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CIRCUS OF ROCK – COME ONE, COME ALL

Circus Of Rock - Come One, Come All (Cover Artwork)
GEBURTSTAGSGESCHENK
Hereinspaziert, hereinspaziert, bitte nehmen Sie Platz, gleich geht’s los! Mirka Rantanen ist mit seinem Circus Of Rock in der Stadt. Also husch, husch, „Come One, Come All“, oder wie wir hier zu sagen pflegen: „Kommt, kommt alle“ – aber ich wiederhole mich. Ruhe jetzt, Manege frei – und Vorhang auf für eine wirklich coole Mucke!
Ratespiel gefällig? Was haben Marko H., Johnny G., Elize R., Danny V. – plus noch so einige mehr – gemein? Genau – sie alle sind Teil des Circus Of Rock, und das in mindestens zweierlei Hinsicht. Was es damit auf sich hat – und ob „Come One, Come All“ seinem Namen gerecht wird, lest ihr in dieser Review! Wer zudem etwas hinter die Kulissen des Projektes schauen möchte, findet hier unser Interview mit Mr. Rantanen.
Drummer sind ja – Ausnahmen bestätigen die Regel – wohl nicht unbedingt die extrovertiertesten Mitglieder einer Musiktruppe (was wohl allein schon der etwas eingeschränkten Visibilität hinter ihrer Schiessbude geschuldet sein dürfte). Doch wehe, wenn sie losgelassen – wie Mirka Rantanen, seines Zeichens Trommler bei der finnischen Power Metal-Band Thunderstone: „Vor ein paar Jahren begann ich darüber nachzudenken, ein Soloalbum aufzunehmen; allerdings sollte es sich vom üblichen Einheitsbrei abheben.“ Angesichts des Umstandes, dass Eigenwerke gestandener Musiker oftmals für zelebrierte Selbstverwirklichung, fernab von Bandgefüge und songdienlichen Harmonien stehen, ein willkommenes Ansinnen.
„Ich wollte mich primär auf grossartige Songs konzentrieren, die nicht zufällig einfach ein paar extra Schlagzeugsolos beinhalten. Mein Fokus lag auf den vielen fantastischen Kollegen, mit denen ich über die Jahre hinweg zusammengespielt habe – diese, sowie ein paar zusätzliche Gastsänger sollten das Rückgrat dieses, meines Albums bilden“. Dass Mirka allein schon aufgrund seines Mittuns bei der finnischen All-Star-Weihnachts-Combo Raskasta Joulua über ein entsprechend grosses Netzwerk verfügt, steht ausser Frage.
Freilich birgt ein Longplayer mit so zahlreichen Stimmen stets auch das Risiko, an den grundlegend unterschiedlichen Erwartungshaltungen zu scheitern. Glücklicherweise widerstand Rantanen der Versuchung, zu sehr an zu vielen Parametern schrauben zu wollen – das Gros der dreizehn Songs bewegt sich vorwiegend im mittelschnellen Tempobereich, was der Scheibe trotz ihrer sonstigen Mannigfaltigkeit eine gewisse Konstanz verleiht. Entstanden ist so ein beeindruckendes Werk, welches nicht nur gesanglich, sondern speziell auch als in sich geschlossene, homogene Einheit zu überzeugen weiss.
Perfect match
Bereits die Vorab-Auskopplungen „Desperate Cry“ und „In Times Of Despair“ zeigen, auf was wir uns unter dem aufgespannten Zirkuszelt freuen dürfen: Beide Tracks sind dermassen perfekt auf das jeweilige Gesangsorgan abgestimmt, dass man nicht umhinkommt zu vermuten, Mirka hätte bei der Entstehung der Songs den jeweiligen Vocalisten messerscharf vor Augen gehabt. So versprüht der erstgenannte Track denn diesen melodisch-rockenden Axel Rudi Pell – Appeal (oder Bon Jovi, wie Redaktionsintern nicht zu Unrecht angemerkt wurde), derweil Amaranthes Miss Ryd mit ihrer klaren, leicht poppig anmutenden Stimme „In Times Of Despair“ den Stempel aufzudrücken weiss (aber mal ehrlich, was kann diese Dame schon nicht singen?), ich das Lied aufgrund seiner Machart, seinen treibenden Drums und den heavy Riffs jedoch eher in der Ecke von Timo Tolkki’s Avalon verorten würde, wo Elize ja auch bereits tätig war. Apropos Trommelbude – gerade dieses Stück zeigt eindrücklich auf, dass Mr. Rantanen nicht nur etwas von der Zusammenstellen eines solchen Vorhabens versteht, sondern auch unglaublich gut mit den Drumsticks umgehen kann!!
Überhaupt ist diese Zuordnung Song – Vocalist eine der ganz grossen Stärken dieses Projektes. Man spürt förmlich, wie wohl sich die Intonisten in ihren Gesangslinien fühlen und dadurch sehr viel von sich selbst in die einzelnen Tracks einbringen. So etwa auch Danny Vaughn, der im eingängigen „Caught In The Middle“ das Flair von Tyketto zu ihren besten Tagen – wenn hier vielleicht auch nicht ganz in so flockig-leichter Art – aufleben lässt. Und wenn bei „Sheriff Of Ghost Town“ Marko Hietala ins Mikro röhrt, wünscht man sich nichts sehnlicher, als bald wieder mehr von diesem Ausnahmekünstler vernehmen zu können. Ein Hammer-Song, der speziell auch in den Versen brillant funktioniert!
„Variety is the spice of life“
Während sich einige Lieder äusserst schnell in den Gehörgängen einnisten, benötigen andere ein paar Umdrehung mehr – als Paradebeispiel sei hier etwa das leicht schleppend daherkommende „Crossroads“ genannt, welches mich mit seinem bluesigen Beat zunächst eher kalt liess, sich in der Folge aber – vielleicht auch wegen den irgendwie Gotthard-esken Strophen – zu einem meiner Lieblingstracks gemausert hat. Noch nicht so richtig warm wurde ich dafür bis anhin mit dem auf stark melodischem AOR-Territorium agierenden „Everafter“, welches mir aufgrund der etwas quäkenden Stimme von Tommi “Tuple” Salmela (die mich an den leider viel zu früh und unter tragischen Umständen verstorbenen Daniel Küblböck aus DSDS erinnert) halt noch immer ein Klitzeklein wenig auf den Keks geht – aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden (und „variety is the spice of life“, wie schon der englische Poet William Cowper zu sagen pflegte).
Die Auszeichnung für den ausgefallensten Songnamen geht klar an „Plywood Covered Windows And Crappy Shoes“ (Feat. Antti Railio) – wie man wohl auf sowas kommt? Und dass sich ausgerechnet eine Ballade („Tears Of The Clown“ – doch noch ein Bezug zur schillernden Zirkuswelt) ganz am Ende der Langrille breitmacht, ist sicher nicht alltäglich, bildet aber den stimmigen Abschluss eines wirklich tollen, kurzweiligen und unterhaltsamen Albums.
Ebenfalls beachtlich ist die Liste der beteiligten Saiten- respektive Tastenzauberer (siehe unten), welchem den Songs eine sehr kraftvolle Note verleihen, bei der nicht zuletzt auch die dynamische, nie mechanisch klingende Produktion das Ihrige dazu beiträgt.
Fun-Fact zum Schluss: Rantanen gründete anno 2009 die sehr beliebte Heavy-Rock-Band für Kinder namens „Hevisaurus“, in welcher er den Apatosaurus „Komppi Momppi“ verkörperte, und wofür er 2011 mit dem Emma Award (dem finnischen Äquivalent zum Grammy) ausgezeichnet wurde.
Das Fanzit Circus Of Rock – Come One, Come All
Mit „Circus Of Rock – Come One, Come All“ liefert der Finne Mirka Rantanen ein beeindruckendes Solowerk ab, bei dem die kompositorischen Fähigkeiten ebenso überzeugen wie die Ausstaffierung der Lieder mit überaus passenden Stimmen. Namen wie Johnny Gioeli, Danny Vaughn, Marco Hietala oder Elize Ryd mögen dabei – zumindest für das Gros der hiesigen Hörerschaft – herausstechen, doch bewegen sich alle Akteure auf einem erfreulich hohen Level, so dass keiner der dreizehn Songs abfällt!
Nun liegt es sicherlich auch in der Natur der Sache, dass bei so vielen unterschiedlichen KünstlerInnen nicht jedem alles gleich gut ins Ohr geht – aber gerade diese Diversität, dieses vielfältige Potpourri an wirklich coolen Stücken ist meiner Meinung nach das grosse Plus dieser Scheibe. So ist denn auch der Titel des Albums mehr als passend, denn der Einladung, dieser musikalischen Zirkusaufführung beizuwohnen, dürfte man nur allzu gerne Folge leisten.
Mirkas Traum war es, sich zu seinem 50. Wiegenfest mit einem Soloalbum zu beschenken – dass jeder Fan guten Metals ein grosses Stück der Geburtstagstorte mit abbekommt, ist da natürlich umso erfreulicher!
Anspieltipps: Desperate Cry, In Times Of Despair, Crossroads, Plywood Covered Windows And Crappy Shoes, Edge Of Love

Trackliste Circus Of Rock – Come One, Come All
  1. The Beat (Feat. Riku Turunen)
  2. Desperate Cry (Feat. Johnny Gioeli)
  3. Sheriff Of Ghost Town (Feat. Marco Hietala)
  4. Never (Feat. Kimmo Blom)
  5. In Times Of Despair (Feat. Elize Ryd)
  6. Crossroads (Feat. Pasi Rantanen)
  7. Caught In The Middle (Feat. Danny Vaughn)
  8. Plywood Covered Windows And Crappy Shoes (Feat. Antti Railio)
  9. Edge Of Love (Feat. Rick Altzi)
  10. Set Me Free (Feat. Jarkko Ahola)
  11. Everafter (Feat. Tommi “Tuple” Salmela)
  12. No Reason (Feat. Marc Quee)
  13. Tears Of The Clown (Feat. Erik Kraemer)
  14. Burning (Bonus Track Digital)
Line Up – Circus Of Rock
Singers:
  • Marco Hietala (Nightwish, Tarot)
  • Elise Ryd (Amaranthe)
  • Johnny Gioeli ( Hardline )
  • Danny Vaughn (Tyketto )
  • Rick Altzi (Masterplan)
  • Jarkko Ahola, ( solo artist, ex-Teräsbetoni)
  • Antti Railio, ( TVOF-winner)
  • Pasi Rantanen ( Thunderstone, ex-King Company)
  • Marc Quee ( Esclavitud)
  • Riku Turunen ( Exlibris)
  • Kimmo Blom ( Leverage)
  • Tommi “Tuple” Salmela ( soloartist, Tarot)
  • Erik Kraemer ( Simulacrum)
Von:


Circus Of Rock - "In Times Of Despair" feat. Elize Ryd

Circus Of Rock - "Desperate Cry" ft. Johnny Gioeli

Plywood Covered Windows and Crappy Shoes · Circus of Rock
 
Zuletzt bearbeitet:

Sorceress of Sin – Constantine

Herkunft: UK
Release: 06.08.2021
Label: Independent
Dauer: 01:01:40
Genre: Melodic Metal

Sorceress of Sin
ist eine female fronted Metal Band, welche sich 2020 in UK gegründet hat. Sie sind bekannt für ihren melodischen Sound in Kombination mit einem sehr besonderen weiblichen Gesang. Dabei behandelt die Band auch mystische Themen.
Nach ihrem Debütalbum Mirrored Revenge meldet sich die Band nun ein Jahr später mit einem weiteren Kapitel auf ihrer musikalischen Reise zurück. Dabei wollen sie an den Erfolg ihres ersten Albums anknüpfen und mit dem Werk Constantine noch einen draufsetzen.
Vollgas und super Atmosphäre
Mit dem Einstieg in das Album beweist die Band sofort, dass hier nicht lange gefackelt wird und legt sofort mit viel Power los. Necropolis heißt das gute Stück, welches Intro und gleichzeitig ein bombastisches Meisterwerk ist. Ich würde sagen Einstand nach Maß. Nach kurzer Intro-Phase packt einen der unvergessliche Gesang von Lisa Skinner. Untermauert wird dieser mit einer genial abgestimmten Instrumentierung, die in über sieben Minuten einen unfassbaren Abwechslungsreichtum aufweist.
Der folgende Song ist nicht minder kraftvoll und nimmt die Atmosphäre mit, welche den Hörer einfach mitreißt. Bei Massacre of Meridian bleibt einem gar nichts anderes übrig als sich mit zu bewegen. Rhythmisch und auch gesanglich sehr gut produziert. Das Stück ist sehr fließend und gut durchdacht was einem beim Hören sehr viel Spaß bereitet. Und auch das Gitarrensolo von Constantine Kanakis rundet das Gesamtbild sehr gut ab.
Mit Realms of Elysium nehmen Sorceress of Sin nochmal ordentlich Fahrt auf. Ein deutlich schnelleres Tempo reißen auch den letzten Zweifel fort, dass die Band ihr Handwerk nicht beherrscht. Auch dieses Stück zeugt von einer enormen Vielseitigkeit in Gesang und Instrumentierung. So ragt hier an einer Stelle ein Opern ähnlicher Gesang besonders hervor.
Wahres Gesangstalent mit vielen Gesichtern
Was mich immer wieder bei dem Album packt ist dieser unfassbare weibliche Gesang. Besonders bei weiblichem Gesang bin ich ganz besonders wählerlisch und nur schwer zu überzeugen. Doch wie schon in den anderen Stücken des Albums hat mich Lisa Skinner auch bei Pathogenic Parasite mit ihrem vielseitigen und besonderen Gesang überzeugt.
Until the Dawn macht seinem Namen alle Ehre und könnte nicht besser betitelt werden. In fast neun Minuten spinnt die Band hier eine düstere Geschichte bis zum Morgengrauen. Den Hörer erwarten hier abwechselnd kraftvolle, aber auch sehr treibende Passagen.
Das nächste Stück ist eine kleine Überraschung. Während die Band viel auf Power und Tempo setzte findet sich in Dimension IV ein ruhiger nahezu nachdenklicher Song. Musikalisch sehr atmosphärisch und treibend, gesanglich mit ganz anderem Gesicht. Lisa Skinner kann also nicht nur Metal singen sondern überzeugt auch mit ihrer gefühlvollen klaren Stimme.
Melodic Metal pur
Ein Highlight jagt das nächste. Auch Erratica strotz vor Genialität und Vielschichtigkeit. Die Band arbeitet hier abwechselnd auch mit Sprechgesangsparts, was dem Song einen weiteren interessanten Aspekt verleiht. Das Hören macht einfach unfassbar Spaß, weshalb ich den Song wirklich jedem empfehlen kann.
Adira fügt sich perfekt in das Gesamtkonzept des Albums Constantine ein. Treibend und unfassbar gut abgestimmt kommt der Song daher. Mir gefallen hier besonders die Tempowechsel innerhalb des Stücks, welche die nötige Abwechslung bringt. Man kann sich hier wie bei den anderen Songs schnell verlieren was einfach von sehr guter muskalischer Arbeit zeugt.
Grandioser Abschluss
Wer so ein gut durchdachtes und gut gearbeitetes Album produziert muss es natürlich auch bombastisch abschließen. Und genau das tun Sorceress of Sin mit ihrem gigantischen Titelsong Constantine. Alleine die bloße Länge von knapp 12 Minuten ist ein Statement, welches seines Gleichen sucht. Man hat das Gefühl die Band vereint hier noch einmal zusammenfassend alle Aspekte des Gesamtswerks in einem Stück, was wie ich finde mehr als gelungen ist.
Fazit
Von einem unfassbar genialen Gesang bis hin zu einer sensationellen Instrumentierung bietet dieses Werk einem wahren Musikfan alles was das Herz höher schlagen lässt. Weil das Album bei mir voll eingeschlagen ist und ich es jedem empfehlen kann

Line Up
Lisa Skinner – Gesang
Constantine Kanakis – Gitarre
Tom Maclean – Bass, Orchester-Einflüsse
Paul Skinner – Schlagzeug
Tracklist
01. Necropolis
02. Massacre Of Meridian
03. Realms Of Elysium
04. Pathogenic Parasite
05. Until The Dawn
06. Dimension IV
07. Erratica
08. Adira
09. Constantine

Von:


Sorceress Of Sin - Massacre Of Meridian


Sorceress Of Sin - Realms Of Elysium
 
Totgesagte leben länger....oder immer noch, je nachdem.



Night Ranger, in den 1980er Jahren eine der angesagtesten AOR-Bands, sind doch tatsächlich quasi aus der Versenkung wieder aufgetaucht.
Ihr neues Album trägt den passenden Titel "And The Band Played On" (ATBPO). Die Truppe ist seit vielen Jahren bei mir nicht mehr im Fokus gewesen, ich wusste noch nicht einmal, dass sie 2011 nach fast 13 Jahren mit "Somewhere in California" schon mal ein Comeback-Album rausbrachten.....und danach im Abstand von 3 Jahren 2 weitere Alben.

Beim Stöbern auf Nuclear Blast bin ich darauf gestoßen und muss sagen: alle Achtung.
Die Musik klingt zwar schon ein wenig "wie aus der Zeit gefallen", aber ich mag es.
Melodieseliger und "breitbeiniger" AOR der Marke "dicke Hose", der wahrscheinlich nicht wirklich viele neue Fans mehr gewinnen wird, aber bei ollen Säcken wie mir offene Türen einrennt.

Kostproben:


 



Er hat es nach 14 Jahren schon wieder gemacht....der Axel, der Pelle Rudi. :cool:
"Diamonds Unlocked II" (wie auch anders) heißt das neue Werk und es kam z.B. bei Laut.de recht ordentlich weg. Dort kann man übrigens auch die Tacks hören, von daher spare ich mir mal die YT-Clips hier.
Nach einem kompletten Horchdurchlauf gehe ich in etwa mit der Bewertung auf Laut.de konform. Vielleicht gäbe es bei mir noch ein Sternchen mehr, weil ich über etliche Jahre (obwohl schon lange her) doch ein wenig Fanboy war.
Der ABBA-Song "Eagle" ist wirklich gut....mag ich. Ob der wohl der blonden Agnetha ein leichtes Headbanging entlocken tät? ;)
Ach was, der kommt jetzt doch nach hier rein.

 
Oh ha, da scheint Leprous endgültig den Absprung in den Pop-Sumpf geschafft zu haben; ich bin ja, seit sie ihr prog-metal-Mäntelchen ausgezogen haben und Einar Solberg sich die schöne Matte abrasiert hatte, schön länger nicht mehr dabei:
 
Hier mal ein paar Sachen aus der Rock Hard Seite, die sich Ankündigen und für mich irgendwie Interessant sein könnten.

Es ist ne stupide Liste ohne so schön ausgeschmückte Posts wie oben. Man verzeihe mir, bin gerade etwas down , muss aber was machen. Ich hoffe, dass es noch etwas über der Kategorie "Spam" liegt.


BETWEEN THE BURIED AND MEColors II20.08.2021

CANDLEBOXWolves17.09.2021

DESTRUCTIONLive Attack13.08.2021

DREAM THEATERA View From The Top Of The World22.10.2021

ENSLAVEDCaravans To The Outer Worlds01.10.2021

GREEN LUNGBlack Harvest22.10.2021

IRON MAIDENSenjutsu03.09.2021

JERRY CANTRELLBrighten29.10.2021

LEPROUSAphelion27.08.2021

MINISTRYMoral Hygiene01.10.2021

OBSCURAA Valediction19.11.2021

TESSERACTP O R T A L S27.08.2021

YES The Quest 01.10.2021 ??
 


Das (ehemalige) Enfant Terrible des Blues(rock) hat ein neues Album am Start, dass eigentlich bereits 2020 eingespielt wurde.
Und er macht das, was er schon einige Male machte: er teilt ordentlich aus. Diesmal in Sachen Corona, Corona-Leugnern und Verschwörungsfreaks. Verpackt natürlich in die Musik, die man von ihm kennt. Also rotzigen Bluesrock mit einer Prise Soul.
Als er vor vielen Jahren im Biz auftauchte, war ich irgendwie fasziniert von dem Kerl. Glatzkopf, fett und schräge Tattoos......optisch fast schon der damalige Prototyp einer Mischung aus Hooligan und arischer Bruderschaft.
So ein richtig doller Blueser war er eigentlich nie, obwohl das Debut „It’s Chubby Time” (damals) schon ein richtiger Kracher war. Ansonsten hat er das eine oder andere sehr ordentliche Album abgeliefert, aber auch so einiges an Dutzendware.....aber bei ihm macht es halt das sog. "Gesamtpaket".

Für Fans halte ich das Album natürlich für ein must have, ansonsten kann man es kaufen, muss aber nicht unbedingt.

Horchprobe: (erinnert schon ein wenig an ZZ Top, aber der Clip ist cool :cool: )

 
Hier mal ein paar Sachen aus der Rock Hard Seite, die sich Ankündigen und für mich irgendwie Interessant sein könnten.

Es ist ne stupide Liste ohne so schön ausgeschmückte Posts wie oben. Man verzeihe mir, bin gerade etwas down , muss aber was machen. Ich hoffe, dass es noch etwas über der Kategorie "Spam" liegt.


BETWEEN THE BURIED AND MEColors II20.08.2021

CANDLEBOXWolves17.09.2021

DESTRUCTIONLive Attack13.08.2021

DREAM THEATERA View From The Top Of The World22.10.2021

ENSLAVEDCaravans To The Outer Worlds01.10.2021

GREEN LUNGBlack Harvest22.10.2021

IRON MAIDENSenjutsu03.09.2021

JERRY CANTRELLBrighten29.10.2021

LEPROUSAphelion27.08.2021

MINISTRYMoral Hygiene01.10.2021

OBSCURAA Valediction19.11.2021

TESSERACTP O R T A L S27.08.2021

YES The Quest 01.10.2021 ??
BETWEEN THE BURIED AND ME, DREAM THEATER und TESSERACT gehen klar; bei Leprous, Top2 des Monats September im Eclipsed Magazin, bin ich definitiv draußen,
Bei Green Lung bin ich auf jeden Fall dabei:
 
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Reaktionen: JFK


Axel Flóvent nennt sich der junge Mann, er stammt aus Island und das hier ist sein Debut-Longplayer.
STEREO hat das Album schon im Visier gehabt, ebenso unser öffentlich-rechtlicher WDR
Wie so oft, bin ich auf meinen Streifzügen durchs Bandcamp auf den Mann gestoßen.
Ich finde, es lohnt sich, hier mehr als nur 1 Öhrchen zu riskieren. Insbesonere dann, wenn die üblichen Verdächtigen unter Islands Musikergilde ein wenig zu....ähhh...sperrig oder abgedreht daherkommen mögen.



 
Totgesagte leben länger....oder immer noch, je nachdem.



Night Ranger, in den 1980er Jahren eine der angesagtesten AOR-Bands, sind doch tatsächlich quasi aus der Versenkung wieder aufgetaucht.
Ihr neues Album trägt den passenden Titel "And The Band Played On" (ATBPO). Die Truppe ist seit vielen Jahren bei mir nicht mehr im Fokus gewesen, ich wusste noch nicht einmal, dass sie 2011 nach fast 13 Jahren mit "Somewhere in California" schon mal ein Comeback-Album rausbrachten.....und danach im Abstand von 3 Jahren 2 weitere Alben.

Beim Stöbern auf Nuclear Blast bin ich darauf gestoßen und muss sagen: alle Achtung.
Die Musik klingt zwar schon ein wenig "wie aus der Zeit gefallen", aber ich mag es.
Melodieseliger und "breitbeiniger" AOR der Marke "dicke Hose", der wahrscheinlich nicht wirklich viele neue Fans mehr gewinnen wird, aber bei ollen Säcken wie mir offene Türen einrennt.

Kostproben:


So, jetzt bin ich hier angekommen. Night Ranger's 2011er Album hab ich, mag ich. Also fix das neue Album auf den Wunschzettel.
 



Er hat es nach 14 Jahren schon wieder gemacht....der Axel, der Pelle Rudi. :cool:
"Diamonds Unlocked II" (wie auch anders) heißt das neue Werk und es kam z.B. bei Laut.de recht ordentlich weg. Dort kann man übrigens auch die Tacks hören, von daher spare ich mir mal die YT-Clips hier.
Nach einem kompletten Horchdurchlauf gehe ich in etwa mit der Bewertung auf Laut.de konform. Vielleicht gäbe es bei mir noch ein Sternchen mehr, weil ich über etliche Jahre (obwohl schon lange her) doch ein wenig Fanboy war.
Der ABBA-Song "Eagle" ist wirklich gut....mag ich. Ob der wohl der blonden Agnetha ein leichtes Headbanging entlocken tät? ;)
Ach was, der kommt jetzt doch nach hier rein.

Mit der Pelle, nee dem Pelle, hatte ich noch nie was am Hut. Da lockt mich auch das Abba-Cover nicht.
 
Okay, hab ich anders gehört, aber das ist ja das Schöne an unserem Hobby, dass die Vielfalt und nicht die Einfalt vorherrscht. ;)

Hier mal wieder ein Tipp, der höchstwahrscheinlich nur @The Wombat interessieren dürfte:



Beschreibung:
Mit ihrer eindrucksvollen Modern-Fingerstyle-Technik und ausgestattet mit einer Stimme, die unter die Haut geht, macht die Gitarristin und Singer-Songwriterin Sophie Chassée schon seit einiger Zeit in der Szene auf sich aufmerksam. Dringend Zeit, dass sie ihr neuestes Album bei Acoustic Music veröffentlicht.

Sophie Chassées perkussives und zugleich melodiöses Gitarrenspiel ist von einer beeindruckenden und mitreißenden Klarheit und Virtuosität. Auf dem auf ihrer Lakewood filigran und nuancenreich gewebten Klangteppich entfaltet sich Sophies wunderschöne und außergewöhnliche Stimme ebenso kraftvoll und intensiv wie sanft und verletzlich. Ohne Kitsch und Pathos, doch häufig voller Melancholie und mit immer viel Tiefgang malt Sophie Chassée in ihren englischsprachigen Songs verbale Bilder und erzählt Geschichten über Freundschaft und Liebe, Veränderung und Abschied.

Behutsam eingesetzte und komplett selbst eingespielte Basslines, Percussion, Satzgesang und einfühlsame Pad- und E-Gitarrensounds geben dem Album den letzten Schliff. Lesson learned – und wie!


Rezension
»Akustischer Folkpop, wie er sein sollte.« (Audio, Juli 2021)
 
Am 20.8. erscheint ein neues Deafheaven-Album, es heißt "Infinite Granite"
"Innovativ. Wegweisend. Bahnbrechend. Revolutionär. Alles Adjektive, die in der Vergangenheit auf jede der vier vorangegangenen Veröffentlichungen der aus San Francisco, Kalifornien, stammenden Band zutraf. Die gute Nachricht: Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern? Schließlich haben sich in den letzten zehn Jahren Deafheaven fortwährend durch Evolution innerhalb ihrer selbst und ihres jeweiligen Genres ausgezeichnet. Die Bandbreite dieser Genres reichten von Post-Metal bis hin zu Blackgaze, ein Genre, das nicht zuletzt ihretwegen Popularität erlangte. So nannte der Guardian die Band "blackgaze's de facto poster boys, the most likely to open up black metal to an even wider audience" und Exclaim! bezeichnete ihr zweites Album "Sunbather" - das von der Kritik am meisten gelobte Album des Jahres 2013 auf Metacritic - als wegweisend für Blackgaze. Mag sein. Ist aber Vergangenheit und wir blicken in die Zukunft. Und die lautet "Infinite Granite", ihr neues Album, welches am 20. August über Sargent House erscheint. Und niemand, der sich ein wenig näher mit Deafheaven beschäftigt hat, wundert sich darüber, dass "Infinite Granite" nicht weniger als einen weiteren großen Schritt in Richtung einer neuen Sphäre darstellt. Mit Justin Meldal-Johnsen, bekannt für seine ausgezeichnete Arbeit unter anderem mit M83, Wolf Alice, Raveonettes oder Metric als Produzent, schlagen sie ein neues Kapitel von trotziger Schönheit auf und erfinden sich ein weiteres Mal neu. So paart die erste Single des Albums, "Great Mass Of Color", spärliche, ruhige Strophen mit brüllenden Technicolor-Refrains - ein Song, in dem Deafheaven ihre Meisterschaft in der Beziehung zwischen Spannung und Entspannung unter Beweis stellt." (Greenhell)
Doch, nach 5 Minuten geht es richtig los!
 
Zuletzt bearbeitet:
YESSSS ... angekündigt für den 22.Oktober 2021 ... limitiertes 7er LP Set von NICK CAVE & THE BAD SEEDS "B-SIDES AND RARITIES" - 83 tracks ...
 
Okay, hab ich anders gehört, aber das ist ja das Schöne an unserem Hobby, dass die Vielfalt und nicht die Einfalt vorherrscht. ;)

Hier mal wieder ein Tipp, der höchstwahrscheinlich nur @The Wombat interessieren dürfte:



Beschreibung:
Mit ihrer eindrucksvollen Modern-Fingerstyle-Technik und ausgestattet mit einer Stimme, die unter die Haut geht, macht die Gitarristin und Singer-Songwriterin Sophie Chassée schon seit einiger Zeit in der Szene auf sich aufmerksam. Dringend Zeit, dass sie ihr neuestes Album bei Acoustic Music veröffentlicht.

Sophie Chassées perkussives und zugleich melodiöses Gitarrenspiel ist von einer beeindruckenden und mitreißenden Klarheit und Virtuosität. Auf dem auf ihrer Lakewood filigran und nuancenreich gewebten Klangteppich entfaltet sich Sophies wunderschöne und außergewöhnliche Stimme ebenso kraftvoll und intensiv wie sanft und verletzlich. Ohne Kitsch und Pathos, doch häufig voller Melancholie und mit immer viel Tiefgang malt Sophie Chassée in ihren englischsprachigen Songs verbale Bilder und erzählt Geschichten über Freundschaft und Liebe, Veränderung und Abschied.

Behutsam eingesetzte und komplett selbst eingespielte Basslines, Percussion, Satzgesang und einfühlsame Pad- und E-Gitarrensounds geben dem Album den letzten Schliff. Lesson learned – und wie!


Rezension
»Akustischer Folkpop, wie er sein sollte.« (Audio, Juli 2021)

 
Kennt noch jemand Debbie Gibson? Nein? Echt nicht? :D
Okay, wer in den 1980er Jahren nix anderes als breitbeinigen dicke Eier-dicke Hose-Rock hörte, dem nehme ich die Unkenntnis (obwohl frevelhaft) halt ab. ;)

Die Frau war in den 1980ern fast schon sowas wie eine Ikone des Synth-Pop und der 80er-Disco-Ära.
Nachdem man lange nix mehr von ihr hörte, sie doch (warum auch immer) Trashfilme wie Mega Shark vs. Giant Octopus mit ihrer schauspielerischen Anwesenheit aufhübschte, bringt die Frau in wenigen Tagen doch tatsächlich hierzulande ein Album heraus, welches dermaßen irre die 1980er hochleben lässt, dass es manch einem grausen mag.
Andererseits wiederum: welche Ikone aus dieser Zeit traut sich heutzutage noch, sich bewusst und gewollt im Synth-Pop-Schlammbad der Eighties regelrecht zu suhlen?
Die Antwort: niemand. Falls jemand doch jemanden kennt, bitte melden.

Here we go.....Miss Debbie Gibson "Body Remembers"





 



Als erstes Sammlerstück seiner Art fängt die Anthologie die Entwicklung des Hip-Hop von seinen Anfängen in den späten 70er Jahren bis zu den heutigen zeitgenössischen Künstlern (1979-2013) ein. Es enthält 9 CDs mit 129 Tracks und ein 300-seitiges Coffee-Table-Buch mit 11 Essays und nie zuvor gesehenen Fotografien und Designs von Cey Adams, Künstler und Gründungs-Kreativdirektor von Def Jam.
 




Denkwürdige Veröffentlichung:

"Erstmals überhaupt erscheint mit "Live In London 2002" eines der denkwürdigsten Konzerte aus der jahrzehntelangen Bandgeschichte Deep Purples auf Vinyl und CD. Diese Show ist einer der letzten Auftritte, den die Band mit Jon Lord spielte, bevor dieser wenig später von Don Airey abgelöst wurde. Der Sound wurde sorgfältig von den Original 48-Spur-Digitalbändern restauriert. Komplett neu gemischt & gemastert erleben Fans die Show, als wären sie in der britischen Hauptstadt live vor 19 Jahren dabei gewesen."
 


Ab 17.9.


Seit dem Ende der Progressive-Meister Zero Hour haben die Zwillingsbrüder Troy und Jasun Tipton Bands wie Cynthesis oder Abnormal Thought Patterns angeschoben. Nun hat sich mit A DYING PLANET ein weiteres Betätigungsfeld mit dem mittlerweile zweiten Album hinzugesellt.
 


Ab 17.9.


Seit dem Ende der Progressive-Meister Zero Hour haben die Zwillingsbrüder Troy und Jasun Tipton Bands wie Cynthesis oder Abnormal Thought Patterns angeschoben. Nun hat sich mit A DYING PLANET ein weiteres Betätigungsfeld mit dem mittlerweile zweiten Album hinzugesellt.
Oha, da muss ich mich mal mit beschäftigen, ich habe zwei Alben von Zero Hour. Danke für die Info :)!
 

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