SAGA

Perfectionist

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Da würde ich , nur die hälfte geben also 7.5 / 15
Auch finde ich die Aufnahme vom Sound her ist sehr schlecht , viel zu hoch .
Saga - The Flyer
Der Sound ist der Zeit entsprechend höhenbetont. Daran hab ich meine Bewertung aber nicht festgemacht.
Ausser Cat Walk und The Pitchman die ich super finde,
ist der Rest für mich nur durchschnitt oder sogar leicht darunter.

Jeder hört es halt ein wenig anders , aber Hauptsache man hört SAGA!
Die Versionen auf YouTube klingen fast alle furchtbar, was aber an der Pre-Emphasis liegt. Das war damals eine Merkwürdigkeit, die zum Glück nicht lange durchgehalten hat. Man presste ein sehr höhenlastiges Mastering auf die CD, schrub dann in die Flags den Code "Pre-Emph", und der CD-Player bringt das Ganze dann beim Abspielen wieder in Ordnung.

Beim Rippen von CD kommen Soundfiles heraus, die einem schier die Ohren wegsäbeln. Ich habe meine Rips dann in Audacity manuell in Ordnung gebracht und seitdem ich etwas Zeit mit diesen korrigierten Dateien verbracht habe, sehe ich das Album nicht mehr so negativ wie früher. Klanglich ist es doch eigentlich ähnlich wie Worlds Apart. Musikalisch etwas gewöhnlicher als die vier vorigen Alben, aber mit The Flyer, The Sound of Strangers (diese Hackett-esque Gitarre!), Social Orphan, Scratching the Surface und The Pitchman sind m.E. einige tolle Songs dabei.

Dass diese Versionen aber auf YouTube (bis auf die direkt von Vinyl gezogenen) oder Spotify alle mit Höhenanhebung sind, ist schon schräg. Ich habe auf Spotify nur drei Songs in besserem Mastering gefunden, siehe hier: https://open.spotify.com/playlist/1CtAIcHw4AzvqU2TIHbIsd?si=5zCs91lpQ5KBfc6Xn5FUgw
 

Jester.D

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Klanglich ist es doch eigentlich ähnlich wie Worlds Apart. Musikalisch etwas gewöhnlicher als die vier vorigen Alben, aber mit The Flyer, The Sound of Strangers (diese Hackett-esque Gitarre!), Social Orphan, Scratching the Surface und The Pitchman sind m.E. einige tolle Songs dabei.
Sehe ich ähnlich. Technisch bin ich nicht so beschlagen, aber das bewerte ich ja auch größtenteil gar nicht, außer wenn es total unterirdisch klingt, was bei Saga aber nicht zu erwarten ist.
 

Jester.D

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Und nun weiter mit den Bewertungen. Vor mir liegen zwei CDs in einem Schuber.


House Of Cards (2001) / Full Circle (2003)

Das Ding hab ich mir mal bei einer Aktion zugelegt und 7,99 hingelegt. Aktueller Preis bei Amazon: 59,90.
Alles richtig gemacht.

Es läuft die House Of Cards.

Moin.
 

Jester.D

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Oh, wow. Die ist ja richtig gut. Ewig nicht gehört und ehrlich - ich hatte sie so mittelmäßig in Erinnerung...

Nee, Unsinn, die ist richtig gut. Ein paar neue Ideen blitzen auf und die bekannten Stärken werden voll ausgespielt! Auch ein richtig guter Drums-Sound ist festzuhalten. Ian beklaut sich zwar selber bei einem seiner markantesten Riffs in Ashes To Ashes, aber das kann man nachsehen.

House Of Crads - 14/15
 
Zuletzt bearbeitet:

Jester1969

Mitglied
Oh, wow. Die ist ja richtig gut. Ewig nicht gehört und ehrlich - ich hatte sie so mittelmäßig in Erinnerung...

Nee, Unsinn, die ist richtig gut. Ein paar neue Ideen blitzen auf und die bekannten Stärken werden voll ausgespielt! Auch ein richtig guter Drums-Sound ist festzhalten. Ian beklaut sich zwar selber bei einem seiner markantesten Riffs in Ashes To Ashes, aber das kann man nachsehen.

House Of Crads - 14/15
notiert!
 

Jester.D

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Ich bin wirklich etwas perplex, was die House Of Cards angeht. Das hatte ich so nicht erwartet. Bin gespannt, was die Full Circle dann so bringt.
 

Jester.D

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Die Wertung für Full Circle:

Wie @Lamneth schon schrieb, die Qualität der Songs in ihrer Gesamtheit ist ähnlich der von House Of Cards.
Mir erscheint das Vorgängeralbum aber etwas "lebendiger/frischer" als Full Circle, in etwa so, als habe man unbewustt einen Gang zurückgeschaltet. Um nicht alles Pulver zu verschießen? Man weiß es nicht.
Ich weiß hingegen meine Punktzahl.

13/15
 

nobby62

Mitglied
Von Saga liegen etliche Alben hier, teils auf Vinyl, teils auf CD. Die letzten bewusst gekauften waren die 5er Classic Albums 1+2, aber noch nicht reingehört wg. Qualität und so.
Ich habe Saga Anfang der 2000er live bei einem Openair gesehen, und die waren so was von richtig *******.
Erst später erfuhr ich von den Problemen von M.Sadler.
Ein T-Shirt von der Tour liegt hier noch im Schrank,gekauft vor dem Konzert :)
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Die Wertung für Full Circle:

Wie @Lamneth schon schrieb, die Qualität der Songs in ihrer Gesamtheit ist ähnlich der von House Of Cards.
Mir erscheint das Vorgängeralbum aber etwas "lebendiger/frischer" als Full Circle, in etwa so, als habe man unbewustt einen Gang zurückgeschaltet. Um nicht alles Pulver zu verschießen? Man weiß es nicht.
Ich weiß hingegen meine Punktzahl.

13/15
Du hast die Reihenfolge vertauscht. Erst kam Full Circle (1999), dann House of Cards (2001). Letzteres hat übrigens in der Spezialausgabe einen Song mehr ("So Good So Far") - weshalb ich mir diesen Doppelpack nicht zulegen werde, fehlt er doch darin....

Für mich klang Full Circle überhaupt nicht nach den frühen Saga, sondern viel mehr nach einer Mixtur aus Generation 13 und Pleasure and the Pain. Da hat House of Cards deutlich mehr klassischen Saga-Sound zu bieten.

Was bei mir übrigens grade ankam und ich auch zu Jim Gilmours Geburtstag am Donnerstag erneut hören werde, ist das hier:
 

pandeiro

Mitglied
Sorry, wenn ich euren Bewertungsthread kurz unterbreche,
aber vor kurzem habe ich die Live in Munich/ Spin it again gesichtet.
Da ich Saga mit Unterbrechungen bis 10000 Days verfolgt habe und noch vor dem Ausstieg Sadlers live sehen konnte, war ich schon baff wie frisch und druckvoll sie loslegen. Sadlers Stimme scheint unkaputtbar und
der "neue" Drummer hat noch mehr Punch, wie der gute Steve Negus
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Sorry, wenn ich euren Bewertungsthread kurz unterbreche,
aber vor kurzem habe ich die Live in Munich/ Spin it again gesichtet.
Da ich Saga mit Unterbrechungen bis 10000 Days verfolgt habe und noch vor dem Ausstieg Sadlers live sehen konnte, war ich schon baff wie frisch und druckvoll sie loslegen. Sadlers Stimme scheint unkaputtbar und
der "neue" Drummer hat noch mehr Punch, wie der gute Steve Negus
...und dann noch die Corkentellis
und
Hab ich. Stimme dir weitgehend zu. Schwachpunkte sind für mich die schrillen Keyboardsounds, was durch das laute Mastering leider noch verschlimmert wird, und die 20/20-Songs, die für mein Gefühl absolut nicht mit dem Rest mithalten können. Dass die 90er und 2000er jeweils mit gerade mal einem (!) Stück vertreten sind, muss man auch nicht verstehen.

Thorne hat mit dieser Aufnahme einen sehr guten Einstand geliefert, aber live ist er sogar noch besser geworden. Wie sicher schon mehrmals hier gepostet, war sein Solo in Stuttgart 2020 einfach nur pure Maulsperre.
 

live-D

Neues Mitglied
Na dann werde ich mich auch mal zu Saga äußern. War klar. Schließlich habe ich deren komplette Discographie und war auch schon auf dem ein oder andern Konzert (derzeit sind es 7 und Karten für das letztes Jahr geplante und jetzt für dieses Jahr angedachte liegen auch schon vor).

Die Wertung ist natürlich aus MEINER Sicht und kann durchaus von anderen Meinungen abweichen. Das ist ja das schöne an Musik. Über die kann man zwar trefflich diskutieren, aber am Ende einfach nicht streiten. Dafür sind die Geschmäcker zu unterschiedlich. Da Saga eine meiner Lieblingsbands ist, fallen die Wertungen allgemein sehr positiv aus. Liegt eben an MEINEM Geschmack. Aufnahmetechniken und Klang habe ich übrigens nicht einfließen lassen. Mir geht es um den Song und das damit transportierte Gefühl.

Sofern ich was zu sagen habe, mache ich das zu der einzelnen CD vorab. Und das variiert auch immer ein wenig - ein Lied, daß mir jetzt nicht gefällt, kann in einem halben Jahr eines meiner Favoriten sein. Es ist also eine Momentaufnahme.

Über Worlds Apart, Heads or Tales (auch die "Live), Silent Knight, Images and Twilight, Behaviour und Saga (natürlich auch "In Transit") gibt es wohl nicht viel zu sagen und ebensowenig zu kritisieren. Die Scheiben haben keinen Ausfall und sind mit das beste was jemals eingespielt wurde. Und die habe ich inzwischen so oft gehört - da ändert sich glaube ich auch nichts mehr daran :D.

Kommen wir zur NETWORK. Mit "Believe" kann ich wenig anfangen. Ist eher ein ruhiges geklimper und hat zuwenig. Selbiges gilt für "If I Where You". Die ruhigen Nummern sind mir einfach zu wenig individuell. Da fehlt die Atmosphäre von z. B. "Ice Nice". "On The Air" oder "I`m Back" sind dafür Super. Und "Live at 5" der Brecher der CD. Insgesamt ist sie mir aber auch zu sehr an der "Generation 13" angelehnt. Ich habe immer das Gefühl, daß hier versucht wurde, den Erfolg mit Gewalt wieder heraufzubeschwören. Insgesamt höre ich sie gerne, aber nicht alles ist Super, daher auch "nur" 11 Punkte.

"The Security of Illusioin" finde ich da schon viel angenehmer, da individueller. Die Songs sind nicht alle so eingängig wie auf den ersten Scheiben, aber ansonsten nicht schlechter. Es reicht also nicht ganz für die volle Punktzahl, aber mit 14 Punkten ist sie für mich schon eine der besten Scheiben der Kanadier.

Für "House of Cards" gilt an sich dasselbe, aber - ohne es genauer begründen zu können - finde ich, daß sie etwas abfällt. Alles nett und gut, in bester Saga Manier, aber hat mich bisher noch nie zu 100% überzeugen können. Mehr als 12 - 13 Punkte werden es nicht. Wohl eher 13, das die beiden Chapters Songs oder "The Runaway" für 12 Pkt einfach zu gut sind.

"Marathon" - wohl eines der ambivalentesten Werke. Die Chapters, welche hier sehr konsequent verfolgt wurden, sind allesamt zwischen hervorragend und gut. Dafür haben wir "Blind Side of The Heart", die wohl fadeste Nummer, die Saga jemals aufgenommen hat oder "Rise and Shine", was schon fast in Pop Chart taugliche gefilde gehen wollte. Die Nummern sind für mich maximal einen Punkt wert. Trotzdem 12, für die Chapters.

Generation 12 hat mir am Anfang überhaupt nicht gefallen, aber hatte etwas. Deswegen hörte ich es mir ein zweites mal, intensiver an und fand doch so einige Highlights. Inzwischen finde ich es absolut klasse. Ein Konzeptalbum mit Ecken und Kanten, was aber dafür nicht so schnell langweilig wird und mit mehrfachem Hören gewinnt, auch wenn nicht alles perfekt ist. Es variiert bei mir zwischen 12 und 14 Punkte - macht im Mittel 13. Nicht umsonst war es '95 ein Überraschungserfolg.

Trust war für mich damals eine Überraschung. Klar, wieder Anlehnungen an die Gen 13 - und auch einiges Back to the roots, aber insgesamt hat es mir zugesagt. Wieder fehlt ein wenig die Eingängigkeit der ersten Scheiben, Andererseits hört sich der Sound Saga typisch, aber irgendwie "gereifter" an. Die Scheibe klingt für mich immer frisch. Auch hier gibt es von mir 13 Punkte.

10.000.Days. War damals eine tolle Tour. Nur kamen die seinerzeit neuen Songs noch nicht so an. Inzwischen gibt es aber doch den ein oder andern "Klassiker". Ob es "Corcentellis", "10.000 Days" oder "Sideways" ist. Eine sehr gelungene Scheibe. Hier haben wir wieder die Eingängigkeit der früheren Songs im perfekten Saga Stil. Für mich 14 Punkte und nahe an der 15 dran.

Auch hier bin ich mit der Human Condition nahe dran - insgesamt fehlt aber die Zugänglichkeit. Dafür spielen sie etwas mehr mit der Musik und sind "progressiver". Aus meiner Sicht hebt sich die Scheibe von allen anderen Saga Scheiben ab, auch wenn das ein oder andere mal wieder versucht wurde, alte Erfolgsrezepte in ein neues Gewandt zu verpacken. Zum Teil sogar Ident. Daher kann die Bewertung zwar gut, aber eben nicht herausragend ausfallen. Dafür ist sie zu wenig individuell. 13 Punkte

"Full Circle" - Wieder eine so ambivalente Scheibe. Saga Rocks. Steht Ihnen aber nicht schlecht zu Gesicht. Die Chapters sind fast schon erwartungsgemäß gut - wobei diesmal auch sehr an den alten angelehnt. "The One" oder "A Night To Remember" gefallen mir auch. Insgesamt werden es diesmal aber nicht mehr als 10 Punkte.

"Beginners Guide ..." ist zwar nett gemeint und kann man sich hin und gelegentlich anhören - aber das ist mir persönlich zu poppig. Wobei es schlechteres gibt (auch von Saga). Aber insgesamt keiner meiner Favoriten. Mit 7 Punkten noch eher gut bedient - neigt schon fast zur 6. Es sind wohl "Shape", "The Nineties" und "Starting all Over", die gute Passagen haben und daher eine 7 gerade noch rechtfertigen.

"20/20" bin ich auch anderern Meinung als sie hier vorherrscht. Saga ist deutlich rockiger und etwas düsterer geworden. Das steht ihnen in der Entwicklung aber nicht schlecht. Und "Six Feet under" oder "One of these Days" finde ich hervorragend. Mit "Lost for Words" haben sie mal wieder eine ordentlich "Ballade" hinbekommen. Mir hat die total getaugt und das schon beim ersten Hören. Auch wenn die Gitarre schon mal stärker war. Aber für mich 13 Punkte.

"Sagacity" ist dann nicht schlecht - aber es ist nichts dabei, was mich überzeugt hat. Die Scheibe ist anstrengend zu hören und es bleibt auch nichts hängen. Erst wenn man ein paar mal reingehört hat, findet man die annehmbar. Das ist mir für Saga zu wenig. Aber 8 Punkte gibt es noch. Weils Saga ist.

"Wildest Dreams" - jetzt ist es so weit. Da hat es selbst Saga für mich überzogen. 5 Punkte ist schon das obere Limit. Ein Nichts an Songs. Da war es erstmal durch mit der Innovation der vorherigen Scheiben. Wahrscheinlich fällt die auch so ab, wegen der Vorgänger. Aber ich finde sie ja immer noch nicht besser. Also ist die wohl tatsächlich schlecht. 4 Punkte - mehr gibt es nicht.

"Steel Umbrellas" ist jetzt auch nicht mein Favorit. Aber mit "Feed the Fire" und "I walk with you (Live)" (Die Studioversion ist Müll) immerhin noch 2 Nummern die ganz nett sind. Also gibts 5 Punkte. Aber nur wegen der zwei Nummern.

Bleibt noch "Pleasure and Pain". Da ist "Pain" Programm. Das geht schon fast in Dancefloor für mich. Nicht auszuhalten - und ich habe es wirklich mehrfach probiert. Hier ist am Ende überhaupt nichts dabei, was mir gefällt. Keine Ahnung, wo Ihr die weiteren Punkte hergenommen habt ;). Danach dachte ich zunächst, das war es jetzt mit Saga. Aber sie haben die Quittung ja bekommen und anschließend wieder besseres Material abgeliefert.

Ich hätte jetzt noch mehr zu den einzelnen Scheiben sagen können, denke aber, daß es so reicht. Ansonten gerne nachfragen.

Und ich freue mich schon auf die neue. Die ist natürlich bereits vorbestellt.
 

live-D

Neues Mitglied
Worlds Apart 15
Saga 15
Silent Knight 15
Network 11
Security of Illusion 14
Behaviour 15
Heads or Tales 15
Images of Twilight 15
House of Cards 13
Marathon 12
Generation 13 - 13
Trust 13
10.000 Days 14
Human Condition 13
Full Circle 10
The Beginner's Guide To Throwing Shapes 7
20/20 - 13
Sagacity 8
Wildest Dreams 4
Steel Umbrellas 5
Pleasure And Pain 1
 

Jester1969

Mitglied
Worlds Apart 15
Saga 15
Silent Knight 15
Network 11
Security of Illusion 14
Behaviour 15
Heads or Tales 15
Images of Twilight 15
House of Cards 13
Marathon 12
Generation 13 - 13
Trust 13
10.000 Days 14
Human Condition 13
Full Circle 10
The Beginner's Guide To Throwing Shapes 7
20/20 - 13
Sagacity 8
Wildest Dreams 4
Steel Umbrellas 5
Pleasure And Pain 1
Super. Danke für´s mitmachen. Gleich kommt der neue Zwischenstand.
 

The Wombat

Mitglied
Saga-Sadler im Interview - klasse. Und jetzt kommt mein persönliches Outing. Ich wollte die neue Saga-CD eigentlich gar nicht kaufen. Wozu denn noch mehr Versionen von den hinlänglich bekannten Songs? War meine erste Idee dazu. Nach dem Lesen muss ich sagen - falsch. Ich brauche das Teil. Punkt.
Ich habe "Wind Him Up" und "Tired World" vom neuen Album gehört und ich muss ehrlich gestehen: reißt mich nicht vom Hocker. Es klingt interessant und die Sache ist wohl von den Arrangements her (Flitzefinger-Akustikgitarre bei Tired World) sicher ziemlich ausgefuchst und auch durchaus spannend.

Dennoch: die SAGA-Songs müssen für mich im Breitwandsound erklingen, da geht einfach nix drüber.
Nochmal: das Experiment ist sicher kein schlechtes und die Idee gut (obwohl viele Bands sie schon hatten), aber ein "echtes" neues Album hätte bei mir für mehr Spannung gesorgt.

Dennoch ein kleiner Nachschlag in Sachen "gezähmte" SAGA: ;)

 

Perfectionist

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Na dann werde ich mich auch mal zu Saga äußern. War klar. Schließlich habe ich deren komplette Discographie und war auch schon auf dem ein oder andern Konzert (derzeit sind es 7 und Karten für das letztes Jahr geplante und jetzt für dieses Jahr angedachte liegen auch schon vor).
Interessanter Beitrag. Ein paar Dinge wundern mich persönlich...


Kommen wir zur NETWORK. [...]
Insgesamt ist sie mir aber auch zu sehr an der "Generation 13" angelehnt.
[...]
Trust war für mich damals eine Überraschung. Klar, wieder Anlehnungen an die Gen 13
Das kann ich so nicht wirklich nachvollziehen. Wenn es ein Album gibt, das mich beim Hören an Gen13 erinnert hat, dann ist es Full Circle, wegen den vielen Songs mit abwechselndem Gesang zwischen Jim Gilmour und Michael Sadler. Und Believe hab ich ja oben schon auf eine Stufe mit Images gestellt ;)


"Beginners Guide ..." ist zwar nett gemeint und kann man sich hin und gelegentlich anhören - aber das ist mir persönlich zu poppig. Wobei es schlechteres gibt (auch von Saga). Aber insgesamt keiner meiner Favoriten. Mit 7 Punkten noch eher gut bedient - neigt schon fast zur 6. Es sind wohl "Shape", "The Nineties" und "Starting all Over", die gute Passagen haben und daher eine 7 gerade noch rechtfertigen.
Ausgerechnet The Nineties? Das ist für mich der einfallsloseste Song des Albums. How Do I Look oder der frickelige Abschluss Giant stechen da für mich deutlich positiver hervor.


Bleibt noch "Pleasure and Pain". Da ist "Pain" Programm. Das geht schon fast in Dancefloor für mich. Nicht auszuhalten - und ich habe es wirklich mehrfach probiert. Hier ist am Ende überhaupt nichts dabei, was mir gefällt.
Bin auch wirklich kein Fan von Pleasure and the Pain - richtig Dancefloor ist aber dann doch nur Where's My Money. Gonna Give It To Ya hat auch einen Elektrobeat unterlegen, aber obendrüber klingt es schon wieder deutlich mehr nach Saga.

Nein, viel schönzureden gibt es bei dem Album nicht, aber es ist kein Modern Talking :cool: Heaven Can Wait mit seinem 7/4-Takt mag ich z.B. nach wie vor.

Ich habe "Wind Him Up" und "Tired World" vom neuen Album gehört und ich muss ehrlich gestehen: reißt mich nicht vom Hocker. Es klingt interessant und die Sache ist wohl von den Arrangements her (Flitzefinger-Akustikgitarre bei Tired World) sicher ziemlich ausgefuchst und auch durchaus spannend.
Hier ist das neue Video zu "Always There", mit Fan-Beiträgen:

 

Jester.D

Aktives Mitglied
Es läuft die Trust. Nach der unbestechlichen last.fm-Playlist ist das die Saga-CD, die ich bisher am häufigsten gehört habe. Da will ich auch gar nichts mehr groß dazu schreiben. Punkt.

15/15
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Bei mir läuft wieder Worlds Apart Revisited. Großartiges Livealbum (die DVDs habe ich noch nicht angeschaut).

Mit "The Runaway" gibt es auch einen Song, der sonst weniger auf Live-VÖs berücksichtigt wurde.

Happy birthday Jim Gilmour - morgen ist dann der andere Jim dran :)
 

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