Neal Morse

Georg

Alter Hase
War "ganz nett" nicht die kleine Schwester von "*******" ? :D

Na ja, im Ernst, als ******* will ich seine Musik natürlich nicht bezeichnen, er hat über die Jahre schon einige richtig brauchbare Sachen gemacht. Aber so wirklich vom Hocker gehauen hat es mich nur selten und in letzter Zeit sogar noch deutlich seltener als früher. Alles ganz geschmeidig anzuhören, aber mehr irgendwie auch nicht. Er geht so richtig auf Nummer sicher, hab ich den Eindruck.
" Ganz geschmeidig" und " auf Nummer sicher" hört sich aber nun wirklich "sehr nett" an....
:);):)
 

Georg

Alter Hase
Genau das ist Retro-Prog, und Du hast Recht, dass "Art-Rock" es irgendwie besser trifft als "Progressive Rock", weil nicht aller Prog im Wortsinne progressiv ist, und auch in der klassischen Ära Prog nicht die progressivste Rockmusik war! Da waren etwa VU und die Krautrocker viel weiter. Andererseits wird die Bezeichnung "Art-Rock" oft auf alles Mögliche mit irgendeinem Kunstanspruch verwandt, vom seligen David Bowie (ist ja heute sein 1-jähriger Todestag) bis Radiohead. Es ist ja Prog nicht die einzige Rockrichtung, die Kunst und nicht bloß Unterhaltung sein will.

Deshalb, und weil "Progressive" so ein elend langes und hochtrabendes Wort ist. hat man ja das "Progressive" zu "Prog" abgekürzt. Ob man jetzt "Prog-Rock" oder "Art-Rock" sagt, kommt auf dasselbe hinaus. Aber "Prog" ist heute etablierter, und hat außerdem den Vorteil, dass man noch weiter kürzen kann, in dem man das "Rock" weglässt, so wie heute niemand mehr "Heavy-Metal-Rock" sagt, sondern jeder einfach nur "Metal". Und genau wie "Metal" kann "Prog" dann wiederum als Hauptwort neuer Komposita verwandt werden, wie "Neo-Prog" oder eben "Retro-Prog". Das geht mit "Art-Rock" nicht so gut.
Mit der Bezeichnung "Art-Rock" komme ich überhaupt nicht klar, es sei denn man versteht darunter "Artiger Rock" im Sinne von "geschmeidig", "nett". Unter Kunst verstehe ich Kreativität, etwas Spannendes, Aufregendes, Außergewöhnliches und keinen Pop-Rock oder Unterhaltungsmusik für den diese Bezeichnung anscheinend steht,... anyway ich kann diese Schubladenbezeichnungen eh nicht mehr ändern, sondern mir nur klar machen, was da drin sein könnte......
 

nixe

Inventar
Mit der Bezeichnung "Art-Rock" komme ich überhaupt nicht klar, es sei denn man versteht darunter "Artiger Rock" im Sinne von "geschmeidig", "nett". Unter Kunst verstehe ich Kreativität, etwas Spannendes, Aufregendes, Außergewöhnliches und keinen Pop-Rock oder Unterhaltungsmusik für den diese Bezeichnung anscheinend steht,... anyway ich kann diese Schubladenbezeichnungen eh nicht mehr ändern, sondern mir nur klar machen, was da drin sein könnte......
In den '70-ern nannten wir es Art (Kunst) Rock & Kunst paßt besser als dieses Veränderlich! Welche Band kann es sich leisten, sich nicht zu verändern?
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Ich bin ja ein Wortfetischist und konstruiere darum auch gerne Neo-Art-Rock oder Retro-Art-Rock. Ich sag auch noch Heavy Metal, weil "Heavy" immer der Wortteil war der mir deutlich besser gefiel, einfach von der Schreibweise und dem Klang.
Damit baust Du aber schwerfällige und vor allem private Wortmonster. Niemand sonst sagt "Neo-Art-Rock" und "Retro-Art-Rock". Zumal "Neo-Art-Rock" leicht mit "New Art Rock" verwechselbar ist, was freilich wiederum ein Gummiwort ist, das alles und nichts bezeichnet, jedenfalls reicht die Liste der Bands, deren Musik ich so bezeichnet gesehen habe, von Radiohead über Muse bis Coldplay. Ziemlicher Gemischtwarenladen also.

Jedenfalls lautet die (zumindest hierzulande) übliche Bezeichnung für die Art von Musik, die Neal Morse macht, "Retro-Prog", auch wenn das komisch klingt, wenn man die Etymologien betrachtet, "Rückwärts-Vorwärts", ja was denn nun? Neal Morse ist auch nicht ganz so retro wie etwa die Flower Kings, da gemahnt ja schon der Bandname an selige Hippie-Zeiten ;)
 

nixe

Inventar
Das die Generation meiner Alten damit Schwierigkeiten hat, bzw. hatte, is klar! Aber wir? Prog ist eine KunstForm! Deswegen kommen viele nicht klar damit, weil*s so vielschichtig ist & jede Band, selbst NeoProg, klingt anders! Oder etwa nicht? & das sie sich bandtypisch auf ihrem Terrain bewegen, müßte auch klar sein.
 

Gast 1

Guest
Damit baust Du aber schwerfällige und vor allem private Wortmonster. Niemand sonst sagt "Neo-Art-Rock" und "Retro-Art-Rock". Zumal "Neo-Art-Rock" leicht mit "New Art Rock" verwechselbar ist, was freilich wiederum ein Gummiwort ist, das alles und nichts bezeichnet, jedenfalls reicht die Liste der Bands, deren Musik ich so bezeichnet gesehen habe, von Radiohead über Muse bis Coldplay. Ziemlicher Gemischtwarenladen also.

Jedenfalls lautet die (zumindest hierzulande) übliche Bezeichnung für die Art von Musik, die Neal Morse macht, "Retro-Prog", auch wenn das komisch klingt, wenn man die Etymologien betrachtet, "Rückwärts-Vorwärts", ja was denn nun? Neal Morse ist auch nicht ganz so retro wie etwa die Flower Kings, da gemahnt ja schon der Bandname an selige Hippie-Zeiten ;)
Och schwerfällig empfinde ich das nicht, aber ich bin auch der Meinung, dass auch nicht alles im Leben praktisch orientiert sein sollte. Mir ist Schönheit wichtiger als Praktikabilität, wenn ich wählen muß. Dass das sehr privat ist, ist klar, aber so empfinde ich das auch wenn Bands wie Muse oder Coldplay als New Art-Rock bezeichnet werden, da denk ich mir auch "das ist aber deine private Meinung".

Übrigens, der Name The Flower Kings war ein Grund, warum ich mich mit der Band angefangen hatte zu beschäftigen, eben weil er die richtigen Assoziationen geweckt hat, welche Roine wohl auch so vor hatte.
 

nixe

Inventar
Es wird inzwischen ein bisschen inflationär mit dem Begriff Progressiv umgegangen, finde ich. Bald jede sich nicht dem Chartsfutter verpflichtet fühlende Non-Drop-Pop-Band wird als Prog bezeichnet.

Jetzt wieder die Frage: Was ist denn um Himmels willen "Drop-Pop" ? Das ist diese ätzend grauslige Musik, die inzwischen den ganzen Tag im Radio läuft und die Charts dominiert: Moderne Popmusik, die gleich mit einem nicht mehr aus dem Kopf zu kriegenden Refrain beginnt, und danach sich in einer stinklangweiligen Nummer ergibt. Klingt, als würde man mit einem vorgetäuschten Orgasmus anfangen und dann mit einem langweiligen Vorspiel weitermachen, bis man keinen Bock mehr hat und seine Kleider wieder anzieht. "Drop-Pop" ist Musik für die Mehrheit der heutigen Musikhörer, die an einem kulturellen Aufmerksamkeitsdefizit leiden. Drop-Pop Musik ist deren Ritalin.

Prog ist eine Kunstform ? Sagst Du so lapidar daher und bringst damit genau den Nagel auf den Punkt. Kunst entsteht für mein Empfinden dort, wo sich Musiker nicht der gängigen Klischees bedienen, eigene und sehr persönliche Ausdrucksformen suchen und ausleben, sich um ein eigenständiges Universum bemühen, stilistisch fremdes Terrain erkunden oder bekannte Formen und Stile kreativ miteinander auf eine eigentümliche Art zu verbinden suchen, um damit neue kreative Eckpunkte zu setzen. Mir persönlich fällt schon seit einigen Jahren auf, dass, wenn ich mal einen Musiker oder eine Band "gleich erkenne", dieser oder diese zumeist aus der progressiven Ecke kommt/kommen. Pop und Rock ist mir schon seit vielen Jahren viel zu beliebig geworden. Interessant ist mein Hörverhalten inzwischen: Pop und Rock = da bevorzuge ich fast immer den alten Kram aus den 60ern und 70ern, beim Prog-Rock hingegen interessieren mich eher die neuen und aktuellen Musiker und Bands, allerdings ohne die alten Meister zu vernachlässigen: ;-)
Wow, gut auf den Punkt gebracht!
War*s nicht beim Kraut Rock dasselbe, alles war mit einem Male Kraut! So war für mich das Wort UrKraut entstanden, oder habe ich es auch irgendwo her?
Faust, Agitation Free & die FrühWerke diverser echten KrautBands zähle ich dazu.
Pop und Rock ist mir schon seit vielen Jahren viel zu beliebig geworden. Interessant ist mein Hörverhalten inzwischen: Pop und Rock = da bevorzuge ich fast immer den alten Kram aus den 60ern und 70ern, beim Prog-Rock hingegen interessieren mich eher die neuen und aktuellen Musiker und Bands, allerdings ohne die alten Meister zu vernachlässigen:
Ja, das nenn ich GleichStand: Ich werde meine alten Idole auch nie verraten, nichtmal the Sweet, schon garnicht Pink Floyd, Grobschnitt, Yes usw., trotzdem höre ich auch Retro, Neo & wie das alles heißt & möchte nicht auf Porcupine Tree, IQ, Pendragon, Marillion & wie sie alle heißen, verzichten!
Ohne eine Yes CD aus den Jahren 1971 bis 1974 vergeht bei mir kaum mal eine Woche vor der Abhöre ;-)
Das schaffe ich dann doch nicht, sorry Yes!
 

Gast 1

Guest
Jetzt ist der erste Hördurchgang fast durch. Wie sagte der Path Of Vision hier? Ganz nett. Ein echtes Neal Morse Album, aber wenn ichs kategorisieren würde, dann wärs in der unteren Hälfte seiner Alben. Zuwenig Musik, zuviel Konzentration auf Songs. Da hab ich an sich gar nix dagegen, wenn die Songideen zünden. Tun sie aber oft nicht und gleich zwei - City Of Destruction und Man In The Iron Cage - gehen mir gewaltig auf den Zeiger. Das erstere kommt sogar in einer kurzen Reprise vor Ende des Albums nochmal vorbei.

Is ähnlich wie mit der "The Astonishing", beide sind Progscheiben für Leute die Prog eigentlich nicht so sehr mögen.

Und Mike Portnoy ist halt ein echter Amerikaner. Ohne 128 Superlative geht da gar nix. Nächstesmal sacken lassen Mike und ein paar Jahre danach nochmal hören und schauen was man dann für ne Meinung dazu hat.

Is okay die in der Sammlung zu haben, aber allzu oft werd ich die nicht hören. Das schönste Stück ist leider auch schon das erste und vorab veröffentlichte "Overture/Long Day". Beim Rest ist mir einfach viel zu viel Durchschnitt mit schöner Garnierung.

Aber ein wunderschönes Cover hat sie. Ich liebe altes Leder und alte Bücher.
 

micha108

Aktives Mitglied
Wow, gut auf den Punkt gebracht!
War*s nicht beim Kraut Rock dasselbe, alles war mit einem Male Kraut! So war für mich das Wort UrKraut entstanden, oder habe ich es auch irgendwo her?
Faust, Agitation Free & die FrühWerke diverser echten KrautBands zähle ich dazu.

Ja, das nenn ich GleichStand: Ich werde meine alten Idole auch nie verraten, nichtmal the Sweet, schon garnicht Pink Floyd, Grobschnitt, Yes usw., trotzdem höre ich auch Retro, Neo & wie das alles heißt & möchte nicht auf Porcupine Tree, IQ, Pendragon, Marillion & wie sie alle heißen, verzichten!

Das schaffe ich dann doch nicht, sorry Yes!
Eigentlich kann mir das Kategorisieren gestohlen bleiben ;) ... Was nu prog ist, ist dann auch noch von Musikzeitung zu Musikzeitung unterschiedlich. Mir nützen dann mehr "Vergleiche" mit anderen Musikern/Gruppen wie z.B. Huxley Would Improve mit Pink Floyd oder so .... Ob nun Marillion/Fish Neo-Prog oder Prog oder was auch immer ist, geschenkt. Vieles was heute unter Prog läuft kriegt mich nicht, da fehlt was .... Spock´s Beard "Snow" finde ich durchaus gut - lasse sie aber stehen, wenn ich was "Fettes" hören will .... warum Muse als Prog bezeichnet wird, bin ich zu doof für ... Tool ist da für mich viel näher ....
 

nixe

Inventar
Jetzt ist der erste Hördurchgang fast durch. Wie sagte der Path Of Vision hier? Ganz nett. Ein echtes Neal Morse Album, aber wenn ichs kategorisieren würde, dann wärs in der unteren Hälfte seiner Alben. Zuwenig Musik, zuviel Konzentration auf Songs. Da hab ich an sich gar nix dagegen, wenn die Songideen zünden. Tun sie aber oft nicht und gleich zwei - City Of Destruction und Man In The Iron Cage - gehen mir gewaltig auf den Zeiger. Das erstere kommt sogar in einer kurzen Reprise vor Ende des Albums nochmal vorbei.

Is ähnlich wie mit der "The Astonishing", beide sind Progscheiben für Leute die Prog eigentlich nicht so sehr mögen.

Und Mike Portnoy ist halt ein echter Amerikaner. Ohne 128 Superlative geht da gar nix. Nächstesmal sacken lassen Mike und ein paar Jahre danach nochmal hören und schauen was man dann für ne Meinung dazu hat.

Is okay die in der Sammlung zu haben, aber allzu oft werd ich die nicht hören. Das schönste Stück ist leider auch schon das erste und vorab veröffentlichte "Overture/Long Day". Beim Rest ist mir einfach viel zu viel Durchschnitt mit schöner Garnierung.

Aber ein wunderschönes Cover hat sie. Ich liebe altes Leder und alte Bücher.
Is halt ein KonzeptAlbum! Viel Text & wenig Zeit für solos. Wie bei jedem anderen KonzeptAlbum auch! Einfach mal doppelte Zeit & mit instrumentals auffüllen! Das wär*s doch.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Es wird inzwischen ein bisschen inflationär mit dem Begriff Progressiv umgegangen, finde ich. Bald jede sich nicht dem Chartsfutter verpflichtet fühlende Non-Drop-Pop-Band wird als Prog bezeichnet.
Mein Reden seit Jahren! Ganz so schlimm, wie von Dir dargestellt, ist es zwar nicht, aber in der Metal-Szene und neuerdings in der Hipster-Musikpresse wird manches als "Prog" bezeichnet, was nur am Rande mit Prog zu tun hat.

Bei den Metallern wird das Adjektiv "prog(ressive)" gern an alles drangetackert, was entweder Keyboards hat (welche ja vielen Metalheads als Verletzung des Reinheitsgebots gelten), lange Songs, oder akrobatische Instrumental-Frickeleien oder eine beliebige Kombination der genannten Dinge, vor allem beim Technical Extreme Metal. Dabei ist der geistige Ansatz des Extreme Metal, "technical/progressive" oder nicht, ein ganz anderer als der des Prog.

Ähnlich sieht es bei der Hipsterpresse aus. Sicher gibt es bei Bands wie Mastodon oder Tool Prog-Einflüsse, aber diese Bands sind meiner Meinung nach ebensowenig Prog, wie Englisch eine romanische Sprache wäre.

Wenigstens zeigt das, dass die Bezeichnung "Prog" nicht mehr so negativ besetzt ist wie noch vor 10 Jahren. Damals galt Prog ja noch als uncoole Nerdmucke, und kein Hipster hätte damit was Positives assoziiert.

Aber wir entfernen uns hier immer mehr vom Thema dieses Diskussionsstrangs, das sollten wir in einer neuen Thread diskutieren. Neal Morse bewegt sich zweifellos mitten im Kernland des Prog, da gibt es für mich keine Zweifel, dass das Prog ist, und zwar christlicher Retro-Prog.
 

Marifloyd

Inventar
Offensichtlich gehöre ich einer Minderheit an, der dieses Album prima gefällt. Zu viel Text und zu wenig Musik kann ich nicht erkennen. Nenne mal als Beispiel das Instrumental "The Slough" (1. Seite, 8. Song).
Aber wie ich bereits an anderer Stelle mal schrieb ist Musik eine Form der Kunst und hier darf man unterschiedlicher Auffassung sein und es darf gestritten werden, denn alle haben recht und jeder liegt verkehrt. ;)
 

BRAIN

Mitglied
Mich überzeugt die neue Scheibe "The Similitude of a Dream" nicht.
Mit dem Gesang von Neal hatte ich schon zu Spocks Beard Zeiten Probleme.
Er drückt irgendwie keine Emotionen aus, singt nur Tonleitern.
Die hymnischen Chöre klingen immer gleich, erinnert mich an Spocks B.
Auch sonst ist das alles sehr neoproggig und wenig originell.
Vor 25 Jahren wäre ich voll drauf abgefahren aber inzwischen hab ich mich an den ähnlichen Strickmustern abgehört.
Dazu trägt auch bei, dass fast in jedem Jahr neue Scheiben veröffentlicht werden.
Das passt nicht zu meinem Hörrhytmus weil ich viele Zeitphasen habe, in denen ich andere Genre bevorzugt höre.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Wie würdest Du das nennen, was Tool machen? Auch für Type -O- Negative habe ich keine plausible Benennung!
Tool, hmm, ziemlich eigener Stil. Am ehesten wohl Postmetal oder Technical Doom Metal. Aber sicher kein Progmetal im Sinne von Dream Theater oder Queensrÿche. Type-O-Negative kenne ich zu wenig, um darüber was sagen zu können. (Nachtrag: die deutsche Wikipedia spricht von "Alternative Metal, Doom Metal, Dark Rock", und das, was ich mir vorhin auf YouTube angehört habe, passt m. E. dazu.)
 
Zuletzt bearbeitet:

Music is Live

Aktives Mitglied
Mich überzeugt die neue Scheibe "The Similitude of a Dream" nicht.
Mit dem Gesang von Neal hatte ich schon zu Spocks Beard Zeiten Probleme.
Er drückt irgendwie keine Emotionen aus, singt nur Tonleitern.
Die hymnischen Chöre klingen immer gleich, erinnert mich an Spocks B.
Auch sonst ist das alles sehr neoproggig und wenig originell.
Vor 25 Jahren wäre ich voll drauf abgefahren aber inzwischen hab ich mich an den ähnlichen Strickmustern abgehört.
Dazu trägt auch bei, dass fast in jedem Jahr neue Scheiben veröffentlicht werden.
Das passt nicht zu meinem Hörrhytmus weil ich viele Zeitphasen habe, in denen ich andere Genre bevorzugt höre.
Ich finde schon, dass Emotion bei ihm erkennbar sind..... vielleicht sieht man dies nur so, wenn man ihn auch LIVE sah und mitbekommt wie er dabei abgeht..... in sich geht.... aus sich kommt....
Neal klingt immer nach Spocks Beard.... den alten Spocks Beard... er war Spocks Beard..... deshalb finde ich es gut, dass nach der Zwischenphase mit Nick d´Vigilio mit Ted Leonard jemand bei spock´s Beard ist, der nicht nach Neal klingen muss.... es jedoch kann, was Sinn macht um die alten Songs zu interpretieren....

ich sehe die letzten beiden Neal Morse Scheiben als gute Werke und irgendwo in der Mitte zwischen Spocks Beard und Transatlantic....
auch ich kann nicht jeden Tag Neal hören.... doch dafür haben wir ja genügend Auswahl um anderes zu hören..... dann bleibt es immer wieder erfrischend mal eine Scheibe mit Neal Morse sich anzutun....

Ich freue mich auf sein Konzert und hoffe auf reichlich Emotionausbrüche von Neal.... ;)
und ein tierischen Mike Portnoy an den Drums.... Yeah..... :D
die anderen kenne ich LIVE noch nicht und bin sehr gespannt auf die Jungs....

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Wie würdest Du das nennen, was Tool machen? Auch für Type -O- Negative habe ich keine plausible Benennung!
Tool machen Toolmusik .... :D
Type -o- Negative dann wohl Negativmusik.... :rolleyes: (kenne diese allerdings auch nicht sonderlich um mir ein ernsthaftes Urteil zu erlauben)
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Wieso hat das hier noch niemand geschrieben? Es kommt - soweit es keine Verzögerung gibt - schon morgen eine dicke Box auf uns zu! Und weil ich derzeit in einer Neal-Morse-Phase bin (man kann von seinem Glauben halten, was man will, aber er macht - freilich inspiriert von besagter Religiosität - wunderbar helle, fröhliche und doch tiefgründige Musik, wie man sie heutzutage nur noch selten geboten bekommt), werde ich mich nicht lumpen lassen und das Teil holen.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Ich habe die Morsefest-2014-Box auch schon, habe sie gestern erst von A bis Z durchgehört. Bei Neal Morse weiß man in der Tat, was man bekommt, der hat eben seinen Stil und dabei bleibt er, aber weil das so, wie er es macht, gut ist, ist das in diesem Fall in Ordnung, auch wenn ich eigentlich eher für Vielfalt, Abwechslung und Weiterentwicklung bin.
 

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