Mick Fleetwood and Friends - Celebrate the Music of Peter Green and the Early Years of Fleetwood Mac

Marifloyd

Inventar
Seit einigen Tagen befindet sich nun das Album „Mick Fleetwood and Friends - Celebrate the Music of Peter Green and the Early Years of Fleetwood Mac“ in meiner Sammlung. Hierbei handelt es sich um ein Konzert, welches zu Ehren von Peter Green am 25. Februar 2020 im Palladium in London stattfand. Also kurz vor dem Covid 19 bedingten Lockdown.

Dieses Konzert erinnert mich ganz stark an Eric Claptons Crossroads Guitar Festivals, denn wer sich hier die Klinke, nein die Gitarre reicht, zählt wahrlich zur Rock- bzw. Blues Elite. Ein Blick auf das Line Up lässt schon das Herz höherschlagen. Zu den Mitwirkenden gehören Neil Finn, Noel Gallagher, Billy Gibbons, David Gilmour, Kirk Hammett, John Mayall, Christine McVie, Jeremy Spencer, Zak Starkey, Pete Townsend, Steven Tyler und Bill Wyman. Begleitet werden die vorgenannten Interpreten von Mick Fleetwood, Dave Bronze, Johnny Lang, Andy Fairweather Low, Ricky Peterson und Rick Vito.

Alle fügen sich mit einer großen Portion Respekt vor Peter Greens Musik ein. Ich nenne als Appetitmacher hier mal exemplarisch einige Songs. Wobei hierin keine Wertung besteht, da es auf dem Album für mich absolut keinen Ausfall gibt.

Überrascht hat mich Jonny Lang, der als Gitarrist und Sänger der „Begleitband“ bei fasst jedem Song zu erleben ist. Auf dem Konzert-Video kann man seine Freude an diesem Erlebnis richtig nachempfinden. Man höre sich beispielhaft den Song „Homework“ an. John Mayhall, der sich am Keyboard begleitet, singt den Klassiker „All Your Love“. „Rattlesnake Shake“ wird von Bill Gibbons und Steven Tyler dargeboten. Der Song steigert sich in seinem Verlauf und zählt für mich zu einer der Perlen des Events. Noel Gallagher, der wahrlich nicht zu meinen Lieblingen zählt, ist mit zwei wunderbaren Unplugged Songs zu hören. Diese werden mit ungemein viel Gefühl vorgetragen. Es folgt Pete Townshend mit „Station Man“. Dieser Auftritt erinnert infolge der Gesangs- und Gitarrendarbietung sehr an einen Who Song, gleichwohl das Original von Fleetwood Mac stammt und auf dem Album „Kiln House“ zu finden ist. Wunderschön, ja fast zerbrechlich, ertönt dann „Man Of The World“ von Neil Finn. Sicherlich ist „Oh Well“ ein weiteres Highlight. Im Part 1 stehen Bill Gibbons und Steven Tylor wieder im Fokus. Mit seinem unverkennbaren Gitarrenspiel gesellt sich im Part 2 David Gilmour dazu. Traumhaft schön! Natürlich darf auch „Black Magic Woman“ nicht fehlen, das von Rick Vito eindrucksvoll vorgetragen wird. Ein weiterer Kracher ist „The Green Manalishi“ mit Bill Gibbons und Kirk Hammett. Ja, und dann fliegt noch der Albatros, unter Mithilfe von David Gilmour an der Pedal Steel Guitar, durch die Lüfte des Palladiums. Gänsehaut pur! Zum großen Finale vereinen sich sämtliche Musiker dieses denkwürdigen Abends und spielen gemeinsam mit viel Drive ihren „Shake Your Moneymaker“.

Gekauft habe mir die CD incl. Blu-ray Ausgabe. Ich mache deshalb darauf aufmerksam, da man hier das Konzert auch als Video erleben, die einzigartige Spielfreude und die wunderschöne Atmosphäre genießen kann.

Fazit: Ein Hochgenuss eines genialen Konzerterlebnisses.

 

Senfei

Aktives Mitglied
Dieses Ereignis hat wahrhaftig einen eigenen Thread verdient.
Vielleicht mag Catabolic seine wunderbare Rezension auch hierher verschieben.
 

Marifloyd

Inventar
Guten Morgen wieder mit Mick Fleetwood. Als Frontman wieder mit Rick Vito. Eine faszinierender und packender Song.

Love That Burns

 

Catabolic

Alter Hase
Ob Mick Fleetwood, Schlagzeuger und Gründer der Gruppe Fleetwood Mac, über den Gesundheitszustand seines Freundes und Ex-Mitmusikers Peter Green Bescheid wusste, ist nicht überliefert. Fakt aber ist, dass kurz nach dem für eine geplante weltweite DVD-Veröffentlichung organisierten All Star Konzert "Mick Fleetwood celebrates the Music of Peter Green and the early Years of Fleetwood Mac", welches am 25. Februar 2020 im Palladium in London über die Bühne ging, die Veröffentlichung aufgrund der Corona-Pandemie auf Eis gelegt wurde. Und sollte während der folgenden Monate noch darüber spekuliert worden sein, ob vielleicht auch der Meister selbst, Peter Green, bei diesem Event auf die eine oder andere Weise mitbeteiligt gewesen sein könnte, so zerschlug sich diese Hoffnung jäh am 25. Juli 2020, als der legendäre Gitarrist im Alter von 73 Jahren verstarb.

Nun ist dieses Konzert doch noch weltweit in verschiedenen Formaten erschienen: Als 4-fach LP Box, als Doppel-CD und in weiteren Varianten am 30. April. Die Liste der an dem Grossanlass beteiligten Musiker ist ebenso lang wie beeindruckend. Zwei Jahre dauerten Mick Fleetwood's Vorbereitungen für dieses Ereignis, und er konnte zahlreiche prominente Musiker für sein Projekt begeistern: Zusammen mit dem Schlagzeuger standen im Palladium in London auf der Bühne: Die Gitarristen Jonny Lang, Andy Fairweather-Low, Rick Vito, David Gilmour, Billy Gibbons (Z.Z. Top), Jeremy Spencer, Pete Townshend (The Who), Kirk Hammett (Metallica) und Neil Finn (Crowded House), die Tastenmeister John Mayall, Ricky Peterson (unter anderem Steve Miller Band) und die Fleetwood Mac Original-Pianistin Christine McVie, die Bassisten Bill Wyman (Rolling Stones) und Dave Bronze (Procol Harum), der Schlagzeuger und Sohn von Ringo Starr Zak Starkey, sowie als Experten am Mikro Steven Tyler (Aerosmith) und Noel Gallagher (Oasis). Wahrlich eine illustre Gesellschaft.

Das musikalische Ergebnis ist eine einzige grossartige Hommage an den frühen Fleetwood Mac Blues (-Rock) des Peter Green und bietet zahlreiche Höhepunkte wie etwa das von David Gilmour auf der Pedal Steel begleitete "Albatross" oder das von Jeremy Spencer grossartig vorgetragene "The Sky Is Crying". Genauso genial sind die bekannten Songs "Oh Well Pt. 1 und Pt. 2", der legendäre "Rattlesnake Shake" oder das von Christine McVie beeindruckend gespielte und gesungene "Stop Messin' Around". In meinen Augen (und Ohren) eines der besten Blues Livealben, das ich in langen Jahren gehört habe. Für mich schon jetzt ein Anwärter auf das (Blues-)Album des Jahres.
 

Senfei

Aktives Mitglied
Mir gefällt das sehr. Eine wunderbare Würdigung dieser wirklich schönen Peter Green Klassiker.
Vor allem sehr einfühlsam vorgetragen von allen Beteiligten, lediglich Kirk Hammett übertreibt es ein klein wenig.
 

Marifloyd

Inventar
Das Album bietet so Viele gute Songs und mein Hunger hierauf ist noch nicht gestillt.

Like Crying mit Noel Gallagher

 

Jester1969

Mitglied
Hab das Album nun auch mehrfach gehört. An einem Abend mit einem guten Freund, Guinness und dem ein oder anderen Whisky gleich zweimal nacheinander. Wurde immer besser :) Kommt in meine TOP20. Hammer !
 

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