niemand aufhängen wird, kleingefaltete Beipackzettel mit winziger Schrift, eine Indobroschüre mit noch mehr Slogans und Kaufempfehlungen, eine Musikcassette, und natürlich BluRay und CDs.
Was die Musik angeht – das ist natürlich nicht mit den letzten drei Porcupine Tree-Alben vergleichbar. Aber gleichzeitig war Wilson ja auch mit Blackfield, No-Man und Basscommunion aktiv, und der Sound hier ist nun garnicht so weit entfernt von "Radioactive Toy" oder "Russia On Ice" (um mal ein paar Songs zu erwähnen die auch den Prog-Hörern bekannt sein dürften). Und die 19-Minuten-Version von "Personal Shopper" könnte auch auf einer Bonus-CD vom "Prog"-Magazin auftauchen.
Ich hatte sie ursprünglich bestellt, aber dann storniert.
Und wenn ich lese, was da so drin ist, habe ich ja alles richtig gemacht.
Mich schreckt nicht nur die neue Musik ab, sondern auch das unglaublich schlechte Drumherum.
Das Cover ist unterirdisch, "Frau Wilson" möchte ich mir nicht in's Regal stellen.
 

Das aktuelle Magazin

Neueste Beiträge

Oben