Neuankündigungen / Neuerscheinungen

Georg

Alter Hase
Glasgow Coma Scale – Sirens

Am 17.09.2021 erscheint das neue Album der Frankfurter Post Rock / Stoner Band und ist in vielerlei Hinsicht anders als die Vorgänger. Zum einen, wurde es mit einem neuen Schlagzeuger aufgenommen, zum anderen entstand es in einer seltsamen Zeit. Corona war am wüten, für alle ein großes Fragezeichen, der Studiotermin wurde verschoben, alles stand auf der Kippe. Auch hat sich die Band, im Gegensatz zu den letzten beiden Aufnahmen, für ein anderes Studio entschieden. Das Album wurde im Tonstudio 45 in Koblenz bei Kurt Ebelhäuser (Blackmail) aufgenommen. Es gibt Stimmen, die behaupten, das neue Album ist etwas dunkler und härter als der Vorgänger. Die Musiker empfinden es nicht ganz so, aber vielleicht ist es eine natürliche Entwicklung. Den Sound werden die Fans in jedem Fall wieder erkennen. Ganz besonders stolz sind alle Beteiligten auf das Artwork von „Sirens“. Erarbeitet von Grafiker Marek Sulewski, war die Band so begeistert vom Front Cover und auch von dem Comic im Inneren, dass diese als Inspiration für das Intro des Albums dienten. Quasi Musik zu den Bildern.

Artist: Glasgow Coma Scale
Title: Sirens

Format: LP, CD, Digital
Label: Tonzonen Records
Distribution: Soulfood
Genre: Post-Rock
Release Date: 17/09/2021
Tracklist:

1. Orion
2. Magik
3. Underskin
4. Sirens
5. Day 366
6. One Must Fall
pic: (C) tonzonenrecords
Band:
Piotr Kowalski – Gitarre, Samples
Marek Kowalski – Bass
Lala Adamowicz – Schlagzeug


Glasgow Coma Scale - Enter Oblivion
Die Musik macht riesigen Spass und live wird das sicherlich total abgehen.
Unser Carsten Agthe hatte ja schon zu diesem Erstling der Kapelle von 2016 "Enter Oblivion" eine interessante Rezension geschrieben:
 

toni

Alter Hase
Himmellegeme – Variola Vera

Die norwegische Band HIMMELLEGEME aus Bergen sind zurück mit dem neuen Album “Variola Vera”, dem Nachfolger ihres von der Kritik gefeierten Debütalbums “Myth of Earth”. Aufgenommen im späten Frühjahr bis Spätherbst 2020 im Broen Studio in Bergen, wurde der neueste Output der Band von Anders Bjelland (ELECTRIC EYE / HYPERTEXT) produziert, der das Album auch gemischt und gemastert hat.
Nicht gerade ein Konzeptalbum beschreiben HIMMELLEGEME “Variola Vera” so: Die Gesamtthemen des Albums sind der Einfluss, den wir Menschen auf den Planeten Erde haben, und die Zerstörung, die wir überall hinterlassen. Nicht nur im Hinblick auf den Planeten selbst, sondern auch auf die Menschen, die ihn bewohnen. Es ist kein Konzeptalbum an sich – die Texte sind fiktiv mit Wurzeln in der Realität, basieren aber auf neueren und älteren Ereignissen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Die Band verwendet knallharte Riffs, chillige Melodien und melancholische Texte, um einen dunklen, jenseitigen und zeitlosen Sound zu kreieren.
Das Album erscheint am 1. Oktober bei Karisma Records in den Formaten CD, Digital und Limited Edition LP. Gerade neu veröffentlicht ist die erste Single “Let the Mother Burn” für einen Vorgeschmack auf “Variola Vera”.

Tracklist:
1. Shaping Mirrors Like Smoke
2. Heart Listening
3. Blowing Raspberries
4. Brother
5. Let the Mother Burn
6. Caligula
7. Agafia
8. Variola Vera
Band:
Aleksander Vormestrand (vocals, guitar)
Hein Alexander Olson (lead guitar, slide, drums)
Lauritz Isaksen (keys)
Erik Alfredsen (bass, backing vocals, misc. instruments)
Leiv Martin Green (drums, backing vocals)




Hört mal rein !

Let the Mother Burn · Himmellegeme
Let the Mother Burn

Fallvind · Himmellegeme
Myth of Earth
 

stellar80

Alter Hase
Schon geschehen, dank @Fenimore und für sehr interessant befunden. Noch kann man sich das aktuelle Album nicht komplett auf Bandcamp anhören, aber sobald das der Fall ist, werde ich dies tun... Mann, Fallvind aus dem Vorgänger ist auch echt ein toller Track!!! Wenn nur die Versandkosten von knapp 10 Euro nicht wären...

Edit: Sehe gerade, dass man auch woanders ordern kann!
 
Zuletzt bearbeitet:

Jester.D

Inventar
Habe es leider erst jetzt gelesen, dass es eine Neuauflage des Alan Parsons Albums On Air gibt:



Zitat:
"Eines seiner besten: »On Air« neu aufgelegt
Obwohl »On Air« vielleicht das am wenigsten beachtete Album von Alan Parsons ist, so gilt es unter Kennern als eines seiner besten.

Zum 25. Jubiläum legt der britische Musiker, Tontechniker und Produzent das Konzeptalbum 2021 noch einmal auf, und zwar auf CD und LP. Die Vinyl-Version kommt auf Transparent Vinyl, ist nummeriert und auf 1500 Exemplare limitiert.

»On Air« ist das zweite Soloalbum von Alan Parsons nach der Auflösung des Alan Parsons Project. Es erschien ursprünglich 1996.

Das Konzeptalbum dreht sich um die Geschichte der Forschung per Flugzeug. Das Thema von »Too Close To The Sun« ist die Flucht aus dem Labyrinth des Minotaurus. »Brother Up In Heaven« ist ein emotionaler Song über den Tod des Cousins von APP-Gitarrist Ian Bairnson. »One Day To Fly« handelt von der Mission Leonardo da Vincis, eine Flugmaschine zu erfinden.

Musikalisch unterscheidet sich dieses Album etwas von seinem Vorgänger »Try Anything Once« und den Alben des Alan Parsons Project. Statt funkigen Rhythmen ist der Progressive-Rock-Sound sanfter geworden.

Als Sänger sind auf »On Air« einige Stars der Szene vertreten: Christopher Cross, Eric Stewart, Neil Lockwood, Steve Overland und Graham Dye."
 

toni

Alter Hase
LIFT
AM ABEND MANCHER TAGE

5CD BOX
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Die Original AMIGA Alben+ Bonus CD

Erstmals liegen alle AMIGA-Alben (1973 bis 1987) der Band aus Dresden in einer Sammlung vor. Die legendäre Band schuf mit ihrem Debüt und den Nachfolger „Meeresfahrt“ und „Spiegelbilder“ echte Klassiker und einige ganz große Hits des liedhaften Rock „made in gdr“ . Nicht nur Stücke wie „Wasser und Wein“, „Nach Süden“ oder „Am Abend mancher Tage“ im Singleformat, auch monumentale, artrockinfizierte Stücke wie „Ballade vom Stein“, „Meeresfahrt“ oder dem Opus „Die Tagesreise“ dokumentieren die singuläre Stellung der Band in der Musiklandschaft.
Als Bonus-Track gibt es beispielsweise die achtzehn minütige “Che Guevara Suite“, live aus dem Palast der Republik, sein ehemaliger Standort in der Nähe von Alexanderplatz und Berliner Dom.

Die wechselvolle, auch durch tragische Momente geprägte Geschichte der Art-Rocker um Pacholski, Zacher, Heubach, Scheffler. Till Patzer oder Werther Lohse wird in einem Booklet nachgezeichnet.
Jedes Original-Album wird durch Bonus-Tracks ergänzt, von denen nicht nur „Mein Herz soll ein Wasser“ oder „Wind trägt alle Worte fort“ - ohne einst auf LP erschienen zu sein - zu großen, prägenden Songs reiften. Die fünfte CD "Best of Classics & Unplugged" wartet mit interessanten Bearbeitungen am eigenen Material auf.


Fazit: Ein Muss für alle Ostrock-Fans worauf sehr viele, sehr lange gewartet haben! Für alle anderen eine echte Bereicherung!

 

Music is Live

Alter Hase
für unsere kassischen Metal Heads gibt es erfreuliches aus dem Jungfrauenland...
ein neuer Song von --> Iron Maiden..
typischer Sound, typische Harmonien, jedoch in gewohnt hochklassischer Form...
ich find es cool.... Bruce sinngt einfach wieder göttlich...

Writing on the Wall
 

Georg

Alter Hase
Himmellegeme – Variola Vera

Die norwegische Band HIMMELLEGEME aus Bergen sind zurück mit dem neuen Album “Variola Vera”, dem Nachfolger ihres von der Kritik gefeierten Debütalbums “Myth of Earth”. Aufgenommen im späten Frühjahr bis Spätherbst 2020 im Broen Studio in Bergen, wurde der neueste Output der Band von Anders Bjelland (ELECTRIC EYE / HYPERTEXT) produziert, der das Album auch gemischt und gemastert hat.
Nicht gerade ein Konzeptalbum beschreiben HIMMELLEGEME “Variola Vera” so: Die Gesamtthemen des Albums sind der Einfluss, den wir Menschen auf den Planeten Erde haben, und die Zerstörung, die wir überall hinterlassen. Nicht nur im Hinblick auf den Planeten selbst, sondern auch auf die Menschen, die ihn bewohnen. Es ist kein Konzeptalbum an sich – die Texte sind fiktiv mit Wurzeln in der Realität, basieren aber auf neueren und älteren Ereignissen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Die Band verwendet knallharte Riffs, chillige Melodien und melancholische Texte, um einen dunklen, jenseitigen und zeitlosen Sound zu kreieren.
Das Album erscheint am 1. Oktober bei Karisma Records in den Formaten CD, Digital und Limited Edition LP. Gerade neu veröffentlicht ist die erste Single “Let the Mother Burn” für einen Vorgeschmack auf “Variola Vera”.

Tracklist:
1. Shaping Mirrors Like Smoke
2. Heart Listening
3. Blowing Raspberries
4. Brother
5. Let the Mother Burn
6. Caligula
7. Agafia
8. Variola Vera
Band:
Aleksander Vormestrand (vocals, guitar)
Hein Alexander Olson (lead guitar, slide, drums)
Lauritz Isaksen (keys)
Erik Alfredsen (bass, backing vocals, misc. instruments)
Leiv Martin Green (drums, backing vocals)




Hört mal rein !

Let the Mother Burn · Himmellegeme
Let the Mother Burn

Fallvind · Himmellegeme
Myth of Earth
Nee, Toni "let the mother burn" werde ich mir auf keinen Fall anhören; sonst immer gerne...
 

passionplayer

Aktives Mitglied
Habe es leider erst jetzt gelesen, dass es eine Neuauflage des Alan Parsons Albums On Air gibt:



Zitat:
"Eines seiner besten: »On Air« neu aufgelegt
Obwohl »On Air« vielleicht das am wenigsten beachtete Album von Alan Parsons ist, so gilt es unter Kennern als eines seiner besten.

Zum 25. Jubiläum legt der britische Musiker, Tontechniker und Produzent das Konzeptalbum 2021 noch einmal auf, und zwar auf CD und LP. Die Vinyl-Version kommt auf Transparent Vinyl, ist nummeriert und auf 1500 Exemplare limitiert.

»On Air« ist das zweite Soloalbum von Alan Parsons nach der Auflösung des Alan Parsons Project. Es erschien ursprünglich 1996.

Das Konzeptalbum dreht sich um die Geschichte der Forschung per Flugzeug. Das Thema von »Too Close To The Sun« ist die Flucht aus dem Labyrinth des Minotaurus. »Brother Up In Heaven« ist ein emotionaler Song über den Tod des Cousins von APP-Gitarrist Ian Bairnson. »One Day To Fly« handelt von der Mission Leonardo da Vincis, eine Flugmaschine zu erfinden.

Musikalisch unterscheidet sich dieses Album etwas von seinem Vorgänger »Try Anything Once« und den Alben des Alan Parsons Project. Statt funkigen Rhythmen ist der Progressive-Rock-Sound sanfter geworden.

Als Sänger sind auf »On Air« einige Stars der Szene vertreten: Christopher Cross, Eric Stewart, Neil Lockwood, Steve Overland und Graham Dye."
Das Album ist ganz okay, aber eines seiner besten auf keinen Fall, typischer Werbejargon.
 

passionplayer

Aktives Mitglied
für unsere kassischen Metal Heads gibt es erfreuliches aus dem Jungfrauenland...
ein neuer Song von --> Iron Maiden..
typischer Sound, typische Harmonien, jedoch in gewohnt hochklassischer Form...
ich find es cool.... Bruce sinngt einfach wieder göttlich...

Writing on the Wall
Am 03.09. kommt das Doppelalbum "Senjutsu". Der September wird bombastisch und teuer, außer der Maiden Platte erscheinen noch Hawkwind, Steve Hackett, Van der Graaf Generator, Jim Matheos und Marillion.
 
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toni

Alter Hase

Tanyc
Tanyc

‎Das Debütalbum der österreichischen Singer-Songschreiberin Tanyc. ‎
‎Aufgenommen von Yogi Lang und Kalle Wallner (RPWL).‎

TANYC - Faster (official)

TANYC - Beautiful (official)

TANYC erschien im Oktober 2020 auf der Bild- und Ton-Fläche. Die Debütsingle „Smile“ der elfenhaften Österreicherin vermählte Digitalism mit organischer Musik und präsentierte vor allem aber auch eine einzigartige Stimme, die wie ein vollwertiges Instrument durch die Soundscapes und Orchestrierungen schwebte. Der glasklar produzierte Song markierte den ersten Schritt auf TANYCs Reise auf dem Weg zu ihrem gleichnamigen Album.
„Faster“, die zweite Auskopplung, repräsentiert thematisch vielleicht am besten, wofür TANYC stehen möchte und steht: Kompromisslosigkeit. Nur dass ihre Kompromisslosigkeit nicht fatalistisch oder gar aggressiv ausgelebt wird, sondern meditativ, innig, leidenschaftlich und deep.
Das klingt esoterischer und ungleich heavier als es vielleicht ist, denn zweifellos hat TANYC gelernt mit Leichtigkeit, Grazie und Eleganz auf ihrem Flow zu surfen.


 
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Jester.D

Inventar


Ist gerade CD der Woche bei MDR Kultur. Hab heute zwei Songs und Info dazu im Autoradio gehört. Ist notiert.
Späterer Kauf wahrscheinlich. @The Wombat - probehören! ;)

Infotext:
Ein Jahr lang fühlte sich Eliza Shaddad, als würde sie versuchen, vor sich selbst zu fliehen. Frisch verheiratet, verbrachte die schottisch-sudanesische Musikerin das Jahr 2020 damit, ihre neue Platte zu schreiben und sie in Cornwall mit ihrem Mann, dem Produzenten Ben Jackson [BJ Jackson - Childcare, To Kill a King], aufzunehmen. "Ich lernte mich selbst auf eine ziemlich tiefgründige und neue Art und Weise kennen, denke ich", sagt sie.

Die letzten Jahre waren lustig, aber hektisch - voller ausverkaufter Tourneen in Großbritannien und Europa mit Künstlern wie Lucy Rose, Kae Tempest und Turin Brakes und ihren ersten Shows in den USA. Seitdem hat Shaddad Zeit gefunden, sich mit neuen Facetten ihrer Identität auseinanderzusetzen und sich weiter mit dem faszinierenden Erbe und den Traditionen ihrer Familie zu beschäftigen. All das erforscht sie auf ihrem umwerfenden neuen Album "The Woman You Want".
 

toni

Alter Hase
Black Country, New Road – For The First Time
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Post-Punk, Experimental Rock, Post-Rock

Black Country, New Road - For the First Time



 

toni

Alter Hase
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Flame Dear Flame – Aegis
Herkunft: Deutschland
Release: 23.07.2021
Genre: Epic Doom Metal / Acoustic Folk

Line Up
Maren Lemke – Gesang
David Kuri – Gitarre
Martin Skandera – Bass
Jan Franzen – Schlagzeug

Tracklist
01. The Millennial Heartbeat Part I
02. The Millennial Heartbeat Part II
03. The Millennial Heartbeat Part III
04. The Wolves and the Prioress Part I
05. The Wolves and the Prioress Part II
06. The Wolves and the Prioress Part III
07. The Wolves and the Prioress Part IV



Foto Credit: Jonas Kuri

Das von einem spannenden Karmazid – Artwork gezierte Debüt – Opus Aegis der 2017 in Brunswick gegründeten Doom Metal Band Flame Dear Flame ist thematisch in zwei Kapitel unterteilt: dem aus drei Songs bestehendem The Millenial Heartbeat, das lyrisch die Genesis des Ozeans und die Urgewalt der Natur thematisiert, und den vier Songs von The Wolves and the Prioress, die die Geschichte eines wilden Kindes und einer weisen Priorin erzählen.
Akustikgitarren erklingen in The Millenial Heartbeat – Part I über einer düster wabernden Soundkulisse, dann setzen schleppende Drums und verzerrte Gitarrenakkorde ein, die erstklassiges Doom-Feeling verströmen. Wenn die kristallklaren Vocals von Sängerin Maren Lemke erklingen, bekommt man direkt Gänsehaut, so ergreifend und melodisch ist dieser Opener. Die Gitarrenmelodien sind wunderbar elegisch und schwelgerisch, in Verbindung mit den doomigen Riffs und den erstklassigen Gesangslinien ergibt sich eine spannende Mischung aus Fragilität, Melancholie und Epik.

Die Geburt des Weltenmeers

The Millenial Heartbeat – Part II greift die Stimmung des Openers auf, sägende Doom-Riffs wechseln sich mit ruhigeren Parts ab. Lemkes Stimme verzaubert erneut durch Klarheit und Eindringlichkeit und der Song bleibt durch einige Rhythmuswechsel spannend.
Den Abschluss des ersten Kapitels bildet The Millenial Heartbeat – Part III: Tosendes Meeresrauschen und verzerrte schwere Gitarren leiten den Song ein. Aber auch Akustikgitarren kommen wieder zum Einsatz und unter dem Gesang liegen schwere getragene Akkorde. Zum Ende des Songs wird das Tempo gesteigert mit an Melodic Black Metal erinnernden galoppierenden Riffs.

Von Wölfen und Menschen

Teil zwei des Albums beginnt mit The Wolves and the Prioress – Part I. Im Kontrast zu den ersten drei Songs geht es hier zu Beginn eher akustisch und folkig zu. Dennoch lässt der Song auch die elektrischen Gitarren nicht vermissen, die neben Riffs auch wieder sehr eingängige Melodien abliefern.
Part II lässt durchgehend die E-Gitarren erklingen, ein griffiges und kurzweiliges Stück mit fulminanten Melodiebögen. Folkig und auch ein wenig mittelalterlich geht es dann im, abgesehen von einem Solopart, fast ausschließlich akustischen Part III weiter. Ein Song, der eine gewisse Lagerfeuerromantik verströmt, und in dem Maren Lemke ein weiteres Mal mit ihrer zauberhaften Stimme punktet.
Der längste Song des Albums bildet auch gleich dessen Finale: in Part IV riffen die Gitarren auf interessant-vertrackte Weise, was dem Stück direkt eine gewisse Dramatik verleiht.
Atmosphärische Interludes mit sanfteren Gitarrenparts wechseln sich mit treibenden Doom-Riffs und hämmernden Drums ab. Der elfenhafte Gesang schwebt über dem Geschehen, und schlussendlich klingt der Song mit langsamen und traurigen Akustikgitarren aus.
Fazit
Flame Dear Flame
liefern auf ihrem in zwei Akte geteilten Debüt Aegis eine vorzügliche Mischung aus Epic Doom Metal und Akustik-Folk ab. Sowohl der hervorragende Gesang als auch die tolle Gitarrenarbeit im Zusammenspiel mit einer treibenden Rhythmussektion überzeugen auf ganzer Linie. Chapeu!


Gefällt , hört mal rein
FLAME, DEAR FLAME - Aegis



 
Zuletzt bearbeitet:

The Wombat

Aktives Mitglied


Ist gerade CD der Woche bei MDR Kultur. Hab heute zwei Songs und Info dazu im Autoradio gehört. Ist notiert.
Späterer Kauf wahrscheinlich. @The Wombat - probehören! ;)

Infotext:
Ein Jahr lang fühlte sich Eliza Shaddad, als würde sie versuchen, vor sich selbst zu fliehen. Frisch verheiratet, verbrachte die schottisch-sudanesische Musikerin das Jahr 2020 damit, ihre neue Platte zu schreiben und sie in Cornwall mit ihrem Mann, dem Produzenten Ben Jackson [BJ Jackson - Childcare, To Kill a King], aufzunehmen. "Ich lernte mich selbst auf eine ziemlich tiefgründige und neue Art und Weise kennen, denke ich", sagt sie.

Die letzten Jahre waren lustig, aber hektisch - voller ausverkaufter Tourneen in Großbritannien und Europa mit Künstlern wie Lucy Rose, Kae Tempest und Turin Brakes und ihren ersten Shows in den USA. Seitdem hat Shaddad Zeit gefunden, sich mit neuen Facetten ihrer Identität auseinanderzusetzen und sich weiter mit dem faszinierenden Erbe und den Traditionen ihrer Familie zu beschäftigen. All das erforscht sie auf ihrem umwerfenden neuen Album "The Woman You Want".
Fast hätte ich das übersehen, aber die "Alarmglocke" do oben rechts in der Navigationsleiste hat mir dann doch noch den Hinweis gegeben. ;)
Also tat ich, wie geheißen und habe gehorcht. Mit dem Ergebnis, dass die Dame tatsächlich sehr in mein Beuteschema passt. Feiner Indie-Folk (ich bleibe mal bei dieser Genrebezeichnung), der allerdings hierzulande wohl nur wenige Leute in dieser oder jener musikalischen Nische hinterm Ofen hervorlocken dürfte.
Man wünschte sich natürlich anderes, ich höre übrigens in dem einen oder anderen Song ein klein wenig musikalische Verwandschaft zu Heather Nova raus....wenn mich meine alten Lauscher nicht täuschen.
 
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