Musik aus aller Welt

The Wombat

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Manch einer nennt uns Rucksackfranzosen.....oder (einige ältere Leute) auch gerne mal "Beutedeutsche". Ganz olle Kamellen, aber immer noch in der Welt.
 

The Wombat

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Ich habe damit nicht das allergeringste Problem, im Gegenteil.
In jungen Jahren fand ich es klasse, dem Klischee entsprechend mit ein paar Franzosen (und Französinnen) in Sarrebruck auf dem Markt Lyoner mit Dijon-Senf und Baguette zu essen und dazu ein Glas Wein zu trinken. Hinterher gabs noch ein ordentliches Stück Käse.....savoir vivre eben.
 

Jester.D

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Das kann ich gut nachvollziehen und komme zu meiner aktuellen Lieblings-Französin. Zuvor aber eine kleine Geschichte, der Geschichte vom Kolibri:

Eines Tages brach im Wald ein großes Feuer aus, das drohte alles zu vernichten. Die Tiere des Waldes rannten hinaus und starrten wie gelähmt auf die brennenden Bäume.
Nur ein kleiner Kolibri sagte sich: "Ich muss etwas gegen das Feuer unternehmen." Er flog zum nächsten Fluss, nahm einen Tropfen Wasser in seinen Schnabel und ließ den Tropfen über dem Feuer fallen. Dann flog er zurück, nahm den nächsten Tropfen und so fort.
All die anderen Tiere, viel größer als er, wie der Elefant mit seinem langen Rüssel, könnten viel mehr Wasser tragen, aber all diese Tiere standen hilflos vor der Feuerwand.
Und sie sagten zum Kolibri: "Was denkst du, das du tun kannst? Du bist viel zu klein. Das Feuer ist zu groß. Deine Flügel sind zu klein und dein Schnabel ist so schmal, dass du jeweils nur einen Tropfen Wasser mitnehmen kannst."
Aber als sie weiter versuchten, ihn zu entmutigten, drehte er sich um und erklärte ihnen, ohne Zeit zu verlieren: "Ich kann nicht viel tun, aber ich leiste meinen Beitrag."


Sie erzählt die Geschichte im Konzert und ermutigt die Leute etwas zu tun, an den Stellen wo etwas getan werden muss, mit ihren Liedern und den vielen Worten zwischendurch: Zaz

 

Jester.D

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Bon, ich habe eben mein kleines Zaz-Festival gestartet. Jetzt gerade läuft noch ihre erste CD:


(2010)
Wiki beschreibt sie in einem Satz so:

Zaz (* 1. Mai 1980 in Tours als Isabelle Geffroy) ist eine französische Nouvelle-Chanson-Sängerin und Liedtexterin, die auch auf Stilmittel des Jazzgesangs zurückgreift.

Natürlich kann man bei Wiki noch viel mehr über sie lesen.

Was mich an ihr fasziniert, ist ihre frische, natürliche und unbekümmerte Art zu singen und zu performen. Ungekünstelt, ohne Stimm- und/oder sonstigen Allüren, ist sie eine durch und durch sympathische Sängerin, die musikalisch sehr vielseitig daherkommt. Ihre Lieder sind weit weg vom Pop-Einheitsbrei des Dudelfunks und dennoch könnte man einige ihrer Lieder im Radio spielen, was leider nur selten passiert.

Damit nun zur zweiten CD, die ich jetzt einlege.


(2013)

 

Jester.D

Aktives Mitglied
Mit ihrem 3. Album erweist sie Paris ihre Aufwartung und liefert eine musikalische Liebeserklärung allererster Güte ab. Und sie bekam Komplimente aus berufenem Munde, u.a. von Charles Aznavour, der es nicht nur beim Kompliment beließ, sondern sich auch als Duett-Partner beim Lied "J'aime Paris au mois de Mai" mit einbrachte. Außerdem noch - eine mitreißende neue Version von "Champs Elysées" unter der Produktions-Regie von keinem Geringeren als Quincy Jones. Weitere Duett-Partner sind noch Nikki Yanofsky und Thomas Dutronic.


 

Jester.D

Aktives Mitglied
Nun läuft bei mir ihr zweites Live-Album (das erste habe ich ausgelassen) Sur La Route (2015) und das ist wirklich super, da die Live-Versionen doch überwiegend etwas anders klingen und auch die Live-Atmosphäre gut eingefangen wurde.
In dem Jahr habe ich sie auch live bei uns gesehen - ein Traum. Die Junge Garde, unsere beliebteste Open Air Location in Dresden, war zu meiner Überraschung knackvoll. Ein paar deutlich bekanntere Rockbands hatten dies nur wenige Tage und Wochen zuvor nur zur Häfte geschafft, aber daran habe ich erst hinterher wirklich gedacht. Sie ist ein Wirbelwind auf der Bühne, steht keine Sekunde still und ihre Ansagen (alle kompett Französisch, nur ein kurzes "Guten Abend, Dresden" kam über ihre Lippen) kamen derart schnell und überbordend, dass selbst mein Sohn, der ganz gut die Sprache beherrscht, kaum etwas verstanden hat. Irre.



 

Jester.D

Aktives Mitglied
Wir werden alle nicht jünger.

Eine Zaz hab ich noch (und eine gewisse Carla B.), aber das wird dann erst ab Montag. Wir machen morgen mit den Enkeln und den Kindern zu Hause einen Mini-Weihnachtsmarkt mit Bratwurst im Brötchen, Glühwein, süßen Leckereien und schöner Musik. Kriegen wir hin, aber da muss noch Einiges vorbereitet werden.
 

Jester.D

Aktives Mitglied
Bin immer noch ein bisschen beim Auf- und Umräumen. Schon wieder einen CD-Verlust festgestellt, den ich mir gerade nicht erklären kann... sehr ärgerlich.

Aber ich habe auch zwei Frankreich-Sampler herausgekramt, die man allen Interessierten empfehlen kann:



 

The Wombat

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Was "Guilty Pleasures" so alles zu Tage fördert.....wenn man nur lange genug sucht.

Es gibt (oder besser: gab) da mal eine Band, die hatte ich (zur damaligen Zeit) ebenso heiß und innig geliebt, wie z.B. Cock Robin (ich war total verschossen in Anna LaCazio)......

Okay, die Band hieß Mecano, stammte aus Spanien und war einfach nur das locker-flockigste Pop-Dings, das ich aus Spanien damals je gehört hatte.
In Anna Torroja -auch heute noch eine sehr bekannte Stimme in Spanien- war ich ebenfalls.....ähhh....ja.

Alle meine 7 Studioalben habe ich nach ewig langer Zeit wieder rausgekramt, habe mir den Kopfhörer aufgesetzt und schwelge in alten Zeiten:





 

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