Southern Rock, Jam-Rock, Country-Rock

Gast 1

Guest
Alt oder neu, egal. Damit das nicht in den anderen Threads untergeht. Außerdem hab ich für alle drei Bereiche ein Faible.

Wenn möglich bei den neueren Sachen bitte keine Pseudo Southern Rock Geschichten, die eigentlich nur Hard Rock mit Cowboyhüten machen.

Und ich fang gleich mal mit nem Lieblingsstück von mir an. Grateful Dead - Uncle John's Band

 

Gast 1

Guest
Hau ich mal hier rein, weil Jammen war immer Pflicht bei den Herrn.

21 Minuten dauerts, laut Deke Leonard spielten sie aber als der Fade In kommt schon knapp 10 Minuten. Muß ich immer mindestens zweimal hintereinander hören

 

BRAIN

Mitglied
Dieses (weite) Feld liegt mir sehr!

Im Sommer liefen bei mir sämtliche Marshall Tucker Band Platten rauf und runter.
Eine der größten Southern Rock Bands nach dem Modell der Allman Bros.
Den besten Überblick bietet das Do-Studio/Live Album Where We All Belong.

Typische 3-Mann-Gitarren-Armee die als besonderes Merkmal gelegentlich mit Flöte und Saxophon auftritt.
Starke Countrytupfer durch die Slide Guitar und viele Jazzmomente machen die Musik ungemein vielfältig.


Empfehlenswert sind alle Studioplatten bis Carolina Dreams 1977.
Wie bei den meisten Bands wird die Musik zunehmend -von Album zu Album- glatter und eingängiger.
 

Gast 1

Guest
Dieses (weite) Feld liegt mir sehr!

Im Sommer liefen bei mir sämtliche Marshall Tucker Band Platten rauf und runter.
Eine der größten Southern Rock Bands nach dem Modell der Allman Bros.
Den besten Überblick bietet das Do-Studio/Live Album Where We All Belong.

Typische 3-Mann-Gitarren-Armee die als besonderes Merkmal gelegentlich mit Flöte und Saxophon auftritt.
Starke Countrytupfer durch die Slide Guitar und viele Jazzmomente machen die Musik ungemein vielfältig.


Empfehlenswert sind alle Studioplatten bis Carolina Dreams 1977.
Wie bei den meisten Bands wird die Musik zunehmend -von Album zu Album- glatter und eingängiger.
Na sehr schön, brauch ich die nicht mehr einstellen. Ich steh auch sehr auf die Marshall Tucker Band, die immer ein bisserl jazzig in ihrem Country-/Southern-Rock war. Da hab ich auch die Alben vom Anfang der Band so bis Mitte der 80er
 

Pavlos

Mitglied

Das fantastische Debüt der Henry Paul Band (der Namensgeber, Gründer und Chef war vorher bei den Outlaws) wurde erst vor kurzem auf Rock Candy Records wiederveröffentlicht. Wer auf perfekt ausgearbeitete Gesangsarrangements, eine oftmals latent melancholische Atmosphäre und feine Gitarrenleads, gerne auch im Doppelpack, steht, sollte hier definitiv mal reinhören.
 

BRAIN

Mitglied
Schade, ich hätte mir für Country-Rock ; Americana einen Extra-Thread gewünscht.

Steig ich gleich mal mit 2 göttlichen Bands ein, die man bei der Geburtstunde des Country-Rock als Einheit sehen kann.
Die Byrds und die Flying Burrito Brothers.

Sweetheart of the Rodeo und Gilded Palace of Sin entstanden 1968 in ähnlicher Besetzung.



Bei Sweetheart of the Rodeo von den Byrds gab der Neuzugang "Gram Parsons" die Country-Impulse.
Schon einige Jahre hat er sich mit allen Spielformen des Country befasst und einen maßgeblichen Einfluß auf viele Rockmusiker ausgeübt.
Sweetheart besticht durch den byrdstypischen Harmoniegesang und wurde überwiegend von akustischen Instrumente geprägt.
Geplant war eine DoLp -> akustisch/elektrisch.
Veröffentlicht wurde der akustische Teil, zum "elektrischen" kam es nicht mehr, weil Parsons ausgestiegen war.

Nachdem Chris Hillman ebenfalls den Byrds den Rücken kehrte, gründeten sie gemeinsam die Flying Burrito Brothers.
Beim 1969 veröffentlichten "Gilded Palace of Sin" dominiert noch stärker als bei "Sweetheart" die Steel Guitar die von Sneaky Pete Kleinow dem Einflussreichsten Steel Gitarristen des Rock gespielt wurde.
Die Songs von "Gilded Palce" gerieten einer nach dem anderen zu himmlischen Countryrock-Hymnen.
Als "Cosmic American Music" ging die Stilform, die Parsons prägte, in die Musikgeschichte ein.

 

Gast 1

Guest
Schade, ich hätte mir für Country-Rock ; Americana einen Extra-Thread gewünscht.

Steig ich gleich mal mit 2 göttlichen Bands ein, die man bei der Geburtstunde des Country-Rock als Einheit sehen kann.
Die Byrds und die Flying Burrito Brothers.

Sweetheart of the Rodeo und Gilded Palace of Sin entstanden 1968 in ähnlicher Besetzung.



Bei Sweetheart of the Rodeo von den Byrds gab der Neuzugang "Gram Parsons" die Country-Impulse.
Schon einige Jahre hat er sich mit allen Spielformen des Country befasst und einen maßgeblichen Einfluß auf viele Rockmusiker ausgeübt.
Sweetheart besticht durch den byrdstypischen Harmoniegesang und wurde überwiegend von akustischen Instrumente geprägt.
Geplant war eine DoLp -> akustisch/elektrisch.
Veröffentlicht wurde der akustische Teil, zum "elektrischen" kam es nicht mehr, weil Parsons ausgestiegen war.

Nachdem Chris Hillman ebenfalls den Byrds den Rücken kehrte, gründeten sie gemeinsam die Flying Burrito Brothers.
Beim 1969 veröffentlichten "Gilded Palace of Sin" dominiert noch stärker als bei "Sweetheart" die Steel Guitar die von Sneaky Pete Kleinow dem Einflussreichsten Steel Gitarristen des Rock gespielt wurde.
Die Songs von "Gilded Palce" gerieten einer nach dem anderen zu himmlischen Countryrock-Hymnen.
Als "Cosmic American Music" ging die Stilform, die Parsons prägte, in die Musikgeschichte ein.

hab ich überlegt bzgl. des Extra-Threads. Aber da das doch bei einigen Bands fließende Übergänge sind von der einen in die andere Richtung und mir alle drei Stile am Herzen liegen, hab ich sie zusammengepackt.

"Sweetheart Of The Rodeo" und "The Gilded Palace Of Sin" sind ein schöner Start
 

BRAIN

Mitglied
Bleiben wir noch kurz bei Gram Parsons.
Das zweite Album der Flying Burrito Brothers "Burrito" brachte er nicht mehr zu Ende.
Er startet eine Solokarriere und schloss sich mit der damals noch unbekannten Sängerin Emmylou Harris zusammen.
Zur Seite standen ihm die besten Musiker der amerikanischen Studioszene wie James Burton, Ric Grech oder Al Perkins.
Die Kritiker überschlugen sich als 1973 sein Meisterwerk "GP" in die Läden kam.
Kurz nach VÖ verstarb er auf tragische Weise.
Das posthume Album "Grievous Angel" konnte das Niveau von "GP" halten.

Ich mag vor allem die bitteren Balladen.



 
Zuletzt bearbeitet:

moonmadness

Mitglied
Guten Morgen,

damit ich auch hier mal etwas beitrage...

Mad Dog passt sicher sehr gut hier rein...


und Shiva's Headband, finde ich auch...


Manche Leute möchte das vl. gar unter Psychedelic einordnen, für mich ist es das nicht.

Ebenso It´s A Beautiful Day, Wizards From Kansas, Charlatans uä.
 
Zuletzt bearbeitet:

Roller-Rocker

Aktives Mitglied
Neben Lynyrd Skynyrd, von denen ich außer dem Live- Doppelalbum "One More From The Road" nicht viel kenne, fällt mir in Sachen Southern- Musik nur noch ein Rockpalast ein, in dem Dickey Betts & Great Southern auftrat.
War für mich insofern interessant, dass da mit zwei identischen großen Schlagzeugen gespielt wurde.
Ansonsten kann ich zu dem Thema nicht viel beitragen und überlasse euch wieder das Feld.:)
 

BRAIN

Mitglied
Um auch mal die Kurve zu aktuellen Bands zu kriegen, The Marcus King Band.
Der Hype ist groß, was wohl an den Beteiligten Derek Trucks und Warren Haynes liegt.
Die Aufmerksamkeit ist imho aber auch berechtigt.
Der 19-jährige Marcus King hat als Gitarrist einiges auf der Pfanne und seine Band ist top.
Ich möchte sie nicht als Kopierer abstempeln aber sie orientieren sich gut an den Allman Brothers.
Die Songs gehen in Ordnung kommen aber nicht an Southern Rock-Klassiker.


Die aktuelle Scheibe heißt "The Marcus King Band".
Es gibt noch das Debut, welches ganz ähnlich klingt.


 

BRAIN

Mitglied
Im Country Rock sagen mir im Augenblick folgende Newcomer zu:

Sturgill Simpson - Metamodern Sounds in Country Music

Der trifft mitten ins Herz, hat eine gute Portion Soul.


Daniel Romano - If I've Only One Time Askin'

Hat Gram Parsons beerbt.


Chris Stapleton - Traveller

Grandiose Stimme, der Mann packt einen direkt und das gleich mit seinem Debut.


Ja, da will ich gleich mal mein Stetson holen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Das aktuelle Magazin

Neueste Beiträge

Oben