Space Rock

LA IRA DE DIOS

Frühe 2000er, ein Bekannter aus der Hawkwind Szene machte mich auf diese peruanische Band aufmerksam, die seeeeehr nach HW klang. Kamen kurz darauf nach Deutschland und spielten ein 1-Tagesfestival in Mannheim, wo ich sie mal live sehen wolte. Schönes, vielseitiges Festival aber wegen technischer Probleme zog es sich bis weit in die Nacht hinein (nicht zuletzt weil Siena Root um kurz vor Mitternacht noch 45 Minuten einen Soundcheck für die Sitar machten, die sie im Set nur 10 Minuten benutzten. Ich liebe die Jungs und Mädels, aber manchmal...). So kamen die Peruaner erst um 2.30 Uhr morgens auf die Bühne. Ich war erledigt, hatte noch eine weite Heimfahrt vor mir, wollte mir aber zumindest noch 1-2 Stücke anhören. Und sie legten los.
Was danach kam kann ich nicht in Worte fassen. Man stelle sich einen elektrischen Stuhl vor und die Spannung ist einen halben Strich vor underträglich schmerzhaft eingestellt. Unglaubliche Intensität, die durchgehend hoch gehalten wurde und ein Publikum, das mit weit offenen Mündern die Schallattacken über sich ergehen ließ. Natürlich blieb ich bis zum Ende, und nie zuvor und nie danach habe ich so viele Besucher so spät noch auf einem Festival erlebt. Weiß nicht mehr wie ich nach Hause kam, dass ich aber während der Fahrt dachte, so müssen sich die Besucher einer konzertveranstaltung in einer ehemaligen Kirche in Notting Hill 1969 gefühlt haben.
Als La Ira De Dios das nächste mal nach Deutschland kamen, war kein Audio Generator Spieler mehr dabei, und sie waren eine stinknormale Punk Band. Habe sie noch zwei Mal live gesehen und völlig das Interesse verloren. Weiß nicht, was sie jetzt machen, wenn es sie überhaupt noch gibt. Die ersten beiden Alben jedoch " Hacia El Sol Rojo " und "Archaeopterix" , gehören in jede Space Rock Sammlung.

Der Sound auf diesem Clip ist miserabel, aber man bekommt einen Eindruck von dieser frühen Phase:

 
Ups, da war ich auch mit *nem Kumpel & danach die HeimFahrt nach Erfurt (Nacht zum Tage gemacht)
Trip in Time Festival müßte das gewesen sein?
Siena Root übrigens mit Sanya! Das Andere, wo wir sie sahen war das moonhead Festival.
OK, zu La Ira de Dios: von denen war ich maßlos enttäuscht, weil auf dem Album " Hacia El Sol Rojo " der bass so super klingt, aber live: einfach nur Krach!
Steht aber selbstverfreilicht auch hier!
 
Und wir Landeier im Westfälischen Outback den hier
1652865695967.pngJa, Werner Reinke und Wolfman Jäck (American Forces Network AFN
Aber wir müssen beim Thema bleiben, sonst gibts wieder nette Hinweise von N
Die Idee Space Rock wieder etwas in den Vordergrund zu rücken, entstand aus dem Bericht im aktuellen Eclipsed-Magazin mit dem Hinweis auf Cosmic Cassiopeia "Music for Late night listeners" (Mai 2022 Seite 13)
 
Als La Ira De Dios das nächste mal nach Deutschland kamen, war kein Audio Generator Spieler mehr dabei, und sie waren eine stinknormale Punk Band. Habe sie noch zwei Mal live gesehen und völlig das Interesse verloren. Weiß nicht, was sie jetzt machen, wenn es sie überhaupt noch gibt.
Der Mainman Chino macht nach vielen anderen Projekten mittlerweile so eine Art "One Man-Noise/Drone":


Der letzte Drummer Pepe war eine Zeitlang hier:


Ist eher recht eigene Psychedelic -- eigentlich recht spannend.

Ein ähnliches Schicksal haben find ich z.B. auch Sgt. Sunshine gehabt, deren Debutalbum ziemlich cool war, und danach ... Eine Band kann ja aber nicht nur den Geschmack ihrer Fans bedienen. Schwierig.
 
Aus Deutschland sollte man ansonsten v.a. Dave Schmidt und seine Projekte hier anmerken:




(das Bekannteste: Electric Moon wurde bereits genannt, nur sehr bedingt könnte man noch Liquid Visions einfügen -- ist dann aber aber eher Psychedelic Rock)
 
Ich verweise mal auf den eigentlichen Anfang, da ist noch mehr möglich, oder?
- Space Rock: An Interstellar Travelers Guide -

Genre: Rock
Datenträger: CD
Datenträger Anzahl: 6
Interpret: VARIOUS
Label: PURPLE PYRAMID
Titel: Space Rock: An Interstellar Travelers Guide
Altersfreigabe (FSK): Nicht erforderlich
Disc1
  • Titelnummer 1:
    All Gates Open Can
  • Titelnummer 2:
    Gulf Of Lost Souls Hedersleben
  • Titelnummer 3:
    The Trichophantic Spire Øresund Space Collective
  • Titelnummer 4:
    Steh Auf, Zieh Mich Dir Nach Popol Vuh
  • Titelnummer 5:
    Sign From Space Joel Vandroogenbroeck
  • Titelnummer 6:
    Space Out The Ozric Tentacles
  • Titelnummer 7:
    Lift Off Secret Saucer
  • Titelnummer 8:
    Seizuretron An Emerald City
  • Titelnummer 9:
    Out Of Control Nik Turner
  • Titelnummer 10:
    Flying Eyes Like Saucers Melting Euphoria
  • Titelnummer 11:
    Ufolove Guru Guru Groove Band
  • Titelnummer 12:
    The Comet Rider Maat Lander
  • Titelnummer 13:
    Fohat Digs Holes In Space (Live Paris 1972) Gong
Disc2
  • Titelnummer 1:
    Ultima Thule Part 1 Tangerine Dream
  • Titelnummer 2:
    Watchin' You Brainticket
  • Titelnummer 3:
    Parasiten Faust
  • Titelnummer 4:
    Black Land Pyramidal
  • Titelnummer 5:
    Low Riders In Space Shawn Lee
  • Titelnummer 6:
    Passadena Airport Hydravion
  • Titelnummer 7:
    Altitude Pressurehed
  • Titelnummer 8:
    You Know That I Knew Het Droste Effect
  • Titelnummer 9:
    Shadows Of War (A. Rain Of Destruction / B. B1 To London) German Oak
  • Titelnummer 10:
    The Cold Stuffings Of November Daevid Allen Weird Quartet
  • Titelnummer 11:
    Don't Keep On Me Waitin Omega
  • Titelnummer 12:
    What Are Your Feet Eating? Kalutaliksuak
  • Titelnummer 13:
    Reikä Maisemassa Oranssi Pazuzu
Disc3
  • Titelnummer 1:
    Rocket Man (Alternate Mix) Shatner, William / Hillage, Steve
  • Titelnummer 2:
    Hawkdope Black Rainbows
  • Titelnummer 3:
    Notre Dame (Mothership) [Edit] Guru Freakout
  • Titelnummer 4:
    Lost In Space (English Version) Xynn
  • Titelnummer 5:
    Pyroclastic Monster Spacelords
  • Titelnummer 6:
    Human Toad (Live) Aqua Nebula Oscillator
  • Titelnummer 7:
    Jupiter Magic Wands
  • Titelnummer 8:
    Descending Atomic Simao
  • Titelnummer 9:
    We Pretend Space Isn't There White Manna
  • Titelnummer 10:
    At The Center Of All Infinity Yuri Gagarin
  • Titelnummer 11:
    What Illuminates The Night Federico Farnè
Disc4
  • Titelnummer 1:
    Spaceship (Edit) Guru Guru
  • Titelnummer 2:
    Seeing It As You Really Are Hawkwind
  • Titelnummer 3:
    Vibration Eater It's Not Night: It's Space
  • Titelnummer 4:
    EA1729 Earthling Society
  • Titelnummer 5:
    Lemmy & I Swallowed Massive Amounts Of Drugs Robert Calvert
  • Titelnummer 6:
    What Do You Really Want (Live) Gilli Smyth
  • Titelnummer 7:
    Faces Of Earth Re-stoned
  • Titelnummer 8:
    Badlands Dunes
  • Titelnummer 9:
    Helios Exxasens
  • Titelnummer 10:
    Tiki Sleep Cycle Oranjjoolius
  • Titelnummer 11:
    SSSUUUNNN The Equations
  • Titelnummer 12:
    Canes Venatici Secret Symbol Society
  • Titelnummer 13:
    The Freak Lord Fuzz
Disc5
  • Titelnummer 1:
    Archangels Thunderbird Amon Düül II
  • Titelnummer 2:
    Space Tunnel Naxatra
  • Titelnummer 3:
    Child of the Moon Celestial Bums
  • Titelnummer 4:
    L Dark Buddha Rising
  • Titelnummer 5:
    End Masse My Education / Theta Naught End MasseSound Mass
  • Titelnummer 6:
    Deep Temple Sun Araw
  • Titelnummer 7:
    Kaneh Bosm Hidria Spacefolk
  • Titelnummer 8:
    Orbitary Volcano Dasputnik
  • Titelnummer 9:
    Highway Blues Ava Cherry
  • Titelnummer 10:
    Moonchild Orlando Monday
  • Titelnummer 11:
    Retorn Al Planeta Imaginari Mkm
  • Titelnummer 12:
    Spaceship Ride Sons Of Hippies
Disc6
  • Titelnummer 1:
    Astronaut's Nightmare Nektar
  • Titelnummer 2:
    Eyes In The Center Chrome
  • Titelnummer 3:
    Phonomorph Space Debris
  • Titelnummer 4:
    Weightlessness Leroy Powell And The Messengers
  • Titelnummer 5:
    Meals Of Confusion Electric Orange
  • Titelnummer 6:
    Overruled Floorian
  • Titelnummer 7:
    B.B. On Mars (Live 1969) Alice Cooper
  • Titelnummer 8:
    Autobahn Gdeva
  • Titelnummer 9:
    Vision 7 Kidish Hail Vespero
  • Titelnummer 10:
    The In Crowd St 37
  • Titelnummer 11:
    1975 Interview Nik Turner
 
Aus Deutschland sollte man ansonsten v.a. Dave Schmidt und seine Projekte hier anmerken:




(das Bekannteste: Electric Moon wurde bereits genannt, nur sehr bedingt könnte man noch Liquid Visions einfügen -- ist dann aber aber eher Psychedelic Rock)
Genau, am besten gleich zu seinem Label Sulatron Records gehen: https://www.sulatron.com/xoshop/index.php
Home of Psychedelic-Space-Kraut-Electronic-Jam-Rock, da hat man dann auch gleich alle Genreschnittstellen oder Nichtschnittstellen friedlich neben-unter-über-mit-oder auseinander
 
LIQUID VISIONS

(Ich gebe Rockford völlig Recht, dass Liquid Visions 'keine' Space Rock Band sind, möchte ihm auch nicht ans Bein pinkeln, sie trotzdem hier aufnehmen und sofort begründen)

Ab Mitte der 90er wurde jährlich bei Hamburg ein privates Treffen von deutschen Hawkwind-Fans organisiert. Mit Live-Bühne als Minifestival. Hawkwind selbst kamen nie, aber jedes Jahr waren ehemalige Mitglieder dabei und vor allem junge, einschlägige, deutsche Bands. Liquid Visions war stets der Höhepunkt. Mit welcher Lockerheit sie innerhalb eines Sets von Psychedelic zu Jam, zu Garage, zu Space, zu Heavy Rock hüpften, war so sensationell wie einmalig. Wir sind "all things to all people" sagte Ian Anderson mal über Jethro Tull und in einem gewissen Rahmen traf es auch auch LV zu. Diese durchgehend hochwertige Vielfalt bekamen sie auch auf ihren 40 minütigen Alben hin. Leider nur vier (soweit ich mich erinnere), länger haben sie es nicht miteinander ausgehalten. Schade! Bei Bands wie Pink Floyd, Deep Purple oder Led Zeppelin konnte man sehen was Möglich ist, obwohl sich Mitglieder nicht leiden können.

Wenn sich aber 200 komplettzugedröhnte Hawkwind Fans einigen können, dass Liquid Visions ein würdiger Vertreter sind (und normalerweise können sich keine zwei HW Fans auf irgendwas einigen), dann muss sie in eine solche Liste aufgenommen werden :):

 
Mir soll's relativ egal sein, da die Liste ja eh schon einige andere beinhaltet, die (sicher nicht nur) für mich definitiv kein Space Rock sind. Aber die Grenze zum Psychedelic ist manchmal "schwammig", ja.

Ich finde es ansonsten schön, dass du auch so persönliche Anekdoten dazu hast, sowas macht ein Forum gleich interessanter, irgendwie "echter" ;)

Hier noch ein aktuelles Album, vom Macher des Astral Zone Blogs ...


Ansonsten empfehle ich den monatlichen Underground Experten zu folgen. Oder zB dieser Seite: https://denpafuzz.com -- dort gibt es wöchentlich etliche aktuelle Sachen vorgestellt, die im eclipsed eher Randnotiz sind (leider).
 
Zuletzt bearbeitet:
WHITE HILLS

Ein Vertreter des "New Space Rock". Diese Kategorie gibt es nicht, ich habe sie für mich erfunden, um im Kopf ein paar Bands besser abzulegen.
Von White Hills hatte ich gehört, aber nicht richtig auf dem Schirm, bis zu einem Konzert auf dem sie als 3. von 3 Bands auftraten. Ich war vor allem wegen der anderen beiden dort (1000mods und Wight). Im Grunde eine 2-Mann/Frau Band, spielten sie zu Beginn live als Powertrio mit wechselnden Schlagzeugern und manchmal mit Synth/Audiogenerator als Gast. Als sie loslegten dachte ich für einen Moment, sie hätten irgendwelche Outtakes von Hawkwinds Doremi Fasol Latido (1972) aufgetrieben. Und ich fragte mich, wie man solch eine Schallwand zu Dritt aufbauen kann!
Danach besuchte ich jedes Konzert in der Nähe. Obwohl Amis, kamen sie vor der Pandemie regelmäßig rüber. Unvergessen ein Konzert in einer Studentenkneipe in Toulouse, das ich völlig überraschend bei der Rückkehr von einem Festival erwischte. Es war der letzte Auftritt der Europa-Tour, sie packten alle Stücke des Programms rein, es war laut und mit 80 Minuten extrem lang. Meine Frau war professionelle Ballettänzerin, sie und ihre Kollegen sind die Härtesten, die ich jemals getroffen habe, was das Ertragen von physischem Schmerz angeht. Gegen Ende hatte sie nur noch die Hände vor den Ohren und Tränen in den Augen. Mir, ganzer Kerl und im Gegensatz zu ihr laute Musik gewöhnt, ging es nicht viel anders. Sonic Attack jemand? Meine Fresse!
Es wurde der Höhepunkt dieser Phase. Seitdem entfernen sie sich immer mehr vom "Rock" und den Schlagzeugern und bewegen sich (auch live, nun als Duo) in den Bereich experimenteller Elektronik. Da sind sie nicht die Einzigen und für eben diese Bands haben ich mir diese neue Schublade eingerichtet.

 
Mir soll's relativ egal sein, da die Liste ja eh schon einige andere beinhaltet, die (sicher nicht nur) für mich definitiv kein Space Rock sind. Aber die Grenze zum Psychedelic ist manchmal "schwammig", ja.
Ich frage mich, ob man da überhaupt eine Grenze ziehen kann. Für mich sind die klanglichen Unterschiede einfach zu vage, und würde Space Rock eher als eine Unterkategorie des Psychedelic Rock ansehen, aber so genau kann ich das nicht sagen.
 
HAWKLORDS

Kurzer historischer Hintergrund:
1978 hatte Brock mal wieder rechtliche Probleme mit Plattenfirma, Manager, wennnochalles, und spielte das nächste Hawkwind Album unter dem Namen "Hawklords" ein. In der Band waren nur noch der langjährige immer-mal-wieder Sänger Robert Calvert und die Rhythmusgruppe einer lokalen Band "Ark", die ab und zu im Südwesten Englands HW supporteten. Inzwischen bewegten sie sich in Post-Punk, Wave Gefilden.

Schneller Vorlauf:
Zu Beginn der 2000er gründeten vergrämte Ex-Mitglieder eine Band und spielten die 10 Klassiker aus den frühen 70ern, eher schlecht als recht. Weil diese Renegatenband xHawkwind hieß und das x auf den Plakaten immer kleiner wurde, ging Brock rechtlich dagegen vor und bekam Recht. Es folgten weitere Bands mit Namen wie Space Ritual, New Space Ritual, Brand New Space Ritual, Psychedelic Warlords..., immer mit Nik Turner als Gallionfigur und immer den selben Mist spielend. Brock nahm es hin, Brock Fans wurden immer verärgerter.

Eine weitere Band jedoch, unter Initiative eines Ex-Gitarristen aus den 90ern gegründet, Jerry Richards, nannte sich "Hawklords", mit Harvey Bainbridge und Martin Griffin waren immerhin zwei Originalmitglieder dabei (obwohl sie nie was geschrieben haben) und darüber hinaus eine spannende Mischung aus Ex-Mitglieder verschiedener Phasen: Adrian Shaw ('77), Steve Swindells ('79), Ron Tree (94-01), mal wieder Nik Turner, aber diesmal in einer Nebenrolle.
Und diese Band ist anders, weil musikalisch kompetent und vor allem, weil sie neue Musik schreiben, die ein wenig an diese Post-Punk, Wave Ära angelehnt aber unverkennbar und ohne Zweifel lupenreiner "Space Rock" ist. Seit der Gründung 2011 gab es alljährlich Besetzungswechsel, inzwischen ist nur noch Jerry Richards dabei, fast jedes Jahr gibt es ein neues Album, durchweg mit ordentlichem Niveau, eine neue Tour mit tollen Liveshows... und sie kommen auf keinen grünen Zweig.

Denn von der überwältigenden Mehrheit der Hawkwind Fans werden sie schlichtweg wegen des Namens boykottiert. Die ganzen minderwertigen Bands der frühen 2000er haben die Atmosphäre so sehr vergiftet, dass sie aus Prinzip überhaupt keine Chance mehr bekommen, obwohl fast jeder, der sie mal gehört hat, von der Qualität der Band grundsätzlich überzeugt war. Schade! Kommen deswegen auch nicht mehr nach Deutschland.

 
Zuletzt bearbeitet:
ECSTATIC VISION

Nahhawkwind-Erfahrungen scheint es immer nur erst spät nach Mitternacht zu geben.

Ecstatic Vision spielten auf einem Tagesfestival in Mannheim, vier Bands, wie so oft bei nichtkommerziellen Liebhaberveranstaltungen gab es technische Probleme und längere Umbauzeiten. So kamen sie erst kurz nach Eins auf die Bühne. Ich weiß nicht, ob es die späte Stunde war, der lange Tag mit lauter Musik oder ob sie tatsächlich ALLE Instrumente durch ein Wah Wah jagten. Irgendwie schummerig wurde mir dabei schon. Wie es eben bei der Musik sein sollte :).
Kürzlich habe ich mich über die Projekte von Ex-Hawkwind Mitgliedern ausgelassen, die nach eigener Aussage den "Geist der frühen HW wiederaufleben lassen". Die klingen meist albern und wenn man sie mit solchen Jungspunden vergleicht, sogar ziemlich lächerlich.

P.S. Diese Nähe zu HW wird bei Ecstatic Vision nur live so deutlich. Im Studio klingen sie viel differenzierter. Da kann man auch mal VdGG, frühe King Crimson, frühe Deep Purple u.ä. raushören.

 
GNOD

Aus dem Mutterland des Space Rock, eine weitere Band die ich unter "New" einordne. Wobei das auch wieder so eine Sache ist. Klingen weder sonderlich nach Hawkwind, noch nach Ozrics und manchmal nicht mal nach Rock.
Andererseits, Pink Floyd und Hawkwind haben auch nicht nur Astronomy Domine und Brainstorm geschrieben, sondern auch Saucerful of Secrets und Sonic Attack. Von daher...

 

Das aktuelle Magazin

Neueste Beiträge

Oben