Georg

Alter Hase
ich hoffe noch, dass er das wirklich ernst meinte, denn das fände ich irgendwie angenehm schräg. :)
Waldi, Grobi kommt in der Postuniform, da hat er analog zu den Soldaten und Polizisten (Freifahrt bei der deutschen Bundesbahn) freien Eintritt...
...nur noch 19 Karten, Wally kommt auch, die Frau mit den längsten (hellen) Haaren, die ich kenne...
 

Andie Arbeit

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Scott 2.jpg
Irgendwie war ich heute etwas unschlüssig, was denn so auf dem Plattenteller landen sollte. Nichts passte so richtig, nicht einmal selbst zusammen gestellte Playlisten. Über die Walker Brothers, wir erinnern uns an ihr Coverversion von „The sun ain´t gonna shine anymore“, landete ich bei Scott Walker. Die LP „Scott 2“ geht bei mir immer, doch dieses Mal war es etwas anders. Gleich nach dem Opener „Jackie“, Jacques Brel, schaltete ich den Plattenspieler ab und widmete mich meiner Playliste „Scott Walker sings Brel“, als da sind „Mathilde“, „Amstersdam“, Next“, „The girl and the dogs“, „If you go away“, „Sons of“, u.a.
Ich kann nicht einmal genau sagen, was es ist, doch Scott Walker findet mit seinen Brel-Interpretationen bei mir den Nerv, der mich packt. Ist es Walkers Stimme? Vielleicht aber auch dieser typische 60er Jahre Sound oder seine Art der dramatischen Darbietung? Vielleicht aber auch alles zusammen. Scott Walker gelingt es Brel eindrucksvoll zu präsentieren, den Liedern seinen Walker-Stempel aufzudrücken und trotzdem darauf achtend, dass Jacques Brel dabei nicht verloren geht.
Gerade „If you go away“ also „Ne me quitte pas“ wurde von unzähligen Künstlern gecovert. Dabei gibt es wirklich gute Versionen, die unter die Haut gehen, wie z.B. von Scott Walker aber auch Interpretationen bei denen man den Künstlern gerne gesagt hätte, lass es lieber.
Scott Walker gelangen die Brel-Interpretationen perfekt und ich höre sie immer wieder gerne.
Noch ganz kurz zu Scott Walker, geboren 1943, gestorben 2019. Nach den Walker Brothers startete seine Solokarriere, wobei insbesondere die frühen Alben „Scott 1 – 4“ hervor zu heben sind. Die Werke waren auch und gerade das von mir soeben doch zu Ende gehörte Album „Scott 2“, kommerziell große Erfolge. Der Erfolg ist es aber nicht allein, es ist diese Anlehnung an europäische Chansons, was die Alben so interessant und vielschichtig macht.
Walker brachte immer wieder bis 2014 diverse Alben heraus. Von Musikexperten ebenfalls hochgelobt wurde das 84er Werk „Climate of Hunter“, doch irgendwie stehen für mich die vier Scott-Alben in einem anderen Olymp...
 

nixe

Inventar
Nein, der Grobe kann ja nicht als Krautrock-Hippie auf sein erstes Paderborner-Krautrockfestival kommen; als Postbeamter steht er da ja noch als Respektsperson mitten im gesellschaftlichen Rampenlicht!
Aber das ist wirklich ernst; mein Sohn ist zur Abi-Abschlussfeier im Schottenrock gekommen!
Das nenn ich mutig!
 

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