Steve Hackett

Rainer

Neues Mitglied
Unter Zehn€ pro LP, ein guter Schuß, gratuliere!
Kannst Du mal auflisten? Zumindest die live Alben?
Enthalten sind: »Voyage Of The Acolyte«, »Please Don't Touch«, »Spectral Mornings«, »Defector«, »Cured Highly Strung« plus drei Vinyle mit Bonusmaterial:

Live At The New Theatre, Oxford 1979 – (als 2-LP, komplett neu gemixed!)
Live At Reading 1981 - (LP und 12-inch EP vom Reading Festival, August 1981)
I Know What I Like 12-inch EP - (Livematerial aus dem Jahr 1979 vom Oxford New Theatre (Genesis-Coverversionen) sowie weitere Livetracks aus dem Theatre Royal, Drury Lane, November 1979)
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Gary O'Toole wollte wohl andere Dinge machen. Es scheint keinen Zoff gegeben zu haben. Craig Blundell (spielt auch in Steven Wilsons Band) hat mich aber live in Stuttgart enorm überzeugt, das war wirklich beeindruckend - wie das ganze Konzert überhaupt...
 
Zuletzt bearbeitet:

nixe

Inventar
Enthalten sind: »Voyage Of The Acolyte«, »Please Don't Touch«, »Spectral Mornings«, »Defector«, »Cured Highly Strung« plus drei Vinyle mit Bonusmaterial:

Live At The New Theatre, Oxford 1979 – (als 2-LP, komplett neu gemixed!)
Live At Reading 1981 - (LP und 12-inch EP vom Reading Festival, August 1981)
I Know What I Like 12-inch EP - (Livematerial aus dem Jahr 1979 vom Oxford New Theatre (Genesis-Coverversionen) sowie weitere Livetracks aus dem Theatre Royal, Drury Lane, November 1979)
Muß ich mal mit den CDs vergleichen, Danke!
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Durchaus interessant für mich ist auch die eine oder andere Kollaboration von Hackett mit Bands / Musikern, die eigentlich aus einem gänzlich anderen Revier kommen.
Zum Beispiel die Jazz / Jazz-Fusion-Formation "Djabe" aus Rumänien
Ziemlich smooth und relaxed hört sich dieses Album an, dessen Entstehungsgeschichte man hier nachlesen kann.

Manch einer behauptet, das Album wirke im Grunde nur zusammen mit der DVD, was ich nicht bestätigen möchte. Die DVD (keine BluRay) bietet schöne Fotos aus Sardinien, das war es dann aber auch.
Die Musik ist nicht gerade ein Summit, was Hacketts (Co)-Schaffen betrifft, allerdings kann der geneigte Hifi-Freak sehr ordentlich dem Wohlklang frönen. Würde da nicht Hackett draufstehen, könnte man auch behaupten: Fusion-New Age-Mix aus der Oberliga. ;)
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
So, ich höre nun gerade das neueste Live-Album mit dem etwas einfallslosen Titel "Selling England by the Pound & Spectral Mornings: Live at Hammersmith" (wieso nicht "Selling England at the Edge of Morning"? :p).

Die Setlist ist exakt dieselbe wie bei dem Konzert, das ich in der Liederhalle erleben durfte. Die Klangqualität ist ziemlich gut, nur die Snare könnte etwas besser/lauter klingen.
 

Cathedral Wall

Mitglied
Ich habe mir die neue Hammersmith live von Hackbrett gegönnt. Wie er die alten Klassiker neu interpretiert, ist großartig. Vor einiger Zeit hätte ich das auch live erleben können, habe es aber dann leider doch verpasst.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Ich habe mir die neue Hammersmith live von Hackbrett gegönnt. Wie er die alten Klassiker neu interpretiert, ist großartig. Vor einiger Zeit hätte ich das auch live erleben können, habe es aber dann leider doch verpasst.
Hackbrett :D
Ich war zum Glück dabei. Habe den Konzertbericht nie gepostet? Frage mich warum...
Den hier hab ich für Eventim geschrieben:

Großartiges Konzerterlebnis: exzellenter Gitarrist + tolle Band *****

Steve Hackett mag bis heute nicht einer Mehrheit ein Begriff sein, verdient hätte er es aber, denn er ist einer der ganz Großen. Wenn man sieht und hört, wie er alle möglichen Gitarrentechniken scheinbar spielerisch beherrscht, gewissermaßen eins mit seiner Gibson Les Paul ist und ein episches Solo nach dem anderen heraushaut, will man es gar nicht glauben, dass er nicht ähnlich berühmt ist wie etwa Eric Clapton. Die Show ist unterteilt in einen Block aus seinen Solosongs (diesmal ausschließlich Tracks von "Spectral Mornings" [1979] und dem neuen Album "At the Edge of Light") und Genesis-Nummern, wobei "Selling England by the Pound" (1973) im Mittelpunkt steht. Musikalische Unterschiede gibt es dabei natürlich schon - Hackett solo ist elegischer, getragener, emotionaler, während die Songs aus seiner Genesis-Zeit vor allem durch ihre enorme Komplexität und vielleicht auch eine größere Stimmungsbandbreite bestechen. Qualitativ halten sich beide Hälften aber ungefähr die Waage. Das liegt nicht zuletzt neben dem Meister selbst an seiner hervorragenden Band, die auch mit extrem schwierig zu spielenden Passagen (z.B. in "Dancing with the Moonlit Knight" und "The Battle of Epping Forest") problemlos zurechtkommt und dabei jede Menge Druck macht. Ein bisschen weniger laut hätte es allerdings schon sein können, das sei nicht verschwiegen. Davon abgesehen kann man sich über den Mix jedoch nicht beschweren, alle Bandmitglieder waren prima zu hören. Besonders Allzweckwaffe Rob Townsend macht oft auf sich aufmerksam, garniert viele Songs mit Flöten oder Sopransaxofon, ohne dass es störend wirken würde. Sänger Nad Sylvan kann Peter Gabriel sicher nicht das Wasser reichen, aber seine Begeisterung für die Songs ist ansteckend, und wie er die verschiedenen Dialekte in "Epping Forest" imitiert, ist auch schon mal was (in der ersten Hälfte singt Hackett die meisten Songs selbst, was sicher nicht seine größte Stärke ist, aber auch seinen Charme hat). Bassist Jonas Reingold spielt oft die für Genesis-Songs notwendige Doppelhals-Gitarre (halb Bass, halb 12-saitige Gitarre). Der neu hinzugekommene Craig Blundell ist ein technisch hervorragender Drummer, lediglich Roger King an den Keyboards überzeugt mich nicht immer ganz hundertprozentig. Zumindest bei "Firth of Fifth" finde ich, dass er an den schnellen Stellen zu sehr bremst und auch den Keyboardteppich nicht ganz so überwältigend dicht legt. Ansonsten spielt er aber Tony Banks' Parts fast so gut wie das Original, z.B. bei "The Cinema Show".

Dass die Band auch die Zügel mal locker lassen kann, merkt man bei dem abgefahrenen Bluesjam in "I Know What I Like". Emotionaler Höhepunkt: "Deja Vu", ein ursprünglich von Peter Gabriel vorgeschlagener, aber erst in den 1990ern von Hackett vollendeter Song. Erstaunlich angesichts des Alters des Bandleaders, mit "Dance on a Volcano" und "Los Endos" zwei technisch extrem anspruchsvolle Tracks am Ende zu spielen. Obwohl Hackett immer noch jung aussieht und sich beim Spielen nichts anmerken lässt, macht man sich manchmal doch (wenn er sich aufs Drumpodest setzt) ein wenig Sorgen um seine Kondition, eine solch lange Tour durchzustehen. Momentan gebührt ihm jedenfalls eine Menge Respekt für eine solche Meisterleistung und dafür, eines der besten aktuellen Liveerlebnisse im Bereich 'Progressive Rock' zu bieten. Auch die Beleuchtung ist angemessen und nicht zu übertrieben, manchmal entsteht "Seconds Out"-Feeling. Absolute Empfehlung.
 

Jester.D

Alter Hase
Mittlerweile gibt es für mein ausgefallenes Konzert einen Nachholtermin, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass auch '21 nicht viel stattfinden wird.
 

Das aktuelle Magazin

Neueste Beiträge

Oben