Ozzy!

musicmicha

Mitglied
Wie sieht's eigentlich mit den Solo-Aktivitäten von Ozzy aus?

Die ersten beiden Alben "Blizzard of Ozz" und "Diary of a Madman" sind Weltklasse, finde ich. Danach fällt das Niveau meiner Meinung nach von Album zu Album immer mehr ab, bis es bei "No More Tears" plötzlich wieder steil nach oben geht. "Ozzmosis" find ich auch noch klasse und dann geht's wieder abwärts, bis dann mit dem letzten Album "Scream" der absolute Tiefpunkt erreicht war. Wie seht Ihr das?

Und dann gleich noch eine Frage, die Ihr mir bestimmt beantworten könnt.

Von "Diary..." habe ich die Remastered-Version, wo Sharon durchgeboxt hat, dass die Drum- und Bassspuren neu eingespielt werden um Tantiemen zu sparen (So hab ich es zumindest mal gelesen, kennt Ihr ne andere Version?). Mich regt jedes mal auf, dass bei den Liedern "You Can't Kill Rock And Roll" und "Tonight" so lange ausgefadet (Heißt das so?) wird. Die Lautstärke wird immer leiser, so dass man, wenn man die Lautstärke nicht nachregelt, eigentlich nicht mehr wirklich was hört. Und das dauert eine gefühlte Ewigkeit. Das nervt einfach nur! Nun meine eigentliche Frage: War das beim Originalalbum auch schon so?
 

Gast 1

Guest
Ich hab das Originalalbum nimmer und kann mich ehrlich gesagt nimmer dran erinnern. Ich weiß, dass die Drum & Bass Spuren gelöscht und neu eingespielt wurden, weil Sharon mit Daisley und Kerslake im Streit lag und sie nicht auszahlen wollte. Obs ne CD Version mit der Originalaufnahme gibt kann ich dir auch nicht sagen, würde ich aber mal schauen obs ne Japan-CD gibt, die machen alles ja in der Regel superstreng so wie die Original-LP war und nicht nur das Artwork.

Ozzy hab ich verfolgt so bis zur "No Rest For The Wicked" aber das gefiel mir einfach alles nimmer. Ob er später wieder gut wurde kann ich nicht sagen, hab mir nie mehr was angehört von ihm. Die ersten beiden sind stark, weil er da die richtigen Mitstreiter hatte und noch halbwegs klar im Kopf war. Der Rest der 80er ging im Drogenrausch unter und drum mußte ihn Sharon durchs Leben und seine Karriere führen und die tat das halt nach ihrem Geschmack.
 
Ozzys ersten drei Soloalben sind super, abgesehen von den schrecklichen Balladen. Die waren immer schon ******* bei ihm, sowas konnte er noch nie besonders gut. :cool::D

Aber ansonsten kriegen "Blizzard Of Ozz", "Diary of a madman" und "Bark at the moon" von mir allzeit grünes Licht. Sind schon richtig feine Scheiben! :)

Danach: "The ultimate sin", "No rest for the wicked" und "No more tears" sind grundsätzlich immer noch recht ordentliche Alben, die eine mehr, die andere weniger, aber insgesamt noch passabel.

Das Niveau der frühen Alben können sie dennoch nicht mehr halten.

Bei" "The ultimate sin" liegt das neben einer kommerzielleren Schlagseite teilweise auch an einfach uninspiriertem Material (zwei, drei gelungene Songs, der Rest maximal Durchschnitt).

Bei "No rest..." und "No more tears" hingegen liegt es vordergründig an Zakk Wylde, der Jake E.Lee ersetzte. Herrn Wylde kann ich mir einfach überhaupt nicht geben. Sein überkandideltes, überdrehtes Gitarrenspiel hat mich immer schon massiv gestört, dieses nervige Gerödel verleidet mir die Alben jedesmal zusätzlich.

Kein Vergleich zu dem geschmackvollen, vergleichsweise dezenten Spiel von Randy Rhoads oder eben auch noch Jake E.Lee.

Außerdem klangen gerade die frühen Ozzy-Alben, vor allem die ersten beiden, auch noch etwas "britischer", während sich später zunehmend so ein Ami-Einfluß durchsetzte, der mich eher mäßíg begeistert.

Alles was nach "No more tears" rausgekommen ist, hat mich dann nicht mehr sonderlich interessiert und das, was ich so davon mitbekam ("Ozzmosis" etc.) hat in mir auch nicht den Wunsch geweckt, daran was zu ändern.
 
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musicmicha

Mitglied
hmmm...wirklich "Classic Rock"? Seht ihr anderen das auch so? Also ich hab das eigentlich nicht ohne Grund im Metal-Forum aufgemacht...

Ich finde übrigens auch Black Sabbath eher dem Metal zugehörig...besonders wenn das Metal-Forum auch Doom beinhaltet...war da nicht was mit Doom-Metal und Black Sabbath? ;)
 

Gast 1

Guest
Also für mich sind Ozzys mir bekannte Alben, sowie die Black Sabbath Alben alle dem Hardrock zuzuordnen und damit gehören sie dann ins Metal-Forum. Der Ausdruck ist halt blöd, begrenzt das zu sehr. "Hard & Heavy" find ich als Begriff viel passender, weil das dann alle harten Spielarten umfasst.
 
Also für mich sind Ozzys mir bekannte Alben, sowie die Black Sabbath Alben alle dem Hardrock zuzuordnen und damit gehören sie dann ins Metal-Forum. Der Ausdruck ist halt blöd, begrenzt das zu sehr. "Hard & Heavy" find ich als Begriff viel passender, weil das dann alle harten Spielarten umfasst.
So würde ich das auch stehen lassen wollen. :cool:

Da die Grenzen zwischen Hardrock und Heavy Metal aber eh fließend sind, ist auch Heavy Rock eine passende Bezeichnung für Musik, die irgendwo im Grenzbereich zwischen diesen Stilen unterwegs ist.
 

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