Opeth, Meistersingerhalle Nürnberg, 15.11.19

Fenimore

Aktives Mitglied
Zuerst nur ein Hinweis in eigener Sache: da ich selber kein Instrument spiele sind alle Beurteilungen absolut subjektiv.

Vorprogramm:
The Vintage Caravan: da ich von den Jungs das Debutalbum habe, war ich neugierig auf die Band.
Irgendwie haben die Isländer wohl mit einem Heavy Metal-Publikum gerechnet, denn sie haben 45 Min. nur mit Vollgas gespielt. Leider haben sie dabei die Musikalität vergessen. Da auch am Mischpult nicht die beste Tagesform herrschte, war das Ergebnis eher mau. Weniger Speed, mehr Musik, das würde ich den Jungs wünschen.

OPETH: meine erste Live-Begegnung. Seit Heritage kenne ich die Musik, Erwartungen natürlich groß.
Akustik im Saal: hervorragend, sogar Mikael Åkerfeldt hat es mehrfach erwähnt.
Licht und Video: sehr stimmig, eher dezent, hat die Musik unterstützt ohne zu stören.
Setlist: von growlen bis Falsett alles geboten. Stücke von „Cauda“ in Schwedisch gesungen !
Die Band war sehr gut aufgelegt. Was mich am meisten begeistert hat, war Schlagzeug, Bass und Keyboard. Entweder lag es an der Hallenakustik oder an der Mikrofonierung. Der Klangteppich war sehr schön und die Trommelschläge kamen (furz)trocken wie ich es live noch nicht gehört hab. Jetzt weiß ich, was an meiner Wohnzimmer-Akustik zu verbessern wäre.
Beide Gitarren brauche ich nicht zu loben, hätte ich einfach so gut erwartet.
Gesang von Mikael: von tief bis hoch und über die vollen 120 Min. unangestrengt und sauber.

zusammengefasst steigt das Konzert in meine Top 3. Neben Rush 1983 und Robert Plant 2016.


Livets Trädgård
Svekets Prins
The Leper Affinity
Hjärtat Vet Vad Handen Gör
Reverie/Harlequin Forest
Nepenthe
Moon Above, Sun Below
Hope Leaves
The Lotus Eater
Allting Tar Slut
Zugabe:
Sorceress
Deliverance

P. S. professionell ging die Band mit PA-Ausfall bei Deliverance. Martin Axenrot hat einfach so lange weiter unverstärkt getrommelt bis die Anlage wieder lief.
 
Zuletzt bearbeitet:

Das aktuelle Magazin

Neueste Beiträge

Oben