Metalcore

Metalcore entstand in den 90ern aus dem New School Hardcore der Hardcore Punk mit Metal-Anteilen verknüpfte. Der damaige Sound hat wenig mit dem Heutigen zu tun.

Wichtige Beispiele wären z.b.
Morning Again (Slayer-Riffs)

Disembodied

Poison The Well waren dann die Vorreiter des klassichen Wechselgesangs Klar/Screams, mit Opposite Of December
 
In den 2000ern entstand daraus der heutige Metalcore der mehr von Thrash/Melodic Death als von 90er Sound gerägt war.

Einige Klassiker:
Wechselgesang:
Killswitch Engage Alive Or Just Breathing so die Genre-Blaupasue! hör ich immer noch gern

Atreyu

From Autumn To Ashses
 
Screams/Growls
Darkest Hour haben einfach ein Ohr für musikalische Arrangements, sie behalten bei aller Härte einen Blick für Melodie/Schönklang

As I Lay Dying mit Foerver eine der Genre-Hymnen

Unearth spieltechnisch auf hohen Niveau und tolle Gitarrenmelodien
 
Die Band wird zum Bereich Deathcore gezählt, also eine Mischung aus Metalcore und Death Metal. Dann bin ich hier vermutlich nicht ganz verkehrt mit Lorna Shore.


Mal eine Fachfrage: Wie viele Jahre halten Stimmbänder bei derartigen Extrem-Growls durch? Standard-Growls sind, wenn man sie richtig anwendet, vermutlich weniger das Problem. Aber was Will Ramos abliefert, ist ja nur noch heftig.

Ich habe übrigens mal gelesen, daß korrekt ausgeführte Growls technisch das dasselbe sollen wie die Obertongesänge tibetischer Mönche. Die Info kann natürlich auch völliger Blödsinn sein (im Netz steht viel, wenn der Tag lang ist).
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch definitiv was für mich, der musikalisch sehr gerne irgendwo zwischen Pop und modernem Metal herumreist. Die Basis bei der Band Issues bildet Metalcore, dazu kommen Hip Hop, RnB, und Pop Einflüsse. Ich bin zugegebenermaßen ein wenig verliebt in den Sound.

 
Das kann passieren, wenn man auf YouTube mal auf die Empfehlungen klickt...


Passiert sind die australische Metalcore Mannen + 1 Lady Reliqa. Wieder so eine Gruppe, die aber eigentlich zwischen den Genres rumhüpft wie eine Grille auf Ecstasy: Hier gehts Richtung Metalcore, dort Richtung Progmetal, dann in beide Richtungen gleichzeitig.

Gefällt? Dann als Nachschlag noch die Eventide-EP aus dem Jahre 2018 dazu:

 
Ich bin alt! Engstirnig! Wenig flexibel! Nicht Aufnahmefähig für neue Strömungen! Für mich muss Metal true sein, sich an wie auch immer gearteten Werten orientieren. Alles wo Metal angehängt wird, aber nur Mimikry ist, wird von mir radikal mit Missachtung gestraft! Die Ausnahme von der Ausnahme ist diese Band von der beschaulichen Byron Bay. Die spielen schon seit langem in ihrer eigenen Liga und steigern sich von Album zu Album. Mit dem neuen Angebot werden wieder ein paar Fans abspringen, aber egal. Stadiontaugliche Melodien, Klargesang, mehr Struktur und weniger Geboller. So definiert sich(für mich)vernünftiger Metalcore.
 
Zum Thema Metalcore gab es schon mal einen Thread, der leider der Aufräumaktion damals zum Opfer fiel… dachte, er wäre nicht erwünscht gewesen.
 
Also, ich hatte mir damals dann doch das ein oder andere Mal Mühe gegeben mit etwas längeren Rezensionen zu einzelnen Bands/Alben. Das dann einfach ungefragt zu löschen, fand ich schon ziemlich fies. Und wenn man sieht, welche Genre-Threads hier mittlerweile akzeptiert sind, finde ich es gleich doppelt fies.
Nachvollziehbar! Nicht mehr zu ändern. Aber trotzdem weitermachen!
 

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