OstRock & Prog

nixe

Inventar
Habe leider viele Videos entdeckt, die nicht mehr laufen. Da fehlt ein bißchen Pflege, dann läuft es auch im Osten wieder!
 

nixe

Inventar
Alexboy hatte in seinem Tread das Thema & heute früh hatte ich ihn selbst nicht gefunden, also habe ich ihn nach oben befördert. Der ist seit zwei Jahren nicht bedacht worden. Manchmal muß es sein.
 

nixe

Inventar
Ich hatte ihn fast nicht gefunden & wollte schon einen Neuen machen. Aber mein deja vu sagte mir, das ich sowas schon gemacht habe!
Damit ich ihn nicht wieder verliere, habe ich ihn mit eigener Kraft hinauf gezogen.
 

nixe

Inventar
STERN COMBO MEISSEN im Theater am Potsdamer Platz 2013
Live-Konzert als Werkschau über 50 Jahre Bandgeschichte der Kultgruppe aus Meissen. 50 Jahre Stern-Combo Meissen. Abschlusskonzert der Jubiläumstour im Theater am Potsdamer Platz im April 2013. Mitwirkende: Manuel Schmid. (voc) Martin Schreier ( voc, perc) Thomas Kurzhals (keyb) Frank Schirmer (dr) Sebastian Düwelt (keyb) Axel Schäfer (b)
 

Jester.D

Alter Hase
Ich hab die Stern Combo Meissen 40 Jahre zuvor live gesehen - in der Einheit, Großenhain. Die haben da tatsächlich noch zum Tanz aufgespielt.
 

Jester.D

Alter Hase
Ah, da fällt mir gerade noch ein, dass ich bei der Live-Vorpräsentation (so einer Art Generalprobe) der LP "Weißes Gold" (gewidmet dem Meißner Porzellan) mit dabei war. Das war im Herbst 1977 in einem Kino in Kleinmachnow bei Potsdam. Ich war dort bei der Fahne bis Frühjahr '79 und der halbe Kinosaal war mit Armisten gefüllt. Weshalb das so gelaufen ist, habe ich bis heute nicht verstanden. Das Konzert war aber okay, von ein paar kleinen technischen Pannen und kleineren musikalischen Patzern abgesehen.
 

Jester.D

Alter Hase
Weiß jetzt nicht, woher das 1980 stammt (vom Videoersteller nehme ich mal an), denn der Song ist ja viel älter.
Hab ich auch live erlebt im Volkshaus, Pirna, so um 1972/73 herum. Ist mir deshalb besonders im Gedächtnis geblieben, weil Basser Kuddel zu der Zeit bei der Armee eingezogen war und von einem ziemlich jungen und langhaarigen Typen vertreten wurde. Sänger war da Stefan Trepte.

Ah, wiki hilft: Tritt ein in den Dom ist ein Lied der Dresdner Gruppe electra, das 1972 aufgenommen und erst 1980 auf Schallplatte veröffentlicht wurde.
 

Jester.D

Alter Hase
Kleiner Funfact - ich habe 1982 nach einem Schulwechsel eine 5. Klasse als Klassenlehrer übernommen - die ehemalige Klassenlehrerin mit Namen Trepte ging in Rente. Es war die Mutter vom electra-Sänger.

Tja, und ich wohne seit 1996 nur einen Steinwurf weit weg von electra-Chef Bernd Aust.
 

Echoes

Mitglied
Leider ist ja Klaus Selmke, der Drummer von CITY, gestorben. R.I.P. Klaus.
Da fielen mir doch zwei Anekdoten ein.
Bei uns in Erfurt gab es zu DDR-Zeiten jedes Jahr im Sommer das Pressefest auf der IFA. Es war immer so das Highlight, da auch viele Bands dort spielten.
So etwa 1974-76 (ich weiß es nicht mehr genau) sollte auch CITY dort spielen. Wie immer war es sehr voll, was mich nicht störte, da ich auf der Bühne im Hintergrund stehen dürfte (meine Mutter arbeitete bei der Konzert- u. Gastspieldirektion). Da einige den Auftritt von CITY nicht abwarten könnten und lautstark ihren Unmut äußerten, eskalierte die Situation. Polizei und Stasi versuchten die Lage in den Griff zu bekommen. Sie machten es aber nur noch schlimmer, so das nun die zuhilfe gerufene Bereitschaftspolizei mit Wasserwerfer eingreifen musste.
Es kam zu etlichen Verhaftungen und CITY musste zur Beruhigung der Massen anfangen zu spielen.
Leider weiß ich keine Einzelheiten mehr, aber es war schon sehr beängstigend.
 

Echoes

Mitglied
Nun die zweite Anekdote:
Die Band "Echoes" sollte am 28.06.2003 zur Feengrottennacht in Saalfeld spielen. Also nichts wie hin. Da ich schon einige Konzerte von ihnen besucht, und wir uns vor oder nach dem Gig unterhalten hatten, kannte man sich. Vor dem Gig sprach ich mit Paul (Keyboards) und Stefan Weilmünster (Gitarre & Sax, leider nicht mehr dabei). Stefan war etwas "angepi..t". Der Hintergrund: Echoes war Headliner und davor sollte City spielen, die danach noch irgendwo einen Gig hatten. Wäre ja kein Problem. Aber City hat Echoes einen Soundcheck ohne Angabe von Gründen untersagt.
Stefan vermutete, das City dachte Echoes fährt den besseren Sound/Mix.
Das hat mir dann auch sehr zu denken gegeben.

An dieser Stelle nochmal vielen herzlichen Dank an Echoes, die Crew, den Colloss-Saal und alle anderen Beteiligten für den Live-Stream vom Konzert am vergangenen Samstag.
Auch viele Grüße an Stefan Weilmünster, falls du hier mitlesen solltest, aus Erfurt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Okzitane

Aktives Mitglied
Das Problem mit der Staatsgewallt kenn ich noch aus dem ff... die ANDEREN BANDS waren für die "Genossen" das rote Tuch par excellence.. :mad:

Der Drummer von CITY hatte aber immer nen besonderen Stellenwert. R.I.P.
 

Senfei

Aktives Mitglied
Nun die zweite Anekdote:
Die Band "Echoes" sollte am 28.06.2003 zur Feengrottennacht in Saalfeld spielen. Also nichts wie hin. Da ich schon einige Konzerte von ihnen besucht, und wir uns vor oder nach dem Gig unterhalten hatten, kannte man sich. Vor dem Gig sprach ich mit Paul (Keyboards) und Stefan Weilmünster (Gitarre & Sax, leider nicht mehr dabei). Stefan war etwas "angepi..t". Der Hintergrund: Echoes war Headliner und davor sollte City spielen, die danach noch irgendwo einen Gig hatten. Wäre ja kein Problem. Aber City hat Echoes einen Soundcheck ohne Angabe von Gründen untersagt.
Stefan vermutete, das City dachte Echoes fährt den besseren Sound/Mix.
Das hat mir dann auch sehr zu denken gegeben.

An dieser Stelle nochmal vielen herzlichen Dank an Echoes, die Crew, den Colloss-Saal und alle anderen Beteiligten für den Live-Stream vom Konzert am vergangenen Samstag.
Auch viele Grüße an Stefan Weilmünster, falls du hier mitlesen solltest, aus Erfurt.
Vielleicht hatten die Jungs von CITY die simple Befürchtung, dass ein weiterer Soundcheck den eigenen fertigen Check wieder verfälschen oder versauen würde
 
Zuletzt bearbeitet:

Senfei

Aktives Mitglied
Leider ist ja Klaus Selmke, der Drummer von CITY, gestorben. R.I.P. Klaus.
Da fielen mir doch zwei Anekdoten ein.
Bei uns in Erfurt gab es zu DDR-Zeiten jedes Jahr im Sommer das Pressefest auf der IFA. Es war immer so das Highlight, da auch viele Bands dort spielten.
So etwa 1974-76 (ich weiß es nicht mehr genau) sollte auch CITY dort spielen. Wie immer war es sehr voll, was mich nicht störte, da ich auf der Bühne im Hintergrund stehen dürfte (meine Mutter arbeitete bei der Konzert- u. Gastspieldirektion). Da einige den Auftritt von CITY nicht abwarten könnten und lautstark ihren Unmut äußerten, eskalierte die Situation. Polizei und Stasi versuchten die Lage in den Griff zu bekommen. Sie machten es aber nur noch schlimmer, so das nun die zuhilfe gerufene Bereitschaftspolizei mit Wasserwerfer eingreifen musste.
Es kam zu etlichen Verhaftungen und CITY musste zur Beruhigung der Massen anfangen zu spielen.
Leider weiß ich keine Einzelheiten mehr, aber es war schon sehr beängstigend.
Ja in der DDR gab es leider so einige Konzerte, wo Dutzende Fans von der "Bullerei" verhaftet oder gar von der Stasi abgeführt wurden.
Ich denke da z.Bsp. an die Ereignisse, wo Udo Lindenberg 1983 im Palast der Republik spielte.
Ein ganz wichtiges Stück deutscher Zeitgeschichte aufgearbeitet von Reinhold Beckmann, der damals Udo begleitete.
Sehr empfehlenswert:


Oder eben der 16.Juni 1988, wo Pink Floyd vor dem Reichstag spielten, quasi an der Mauer. Da ging auch so richtig die Post ab.
Ich durfte Pink Floyd zum ersten mal in meinem Leben live hören, aber eben von der Ostseite der Mauer.
Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen aus vielerlei Gründen. Aber das zu erzählen, wäre wohl zu viel Text hier ...
 

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