Neuankündigungen / Neuerscheinungen

toni

Alter Hase
Enchant´s Bill Jenkins neues Projekt:
Vast Conduit


Bill Jenkins, Keyboarder bei der US-Progband „Enchant“, hat ein neues Projekt am Start, was sich „Vast Conduit“ nennt und bringt am 16.02.2022 das Debütalbum „Always Be There“ heraus. Das Album begann als reines EP-Projekt, und die Aufnahme von 3 der Songs mit Demo-Vocals begann vor einigen Jahren. Dann kam das Covid-Virus und eröffnete die Möglichkeit und Verfügbarkeit, es zu einem vollständigen Album zu erweitern. Neben der Kernbesetzung sind auf dem Album auch einige Gastmusiker zu hören. Da Bill die Jungs vom California Guitar Trio schon seit einiger Zeit kennt und ihren Sound sehr schätzt, hatte er immer gehofft, sie für einen Song zu engagieren. Bert Lams erklärte sich bereit, seine Akustikgitarre zu „Early Eclipse“ beizusteuern und half dabei, das Arrangement so anzupassen, dass es mit seinen zusätzlichen Parts noch besser funktioniert.

Tracklist:

1. Barrier 6:22
2. Soul Tuck 5:10 (instrumental)
3. Always Be There 5:49
4. Endless Days 6:40
5. Too Busy 5:45 (instrumental)
6. Odessa 5:56
7. 500 Miles 4:44
8. Philly Etymology (instrumental)
9. Early Eclipse 6:59
10. Of A Feather 5:01 (instrumental)
11. Wesley Save Us 4:31

Band:
Bill Jenkins – keys
Will Jenkins – drums
Michael Harris – guitar
Jeff Plant – bass
Friel – vocals
Jim Hurley – violin
Vast Conduit - Always Be There Sampler
 

toni

Alter Hase

GIANT – Shifting Time
Stil: Melodic Rock ~
GIANTs Debütalbum ´Last Of The Runaways´ (1989) und der Nachfolger ´Time To Burn´ (1991) besitzen längst Legendenstatus. Von den Brüdern Dann und David Huff zusammen mit Alan Pasqua und Mike Brignardello gegründet, stand ihnen allerdings auf dem weiteren Karriereweg die veränderte Musiklandschaft im Wege. Dann und David Huff verlagerten daher ihren Schwerpunkt höchst erfolgreich aufs Produzieren. Somit verliefen auch alle weiteren Reanimierungsversuche bislang mehr oder weniger im Sande, da sie nie von Dauer waren.
Nach ´III´ (2001) wollte Dann Huff gar keine Zeit mehr für GIANT opfern, so dass spätestens beim nächsten Anlauf, ´Promise Land´ (2010), der Bandname als Augenwischerei angesehen werden konnte. Denn GIANT ohne Dann Huff, ohne den Sänger, Gitarristen und Hauptsongwriter konnten nicht mehr GIANT sein. Schlagzeuger David Huff und Bassist Mike Brignardello ließen sich dennoch mit Sänger Terry Brock (SEVENTH KEY, THE SIGN, STRANGEWAYS) und Gitarrist John Roth (WINGER, STARSHIP) auf das Experiment ein.
Zwölf Jahre später wollen sie diese Unternehmung sogar wiederholen. Dieses Mal mit Sänger Kent Hilli und Gitarrist John Roth. Wenngleich Kent Hilli bei seiner Stammband PERFECT PLAN mit dem GIANT-Cover ´Stay´ bewiesen hatte, in die überdimensionalen Fußstapfen eines Dann Huff treten zu können, versucht er erst gar nicht, die alten Tage zu imitieren. Dazu sehen sich schließlich die weiteren Songwriter des Werkes, Alessandro Del Vecchio (EDGE OF FOREVER, HARDLINE, JORN), Kristian Fyhr (SEVENTH CRYSTAL), Pete Alpenborg (GROUNDBREAKER), Jonas Eriksson und Mike Palace, verpflichtet.
Bereits mit dem Opener ´Let Our Love Win´ zelebrieren die heutigen GIANT den Melodic Rock annähernd der alten Tage, musikalisch nicht unähnlich wie dereinst HARDLINE. Eine kraftvolle Rock-Hymne gibt es anschließend mit ´Never Die Young´ zu beklatschen oder entsprechend der Backgroundchöre mitzusingen. Nicht weniger schlecht entpuppt sich für die Anhängerschaft von Kent Hilli ein ´Don’t Say A Word´, ehe ´My Breath Away´ die Achtzigerjahre mehr zum Zuge kommen lässt und ´Highway Of Love´ paar Tropfen Blues mitausschenkt. Bereits mächtiges halbballadeskes Kino ist ´It’s Not Over´, doch ´Anna Lee´ ist erst die alle Emotionen weit aufreißende Ballade. In voller Breite und Wucht hält ein ´The Price Of Love´ den Qualitätsstandard aufrecht. Doch zu richtig schwindelerregenden Höhen setzt zum Abschluss nochmal ´I Walk Alone´ an.
Obwohl die Songsammlung durch die diversen Songwriter eher europäisch als amerikanisch tönt und die Veröffentlichung von ´Shifting Time´ unter dem Bandnamen GIANT weiterhin ungut erscheint, mindern diese Vorraussetzungen keineswegs die Qualität der Scheibe.
Giant - Shifting Time (2022)
 

toni

Alter Hase
The Sonic Overlords-Logo

The Sonic Overlords -The Sonic Overlords
Herkunft: Schweden
Genre: Heavy Metal / Doom Metal
Einflüsse aus: Black Sabbath (Dio/Martin-Ära), Rainbow, Candlemass

Schweden ist ein Garant für hochwertigen Metal. Ganz egal in welchem metallischen Sub-Genre, dieses Land hat uns etliche starke Bands beschert. Wobei Combos aus dem europäischen Norden oft doomig oder melancholisch unterwegs sind.
The Sonic Overlords aus Stockholm reihen sich nahtlos in die Riege spannender schwedischer Metal-Bands ein. Die vier Musiker haben 2017 zusammengefunden, im Oktober 2020 folgte mit der Single In My Darkest Room die erste Veröffentlichung des Quartetts. Kein schlechter Einstand wenn man bedenkt, dass niemand geringerer als Tony Martin, einst der Sänger von Black Sabbath, den Sound der Band sofort lobte und auf seinen Social-Media-Kanälen verbreitete.

Liebesgrüße aus Babylon
The Sonic Overlords-Artwork


Im Oktober 2021 hat die Band ihr Debütalbum Last Days Of Babylon nachgelegt. Die Scheibe ist ein Mix aus dem melodischen Heavy Metal der frühen 1980er Jahre, kombiniert mit schweren Doom-Riffs und einem starken Gespür für musikalische Spannungsbögen.
Sehr bezeichnend also, dass die Band bei ihren Einflüßen neben den üblichen Verdächtigen wie Candlemass oder Rainbow auch Combos wie die Scorpions und die Michael Schenker Group angibt. Hier trifft klassischer Metal auf die melodische Verspieltheit des Hard Rocks vergangener Dekaden. Das Resultat kann sich wirklich hören lassen.
Der Song Utopia klingt beispielsweise sehr traditionell, allerdings ohne dabei die Retro-Welle reiten zu wollen. Produktion und Klang sind nämlich sehr zeitgemäß ausgefallen, wodurch die Nummer metallische Tradition und Moderne miteinander verbindet. Und außerdem richtig schön drückend und dennoch melodisch daherkommt, was ja die Hauptsache ist. Den Beweis findest du HIER.

Von 0 direkt in die Bestenlisten
The Sonic Overlords haben es mit ihrem Debütalbum jedenfalls in die Bestenlisten etlicher Magazine und Webzines geschafft und dabei oft die Höchstnote eingeheimst. Wenn sich etliche Schreiberlinge weltweit so einig sind – was ja eher selten der Fall ist – sollte man als Metal-Fan vielleicht doch hellhörig werden.
Auch wir vom Soundmagnet können uns nur anschließen und The Last Days Of Babylon uneingeschränkt empfehlen. Wer auf harten und gleichzeitig virtuos-verspielten Metal steht, ist bei diesem Kleinod der jüngeren, schwedischen Metal-Geschichte genau richtig.

Line Up
Marcus Zachrisson Rubin – Gesang
Morgan Zocek – Gitarre, Hintergrundgesang
Daniel Ramírez – Bass, Hintergrundgesang
Per Soläng – Schlagzeug

Links
Facebook The Sonic Overlords
Instagram The Sonic Overlords
Bandcamp The Sonic Overlord
Lords of No Tomorrow · The Sonic Overlords
The Sonic Overlords - Eternal Heroes (Last days of Babylon)
In My Darkest Room · The Sonic Overlords
 
Ein Land, dass eine Elfenbeauftragte hat(oder hatte), wo die männlichen Einwohner alle "son" und die Frauen "dottir" als Endung beim Namen haben, dass sich durch eine raue aber mystische Lage präsentiert, wo die Strassen garantiert Eisfrei sind,das kann natürlich nur Island sein. Ein Land, um das ich gerne musikalisch einen Bogen mache, weil mir zuviel extremes Gedröhne dauerhaft aufs Gemüt schlägt. Neben Vintage Caravan nun eine weitere Entkräftung meines Klischeehaften Denkens. Was für eine Überraschung. (Euro) Power Metal, aber nicht das weichgespülte Zeug, die Betonung liegt auf "Power". Eine Band, die als Support von Helloween nicht untergehen würde. Geiler Scheiss das ist! Das Cover ist sowas von :)
POWER PALADIN - With The Magic Of Windfyre Steel
 

Jester.D

Alter Hase
Beim Durchblättern im neuen Heft ist mir mit viel Freude aufgefallen, dass die Katzenjammer-Aussteigerin
Marianne Sveen eine Soloplatte gemacht hat. Supi dupi! :)
 

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