Nick Mason at Laeiszhalle, Hamburg, Germany

nixe

Inventar
Ich finde einfach nur, das sie zu Neil Young besser gepaßt hätte!
Als bei GODspeed You! Black Emperor Jessica Moss als vorBand gepielt hatte, paßte das besser, denn sie war kurzzeitig Mitglied & performte auch solche music, allerdings mit Geige & ohne Gesang, dafür mit Effecten & BandSchleifen!
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Ich hatte auch noch einen Bericht geschrieben, den ich zu posten versäumt hatte - ich war in Stuttgart.

Zum Support: Die Frau, die sich als "Emma" vorstellt und die ich nicht kenne, kann sehr gut akustische Gitarre spielen und erinnert mich auch von ihrer Stimme her recht deutlich an Joni Mitchell. Sie bekommt viel Applaus, nach einer Weile wirken ihre Songs auf mich aber zu gleichförmig. Könnte daran liegen, dass sie beim Picking eigentlich immer den Grundton "liegen lässt" und somit harmonische Abwechslung fehlt.
Nach ca. einer halben Stunde ihrer Songs kommt die Pause, die wiederum über zwanzig Minuten dauert. Eine lange Intro-Soundcollage (u.a. mit Sprechstimmen, Vogelgezwitscher und Sci-Fi-Sounds) leitet in den eigentlichen Beginn des Konzerts über. Mason, Pratt, Beken, Harris und Kemp spielen praktisch dieselbe Setlist wie schon im Mai in London, allerdings mit ein paar Ergänzungen. Der Sound ist recht gut abgemischt und ausbalanciert, mir aber (wie so oft) etwas zu laut - allerdings längst nicht so übertrieben laut wie die Australian Pink Floyd Show vor einigen Monaten in der Porsche Arena. Die Songs klingen frisch, besonders Lee Harris überzeugt mich mit seinem inspirierten Gitarrenspiel. Gary Kemp macht seine Sache am Instrument ebenfalls sehr gut, sein Gesang ist bei einigen Songs der Schwachpunkt; mit David Gilmour können es nur wenige aufnehmen. Guy Pratt ist ebenfalls nicht der weltbeste Sänger, aber er erledigt seinen Job ordentlich (abgesehen von ein paar Textverwechslern), und über seine Fähigkeiten am Bass muss man ja eh nicht reden. Auch wenn er manchmal ein bisschen zu sehr in die "funky slap-bass"-Ecke rutscht und den Virtuosen raushängen lässt. Dom Beken hat es ein wenig schwer, denn Keyboards haben sich seit den Anfangstagen von Pink Floyd stark weiterentwickelt. Der Versuch, modernere Sounds zu verwenden, führt manchmal zu einem etwas schrillen Klangbild. Und ein echtes Klavier wäre sicher besser gewesen. Dennoch liefert auch er Glanzpunkte, besonders bei "Obscured by Clouds". Der Namensgeber und Kopf des Ganzen, Nick Mason himself, spielt natürlich nicht mehr wie ein wildes Tier á la "Live in Pompeii", hat aber den typischen Pink-Floyd-Groove immer noch perfekt drauf - besser jedenfalls als Gilmours Tourdrummer. Und viele Fills und Figuren sitzen auch noch sehr gut.

Insgesamt ein sehr gelungenes Konzert. Dass die Verantwortlichen der Liederhalle ganz offensichtlich deutlich entspannter drauf sind als in vielen anderen Locations, muss auch positiv erwähnt werden. Keine Probleme mit Garderobe usw., super!
 

Haderlump

Neues Mitglied
So & nun zum concert:
Nick*s vorBand bestand aus einer Lady, deren Name mir schon entfallen ist! Sie stand im ihrer acoustic Gitarre & schmeterte uns ein habe Stunde ihre Liedchen um die Ohren, wo sich ein song wie der andere anhörte. Sie versuchte zwar es interessant zu gestalten, aber so richtig paßte sie nicht. Nun als sie fertig war, dachte man, das es keine UmbauPause gibt, denn ihre Gitarre wegzuräumen, kann nicht so lange dauern! Aber denkste: Es wurde noch ein sound.check bei den drums gemacht & dann passierte nix, eine halbe Stunde nix! man hätte ja was sagen können, als blieb man sitzen.
Dann ertönte das Intro, das sich auch eine Weile zog & es klang schon sehr merkwürdig!
Dann kam die Band (set.list siehe oben):
Vorgruppe war Emma Tricca, Songwriterin. Kann man schnell im Netz nachgucken. Außerdem steht´s auf der Pulse&Spirit Seite. Mir hat sich auch nicht sonderlich gefallen. Aber es war mal was anderes und eigentlich in Ordnung. Umbaupause gab es, aber es war nicht so, dass danach überhaupt nichts passierte. Vielmehr existierte ein Geräuschkulisse vom Band, mit spacigen und verfremdeten Klängen und Stimmen, die über Minuten immer lauter wurden, bis um Punkt 21.00 Uhr die Band die Bühne betrat. Das ganze war wie eine Choreographie und passte gut zusammen.
 

Senfei

Aktives Mitglied
Das Nick Mason Konzert am 21.05.2021 in der Hamburger Laeiszhalle wird erneut verschoben.
Das hat der Veranstalter jetzt auf Nachfrage mitgeteilt.
 

nixe

Inventar
Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass Nick Mason's Saucerful Of Secrets - More Games For May in Messe und Congress Centrum Halle Münsterland verschoben wurde.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Veranstaltung findet nun am 6 Juli 2022, 20:00 in Messe und Congress Centrum Halle Münsterland statt.

Da Ihre Bestellung für das neue Veranstaltungsdatum weiterhin gültig ist, können wir Ihnen keine Rückerstattung anbieten.
 

Music is Live

Aktives Mitglied
dies wäre das erste mal für mich, dass die Tickets zwei Jahre Verzögerung haben....
und leider sind zwei von drei Tickets nicht mehr dabei....
mal schauen was ich mit den zwei offenen Tickets machen werde.... bzw. wer mitkommen darf/will....

obendrein wird es für mich ein sehr emotionales Konzert werden, da ich das erste mit Nick mit meiner vertorbenen Freundin wahrnahm, die auch die jetzigen drei Tickest besorgte.... :(

doch auf die Show und speziell Echoes freue ich mich gewaltig.... ;)
 
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