Radio Tipps / Rockradio

Catabolic

Alter Hase
Dienstag, 12. Januar 2021 ab 18 Uhr
Band Special: The Funky Meters Cissy Strut

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The Meters sind eine legendäre Funk Band aus New Orleans, die vor allem durch ihre Instrumentaltitel bekannt wurde. Seit 1994 existieren parallel The Funky Meters, die aus Art Neville, George Porter Jr., Brian Stoltz und Russell Batiste bestehen. Die 1965 gegründeten The Meters gelten als instrumentale Wegbereiter des Funk. Die Band wurde 1965 vom Keyboarder Art Neville gegründet. Weitere Gründungsmitglieder waren George Porter Jr., Joseph Zigaboo Modeliste und Leo Nocentelli. Die von Allen Toussaint entdeckte Funk Band spielte anfangs als Begleitband bei Live- und Studioauftritten von Fats Domino, Lee Dorsey, Chris Kenner, Earl King oder Betty Harris und anderen Interpreten der New Orleans Szene, bevor sie einen eigenen Plattenvertrag bei Josie Records erhielt.

Die anfangs nicht veröffentlichte LP "Sunday Under Covers With The Meters" wurde im Jazz City Tonstudio von Cosimo Matassa im Januar 1968 aufgenommen. Im November 1968 erschien mit der Single "Sophisticated Cissy" der typische, stark synkopierte funky Instrumentalsound, den die Band fortan kaum noch variierte. Während ihn die Rhythm & Blues-Charts auf Platz 7 notierten, brachte es der ungewöhnliche Sound in den Pop-Charts lediglich auf Platz 34. "Cissy Strut" gelangte als Nachfolgesingle schon im März 1969 sogar bis auf Platz 7. Die Songkonstruktion war eine gelungene, erdige Mischung des urigen Souls von Booker T. & The MG's mit Stilelementen aus den Hits von Sly & The Family Stone. Im Mai 1969 war Zeit für die erste offizielle LP "The Meters", die eine weitere Konsolidierung des Funk Sounds präsentierte. Hierauf war "Ease Back" enthalten, das im Juli 1969 als Single ausgekoppelt wurde. Schon im Dezember 1969 kam die zweite LP unter dem Titel "Look-Ka Py Py" auf den Markt. Nun war deutlich, dass sich The Meters zu einer LP Band spezialisierten, zumal ihre Singles Auskopplungen nicht mehr in die Top 10 der Charts gelangten. Im Juni 1970 erschien ihre dritte LP "Struttin'", wie alle bisherigen Alben aufgenommen bei Cosimo Matassa und produziert von Allen Toussaint.

The Meters wirkten ausserdem auf Alben von Dr. John, Robert Palmer ("Sneakin' Sally Through The Alley"), King Biscuit Boy, Lee Dorsey, Allen Toussaint und Paul McCartney's Wings mit. Ihr stilprägender Sound ist hier deutlich wahrnehmbar. Insbesondere bei Dr. John's Erfolgssingle "In The Right Place" (März 1973) kommt die Zusammenarbeit zwischen Mac Rebennack, Allen Toussaint und den Meters zum Ausdruck. Im Jahre 1972 wechselte die Gruppe zum Label Warner Brothers, ab 1974 war sie bei Reprise Records unter Vertrag. Hier erschien im Juli 1975 mit "Fire On The Bayou", wiederum von Toussaint produziert, ihr erfolgreichstes Album. Die Band löste sich 1977 offiziell auf, ab 1989 kam es zu diversen Reunion-Konzerten. 2013 holte Trombone Shorty alle Musiker ins Studio, um mit ihnen den Klassiker "Be My Lady" für sein Album "Say This To Say That" aufzunehmen. The Meters geniessen heute unter Musikfreunden Kultstatus. Viel Vergnügen mit drei Stunden Funky Party Sounds von The Meters.



 

Catabolic

Alter Hase
Dienstag, 19. Januar 2021 ab 18 Uhr
Band Special: Y&T - Masters And Slaves


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Ursprünglich als Yesterday And Today gegründet, erlebte das erste Powerhouse-Quartett mit Dave Meniketti (Leadgitarre / Lead-Gesang), Phil Kennemore (Bass), Leonard Haze (Schlagzeug) und Joey Alves (Rhythmusgitarre) als einen der grossen Geheimtipps der 70er Jahre. Auch in den 80ern blieb die Band einerseits ihrem bewährten Hardrock Sound treu, entwickelte sich aber stetig weiter und liess schliesslich frühe bluesige Sprenkel weg. Die Band veröffentlichte in den 80er Jahren acht Alben bei A&M Records. Zwei weitere Alben beim Label Geffen bedeuteten erneute qualitative Pluspunkte durch Jimmy DeGrasso (Alice Cooper, Suicidal Tendencies, Megadeth) am Schlagzeug und Stef Burns (Alice Cooper, Berlin, Huey Lewis) an der Gitarre.

Von ihren insgesamt 18 Alben haben Y&T seit ihrer Gründung im Jahre 1974 über vier Millionen Platten verkauft. Mit ihren Hits "Forever", "Rescue Me", "Mean Streak", "Don't Stop Running" und "Summertime Girls"wurden sie auch bei uns bekannt. Der Gitarrist und Bandleader Dave Meniketti führt nach zahlreichen Besetzungswechseln und leider auch verstorbenen Mitgliedern bis heute das Erbe von Y&T weiter. Noch imemr tourt die Band rund um die Welt und spielt aktuell in folgender Besetzung: Dave Meniketti (Leadgitarre / Lead-Gesang), John Nymann (Gitarre / Gesang), Aaron Leigh (Bass / Gesang) und Mike Vanderhule (Schlagzeug / Gesang). Grund genug, diese bis heute absolut hörenswerte Rockband mit einem Band Special zu würdigen.



 

Catabolic

Alter Hase
Dienstag, 26. Januar 2021 ab 18 Uhr
Band Special: Quantum Fantay


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Die belgische Space Rock und Psychedelic Band Quantum Fantay wurde 2004 gegründet, als Pete Mush und Jaro eine neue Formation ins Leben rufen wollten, nachdem sie beide bei der aufgelösten Gruppe Oregon gespielt hatten. Es gesellten sich Gino Bartolini und Charles Sla zu den beiden und Quantum Fantay waren komplett. Quantum Fantay selbst umshreiben ihre Musik mit dem Begriff Liquid Space Rock. Wer sich unter diesem Begriff nur wenig vorstellen kann, dem sind vielleicht die guten alten Ozric Tentacles ein Begriff, denn stilistisch kommen die Belgier den Briten recht nahe. Den psychedelischen Anteil in der Musik von Quantum Fantay erinnert manchmal auch an eine weitere britische Band namens Magic Mushroom Band, wohl auch dem einen oder anderen noch geläufig. In der Musik von Quantum Fantay finden sich jedoch auf deren Alben auch weitere Einflüsse, beiapielsweise des klassischen Progressive Rock, auch der elektronischen Musik (wiederum in Anlehnung an die Ozrics), aber auch Weltmusik, die vor allem durch den Einsatz von Sitar und Flöte gut zum tragen kommen - vor allem aber Psychedelic Rock, hier jedoch ebenfalls eher aus der Zeit des British Psychedelic Revivals à la Spiritualized. Und als wäre dies noch nicht genug, so schimmert beispielsweise auf ihrem Album "Terragaia" sogar Dub und Reggae durch. Viel Vergnügen mit drei Stunden Quantum Fantay.



 

Marifloyd

Inventar
WDR 4 befasst sich seit dem 11. Januar täglich mit Musiklegenden. Morgen sind Pink Floyd dran. Bin mal gespannt, ob es da nicht nur um The Wall, Wish You Were Here und DOTM geht.

 

Catabolic

Alter Hase


Aktueller Sendeplan:

täglich von 6 Uhr bis 8 Uhr: Muntermacher - Der akustische Weckruf für einen munteren Start in den Tag

täglich von 8 Uhr bis 14 Uhr: Cake Monsieurs Rockerbox - The Wonderful World of Timeless Music

täglich von 14 Uhr bis 16 Uhr: Don Goltoft's Happy Hour - Let The Good Times Roll with Roots Rock & Americana

täglich von 16 Uhr bis 18 Uhr: Spotlight - Sounds from Now

täglich von 18 Uhr bis 20 Uhr: Themenradio

Montag: Cool & Spicy - Funk, Jazz And Soul Grooves
Dienstag: Artist / Band Special - Künstler- und Band Portraits
Mittwoch: Terra Imaginaris - Progressive & Art Rock Special
Donnerstag: Blues Deluxe - All Shades, All Hues, All Blues (Miles Davis)
Freitag: Cool & Spicy - Funk, Jazz And Soul Grooves
Samstag: Terra Imaginaris - Progressive & Art Rock Special
Sonntag: Blues Deluxe - All Shades, All Hues, All Blues (Miles Davis)

täglich von 20 Uhr bis 22 Uhr: R.O.C.K. - If You Don't Sweat, It Ain't Rock & Roll!

täglich von 22 Uhr bis Mitternacht: Themenradio

Montag: Flashback - Yesteryears' Freak Rock & Psychedelic Nuggets
Dienstag: Apostrophe - Die wunderbare Welt des Frank Zappa
Mittwoch: Do It Again - Nachgespielt und Neuinterpretiert
Donnerstag: Perlentaucher - Verborgene Schätze querBeat
Freitag: Garage & Surf Blow-Up - Weird, Wild & Wacky!
Samstag: Skeletons And Roses - We Are All Deadheads
Sonntag: Trips und Träume - Das Krautrock Special

täglich von Mitternacht bis 6 Uhr: XXL - Extra Long Tracks
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
HR1 hat gerade mit der Song-Connection einen Sahnetag erwischt. Ausgehend von Queens "The Prophet's Song" schlug Moderator Tommy Stärker eine Stunde zum Thema "Lange Songs" vor. Daraus wurden dann aufgrund der vielen Wünsche sogar über eineinhalb Stunden.

Temptations - Papa Was a Rolling Stone (allerdings nur in der zweitlängsten Version)
Dire Straits - Telegraph Road (Alchemy Live)
Deep Purple - Child in Time
Lambchop - Gone Tomorrow
Boston - A Man I'll Never Be
Sisters of Mercy - Temple of Love
Bob Dylan - Desolation Row
Genesis - Dancing With the Moonlit Knight
Jethro Tull - Aqualung
City - Am Fenster

Kann man kaum meckern.
 

Flossensauger

Mitglied
Kann man kaum meckern.
Musikalisch nicht (ich mag die Sisters nicht, aber das ist meiner Schulzeit und ihren damaligen Fans geschuldet), aber aus dem Kopf 'raus: Das sind doch bis auf den Dire Straits Titel keine langen Songs?

Klar, haben nicht die 02:30 Jukebox Schranke oder das Formatradio 03:20 Verbot, trotzdem: Lang ist für mich was anderes. Und ich bin gar keine Frau.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Musikalisch nicht (ich mag die Sisters nicht, aber das ist meiner Schulzeit und ihren damaligen Fans geschuldet), aber aus dem Kopf 'raus: Das sind doch bis auf den Dire Straits Titel keine langen Songs?

Klar, haben nicht die 02:30 Jukebox Schranke oder das Formatradio 03:20 Verbot, trotzdem: Lang ist für mich was anderes. Und ich bin gar keine Frau.
"Desolation Row" ist elf Minuten lang, "Child in Time" zehn, "Dancing with the Moonlit Knight" über acht. Es muss sich ja auch noch irgendwie ausgehen. Mit "Autobahn" und "Tubular Bells" wäre die Sendung voll gewesen, klar, und dann wären die meisten Wünscher unzufrieden gewesen, das ist halt das Problem mit längeren Songs.
 

Catabolic

Alter Hase
Mal wieder ein Hinweis auf eine Sendung in meinem Radio, die vielleicht für Euch interessant sein könnte ;)

Coupla Prog Flyer Forum.jpg

Für das nächste Band Special habe ich eine ebenso spezielle, wie unbekannt gebliebene Band ausgesucht: die deutsche Prog-, Rock- und Blues-Band Coupla Prog, die während ihrer Existenz nie etwas veröffentlichte, aber das Glück hatte, durch eine Reihe von Radiosessions dokumentiert zu werden. Coupla Prog aus Baden-Baden waren bekannt für eine ganz eigene Mixtur aus Krautrock und Heavy Bluesrock - spannungsgeladen, teilweise theatralisch, mit durchaus vorhandener Professionalität. Die Band existierte fast sieben Jahre und erreichte ihren Höhepunkt von 1970 bis 1972, ganz ohne kommerziellen Ansatz. Eine Vorläufer-Gruppe namens Wilde Reiter GmbH spielte einfache Soul und Rock Coversongs und trennte sich 1969. Um etwas radikal Neues zu komponieren, wurden Coupla Prog von vier Musikern aus der Taufe gehoben: Hubert Donauer (Schlagzeug), Reiner Niketta (Bass, Klavier, Gesang), Rolf Peters (Gitarre, Gesang) und Wolfgang Schindhelm (Orgel, Gitarre, Trompete, Gesang). Der neue Bandname resultierte aus einer gekürzten Version des angedachten Leitmotivs 'A Couple Of Progs'.

Das komplette, bis heute erhaltene Musikrepertoire der Band wurde live gespielt, pur, ohne Nachbearbeitung und Overdubbing, das Ergebnis von vier Sessions, die zwischen 1970 und 1972 im Studio U1 des Radio Südwestfunks aufgenommen wurden. Die erste Veröffentlichung des deutschen Plattenlabels Long Hair Music, das sich auf die Neuveröffentlichung teilweise obskurer deutscher Musik aus den frühen 70er Jahren spezialisiert hat, war im Jahre 2000 das Album "Sprite" mit frühen Aufnahmen vom Februar 1970 und April 1971, stilistisch noch stark beeinflusst von der experimentellen Post-Beat Phase. Das Herzstück von Coupla Prog bildete die Prog-Oper "Edmundo Lopez", das 2001 ebenfalls von Long Hair Music erstmals veröffentlicht wurde. Dieses Werk war vor allem gesangsorientiert, weil es die Geschichte eines jungen Mannes erzählte, der in Südamerika lebt und zwischen die feindlichen Linien eines Bürgerkriegs geriet. Dieses 60-minütige Opus enthielt 11 Songs, die ineinander übergingen und so den Eindruck eines zusammenhängenden Stücks verstärkten.

Später kam es zu einigen Besetzungsänderungen. Peters, der kreative Kopf, verantwortlich für das Konzept von "Edmundo Lopez", starb im Juli 1971 im Alter von nur 21 Jahren an einer Überdosis Alkohol und Drogen und wurde durch Walter Kümmich ersetzt. Dann verliess der Schlagzeuger Hubert Donauer Anfang 1972 Coupla Prog. Mit zwei neuen Mitgliedern gelang es der Band zwar, einige neue Songs aufzunehmen mit dem Highlight "Death Is A Great Gambler But If I Win, Finally I Can Die", geschrieben in Erinnerung an Rolf Peters, dessen Tod ein schwerer Verlust für die Band war. Diese letzte SWF-Session Veröffentlichung von Long Hair Music bot dann unter diesem Titel ("Death Is A Great Gambler") einen grossartigen Mix aus Songs, die mit, aber auch ohne Peters aufgenommen wurden, inklusive einer sehr freien und deshalb absolut grandiosen Interpretation von Donovan's "Season Of The Witch" übe fast 14 Minuten Lauflänge. Coupla Prog versuchten noch einige Jahre weiterzumachen, aber es kam zu Stagnation und Differenzen in der musikalischen Ausrichtung; Mitglieder wechselten in andere Regionen und schliesslich zwang fehlende Motivation die Gruppe in die Knie und Geschichte der Band endete Anfang 1976. Unser Band Special präsentiert das komplette musikalische Vermächtnis dieser aufregenden und sehr aussergewöhnlichen Band, die nie einen einzigen Song offiziell hat veröffentlichen können.

 

Catabolic

Alter Hase
Sehr ärgerlich...ich vergass die Zeitumstellung. Nun läuft die Coupla Prog Sendung nicht von 20 - 23 Uhr, sondern bereits seit 19 Uhr und dauert bis 22 Uhr. Sorry, hab ich leider nicht dran gedacht. :(
 

Catabolic

Alter Hase
Auf vielfachen Wunsch von @nixe :):p:p stelle ich hier die 'Specials'-Sendungen mal wieder rein, sofern Interesse.

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Kommenden Sonntag gibt es anstelle eines Künstler- oder Band Specials zur Abwechslung mal ein Länder-Special. Gerne möchte ich Euch ein musikalisches Feld vorstellen, das hierzulande eher weniger bekannt ist. Ich zeichne eine kleine Geschichte des Schwedischen Progressive Rocks nach mit Schwedischen Künstlern und Bands aus der Zeit von 1967 bis 1979. Einige sind heute längst vergessen, andere wiederum haben einen grösseren Bekanntheitsgrad geschafft und wiederum einige wurden auch ausserhalb Skandinaviens zu vielbeachteten Acts, manche sogar weltweit. Trotzdem dürfte in diesem Special so Einiges an Unbekanntem zu entdecken sein, das sich lohnt.

Den 'Spezis' in diesem Genre dürften Acts wie beispielsweise Kaipa, Kebnekajse, Björn J-Son Lindh oder Bo Hansson ein Begriff sein. Aber wer kennt zum Beispiel Ardy & Lasses Öronpaj, Bättre Lyss, Kvartetten Som Sprängde oder Blakulla ? Weitere Künstler und Bands sind Sten Bergman, Arbete Och Fritid, Fläsket Brinner, Kornet, Peter O Ekbergs System, Friendship Time, Ibis, die Hoola Bandoola Band und viele viele weitere.

In diesem Sinne: Viel Spass beim Entdecken und angenehme Unterhaltung kommenden Sonntag abend.

 

nixe

Inventar
I freu mi -

jag ser fram emot

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Diese dämliche ZeitUmstellung müßte ja Geschichte sein, also 19:00 bis 22:00 Uhr?
Ah doch erst 20:00 Uhr...aber 19:00 bis 22:00 Uhr wäre besser!
 

Waldmeister

Alter Hase
Den 'Spezis' in diesem Genre dürften Acts wie beispielsweise Kaipa, Kebnekajse, Björn J-Son Lindh oder Bo Hansson ein Begriff sein. Aber wer kennt zum Beispiel Ardy & Lasses Öronpaj, Bättre Lyss, Kvartetten Som Sprängde oder Blakulla ? Weitere Künstler und Bands sind Sten Bergman, Arbete Och Fritid, Fläsket Brinner, Kornet, Peter O Ekbergs System, Friendship Time, Ibis, die Hoola Bandoola Band und viele viele weitere.
lieber onkel beatniksson, darf ich dich denn fragen, welche von diesen interpreten auch für dich persönlich sehr bedeutend sind? das würde mich schon sehr interessieren. ich kenne die namen so gut wie alle, manche stehen auch schon lange im regal (kebnekajse, arbete och fritid, hoola bandoola band, fläsket brinner) andere kenne ich einigermassen (bo hansson, kvartetten som sprängde) aber die fehlen mir leider noch...
 

Catabolic

Alter Hase
@Waldmeister:

Meine erste Prog-Platte aus Schweden war das Debutalbum von Janne Schaffer, gefolgt vom Album "Sissel" von Björn J'Son Lindh, einem der schönsten Flöten-Alben, die ich je gehört habe. Dann kamen etwa zeitgleich auch die ersten schwedischen Rockbands an meine Ohren, von denen ich eindeutig Neon Rose die stärksten fand. Gyllene Tider finde ich ebenso genial, die aber schon fast in Richtung Pop-Rock gingen. Allerdings hatten die auf ihrem 1979 erschienenen Debutalbum eine umwerfend geile Coverversion von Shocking Blue's "Send Me A Postcard" aufgenommen, die ich heute noch besser finde als das Original, weil sie einfach dreckiger, ruppiger und - 1979 durchaus normal - punkiger/rock'n'rolliger klingt: "Skikka Ett Vykort, Älskling" hiess der Titel bei ihnen dann.


Doch zurück zum Schweden Prog. Es folgten viele weitere LPs, die den Weg in meine Sammlung fanden. Sammla Mamas Manna zum Beispiel. Oder - eher weniger Prog, dafür mehr Jazz - Secret Oyster. Erst später wurde mir bewusst, dass das gar keine schwedische, sondern eine dänische Band war, die aus Mitgliedern von Burnin' Red Ivanhoe bestand. Ich finde zum Beispiel die Bands November, Ibis und Made In Sweden immer noch sehr stark.
 

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