Neuankündigungen / Neuerscheinungen

Wieso NeuAnkündigung, die lief hier schon!
Wäre ja auch kein Problem wenn Sie hier 2 ( 3, 4 ) mal gepostet würde.
Da doch immer wieder was unter den Teppich fällt .

released December 3, 2021 by Apollon

Nur hier bei Neuankündigungen/ Neuerscheinungen habe ich Sie nie gesehen, ABER hier
 
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Wäre ja auch kein Problem wenn Sie hier 2 ( 3, 4 ) mal gepostet würde.
Da doch immer wieder was unter den Teppich fällt .
Nur hier bei Neuankündigungen/ Neuerscheinungen habe ich Sie nie gesehen, ABER hier
Nee, nix Problem!
Klar, öfter ist besser & die sind gut, habe nachgeordert!
 
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T (Thomas Thielen)
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PAREIDOLIVING
Erscheinungsdatum: 28.01.2022

Dieses Album war mein einstieg zu t und auch zu SCYTHE
T (Thomas Thielen) - Curtain Call Voices
Ein dank an Patrick Becker der mir diese tolle Musik näher brachte.
Zum einem super Schnäppchenpreis zu bekommen
 
Jonas Lindberg & The Other Side

Jonas Lindberg & The Other Side ist das Progressive-Rock-Projekt des Bassisten, Songwriters und Produzenten Jonas Lindberg aus Stockholm, Schweden. Auf dem neuen Album ‚MILES FROM NOWHERE‘ ist Jonas zusammen mit Jonas Sundqvist, Jenny Storm und Jonathan Lunderg zu hören. Simon Wilhelmsson (Schlagzeug), den einige vielleicht noch von ihrer ersten EP kennen, kehrt bei einigen Stücken zurück, ebenso wie Jonas‘ Bruder Joel und Roine Stolt (The Flower Kings, Transatlantic) an den Leadgitarren. ‚MILES FROM NOWHERE‘ ist eine Reise, die atemberaubende Gitarrensoli, intensive Drums, folkige Melodien, majestätische Instrumentalstücke und ein 25-minütiges Epos beinhaltet. Veröffentlicht wird das Album am 18.02. 2022 über Inside Out.

Tracklist:
01. Secret Motive Man (07:26)
02. Little Man (05:49)
03. Summer Queen (15:51)
04. Oceans Of Time (11:36)
05. Astral Journey (05:50)
06. Why I’m Here (04:26)
07. Miles From Nowhere (25:32)
JONAS LINDBERG & THE OTHER SIDE - Oceans Of Time
 

IBUKI – Storm Of Emotion
~ 2021 (Setsuzoku Records) – Stil: Power Metal ~
Hail to Japan – Part Two.
Nach den überirdischen FATIMA HILL stolperte ich tatsächlich auf weiteres fantasievoll-weltliches aus dem Land der aufgehenden Sonne. Gut, dass ich ein wenig Durchhaltevermögen habe, nachdem ich zu Beginn dachte: Ist es zu schnell, bist du nicht hart genug.
Wer schon immer wissen wollte, wie sich in japanisch gesungener Powermetal mit Manga/Anime-Flair in DRAGONFORCE-Geschwindigkeit und einer etwas höher gepichten Marta (CRYSTAL VIPER) anhört: Kommt zu Papa.
Habt jedoch keine Furcht, denn wer jetzt mit erhöhten Zuckerwerten die Vorstellung einer weiteren japanischen Kawaii-Metal-Band befürchtet, dem kann ich versichern: Dieses Babe macht echten Metal!
Die leidenschaftliche Camperin IBUKI (ex-CROSS-VEIN und diverse andere Projekte) aus Tokyo – die mit ihrer Tochter ebenso das Faible für Cosplay teilt – präsentiert ihr zweites Soloalbum nach dem 2018er Debut ´ExMyself´ in der Lichtgeschwindigkeit von knapp einer halben Stunde auf ´Reign in Blood´-Länge und fühlt sich mittlerweile angekommen in der Welt der Metal-Queens mit ihrer 4 Oktaven umfassenden Stimme.
Auch wenn sich mir das Ganze zunächst auf Dauer analog zum Genuss einschlägiger asiatischer Animationsfilme zu hektisch darbot, sollten experimentierfreudige Female-Fronted-Metaller, denen süßer Goth-Bombast Darmverschluss bereitet, ein Ohr riskieren. Denn wenn man sich darauf einlässt, wird jeder weitere Durchgang den Durchmesser der staunenden Augen vergrößern und diese Ohrwürmer fressen sich regelrecht im Gehörgang fest.
Besonders interessant sind die Melodielinien, die für Ohren des westlichen Kulturkreises typisch fernöstlich-exotisch anmuten, während die Tracks durchgehend auf Dauerfeuer rotieren. Dennoch halten fein akzentuierte Verschnaufpausen in jedem Song den Spannungslevel ständig weit oben.



Melodische Speedkracher also, bis IBUKI am Ende mit ´Mata Kimi ni Koi shiteru´ (I love you again) feierlich runterkommt und ihre einstige Liebe zum 90er J-Pop im Metalballadengewand auslebt. Dabei denke ich unweigerlich an ein Duett mit Klaus Meine im Rahmen einer „Tokyo Tapes Revisited“ Aktion im Paralleluniversum, bevor sich die SCORPIONS endgültig zur Ruhe setzen. Erfahrungen im japanischen Liedvortrag hat er ja bereits mit ´Kojo no Tsuki´. Das wäre der Hammer vor dem King!
Was IBUKI hier mit den Gitarristen Masumi (das erste 3er-Package), Shinji (die folgenden 3 Tracks) und Shinichi Kobayashi (das Finale) zusammenzimmert, ist über jeglichen Zweifel erhaben und spricht neben Fans oben genannter Gruppen auch jene an, deren virtuelles alter Ego mit weit aufgerissenen Augen und überdimensionalem Schwert in der Hand in einer finalen Fantasie ein Blutbad unter all‘ dem Bösen anrichtet. Exotentipp!

IBUKI【See You Again】
 

Detieti – Serious IV

Detieti – Serious IV
Herkunft:
Moskau / Russland
Release: 03.12.2021
Label: Addicted Label
Dauer:
36:00
Genre: Progressive / Psychedelic Rock

Foto Credit: Andrei Shibkov
Einen Hang zu Science Fiction Themen hatten Detieti schon immer. Gerade auch in Verbindung mit deutlichen Bezügen zu den 1980ern, wie sie in dieser Kombination spätestens mit TV Serien wie Stranger Things wieder populär geworden sind.
Auf ihrem vierten Longplayer Serious IV geben die Protagonisten aus dem russischen Moskau einen deutlichen progressiveren, ja sogar krautigeren Anstrich. Das Album kommt auf CD, digital und ganz stilgerecht auch auf Musikkassette daher.
Cineastische Science Fiction Story
In vier zeitweise recht ausgedehnten Tracks begeben sich Detieti in ein Science Fiction Szenario mit fiktiven Comic Charakteren. Mit dem HIER zu hörenden Disorientia beginnt der Trip und anders als vermutet werden kann, verliert sich der über zwölf Minuten lange Song nicht in Zeit und Raum, sondern zeigt sich mit seinem schlabbernden und omnipräsenten Bass Sounds und progressiven Songstrukturen als durchaus erdverbundenes Tondokument.
Das Konzept und die Story über eine außerirdische, tintenfischähnliche Rasse ist schon recht schräg und eben diese Absurdität spiegelt auch die Instrumentierung des Geschehens mit allerlei Effekten und merkwürdigen Instrumenten wie Spielzeugpianos oder quietschenden, blubbernden Samples wieder. Hier trifft Progressive Rock auf Fusion, Funk, Disco oder auch Hardcore. Einzelne Einflüsse sind schwer auszumachen.
Origineller Avantgarde Progressive Rock, der in viele Schubladen greift
Detieti haben ihre Zutaten aus vielerlei Schubladen gegriffen und verquiken das Ganze zur einer recht eigenständigen Melange. Im Vergleich zum Vorgänger Frogressive Punk ist Serious IV differenzierter und feiner, allerdings auch weniger funkig. Gesang gibt es hier ebenfalls nicht, dafür ein paar effektvoll eingestreute Sprachsamples. Kernige Gitarrenriffs, die sich in komplexe Songstrukturen betten sind hier ebenso mit von der Partie wie knackige Rhythmen und schlüssige Tempowechsel. Sowie natürlich skurrile Keyboard- und Sequenzereffekte.
All diese Elemente lassen sich mit Avantgarde gut auf einen Punkt bringen. Und dennoch ist Serious IV zugänglich und kann mit memorablen Ideen überzeugen, vor allem in den langen Tracks wie dem 13 minütigen Z.O.V., das ihr euch HIER anhören könnt und das vor Ideen nur so strotzt, ohne dabei an Stringenz und Atmosphäre einzubüßen.
Fazit
Das vierte Album Serious IV der russischen Avantgarde Progressive Rocker Detieti sprudelt nur so vor originellen und verrückten Songideen. Wer auf psychedelische Science Fiction Storys mit einem überdeutlichen Augenzwinkern steht, sollte unbedingt reinhören.

Line Up
Mikhail Ivanov – Bass, Samples, Spielzeugpiano
Viktor Tikhonov – Schlagzeug, Perkussion, halbakustische Gitarre, Synthesizer, Sequencer, Samples
Alexander Kosarenko – Gitarren, Mbira, Didgeridoo, Perkussion, Basssynthesizer
Petr Bolotov – Synthesizer, Effekte
Pavel Makarov – Akustische und elektrische Perkussion

Tracklist
01. Disorienteria
02. Milky Squid
03. Reflective Architect
04. Z.O.V.
Links
Facebook Detieti
Webseite Detieti

Wer sehr auf schräges abfährt ist hier nicht Falsch.
Milky Squid · Detieti
Serious IV

 
Rising Insane – Afterglow


risinginsane.de

Zufrieden sind Musiker von Metalcore-Gruppen scheinbar selten. Ist es aber ein Fakt, dass sich besorgte Zustände und Wut besser in wilde und laute Lieder verpacken lassen als die frisch gewonnene Lebensfreude. Rising Insane haben in den Jahren seit ihrem Debütwerk «Nation» viele Rückschläge einstecken müssen und werden teilweise weiterhin von diesen Situationen und Dämonen verfolgt. «Afterglow», Platte Nummer drei, ist deswegen emotional eindringlich gehalten und voller extremer Ausbrüche. Das Titelstück bietet alle Elemente auf und reisst den Vorhang von der Bühne.
Familiäre Todesfälle, Belastungsstörungen, die erdrückende Form des Lebens: Rising Insane lassen auf «Afterglow» viel raus und finden in den zwölf Liedern ergreifende Passagen und eingängige Melodien. «Meant To Live» packt mit dem Gesang, fühlt sich wie eine Achterbahnfahrt an und findet im ausdrucksstarken Saitenspiel ein Ventil. Diese vielseitige Herangehensweise platziert die Band aus Bremen nicht nur an einer Position im Genre, sondern lässt an unterschiedliche Namen denken. Das macht die Platte aufregend und empathisch, das Quintett legt Hits hin («Something Inside Of Me»).
Verletzlichkeit und nachdenkliche Takte haben Platz auf «Afterglow», das gestaltet die Musik von Rising Insane menschlich. Hier wird nicht ewig geknüppelt, sondern der Metalcore mit seinen melodischen Passagen in die Brutalität eingewoben. «Flightless Bird» und «Oxygen» sind beeindruckende und dynamische Resultate dieses Prozesses, verlangen zugleich einiges an Energie. Nach der Platte fühlt man sich eventuell ausgelaugt, zugleich geläutert und verstanden.

Rising Insane - Something Inside Of Me
 
LEAP DAY
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TREEHOUSE

Erscheinungsdatum: 31.12.2021

Treehouse ist das neue Album der niederländischen NeoProgger mit neuem Sänger.
Leap Day promo Treehouse album
Leap Day are :
Hans Kuypers - vocals
Eddie Mulder - guitars, backing vocals
Gert van Engelenberg - keyboards, backing vocals
Derk Evert Waalkens - keyboards, backing vocals
Koen Roozen - drums
Harry Scholing - bassguitars

Tracks:
1 Like Icarus 10.42
2 Clemetine 8.48
3 Raining 7.31
4 Treehouse 9.20
5 May 5th 7.21
6 Autumn 11.53
 
FRAMAURO
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MY WORLD IS ENDING
Erscheinungsdatum: 07.01.2022

FRAMAURO -Records From My Shelf (The Ryszard Kramarski Project )

1.My World is Ending
2.Records From My Shelf
3.Living In The Shadow Of The Death
4.Hey Yoy Fools !
5.When Idols Are Gone
6.I Am Only The Moment
7.CV Not For Sale
8.What’s Happened ?

Grzegorz Fieber -drums
Krzysztof Wyrwa -bass, fretless
Marcin Kruczek -solo guitars
Ryszard Kramarski -vocals , keyboards , acoustic & electric rythm guitars
 
FRAMAURO -When Idols Are Gone
( A studio project by Ryszard Kramarski )
Oh, da fällt mir ein, dass ich The Ryszard Kramarski Project "Books That End In Tears" in meinen Top 100 vergessen habe, zumindest die zweite CD mit Dawid Lewandowski
 

KÆLAN MIKLA – Undir Köldum Norðumljósum
~ 2021 (Artoffact) – Stil: Dark and Ethereal ~
Es erschließt sich eine eigene Welt, ein eigenes Universum, sobald die Musik von KÆLAN MIKLA ertönt. Folklore und Post Punk sprudeln aus Vulkanen und Geysiren, Quellen und Lavafeldern. Island ist die Heimat von KÆLAN MIKLA, der drei Folk-Sirenen, die 2013 in Reykjavik bei einem Poesiewettbewerb zusammenfanden.
Soffía „Laufey“ Þórsdóttir (Gesang), Margrét Rósa Dóru-Harrysdóttir (Bass) und Sólveig Matthildur Kristjánsdóttir (Keyboards) leben und lieben die Natur bei Wind und Wetter, präsentierten ihrer Hörerschaft daher bereits dementsprechend tiefschwarze Studioalben in ihrer Muttersprache.

Engelsgleiche Stimmen umtanzen die isländische Landschaft und erzählen Geschichten Islands. Natürlich sind die Tage dunkel und so ist auch die Musik.
Zwischen Dark Wave-Beats zum Sinnieren oder Tanzen illuminiert sich der Gesang. Zu ´Svört Augu´ singt Laufey im Wind und alle zusammen tanzen und lachen – die Verehrer von KÆLAN MIKLA klatschen dabei gerne noch im Takt. Die Ausgeburt der Hölle in gesanglicher Hinsicht taucht, im Gegensatz zu früher womöglich enttäuschend, nur noch selten auf, wenn wie in ´Sólstöður´ die seligen Schreie im Hintergrund nach abgestochenen Menschenleibern riechen.
Nicht nur im mehrheitsfähigen ´Stormurinn´ möchten Flöten oder in ´Óskasteinar´ ebenso Flöten und Geigen das folkloristische Schauspiel federleicht umgarnen. Zum Bezirzen der Post Punker darf auch gerne die Elektronik in ´Örlögin´ zunehmen. Ohnehin sind KÆLAN MIKLA mehr vulkanischer Dreampop und Shoegaze als zuvor und gleiten zum Beat eines ´Sírenur´ mit den reißenden Wellen des Meeres – derweil der Hörer an den Felsklippen gebannt und staunend wartet.
Dass KÆLAN MIKLA in der weiten Einöde außerhalb ihrer Heimat bereits mit ALCEST und THE CURE auf den Bühnenbrettern der Welt standen, erklärt sich aus ihrem musikalischen Reichtum. Zudem lernten sie auf einer Tournee nicht nur ALCEST, deren Gastauftritt in der Komposition ´Hvítir Sandar´ ausnahmsweise auch die Gitarre preisen darf, sondern auch Førtifem kennen, die sechs Illustrationen für das neue Studioalbum und das Booklet kreiert haben. Das Artwork selbst entstammt hingegen der Kunst von Kinnat Sóley. Die Schöpfung von KÆLAN MIKLA dürfte sich allerdings inzwischen mit ´Undir Köldum Norðumljósum´ ohne Frage weiter unter der Menschheit verbreiten.

https://www.facebook.com/Kaelanmikla

Wenn die Stimmung passt !
Kann man sich in eine andere Welt hören.

KÆLAN MIKLA "Sólstöður"
Undir Köldum Norðurljósum
 
Life Artist
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Lifelines


Tracklist:
1. ‘Prelude: The Architect’ (2:13)
2. ‘Of Lambs And Lions’ (8:49)
3. ‘Lifelines’ (5:45)
4. ‘Tightrope Walker’ (6:56)
5. ‘Spirit Of The Sea’ (8:44)
6. ‘Interlude: Shadowplay’ (2:26)
7. ‘Sacrilege Of Sisyphos’ (6:27)
8. ‘Labyrinths Of Time And Space’ (9:56)
9. ‘Epilogie: Miniature No.1’ (1:58)

Besetzung:
Marco Witte (Vocals, Keys, Drums, Narration)
Frank Jauernick (Guitars, Piano, Drums)
Dirk Eckhard (Bass, Vocals)
Ingo Holzhauer (Drums, Keys)

Gastmusiker:
Andreas Lohse (Vocals – Track 2, 4)
John Knight (Vocals – Track 5, 7)
Haye Graf (Narration – Track 8)
Andreas Pilger (Violin Solo – Track 8)

Diskografie (Studioalben):
“A Diary Of Inner Visions” (1992)

Life Artist - Spirit Of The Sea
 

SHURAKAY – Overseas Tales

~2021 (Rock CD Records) – Stil: Prog~
Neben die älteste Äußerung spanischer Rockmusik in meiner Sammlung, eine Compilation der katalanischen FUSIOON, tritt als neuestes Release SHURAKAYs ´Overseas Tales´. Auch diese Jungs kommen aus Barcelona, weisen sogar eine gewisse Verwandtschaft zu ihren Landsleuten auf. Beide haben sich spezialisiert auf instrumentale Prog-Klänge ohne Berührungsängsten zu Jazz oder Klassik. Es gibt aber einen Unterschied. FUSIOON hatten zu ihrer Zeit, noch unter der Regierung General Francos, als Rockmusik noch unerwünscht war, keine Zeit für ausladende Longtracks und haben sich eher der kurzen Form gewidmet. SHURAKAY hingegen haben alle Zeit der Welt. Und sie nutzen diese für ausgiebige Spielzeiten bis um 17 Minuten. Musikalisch sitzen die Spanier zwischen schon erwähnten FUSIOON und KING CRIMSON, DREAM THEATER, FOCUS und EKSEPTION. Oder, einfacher ausgedrückt, so könnten IQ klingen, wären sie instrumental unterwegs.
Gerade jetzt, im Winter, ist seit je die Zeit, abends am Kamin bei Kerzenschein Geschichten zu erzählen. Oder sich große Filmepen im Filmtheater, oder alternativ im Heimkino, anzusehen. Geschichten von Helden, Geschichten voller Magie, voller Exotik. Und genau diese Zeit scheinen SHURAKAY auch zu lieben. Genau, wie sie es lieben, Geschichten zu erzählen. Und sie erzählen mit ihren Stücken genau das. Das funktioniert auch ohne Worte. Jeder Hörer kann vor seinem inneren Auge sein eigenes Abenteuer erleben, mit sich selbst als Held. Das jedoch in Überlänge. ´Prince Dagnarus & Suite´ der längste Track ist wie Kino, in Cinemascope und Technicolor.
Und wie knapp vor 50 Jahren FUSIOON ihrer Zeit weit voraus waren, so fallen auch SHURAKAY aus der Zeit. Denn in den heutigen Tagen nimmt sich kaum noch jemand Muße für viertelstündige Musikstücke. So wie Filme immer schneller, größer, härter werden müssen, genauso muß oft genug ein Lied nach 30 Sekunden zünden, ehe es weggeskippt wird. Schnellebige Zeiten sind es, in denen wir leben. In diesen Tagen sind SHURAKAY ein (musikalisches) Relikt aus vergangenen Zeiten. Das ist genau das, was mir gefällt.
Shurakay · Shurakay · Santiago Bertran · Daniel Payá · Oriol Nebleza
Overseas Tales
 
Macht richtig Spass diese Musik zu hören.
Cignus Neck · Shurakay · Santiago Bertran · Daniel Payá · Oriol Nebleza
Overseas Tales
 
LALU
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PAINT THE SKY
Erscheinungsdatum: 21.01.2022

Tracklist:
1. Reset To Preset
2. Won’t Rest Until The Heat Of The Earth Burns The Soles Of Our Feet Down To The Bone (ft. Jens Johansson)
3. Emotionalised
4. Paint The Sky (ft. Steve Walsh, Tony Franklin, Alessandro Del Vecchio, Jens Johansson, Gary Wehrkamp)
5. Witness To The World (ft. Marco Sfogli)
6. Lost In Conversation (ft. Jens Johansson)
7. Standing At The Gates Of Hell
8. The Chosen Ones (ft. Jordan Rudess, Simone Mularoni)
9. Sweet Asylum
10. We Are Strong
11. All Of The Lights (ft. Vikram Shankar)
12. Paint The Sky [Instrumental] (ft. Tony Franklin, Simon Phillips, Alex Argento)

Line-Up:
Damian Wilson - Vocals
Jelly Cardarelli - Drums
Joop Wolters - Guitars & bass
Vivien Lalu - Keyboards

Lalu - "The Chosen Ones" ft. Jordan Rudess & Simone Mularoni
 

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