Obskurer 70s Hard Rock

Auf jeden Fall sind Triumph fast immer auf hohem Niveau unterwegs gewesen und das nicht nur bei "Allied Forces".
Genauso empfehlenswert sind ja auch Scheiben wie "Progressions of Power", "Never Surrender" oder "Thunder Seven". Ich fand es immer etwas schade, dass man von der Band in der alten Welt vergleichsweise wenig Notiz genommen hat.
 

moonmadness

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Hier das ist quasi "super-obskur", hab selber lange überlegen müssen wie die Band hiess :)...

Ich bin mal vor etwa zehn Jahren - das war wohl auch so die krasseste 70er Jahre (Nach-) Entdeckungsphase für mich - über diese Band bei Youtube gestossen... jedenfalls hat mir der Uploader dann aus lauter Dankbarkeit über mein Interesse so ziemlich alle Aufnahmen der Band geschickt. Leider nicht unbedingt beste Qualität, das ist halt Original 70s Bootleg-Stuff.

Es handelt sich um die texanische Band Moses aus Austin, die einen ähnlichen Style wie frühere Josefus, JPT Scare Band oder teils auch Shiver gespielt haben. Also so richtig Heavy Acid Rock mit ausufernden Gitarrensolos.

Das ist jetzt mal eher nur für Leute, die glauben so ziemlich alles andere schon entdeckt haben ;).


Besucht mal diesen Channel bei Interesse.

Ein paar weitere "Must haves", wie immer, demnächst...
 

BRAIN

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schön fuzzig aber auch recht stereotyper Late-period-Psych.
Es gibt noch eine Band namens Moses.
Mir fällt nur der Albumtitel nicht ein.
Weißes Cover mit roter Strichzeichnung.
Egal.

Warpig von 1970
Ein wirklich heißes Teil mit rauhen Gitarren und guten Keys.

 

moonmadness

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Es gibt noch eine Band namens Moses.
Ja aus Dänemark. Ist aber was anderes, gegen die US-Band fand ich sie eher sehr verhalten ;)...

So, heute mal zu einer Band, die eigentlich alle kennen (sollten). Pentagram haben ja in den letzten Jahren auch verstärkt wieder Live gespielt, wenn auch nur Sänger Bobby Liebling noch wirklich aus der (ganz) alten Zeit übriggeblieben ist...


Warum ich die Band hier aber vor allem nochmal erwähne, ist auch wegen diesem Nebenprojekt hier; Bedemon. Sie wie Pentagram auch haben sie in den 70ern nie ein offizielles Album rausgebracht - lag u.a. wohl auch an Bobby´s Drogenkonsum bzw. genereller "Verpeiltheit", es gibt da ja auch eine Doku zur Band. Im letzten Jahr (!) gab es den ersten und einzigen Auftritt der Band... allerdings in veränderter Besetzung, mit Scott "Wino" Weinrich (mit Sicherheit eine andere *Koriphäe* auf dem Gebiet - ist allerdings erst ab den frühen 80er aufgeblüht) am Gesang...


PS: @LassenSieMichDurch zu Necronomicon interessiert dich vl. das hier. Ich war nämlich gerade ziemlich sicher das es noch andere Aufnahmen gibt, wenn auch nicht offiziell als Album in den 70ern erschienen.
 
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moonmadness

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Eine meiner absoluten Lieblingsbands aus dieser Ära, wie konnten die noch nicht erwähnt werden ;)...

Tucky Buzzard, quasi Nachfolger von Fuzzy Duck. Beide absolutes *Pflichtprogramm* :)!

 
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moonmadness

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Ja, was ist eigentlich "Rock" ;)? Fanny war sicher dennoch "Pop Rock", oder wie mans nennen will. Ja gut teils schon sehr leicht. Na, egal...

Hier mit Stoned Circus noch was zum Nachtisch... zwei Ladies, drei (oder vier?) Herren aus Kansas City, quasi noch in den Spätwehen der späten 60er.


Das ist eine Coverversion dieser ebenso hier unbedingt genannt werden zu müssender Band, Bloodrock...

 

moonmadness

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Krautiges, zwischenkrautiges, im Wesentlichen 70s Hard Rock mit Prog-Ansätzen, diesmal...

Excalibur...


Ikarus...


Epitaph, dem eclipsed Leser sicher vertraut, der breiten Masse nach wie vor eher *obskur*...


Toad, aus der Schweiz, sollte man auch kennen...


...ebenso diese spätpsychedelischen *Eidgenossen*, Krokodil...

 
Dull Knife gehören auch hierher. Die Band von Gottfried Janko und Martin Hesse, bevor sie zu Jane gingen. Sicherlich auch nicht allzusehr bekannt.

 
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moonmadness

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FOX, mit nicht nur einem Hit, und einer kaum gekannten LP... ich weiss nichts darüber (wie auch, wenn niemand darüber schreibt), außer das ich sie echt gut finde und sehr zufällig darüber gestolpert bin :D. Tip!!


Oh Nachtrag, der manchem zum staunen animieren könnte, via Discogs:

"An unreleased album from this post "DAY BLINDNESS" band, recorded in 1969/70. This album is a heavy bluesy psychedelic masterpiece of the highest order. It is virtually the second "DAY BLINDNESS" album with slight personal changes, but musically in a more heavy psychedelic direction. The lead guitarist Gary Pihl is well known today for being the guitar player of BOSTON. Here he plays an amazing psychedelic guitar and it reminds us in parts of the mighty MARIANI's "Perpetuum Mobile" album. Superb bass guitar by Johnny V. Vernazza and crazy drums by Roy Garcia, who later went to play with the legendary band GOLD (of Rockadelic Records fame!). Only one 45 single was ever released of those fantastic sessions on "Studio 10", and the single is mega rare these days. A treasure lost at the time which we are very pleased to present to you today!!!" (Discogs)

PS: Gold ist ebenso hörenswert, allerdings mehr Late 60s Sound. Bissel wie Janis Joplin und Kozmik Blues.
 
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moonmadness

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Nachschlag, diesmal aus der lasziven Orgelfraktion...

Spirit Of John Morgan


"Although released in 1971, the debut self-titled album by Spirit of John Morgan was actually recorded two years earlier, before the spirit of the '60s dissipated into the excesses of the '70s. But even back in 1969, the British quartet were already fish out of water, gasping for R&B in a Technicolor age of psychedelia. So they created their own, an entire album's worth of strong, shadowed, R&B numbers underlit by magnificent musicianship and powerful rhythms. The set opener, a menacing cover of Graham Bond's "I Want You," is a case in point, stalker-like in its intensity, with John Morgan's organ conjuring up a phantom of the opera from which there is no escape. However, Morgan's phenomenal finger skills are best showcased on a cover of Meade "Lux" Lewis' "Honky Tonk Train Blues," a fabulously masterful piano boogie woogie, as is his equally extraordinary adaptation of Albert Ammons' "Shout for Joy." And Morgan is just as skilled on the organ, as is evidenced on the band's take on Big John Patton's "The Yodel." As astounding as the covers are, the quartet offered up their own numbers that are of equal quality. "Orpheus and None for Ye," is a particular standout, a dark, driving number that initially calls to mind the Spencer Davis Group before diving into the heart of the jungle, while Don Whitaker's guitar licks like flames around the piece. It is the set's final number, however, the ten-minute epic "Yorkshire Blues" that is the heart of the album. Delta blues brought to the English north, where the band convincingly make the case that life is just as tough up mill as it is down in the fields of the Deep South. In 43 minutes and with a mere eight songs, Spirit of John Morgan created an astonishing set, and this reissue appends it with the band's romp across "The Floating Opera Show," the A-side of their now impossible to find 1971 single. As if you needed another reason to own this set." (allmusic.com)

Ich hoffe ihr habt euer Pulver noch nicht verschossen ;)? Hab jetzt auch mal alle mir nicht bekannten Gruppen durch, nur die Mexikaner fehlen noch...
 

moonmadness

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Und bevor ich es wieder vergesse, mit Andromeda noch so ne Band die jeder kennen sollte, va. Atomic Rooster-Fans sollte der Name John Du Cann mehr als nur "ein Begriff" sein...


...und auch The Attack, die Vorband dazu, un-vergessen, waren eher noch psychedelisierte Mods...


Beides absolute Hammerbands!!
 

Music is Live

Aktives Mitglied
Klaatu, eine kanadische Progband mit hin u. wieder härten Gitarren... irgendwie leicht an ELP erinnernd....
schade, mein Lieblingsstück -> Anus of Uranus ist bei Youtube nicht zu hören, daher folgendes....


... und weil die Sonne von Andromeda mich wieder dran erinnerte hier die Scheibe wo auch Anus of Uranus drauf ist....


und noch was zum schmachten.....

 

moonmadness

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Klaatu wär aus meiner Sicht eher hierfür etwas gewesen.

Die Cover find ich super und hatte sie deshalb mal vor langer Zeit aus einer Krabbelkiste mitgenommen, fand beide LPs dann aber eher enttäuschend.

Moxy, hingegen kannte ich nicht, passt und gefällt sehr gut :). Danke! Es geht hier doch eher um die harten Gitarren ;).

Hier noch bissel Boogie for you, mit Agnes Strange...

 

BRAIN

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After Shave - Skin Deep (1972)

auch Schweizer können rocken.
Sehr melodiös in typischer Triobesetzung ala Cream.




 

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