NWOBHM (New Wave Of British Heavy Metal)

Mit Trespass habe ich mich in diesem Thread auch noch nicht beschäftigt, sofern mich meine Erinnerung nicht trügt. Aber das hole ich jetzt nach. :)

Also schlagen wir hier nun ein weiteres Kapitel des Fortsetzungsromans "NWOBHM-Bands, die es nicht geschafft haben" auf.

Warum ist das eigentlich so ? Faktisch war schließlich alles vorhanden, was die Band zu einem ganz heißen Eisen hätte machen können: Talent, kompositorische und spieltechnische Kompetenz, Feeling und sicherlich ohne jede Frage auch ausreichend Motivation und Ehrgeiz.

Beim Namen Trespass fangen außer meiner Wenigkeit noch viele andere ausgewiesene NWOBHM-Liebhaber sofort an zu sabbern, einen solch exzellenten Ruf genießt die Band aus Suffolk in der Szene. Völlig zu recht im Übrigen.

Und das, obwohl die Truppe während ihrer besonders bedeutsamen Frühphase - es gab später noch einen Reunionsversuch, in den 90ern - nicht einmal eine komplette LP zustande brachte.

Bereits 1976 - also quasi noch zu Prä-NWOBHM-Zeiten - gegründet und damit ein besonders zeitiger Vertreter der ersten (und wichtigeren) Welle, brachte die Band um die Sutcliffe-Brüder Mark und Paul im Jahr 1979 ihre erste 7"-Single "One of these days" heraus.

Da man wohl keine große Lust hatte, sich mit halbseidenen und unfähigen Wald-und Wiesen-Labels rumzuärgern, geschah dieses gleich in Eigenregie auf dem bandeigenen Label Trial Records.

Die Single gilt, zumindest unter Eingeweihten, bis zum heutigen Tage als einer der ganz großen NWOBHM-Klassiker schlechthin. Damals sorgte der Dreher dafür, dass die Band ihren Bekanntheitsgrad deutlich erweitern konnte und sich ein steigendes Interesse an der Gruppe verzeichnen ließ.

So ließ man schon 1980 die nächste 7" namens "Jealousy" folgen, auch wieder im Eigenvertrieb via Trial Records. "Jealousy" wurde in den Spaceward Studios zu Cambridge aufgenommen und enthielt mit den beiden Songs "Jealousy" und "Live it up" durchweg starkes Material, wenn auch nicht ganz so herausragend wie die Stücke auf der ersten Single.

Noch im gleichen Jahr bekam man die Chance, Material für zwei Sampler zur Verfügung stellen zu können, was der Band natürlich eine wunderbare Möglichkeit bot, sich einer noch breiteren Öffentlichkeit präsentieren zu können und vor allem bei größeren, professionelleren Plattenfirmen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen.

Als erstes tauchte man auf dem "Metal Explosion"-Sampler der BBC auf, wo man die atemberaubende Halbballade "Visionary" darbot. Die Kritiken waren hervorragend.

Anschließend schien dann der ganz große Deal zum Greifen nah, denn beim zweiten Sampler handelte es sich um die legendäre "Metal for Muthas, vol.II"-Kompilation, welche von der EMi (die damals noch was zu sagen hatte) aufgelegt wurde.

Dort waren Trespass die einzige Band, die zwei Stücke beisteuern durfte, wie zuvor schon Iron Maiden beim ersten Teil der "Metal for Muthas"-Serie.

Trespass waren mit dem bereits bekannten "One of these days" sowie der Überhymne "Stormchild" vertreten (ein absoluter Hammer !). Doch im Gegensatz zu Iron Maiden zuvor wurden Trespass anschließend nicht zur ganz großen Nummer, sondern gingen im Sturzflug zu Boden wie ein Düsenjäger, bei dem die Triebwerke ausgefallen sind. Das Musikbusiness war eben noch nie von Gerechtigkeit geprägt, was in diesem speziellen Fall ganz besonders bedauerlich ist.

Unglaublich, wie dumm und ignorant (und taub?) die Verantwortlichen bei der EMi waren, dieser erstklassigen Band keinen Anschlußdeal offeriert zu haben! Vermutlich hatten sich diese Volldeppen mit den Fingern in beiden Ohren und Kissen überm Kopf im Keller eingeschlossen....

Natürlich machte sich daraufhin im Bandcamp Frust breit, was Trespass allerdings nichts davon abhielt, eine weitere Single in Eigeninitiative zu veröffentlichen. Noch steckte man den Kopf nicht in den Sand, sondern sammelte vielmehr seine Kräfte und lieferte mit der 1981 erschienenen "Bright lights"-Single das ultimative Highlight der gesamten Bandgeschichte ab.

Die Sutcliffes und ihre Bandkollegen zeigte sich in höchst potenter Form und lieferten eine bestechende Mischung aus songschreiberischer Klasse, Komplexität und hartem, kraftvollem Riffing ab. Die drei Stücke "Bright lights", "The duel" (!!!!!!! *lechz*) und "Man and machine" sind von zeitloser Güte und gehören zu den überwältigendsten Momenten der gesamten NWOBHM.

Trotzdem brachten alle Bemühungen nichts mehr. Sowohl der Enthusiasmus als auch die musikalische Klasse der Band zielten bedauerlicherweise komplett ins Leere und zogen an keiner Stelle die verdiente Aufmerksamkeit nach sich. Man spielte noch einige Konzerte (die auch allesamt sehr gute Kritiken bekamen) und löste sich dann irgendwann enttäuscht auf.

Die Sutcliffe-Brüder sowie Dave Crawte, ein weiteres Trespass-Mitglied, ließen aus der Asche von Trespass etwas später die-Formation Blue Blud auferstehen. Obwohl die Band aus drei Vierteln Trespass bestand, klang sie musikalisch weitgehend anders und bediente sich stattdessen vielmehr sämtlicher Insignien mainstreamiger Kommerzsounds, so dass am Ende ein Mix aus typischem 80er Glam Metal und AOR / Melodic Hardrock dabei herauskam. Also kein Vergleich zu Trespass.

Und tatsächlich schafften Blue Blud das, was Trespass immer verwehrt geblieben war: man konnte einen Deal mit einem größeren Label einsacken (in diesem Falle: Music For Nations) und stockte das Quartett durch Hinzunahme eines Keyboarders auf Quintettgröße auf.

Musikalisch muß man darüber keine großen Worte verlieren und letztlich blieben auch Blue Blud, trotz Majordeals und kommerzieller Ambitionen, nur eine unbedeutende Fußnote in der Rockgeschichte.

Da der Name Trespass in Undergroundkreisen, vor allem in Japan und England, aber immer noch einen ausgezeichneten Ruf genoss, trug man Blue Blud Anfang der Neunziger Jahre wieder zu Grabe und versuchte sich tatsächlich an einem Trespass-Comeback.

1993 traten die reformierten Trespass auch wieder live auf europäischem Boden auf, unter anderem zusammen mit Holocaust beim damals noch sehr kleinen und übersichtlichen Wacken-Festival (kein Vergleich zu der nervtötenden Party-Event-Bespaßungskultur mit übermächtiger Medienpräsenz, die heute dort inszeniert wird).

Kurz darauf gab es dann gar tatsächlich neue Aufnahmen von Trespass zu bestaunen: "Head", übrigens der erste und einzige richtige Langspieler in der "Karriere" der Kapelle und auf einem seltsamen Label namens Alien Egg veröffentlicht, konnte jedoch überhaupt nicht überzeugen und bot einen unausgegorenen, nicht sonderlich mitreißenden Mix aus wenigen alten Trespass-Elementen, die mit modernen (und damals trendigen) Grunge-Sounds und gemäßigten Metallica-/Megadeth-Einflüssen gekreuzt wurden.

Keine Spur des früheren Niveaus und ergo ziemlicher Müll, wenn man ehrlich ist. Weit weg von der alten Magie und Qualität und eigentlich an keiner Stelle auch nur ansatzweise mit den Klassikern dieser begnadeten Truppe vergleichbar. Kann und sollte man vergessen.

Anschließend war das Thema Trespass dann - erwartungsgemäß - auch schon wieder erledigt, denn so ließen sich natürlich auch keine Blumentöpfe gewinnen. Chance vertan. Seitdem hat man auch keine neuen Lebenszeichen mehr von der Band vernommen, allerdings scheint sich seit einiger Zeit wieder was zu rühren und irgendwo habe ich die Information her, dass man wohl auf die alten Tage gedenkt, doch noch mal mit neuem Material über den Deich zu kommen. Wir warten ab.

Sehr empfehlenswert (gerade für Einsteiger, denen die Geduld oder das nötige Kleingeld fehlt, die Originalsingles aufzutreiben) ist aber noch "One of these days - The Trespass Anthology", die 2004 released wurde und sämtliches Material der Singles sowie diverse weitere Aufnahmen aus sonstigen Sessions enthält. Kurzum so ziemlich alles, was die Band zwischen 1979 und 1982 in irgendeiner Form aufgenommen hat.




 
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Frauenbands in der NWOBHM ? Okay, werden die meisten sagen, da gibt es Girlschool und Rock Goddess.
Ist ja auch vollkommen richtig. Aber es gibt noch eine viel obskurere Truppe, die zu keinem Zeitpunkt auch nur
annährend das im Verhältnis doch deutlich höhere Popularitätslevel der beiden anderen erreicht hat. Schlimmer noch, die Band ist selbst gut informierten NWOBHM-Kennern häufig kein Begriff und de facto nahezu unbekannt.

Und das, obwohl man in Bezug auf Bandnamen, Auftreten und Image versuchte, mit dem Thema "Sex sells" zu punkten - lange vor Gruppen wie Rockbitch, die in den späten 90ern kurzzeitig auftauchten und dieses Thema besetzten, dabei allerdings noch um einiger krasser und "anstößiger" agierten, frei nach dem Motto "Tabus sind zum brechen da".

Nun, von wem ist die Rede ? Von einer All Girl-Band, die sich den provokanten Namen Oral verpaßte.

Kein Scherz, dieser zwar wohl aus Berechnung gewählte aber doch ziemlich ungeschickte und somit dämliche Bandname war Programm und irgendwie ist es angesichts dessen auch kein Wunder, dass es mit einer Karriere nicht so richtig klappen wollte.

Passend dazu ist der einzige, 1985 erschienene Tonträger "Oral Sex" betitelt und die drei Ladies sind auf dem Cover als sexy Häschen mit Gesichtsbemalung, in High Heels und Lederminis abgelichtet. Nun ja.

Das Ganze besitzt schon einen ziemlich skurrilen Touch, wobei das Unterfangen musikalisch gar nicht mal unbedingt so schlecht ist, wie man vielleicht erwartet. Es ist nichts weltbewegendes: Flott und recht rau dargebrachter, melodiöser Hardrock an der Grenze zum Heavy Metal, mit weiblichem Charme, hin und wieder etwas an Girlschool erinnernd.

Spielen können die Mädels auf jeden Fall, die Songs selbst sind kompositorisch mehr oder weniger guter Durchschnitt. So schräg oder schrill wie man anhand des Images denken könnte, kommt das ganze musikalisch nicht daher. Eher überraschend bieder gestrickt. Auf mich entsteht sogar ein wenig der Eindruck, die Damen sind vom spielerischen her fitter denn als Songschreiberinnen und können eigentlich mehr, als sie zeigen.

Wie auch immer, Sex hin, Sound her.....nach der "Oral Sex"-EP hat man nie wieder etwas von den Mäuschen gehört, über die auch ansonsten reichlich wenig bekannt ist, außer dass es sich um ein Trio handelte welches aus Brighton kam.

Oral sind eine lustige, durchaus unterhaltsame Fußnote der (späten) NWOBHM, aber jetzt auch nichts, was man wirklich zwingend in der Plattensammlung bräuchte. Aber wenn man das Teil mal irgendwo sieht (was so gut wie unmöglich ist), kann man es spaßeshalber ruhig mitnehmen.


 
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Gast 1

Guest
Lustig, die oralen Damen agieren mit ihren Instrumenten da auf dem Cover so, als ob sie die grad das erstemal in der Hand halten. Und mit den Stöckelschuhen im Strandkies war jetzt auch nicht grad ne sexy Idee vom Fotografen. Also wenn ich die drei sexy ablichten will würd ich das anders machen.
 

SirLordDoom

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Ahoy, bin grad neu zum Forum dazugestoßen und freue mich an Eurer Leidenschaft, die ich teile. Im Moment sind es Dervish aus Kent, die meine Sinne beflügeln. Demo Compilation auf OPM Records, Schön rauer Sound. Britenmetal regiert, vor allem weil eigentlich kaum eine Band gewusst hat, in was für einer Woge sie da schwimmt. Hatten wir schon Clientelle, Voltz und Incubus als grandiose Truppen genannt?
 

SirLordDoom

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Das ist ja schlimm, ich bin anderthalb Jahre zu spät auf diesen Thread gestossen. Pavlos und ich kennen uns ja schon von FB her respektive durch andere Gelegenheiten.
Falls mal wieder Leben in die Bude kommt, ich würde mich freuen, da hab ich wen zum Schnacken.
 

SirLordDoom

Neues Mitglied
Ich hab mich für dich mal in die Tiefen meines PCs begeben und wieder rausgefunden.

Die Tracklisten für die beiden Sendungen, "Altmetall" von mir genannt. Für nen Kenner - und da bist du der wesentlich größere Kenner als ich in dem Genre - sicher nix neues dabei

Altmetall 1:

1. Holocaust – Heavy Metal Mania 4:03 Ep Version

2. AC/DC – Down Payment Blues 6:04

3. Girlschool – Emergency 2:51

4. High Power – Offrande Charnelle 8:35

5. Sledgehammer – Sledgehammer 3:11 Metal for Muthas I Sampler

6. Motörhead – Bomber 3:44

7. Ozzy Osbourne – Diary Of A Madman 6:17

8. Witchfinder General – Witchfinder General 3:53

9. Anvil – March Of The Crabs 2:31

10. Judas Priest – Exciter 5:33

11. Trespass – Visionary 5:11 Metal Explosion Sampler

12. Diamond Head – Sucking My Love 9:30

13. Atomic Rooster – Do You Know Who’s Looking For You 3:04

14. Barón Rojo – Las Flores Del Mal 4:48

15. Praying Mantis – Johnny Cool 6:06 Metal Explosion Sampler

16. Cirith Ungol – Chaos Rising 8:44

17. Iron Maiden – Phantom Of The Opera 7:08

18. Samson – Communion 6:34

19. Killer – I Know 4:32

20. Saracen – Rock Of Ages 3:19

21. Vardis – Out Of The Way 2:58

22. Tygers Of Pan Tang – Insanity 6:27

23. Rose Tattoo – Astra Wally 5:59


Altmetall 2:


1. Saxon – Dallas 1PM 6:26

2. Angel Witch – Angel Witch 3:22

3. The Rods – Wild Dogs 3:28

4. Fist – Fleet Street 4:20

5. Gillan – Mr.Universe 6:15

6. Trust – Antisocial 5:11

7. Tank – Shellshock 3:10

8. Fates Warning – Orphan Gypsy 5:59

9. Queensryche – NM 156 4:29

10. Blitzkrieg – Inferno 5:30 Lead Weight Neat Sampler 1981

11. Witchfynde – Belfast 5:30 Friday Rock Show Sampler

12. Headgirl – Please Don’t Touch 2:50

13. Manilla Road – The Ninth Wave 9:29

14. Grim Reaper – The Reaper 4:07

15. Lionheart – Lionheart 3:56

16. Manowar – Dark Avenger 6:23

17. Riot – Narita 4:38

18. The Handsome Beasts – One In A Crowd 3:29

19. Warlord – Black Mass 5:34

20. Tokyo Blade – If Heaven Is Hell 6:00 von EP Midnight Rendezvous

21. Dark Star – Lady Of Mars 4:28

22. Witchkiller – Riders Of Doom 5:50

23. Metallica – The Four Horsemen 7:13
Das klingt wie die Radioplaylist in Eddie Riggs' Karre beim BRÜTAL LEGEND Spiel, welches ich einstmals angefangen hatte. Ein verquer romantischer Heavy Metal Heroes Traum, aber mir durchaus genehmer Eskapismus. Ansonsten, tolle Radioshow, auch wenn ich sie nie mitbekommen hätte, wenn das im normalen Radioprogramm liefe, würde ich im Autowagen keine CDs mehr hören.
 

Flossensauger

Mitglied
Ahoy, bin grad neu zum Forum dazugestoßen und freue mich an Eurer Leidenschaft, die ich teile. Im Moment sind es Dervish aus Kent, die meine Sinne beflügeln. Demo Compilation auf OPM Records, Schön rauer Sound. Britenmetal regiert, vor allem weil eigentlich kaum eine Band gewusst hat, in was für einer Woge sie da schwimmt. Hatten wir schon Clientelle, Voltz und Incubus als grandiose Truppen genannt?
Ein schönes herzliches Willkommen. Ich hoffe du benimmst dich hier ein bisschen besser als wie in den anderen Foren wo du notgedrungen dann 'rausgeschmissen wurdest. Wir sehen uns übrigens übermorgen bei Tegelhüter im Garten.
 

SirLordDoom

Neues Mitglied
Hallo Pavlos...ich bin der Nwobhm im Augenblick mit der ersten Virgin Steele dezent untreu geworden, aber der Era allgemein ja nicht. Und wer 1982 liebt, dem gefällt ja auch das VS Debüt. Jack Starr ist ein Monstergitarrist...
 
K

Kieran White

Guest
Habe ich bei JOHN PEEL gehört. Ein wirklich toller mitreißender Song, während der Rest der LP da nicht rankommt.
Den MÜSST Ihr hören.


wer jetzt die ganze LP will:


1 Eleanor Rigby
2 Apple Of Your Eye
3 Staying On My Mind
4 You Need Wheels
5 Bleeding Heart


6 Fight Back
7 Don't Do It
8 Why Don't You Ask
9 Whatever Happened To Love
10 Fire Bird
 

Music is Live

Aktives Mitglied
Es gibt sogar eine "New Wave of American Heavy Metal".
welche Bands zählen denn zur NWoAHM...
:D
ich würde da defenitiv Van Halen zu zählen...

deshalb aus dem "britischen" Sektor was aus dem "amerikanischen Sektor"... ;)

Fools ... v. Van Halen ... für mich einer ihrer besten, wenn nicht gar der beste....
was haben wir damals zu den Song und das ganze Album gefeiert... (Women an Children First)... :cool:
 
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C

CaptainMorgan

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