Musica del mundo (... para amantes)

Fenimore

Aktives Mitglied
Interessant ja....aber auch ziemlich...ähhh..speziell. Ob das mehr Show als alles andere ist? So ganz sicher bin ich mir da nicht..... :rolleyes:

... speziell...
Das trifft es richtig. Betrachte es als Kompliment. „Normal“ gibt es genug. Für die meisten Menschen ist schon Musik, welche wir hier im Forum hören, „speziell“. Jenseits vom Rundfunk und Spotify-Playlist.
Also gibt es jenseits des „speziellen“ ein weiteres. Auch jenseits meiner „speziellen“ Vorlieben gibt es die „sehr speziellen“ von Okzitane, von denen ich allerdings schon oft einiges übernommen habe.

Traurige Nachbemerkung: meine Großmutter pflegte den Spruch „geh dahin wo Musik spielt, böse Menschen hören keine Musik“. Wenn ich da an die braune Soße denke, wird es mir schlecht.
 

Fenimore

Aktives Mitglied
Vielleicht nicht leben, aber sie beschäfftigen sich zumindest intensiv mit diesen Überlieferungen. Die Bildsymbolik, die "Kostümierung" sind universell verstandene Symboliken die vom tiefsten Afrika, über die Taiga bis in die Anden verstanden werden. UR-Religion quasi.
Die sehr unterschiedlichen Interpreten, welche hier gepostet werden, helfen mir die Vielfältigkeit in der Welt zu begreifen. Und auch in Europa. Was wir in den Zeiten der EU oft vergessen, ist die ausgeprägte Regionalität. Frankreich ist nicht nur Paris sondern auch die Bretagne, Baskenland, okzitanische Provence. Eine spanische Sprache gibt es ja gar nicht. Was wir darunter verstehen ist kastilisch, eine der vielen Sprachen Iberiens. In Norwegen existieren mit Bokmal und Nynorsk gleich zwei offizielle Sprachen. In Deutschland leben zwei offizielle Minderheiten. Usw. usw. diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Musik, welche leider nur am Rande zu entdecken ist.
Meine schönste Entdeckung letzter Zeit ist Sangre de muerdago(@Okzitane ) in galizischer Sprache.
 
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Fenimore

Aktives Mitglied
Beim lesen des Fidelity-Magazins hab ich im Test einer HiFi-Kette einen Hinweis auf ein Südtiroler Trio „Cordes Y Butons“ (ladinisch: Saiten und Knöpfe) entdeckt. Neugierig wie man ist, TIDAL an, Musik suchen und entdecken.
Cordes Y Butons machen Folk(Volks)-Musik jenseits eines Gaballier. Dabei unternehmen sie eine Reise von Südtirol nach Norwegen (Preikestolen), Irland (Galway Girl) und Island (This Place von Ólafur Arnalds). Instrumentiert mit Violine, Zither und steirischer Harmonika. Hinzu kommt ein schönes Cover von Fields of Gold.
Alles in einem europäische Weltmusik.
 

Waldmeister

Alter Hase
Spaniens Völker hatten bis 1974 unter Franco zu leiden, was wir in der BRD heute vergessen haben und was uns in den 70-ern nicht gehindert hat ausgiebig dort zu urlauben.
Andererseits fliegen die Deutschen weiterhin gerne zu Erdogan oder al Sisi.
vollste zustimmung bezüglich der eigentlich absurden urlaubsvorlieben der leute. allerdings starb franco erst ein jahr später.
 

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