Neuankündigungen / Neuerscheinungen

Asking Alexandria haben heute ihre neue EP "Never Gonna Learn" mit 4 Songs und 16 Minuten Spielzeit heraus gebracht. 3Songs die auf die aktuelle 2021er Scheibe
"See What's On The Inside" nicht mehr drauf gepasst hatten....
und eine interessante Kollaboration mit Maria Brink von In This Moment:
 
Asking Alexandria haben heute ihre neue EP "Never Gonna Learn" mit 4 Songs und 16 Minuten Spielzeit heraus gebracht. 3Songs die auf die aktuelle 2021er Scheibe
"See What's On The Inside" nicht mehr drauf gepasst hatten....
und eine interessante Kollaboration mit Maria Brink von In This Moment:
Mann, da hat man*s sich gerade so richtig bequem gemacht, da kannste schon wieder aufstehn, weil*s schon durch ist...
 
Molybaron – The Mutiny


Herkunft: Irland / Frankreich
Release: 21.05.2021
Label: Editions Hurlantes
Dauer: 44:39
Genre: Alternative Metal / Progressive Metal

Macht Euch schlau , es könnte sich lohnen !






MOLYBARON - ANIMALS

Prosperity Gospel · MolyBaron
The Mutiny
Nö!
 
Molybaron – The Mutiny


Herkunft: Irland / Frankreich
Release: 21.05.2021
Label: Editions Hurlantes
Dauer: 44:39
Genre: Alternative Metal / Progressive Metal

Macht Euch schlau , es könnte sich lohnen !






MOLYBARON - ANIMALS

Prosperity Gospel · MolyBaron
The Mutiny
War mir doch gleich so, dass ich das Album gespeichert hatte. Eine Wiederauffrischungskur tut Not!
 
Asking Alexandria haben heute ihre neue EP "Never Gonna Learn" mit 4 Songs und 16 Minuten Spielzeit heraus gebracht. 3Songs die auf die aktuelle 2021er Scheibe
"See What's On The Inside" nicht mehr drauf gepasst hatten....
und eine interessante Kollaboration mit Maria Brink von In This Moment:
Oha, Metalcore (light)! Gar nicht schlecht. Werde mal weiter reinhören.
 
A

Arschenberger

Guest
Ich habe mir dieses Musikbeispiel in dem Eclipsed-Link angehört; reißt mich nicht vom Hocker; auch die Aussage der Band (S.74 von Wolf Kampmann zitiert) "Sie selbst nennen ihre Arbeitsweise subtrahiert" weckt bei mir (noch) keine Neugierde auf diese Band...
Freut mich dass du schreibst!
Nicht so 'serious' nehmen, ich wollt' nur ein bischen wirbeln! ; )
 
für uns Freunde der perfekten Gitarrentöne gibt es Nachschub vom Meister himself...
Joe Satriani bringt ein neues Album... bevor er zur Tour des letzten Albums kommt... :p :p
okay... die Gründe sind allgemein bekannt und gehasst....
daher ist es doch klasse, dass er sich nicht versteckte, sondern seine Finger weiterhin trainierte um uns schöne Töne zu schenken...

ein typischer, ruhigerer Satrinai Aufbau mit sehr schönen Solopart, welcher nicht ganz so gewöhnlich für Satriani ist....
begleitet vom Topteam:
Drums: Kenny Aronoff
Bass: Bryan Beller
Keyboard/Cümbüş/Oud: Eric Caudieux

Sahara
 

Sonata Arctica – Acoustic Adventures Volume One

Herkunft: Finnland
Release: 21.01.2022
Label: Atomic Fire Records
Dauer:
55:43
Genre: Melodic Rock / Melodic Metal / Acoustic

Es gibt wenige Bands, die man unmittelbar an ihrem sehr speziellen und eigenen Sound sofort erkennt und die einem im Kopf bleiben. Sonata Arctica sind eine dieser Bands.
Die aus Finnland stammenden Musiker um Fronter Tony Kakko spielen sich mit mittlerweile zehn Studioalben über die letzten 20 Jahre verteilt nicht nur in die Herzen der Hardcore Fanbase. Auch Gelegenheitshörer wie ich beschäftigen sich noch immer von Zeit zu Zeit mit Dana und der unerfüllten Liebe zur Muse.
Eingefleischte Fans ließen sich die Acoustic Tour weder 2016 noch 2020 entgehen und wurden Zeuge einer ganz besonderen Tour, denn die Band verzichtete vollends auf pompösen Sound und präsentierte sich in schlichtem akustischen Gewand. Die Konzertberichte übertrafen sich in Lobeshymnen über die Darbietungen. Intimität und Einzigartigkeit waren die Schlagworte um die Konzerte zu beschreiben. Der Neidfaktor derer, die es nicht zu einem Live Date mit Tony und Co schafften, wuchs ins Unermessliche.
Umso schöner, dass es diese einzigartige Tour nun für alle zugänglich, oder eben zum Nachhören als Album in die Regale schaffen wird; und das bereits früher als geplant. Auch Sonata Arctica nutzten die Zeit 2020 noch um die Sessions zu mastern und zu mixen. Acoustic Adventures Vol1 verspricht alles und hält dieses auch.
Wohlig warm wird der Hörer bereits im Opener abgeholt
Der Opener The Rest Of The Sun Belongs To Me breitet einen wohl warmen Mantel bestehend aus dem einzigartigen Gesang und Gitarren über dem Hörer aus. Man fühlt sich unmittelbar umarmt und gut aufgehoben. Dass der Track wie das gesamte Album live aufgenommen wurde, macht es auf eine weitere Art und Weise sehr besonders.
Doch es wurde nicht einfach nur der Stecker gezogen und auf Acoustic umgestellt. Manche Tracks wurden völlig neu arrangiert und unterscheiden sich doch maßgeblich von den Albumversionen.
A Little Less Understanding punktet mit Banjo und sogar Orgel, die übrigens wundervoll zum Trademarksound der Finnen passt.
Alone in Heaven lässt mich mit meiner Decke als Umhang verträumt im Wohnzimmer tanzen, während Tallulah, einer meiner absoluten Favourite Tracks mir beinahe das Herz bricht. Wunderbar arrangiert, sinnlich und jedes Eis schmelzend, singe ich die Hymne mit. Wahnsinn, welche Stimmung diese Sessions transportieren.
Henkka Klingenberg: Nicht nur, dass wir live aufgenommen haben; wir haben auch ohne Klicktrack oder Metronom gearbeitet.
Keyboarder Henrik Henkka Klingenberg erzählt über das Einspielen von Wolf & Raven, wie schwierig es war den Song auf einem akustischen Klavier zu spielen, „aber die
Aufnahmen sind generell für uns alle eine große Herausforderung gewesen. Nicht nur, dass wir
live aufgenommen haben; wir haben auch ohne Klicktrack oder Metronom gearbeitet. Wir
mussten alle hochkonzentriert und auf den Punkt spielen.

Sein persönlicher persönlicher Favorit ist deswegen immer noch For The Sake Of Revenge. Diese Nummer wird auch viele Fans überraschen, ist sie doch eine, die noch nie live gespielt wurde. Alleine dies ist schon ein Grund, sich das Album für die Dauerschleife zu Hause zu holen.
Fazit
Wunderbar warm, einizgartig und sinnlich mit Überraschungsfaktor präsentieren Sonata Arctica ein Kleinod, das es Wert ist, mehr als einmal gehört zu werden. Ich für meinen Teil erwarte Vol2 mit Spannung .

Line Up
Tony Kakko – Gesang
Elias Viljanen – Gitarre
Pasi Kauppinen – Bass
Henrik „Henkka“ Klingenberg – Keyboards
Tommy Portimo – Schlagzeug

Tracklist
01. The Rest Of The Sun Belongs To Me
02. For The Sake Of Revenge
03. A Little Less Understanding
04. Alone In Heaven
05. Tallulah
06. Don’t Say a Word
07. As If The World Wasn’t Ending
08. Paid In Full
09. Tonight I Dance Alone
10. The Wolves Die Young
11. Wolf & Raven
12. On The Faultline

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Facebook Sonata Arctica
Webseite Sonata Arctica

SONATA ARCTICA - The Rest Of The Sun Belongs To Me
Tallulah · Sonata Arctica Acoustic Adventures - Volume One
 
Zuletzt bearbeitet:
SONATA ARCTICA – Acoustical Adventures - Volume One
Ein sehr entspanntes und musikalisch hochwertiges Akustik-Album veröffentlichen die finnischen Power Metaller Sonata Arctica. Basierend auf zwei Akustik-Tourneen haben sie diesmal Lieder aufgenommen, die sie damals nicht live gespielt hatten.
Im Promoschreiben betonen die Finnen, dass sie ihre Lieder hierbei nicht einfach nachspielen, sondern sinnvoll umarrangierten. Zudem nahmen sie das Grundgerüst ohne Metronom live auf, und das hört wie spürt man. «Acoustic Adventures – Volume One» atmet förmlich. Für mich sehr positiv ist festzustellen, dass die Finnen hier immer wieder einen Hang zu Bands wie Deep Purple und Uriah Heep offenbaren. Das betrifft vor allem die Hammond Orgel und filigranen Keyboardläufe, die schlicht begeistern. Nachzuhören ist das zum Beispiel bei «A Little Less Understading» oder bei «Alone In Heaven». Insgesamt schaffen Sonata Arctica somit einfach eine melancholische Stimmung. Umso erstaunlicher ist zudem, dass dieses Album nicht bereits Ende November/Anfang Dezember erschienen ist. Genügend Vorbereitungszeit hätten Band und Plattenfirma ja eigentlich gehabt.
Das Album war nämlich bereits im Sommer 2020 fertig eingespielt und danach gemastert worden. Ob es jetzt auch im Januar passt, werden letztendlich die Fans entscheiden. Schön ist auch, dass «Acoustical Adventures - Volume One» trotz seiner mehrheitlich ruhigen Machart auch für Heavy Metal Fans durchaus hörbar ist. Manchmal spielen die Finnen zwar auch etwas schneller (wie beim virtuosen «Wolf & Raven»), oft dominieren aber eher langsamere Gangarten, ohne dass dabei die schöne Stimmung kippt. Sonata Arctica covern sich hier selbst. Allerdings stehen diese Lieder spürbar für sich selbst. Sie funktionieren also auch hervorragend, wenn man die Originale nicht kennt. Wer die Finnen also mal in etwas anderem Soundgewand kennen lernen möchte, kriegt hier ein passendes Produkt, und das Beste dabei ist, dass Titel und Promoschreiben darauf hindeuten, dass da noch mehr kommen wird.

Ansonst klingen sie so
Sonata Arctica - Don't Say a Word
Don't Say a Word · Sonata Arctica Acoustic Adventures - Volume One
 

Sonata Arctica – Acoustic Adventures Volume One

Herkunft: Finnland
Release: 21.01.2022
Label: Atomic Fire Records
Dauer:
55:43
Genre: Melodic Rock / Melodic Metal / Acoustic

Es gibt wenige Bands, die man unmittelbar an ihrem sehr speziellen und eigenen Sound sofort erkennt und die einem im Kopf bleiben. Sonata Arctica sind eine dieser Bands.
Die aus Finnland stammenden Musiker um Fronter Tony Kakko spielen sich mit mittlerweile zehn Studioalben über die letzten 20 Jahre verteilt nicht nur in die Herzen der Hardcore Fanbase. Auch Gelegenheitshörer wie ich beschäftigen sich noch immer von Zeit zu Zeit mit Dana und der unerfüllten Liebe zur Muse.
Eingefleischte Fans ließen sich die Acoustic Tour weder 2016 noch 2020 entgehen und wurden Zeuge einer ganz besonderen Tour, denn die Band verzichtete vollends auf pompösen Sound und präsentierte sich in schlichtem akustischen Gewand. Die Konzertberichte übertrafen sich in Lobeshymnen über die Darbietungen. Intimität und Einzigartigkeit waren die Schlagworte um die Konzerte zu beschreiben. Der Neidfaktor derer, die es nicht zu einem Live Date mit Tony und Co schafften, wuchs ins Unermessliche.
Umso schöner, dass es diese einzigartige Tour nun für alle zugänglich, oder eben zum Nachhören als Album in die Regale schaffen wird; und das bereits früher als geplant. Auch Sonata Arctica nutzten die Zeit 2020 noch um die Sessions zu mastern und zu mixen. Acoustic Adventures Vol1 verspricht alles und hält dieses auch.
Wohlig warm wird der Hörer bereits im Opener abgeholt
Der Opener The Rest Of The Sun Belongs To Me breitet einen wohl warmen Mantel bestehend aus dem einzigartigen Gesang und Gitarren über dem Hörer aus. Man fühlt sich unmittelbar umarmt und gut aufgehoben. Dass der Track wie das gesamte Album live aufgenommen wurde, macht es auf eine weitere Art und Weise sehr besonders.
Doch es wurde nicht einfach nur der Stecker gezogen und auf Acoustic umgestellt. Manche Tracks wurden völlig neu arrangiert und unterscheiden sich doch maßgeblich von den Albumversionen.
A Little Less Understanding punktet mit Banjo und sogar Orgel, die übrigens wundervoll zum Trademarksound der Finnen passt.
Alone in Heaven lässt mich mit meiner Decke als Umhang verträumt im Wohnzimmer tanzen, während Tallulah, einer meiner absoluten Favourite Tracks mir beinahe das Herz bricht. Wunderbar arrangiert, sinnlich und jedes Eis schmelzend, singe ich die Hymne mit. Wahnsinn, welche Stimmung diese Sessions transportieren.

Keyboarder Henrik Henkka Klingenberg erzählt über das Einspielen von Wolf & Raven, wie schwierig es war den Song auf einem akustischen Klavier zu spielen, „aber die
Aufnahmen sind generell für uns alle eine große Herausforderung gewesen. Nicht nur, dass wir
live aufgenommen haben; wir haben auch ohne Klicktrack oder Metronom gearbeitet. Wir
mussten alle hochkonzentriert und auf den Punkt spielen.

Sein persönlicher persönlicher Favorit ist deswegen immer noch For The Sake Of Revenge. Diese Nummer wird auch viele Fans überraschen, ist sie doch eine, die noch nie live gespielt wurde. Alleine dies ist schon ein Grund, sich das Album für die Dauerschleife zu Hause zu holen.
Fazit
Wunderbar warm, einizgartig und sinnlich mit Überraschungsfaktor präsentieren Sonata Arctica ein Kleinod, das es Wert ist, mehr als einmal gehört zu werden. Ich für meinen Teil erwarte Vol2 mit Spannung .

Line Up
Tony Kakko – Gesang
Elias Viljanen – Gitarre
Pasi Kauppinen – Bass
Henrik „Henkka“ Klingenberg – Keyboards
Tommy Portimo – Schlagzeug

Tracklist
01. The Rest Of The Sun Belongs To Me
02. For The Sake Of Revenge
03. A Little Less Understanding
04. Alone In Heaven
05. Tallulah
06. Don’t Say a Word
07. As If The World Wasn’t Ending
08. Paid In Full
09. Tonight I Dance Alone
10. The Wolves Die Young
11. Wolf & Raven
12. On The Faultline

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SONATA ARCTICA - The Rest Of The Sun Belongs To Me
Eine Band die ich gerne höre. Nur "ohne Stecker", da habe ich ein allgemeines Problem.
 
Eine Band die ich gerne höre. Nur "ohne Stecker", da habe ich ein allgemeines Problem.
Da habe ich mich auch lange dagegen gesträubt , aber höre die Scheibe mal ganz an.
Wenn die Stimmung dazu passt , ist das ein richtig schönes vergnügen .

As If The World Wasn't Ending · Sonata Arctica
Acoustic Adventures - Volume One
Paid In Full · Sonata Arctica
Wolf & Raven · Sonata Arctica
 
Da habe ich mich auch lange dagegen gesträubt , aber höre die Scheibe mal ganz an.
Wenn die Stimmung dazu passt , ist das ein richtig schönes vergnügen .

As If The World Wasn't Ending · Sonata Arctica
Acoustic Adventures - Volume One
Paid In Full · Sonata Arctica
Wolf & Raven · Sonata Arctica
Bin ja open minded. Oder wie das jetzt auf Neudeutsch heisst.
 

Praying Mantis – Katharsis

Herkunft: UK
Release: 28.01.2022
Label: Frontiers Records
Dauer:
53:06
Genre: NWOBHM

Foto Credit: Stefanie Gadow

Def Leppard, Saxon, Iron Maiden – all diese Bands gehören heutzutage zu den größten, wenn man von der „New Wave of British Heavy Metal“, kurz NWOBHM, spricht. Doch nur wenige Bands jener Zeit können auf eine solch lange Karriere zurückblicken, wie Praying Mantis, die bereits 1973, früher als alle drei oben genannten, gegründet wurde.
Kurz vor dem 50-jährigen Jubiläum im nächsten Jahr, bringt das Quintett um die Brüder Dennis und Tino Troy, die die Band auch gegründet haben, nun also ihr neues Album Katharsis heraus. Zusammen mit Andy Burgess an der zweiten Gitarre und den Niederländern John Cuijpers als Sänger und Hans in’t Zandt am Schlagzeug spielen sie dabei nicht nur die klassische harte Saite der 1980er, sondern schaffen es auch, einen Weg in den modernen Rock zu schlagen.

Straight aus den 1980ern in die Moderne
Schon der Opener Cry for the Nations zeigt das. Denn nachdem dieser mit einem Klavierintro loslegt, beginnt ein eingängiges, melodisches Riff, bei dem beide Gitarristen perfekt zusammenspielen und welches in einen großartigen Refrain mündet, der einem direkt den ersten Ohrwurm beschert. Hört HIER in den Titeltrack rein und macht euch selbst ein Bild.
Doch dies bleibt nicht der einzige. Denn auch die melodische, rockige Ballade Closer to Heaven hat denselben Effekt.
Das Album kann auch anders: Ain’t No Rock’N’Roll in Heaven ist das perfekte Beispiel dafür. Der Song kommt frech, rockig und rauchig daher und erinnert mit einem typischen 1980s-Hard-Rock-Riff an den guten alten Rock’n’Roll. Denselben Eindruck macht auch Long Time Coming, das wie die perfekte Mischung von AC/DC mit melodischem Refrain wirkt.
Lyrisch passt das Album zur im Albumtitel angesprochenen Thematik: Katharsis. Im Altgriechischen bedeutet dies in etwa Reinigung. So sollen in der Psychologie durch die Katharsis Probleme durch offenes Aussprechen gelöst werden. Und genau das wird im Album auch getan. Während Cry for the Nations von den Verfehlungen der Menschen gegen den Klimawandel handelt, geht Closer to Heaven um die Sehnsucht und Verlust. All diese Probleme werden also angesprochen und so auch auf eine Art und Weise verarbeitet, wie Musik es am besten kann.

Musik und Cover – perfekte Symbiose
Eine herausstechende Sache, die auf alle Fälle noch erwähnt werden muss ist das Cover. Damit haben die Briten den deutschen Künstler Rainer Kalwitz aus Recklinghausen beauftragt und jener hat großartige Arbeit geleistet. Herausgekommen ist ein opulentes Artwork, welches leicht an Meisterwerke der griechischen Mythologie erinnert.
Insgesamt bleibt also vor allem eines festzuhalten: Auch wenn Praying Mantis am Erfolg gemessen nicht an die drei am Anfang genannten Bands herankam, sind sie eine der einflussreichsten Bands der NWOBHM. Und das mit Recht! Denn durch die Abwechslung von melodischen Rocksongs und hartem Hardrock, die sie auch auf Katharsis erneut zeigen, beweisen die Briten ihre immer noch vorhandene Klasse.

Fazit
Praying Mantis
liefern ein Werk voller guter Songs, die durch musikalisch tolle Zusammenarbeit lange im Kopf bleiben und sowohl dem Liebhaber aus den 1980ern, als auch den modernen Zuhörer, perfekt unterhalten.

Line Up
Tino Troy – Gitarren, Gesang
Chris Troy – Bass, Gesang
Andy Burgess – Gitarren, Gesang
Jaycee Cuijpers – Gesang
Hans in ‘t Zandt – Schlagzeug

Tracklist
01. Cry For The Nations
02. Closer To Heaven
03. Ain’t No Rock ‘N’ Roll In Heaven
04. Non Omnis Moriar
05. Long Time Coming
06. Sacrifice
07. Wheels In Motion
08. Masquerade
09. Find Our Way Back Home
10. Don’t Call Us Now
11. The Devil Never Changes

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Praying Mantis - "Cry For The Nations"
Praying Mantis - "Closer To Heaven"
 

Praying Mantis – Katharsis

Herkunft: UK
Release: 28.01.2022
Label: Frontiers Records
Dauer:
53:06
Genre: NWOBHM

Foto Credit: Stefanie Gadow

Def Leppard, Saxon, Iron Maiden – all diese Bands gehören heutzutage zu den größten, wenn man von der „New Wave of British Heavy Metal“, kurz NWOBHM, spricht. Doch nur wenige Bands jener Zeit können auf eine solch lange Karriere zurückblicken, wie Praying Mantis, die bereits 1973, früher als alle drei oben genannten, gegründet wurde.
Kurz vor dem 50-jährigen Jubiläum im nächsten Jahr, bringt das Quintett um die Brüder Dennis und Tino Troy, die die Band auch gegründet haben, nun also ihr neues Album Katharsis heraus. Zusammen mit Andy Burgess an der zweiten Gitarre und den Niederländern John Cuijpers als Sänger und Hans in’t Zandt am Schlagzeug spielen sie dabei nicht nur die klassische harte Saite der 1980er, sondern schaffen es auch, einen Weg in den modernen Rock zu schlagen.

Straight aus den 1980ern in die Moderne
Schon der Opener Cry for the Nations zeigt das. Denn nachdem dieser mit einem Klavierintro loslegt, beginnt ein eingängiges, melodisches Riff, bei dem beide Gitarristen perfekt zusammenspielen und welches in einen großartigen Refrain mündet, der einem direkt den ersten Ohrwurm beschert. Hört HIER in den Titeltrack rein und macht euch selbst ein Bild.
Doch dies bleibt nicht der einzige. Denn auch die melodische, rockige Ballade Closer to Heaven hat denselben Effekt.
Das Album kann auch anders: Ain’t No Rock’N’Roll in Heaven ist das perfekte Beispiel dafür. Der Song kommt frech, rockig und rauchig daher und erinnert mit einem typischen 1980s-Hard-Rock-Riff an den guten alten Rock’n’Roll. Denselben Eindruck macht auch Long Time Coming, das wie die perfekte Mischung von AC/DC mit melodischem Refrain wirkt.
Lyrisch passt das Album zur im Albumtitel angesprochenen Thematik: Katharsis. Im Altgriechischen bedeutet dies in etwa Reinigung. So sollen in der Psychologie durch die Katharsis Probleme durch offenes Aussprechen gelöst werden. Und genau das wird im Album auch getan. Während Cry for the Nations von den Verfehlungen der Menschen gegen den Klimawandel handelt, geht Closer to Heaven um die Sehnsucht und Verlust. All diese Probleme werden also angesprochen und so auch auf eine Art und Weise verarbeitet, wie Musik es am besten kann.

Musik und Cover – perfekte Symbiose
Eine herausstechende Sache, die auf alle Fälle noch erwähnt werden muss ist das Cover. Damit haben die Briten den deutschen Künstler Rainer Kalwitz aus Recklinghausen beauftragt und jener hat großartige Arbeit geleistet. Herausgekommen ist ein opulentes Artwork, welches leicht an Meisterwerke der griechischen Mythologie erinnert.
Insgesamt bleibt also vor allem eines festzuhalten: Auch wenn Praying Mantis am Erfolg gemessen nicht an die drei am Anfang genannten Bands herankam, sind sie eine der einflussreichsten Bands der NWOBHM. Und das mit Recht! Denn durch die Abwechslung von melodischen Rocksongs und hartem Hardrock, die sie auch auf Katharsis erneut zeigen, beweisen die Briten ihre immer noch vorhandene Klasse.

Fazit
Praying Mantis
liefern ein Werk voller guter Songs, die durch musikalisch tolle Zusammenarbeit lange im Kopf bleiben und sowohl dem Liebhaber aus den 1980ern, als auch den modernen Zuhörer, perfekt unterhalten.

Line Up
Tino Troy – Gitarren, Gesang
Chris Troy – Bass, Gesang
Andy Burgess – Gitarren, Gesang
Jaycee Cuijpers – Gesang
Hans in ‘t Zandt – Schlagzeug

Tracklist
01. Cry For The Nations
02. Closer To Heaven
03. Ain’t No Rock ‘N’ Roll In Heaven
04. Non Omnis Moriar
05. Long Time Coming
06. Sacrifice
07. Wheels In Motion
08. Masquerade
09. Find Our Way Back Home
10. Don’t Call Us Now
11. The Devil Never Changes

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Praying Mantis - "Cry For The Nations"
Praying Mantis - "Closer To Heaven"
Leider nie aus dem übermächtigen Schatten von Saxon und Co. hervogekommen.
 

Alex Lifeson kennt der eine oder andere Rockfan als Gründungsmitglied und Gitarrist von Rush.

Nachdem sich die Band 2018 auflöste, hat der kanadische Musiker nun ein neues Projekt ins Leben gerufen, zusammen mit anderen kanadischen Musikern: dem Coney-Hatch-Bassisten Andy Curran, dem Gitarristen Alfio Annibalini und der Sängerin Maiah Wynne.

»Envy Of None« heißen sowohl die Band als auch ihr beeindruckendes Debütalbum, das es jetzt als CD, LP und in Deutschland exklusiv für jpc als Limited Edition mit einer Blue Vinyl plus Doppel-CD gibt. Natürlich nur, solange der Vorrat reicht.



Ab 8. April!
 

Alex Lifeson kennt der eine oder andere Rockfan als Gründungsmitglied und Gitarrist von Rush.

Nachdem sich die Band 2018 auflöste, hat der kanadische Musiker nun ein neues Projekt ins Leben gerufen, zusammen mit anderen kanadischen Musikern: dem Coney-Hatch-Bassisten Andy Curran, dem Gitarristen Alfio Annibalini und der Sängerin Maiah Wynne.

»Envy Of None« heißen sowohl die Band als auch ihr beeindruckendes Debütalbum, das es jetzt als CD, LP und in Deutschland exklusiv für jpc als Limited Edition mit einer Blue Vinyl plus Doppel-CD gibt. Natürlich nur, solange der Vorrat reicht.



Ab 8. April!
Es braucht ja meistens mehrere Anläufe von daher begrüsse ich das sehr !
 

Emerald Sun – Kingdom Of Gods

Herkunft: Thessaloniki / Griechenland
Release: 28.01.2022
Label: El Puerto Records
Dauer:
44:47
Genre: Power Metal / Heavy Metal

Die Griechen von Emerald Sun haben sich noch im alten Jahrtausend gegründet und bringen seit ihrem ersten Release 2005 alle drei bis vier Jahre ein Album raus. Das jetzt erscheinende Kingdom Of Gods ist ihr fünftes Studioalbum und wohl auch das reifste Werk der Band.
Geboten werden zehn perfekt produzierte Nummern, die episch angehaucht auf Heavy Metal basieren, aber in erster Linie leidenschaftlicher Power Metal sind.
Das göttliche Königreich im Check
Das Album startet nicht mit einem Riff, sondern mit einem orchestralem Männergesang, der uns gleich mal das musikalische Thema von Book of Genesis mit auf den Weg gibt. Doch dann geht die Post ab. Große, pompöse Melodiebögen gepaart mit Gitarren und deren Solos, werden von vorwärts drängenden Rhythmen ergänzt. Daß das Ganze nicht zu zuckersüß gerät, dafür sorgt Stelios Tsakiridis. Seine Stimme wird durch die perfekte Produktion von Marcos Rodriguez dominant abgebildet. Der Gesang klingt manchmal nasal, oft melodiös, aber auch mal knarzig. Ein Organ, was man im Kopf und Ohr behält und damit wichtiges Trademark der Band.
Emerald Sun sparen nicht an Geschwindigkeiten und Melodien. Auffällig sind neben der Stimme des Frontmanns auch ein richtig gut abgebildeter Bass, der dem ganzen eine Würze à la Manowar gibt. Aber es gibt noch andere musikalische Assoziationen. So werden Freunde von Hammerfall und Helloween bei Heroes On The Rise und Legions Of Doom auf ihre Kosten kommen. Deutliche Anklänge an teutonischen Heavy Metal kann man auch entdecken. Ich jedenfalls bekomme beim Refrain von Hellbound Assoziationen an Accept. Ob ich richtig oder falsch liege, dass könnt ihr euch HIER selber anhören.
Zwischen Metal und Feuerzeug
Trotzdem die großen Melodiebögen auf dem Album nirgends abreißen, ist doch ein Wandel im Laufe des Albums erkennbar. Gaia (The End Of Innocence) dreht in Sachen Geschwindigkeit noch mal richtig auf und wirft mit genialen Gitarrensolos um sich.
Emerald Sun gehen das erste Mal beim Titeltrack Kingdom Of Gods vom Gas. Midtempo trifft pompöse Chöre im Refrain und zaubert so eine geniale, wenn auch nicht ganz klischeefreie Halbballade. Zurück auf den Boden des Heavy Metal bringt uns Raise Hell, das ohne die großen Chöre auskommt und richtig rockt. Der geile Bass von Fotis Toumanidis wird zusammen mit der wandelbaren Stimme des Frontmanns zum Schlüsselerlebnis bei The Hunter.
Der Rest der Band kommt nicht zu kurz. Die Drums sind eine stetig treibende Kraft, während die Gitarren zwar präsent sind, aber nur zum Solo deutlich vor den Vorhang treten. Nicht unerwähnt sollte man die Keyboardarbeit lassen. Zwar hat die Band in den Credits niemanden namentlich erwähnt, doch die gewobenen melodischen Teppiche sind ein wichtiger Bestandteil des epischen Gesamtkonzepts.
Noch einmal in Richtung Hammerfall geht es bei der Mitsingnummer We Will Die On Our Feeds. Danach kommt bei Where Warriors Belong zur klassischen Gitarre Lagerfeueratmosphäre auf bevor der Refrain in den 3/4 Takt wechselt und Schunkelstimmung aufkommt. Vielleicht ist der Track beim ersten Hören zu süß geraten, aber ich garantiere euch, dass er noch eine Stunde nach dem Verklingen des Albums in eurem Ohr sitzt. Where Warriors Belong wird definitiv auch ein Highlight auf Konzerten. Die harten Männer werden glücklich singen, schunkeln und die Feuerzeuge dazu schwenken.
Fazit
Emerald Sun
haben sich mit Kingdom Of Gods selbst übertroffen und ein starkes Album abgeliefert. Das Konzept aus Geschwindigkeit, epischen Chören, klassischen Metalgitarren wird durch zwei zuckersüße Halbballaden ergänzt.

Line Up
Stelios Tsakiridis – Gesang
Fotis Toumanidis – Bass
Teo Savage – Gitarre
Pavlos Georgiadis – Gitarre
Nick Kaklanis – Schlagzeug

Tracklist
01. Book Of Genesis
02. Heroes On The Rise
03. Hellbound
04. Legions Of Doom
05. Gaia (The End Of Innocence)
06. Kingdom Of Gods
07. Raise Hell
08. The Hunter
09. We Will Die On Our Feet
10. Where Warriors Belong

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Instagram Emerald Sun

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EMERALD SUN - Hellbound
 
Zuletzt bearbeitet:

Billy Talent – Crisis Of Faith

Herkunft: Ontario / Kanada
Release: 21.01.2022
Label: Warner Music Group
Dauer:
36:46
Genre: Alternative / Punk / Rock

Foto Credit: Dustin Rabin
Ein neues Album von Billy Talent kann man nicht einfach unbeachtet an sich vorbeiziehen lassen. Natürlich möchte man wissen, womit einen die Rock Radiosender in den nächsten Wochen beschallen. Doch es geht auch um das Erfolgsphänomen an sich. In Zeiten in denen R’n’B, Rap und künstlich, erzeugte elektronische Tanzmusik die Charts dominieren, gibt es mit Billy Talent eine Rockband, die es schafft Millionen von Hörern zu begeistern. Sie haben bisher drei Millionen Tonträger verkauft und Deutschland gehört mit über einer Million Alben zu den größten Fannationen. Auch ansonsten wurde die Band für ihr Schaffen mit Preisen überhäuft und die Streams für Crisis Of Faith gehen in die Millionen.
Auf der Suche nach dem Rezept
Hört man das Album an, wird schnell klar, dass es nicht das eine große Ding ist, sondern hier mehrere Faktoren zusammenkommen. Ganz weit oben steht natürlich die unverkennbare Stimme von Benjamin Kowalewicz. Egal ob man die Songs bereits kennt oder sie neu aus dem Lautsprecher tönen, er hat einen enorm hohen Wiedererkennungswert und hat damit ein Alleinstellungsmerkmal. Dazu kommt der unverkennbare Sound der Gitarren und die Eingängigkeit der Melodien. Trotz alledem gibt es auf Crisis Of Faith ordentliche Stinkefinger für alle, die Eindimensionales erwarten.
Schon die erste Singleauskopplung Forgiveness I + II hat angezeigt, dass sich die Band einen Scheißdreck, pardon das Wording, um Erwartungen schert. So kommt der Teil I rockig mit exotischer Rhythmik daher. Doch nach zirka vier Minuten kippt der Song und wird ruhig, ja schon fast spacig. Keyboards und Bläsersätze verleihen dem Teil II einen 1970er Jahre Touch. Setzt das Saxophon ein, streift uns ein Hauch Pink Floyd.
Doch der Start sollte die krasseste Abweichung im musikalischen Gesamtkunstwerk bleiben. Schon mit dem folgenden Reckless Paradise kehrt man zum gitarrendominierten Rock zurück. Das folgende I Beg to Differ (This Will Get Better) fällt zwar immer noch unter Rock, ist aber gespickt mit wunderbaren Melodien und gut tanzbar. Ihr könnt es HIER anhören.
Es liegt wohl an der krassen Mischung
Ich glaube bei The Wolf schon das Geheimrezept von Billy Talent durchschaut zu haben: ein gekonnter Stilmix, der in Verbindung mit den typischen Sound und dem Gesang wie aus einem Guss wirkt. Nach der ruhigen und mit Streichern hinterlegten Nummer geht es mit Reactor zurück auf die stampfende, rockige Schiene. Wo die Band herkommt, zeigen sie uns bei Judged. Mit nicht einmal zwei Minuten bricht die punkige Nummer kurz und heftig über den Hörer herein. Die Jungs zeigen ein weiteres mal den Stinkefinger, doch bevor jemand genervt ist, ist der Spuk auch schon vorbei.
Exotische Klänge, gezielte Kooperationen und neue Rekorde
Das folgende Hanging Out With All The Wrong People besticht durch einen Latinotouch und eine deutlich in den Vordergrund gestellte Bassarbeit. Um nichts dem Zufall zu überlassen, wurde beim eingängigen End Of Me Rivers Cuomo von der Band Weezer als Gastsänger mit ins Boot geholt. Das erschließt neue Zielgruppen. Der Plan ging auch auf. Der Song schaffte es auf Platz eins der kanadischen Airplay-Charts und machte sich dort elf Wochen breit, was einen neuen Allzeit-Rekord für die Band darstellte. Wer den Song nicht kennt, der klickt einfach HIER.
Noch einmal rockige Melodien satt und den typischen mehrstimmigen Gesang gibt es bei One Less Problem. Danach gibt es zwar keine Ballade als Rausschmeißer, aber mit For You schalten Billy Talent einen Gang runter und bringen uns mit Gefühl zum Ende des Albums.
Fazit
Das Geheimnis von Billy Talent auf Crisis Of Faith ist die Vielfalt an Ideen und Melodien, welche durch die unverwechselbare Stimme und den typischen Gitarrensound zusammen gehalten werden. Die Leichtigkeit der Stücke wird durch deren Kürze gefördert. Dieses Konzept klingt simpel, doch die Jungs beherrschen es perfekt.

Line Up
Benjamin Kowalewicz – Gesang
Ian D’Sa – Gitarre, Hintergrundgesang
Jonathan Gallant – Bass, Hintergrundgesang
Jordan Hastings – Schlagzeug

Tracklist
01. Forgiveness I + II
02. Reckless Paradise
03. I Beg To Differ
04. The Wolf
05. Reactor
06. Judged
07. Hanging Out With All The Wrong People
08. End Of Me (feat. Rivers Cuomo)
09. One Less Problem
10. For You

Links
Webseite Billy Talent
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Instagram Billy Talent
Forgiveness I + II · Billy Talent
Crisis of Faith
 

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