Long Distance Calling

Eine Band die ich auch sehr mag.

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ist eine deutsche Post-Rock-Band aus Münster. Die Band wurde im Jahre 2006 gegründet und steht bei InsideOut Music unter Vertrag. Sie spielt instrumentale Rockmusik mit verhältnismäßig langen Stücken. Der Bandname kann laut der Band sowohl als "Ferngespräch" als auch als „Ruf der weiten Distanz“ verstanden werden. Hauptgrund bei der Wahl des Bandnamens war der Zusammenklang der Wörter .

Im November 2005 lernten einander der Gitarrist Florian Füntmann, der Bassist Jan Hoffmann und der Schlagzeuger Janosch Rathmer kennen. Nach mehreren gemeinsamen Jamsessions stieß mit David Jordan ein weiterer Gitarrist zur Band hinzu. Komplettiert wurde die Besetzung durch Reimut van Bonn im März 2006] Alle Mitglieder waren schon vor der Gründung von Long Distance Calling musikalisch tätig. Janosch Rathmer und Florian Füntmann waren auch bei der Melodic-Death-Metal-Band Misery Speaks aktiv. David Jordan spielte bei The Ghost Dance Movement und Reimut van Bonn bei Muad'dib Schlagzeug. Bassist Jan Hoffmann spielte zuvor in der Metalband Dogday.

Ursprünglich wurde auch ein Sänger gesucht. Nachdem die Band über den Zeitraum von mehreren Monaten mehrere Kandidaten ausprobierte und keinen passenden Sänger finden konnte, entschieden sich die Musiker für einen „Soundmenschen“ – in diesem Falle Reimut van Bonn – anstelle einer Sängers. Ein weiteres Argument gegen einen Sänger war, die Musik für sich sprechen zu lassen. Ende 2006 veröffentlichten Long Distance Calling ihr Demo DMNSTRTN. Der Titel beschreibt das Wort Demonstration ohne Vokale. Von der Fachpresse wurde das Demo positiv aufgenommen. Die Magazine Visions und Rock Hard kürten DMNSTRTN jeweils zum Demo des Monats.

Die Band unterschrieb einen Vertrag über ein Album bei Viva Hate Records. Nach Auftritten mit A Whisper in the Noise und einer Tour im Vorprogramm von 65daysofstatic nahm die Band im April 2007 innerhalb von drei Tagen das Debütalbum Satellite Bay auf. Das Album erschien im Oktober des gleichen Jahres und wurde von den Kritikern positiv aufgenommen. Als Gastsänger ist Peter Dolving von der schwedischen Thrash-Metal-Band The Haunted bei dem Stück Built Without Hands zu hören. Anlässlich einer gemeinsamen Tournee mit der Schweizer Band Leech wurde im Jahre 2008 die Split-EP 090208 aufgenommen. Es folgten weitere Auftritte, unter anderem mit dredg und beim Musikfestival Rock am Ring.

Ebenfalls im Jahre 2008 nahm die Band ein weiteres Demo mit dem Stück Apparitions auf und bewarb sich damit bei verschiedenen Plattenfirmen. Schließlich wurden Long Distance Calling von Superball Music unter Vertrag genommen. Im November 2008 reiste die Band nach Koblenz, um das vom Blackmail- und Scumbucket-Gitarristen Kurt Ebelhäuser produzierte zweite Album Avoid the Light aufzunehmen. Hier trat Jonas Renkse von der schwedischen Metalband Katatonia bei dem Stück The Nearing Grave als Gastsänger auf. Avoid the Light erschien im April 2009. Anschließend ging Long Distance Calling mehrmals auf Tournee und spielte unter anderem im Vorprogramm von Bands wie Opeth, Katatonia oder Anathema und spielte ferner auf Festivals wie dem Summer Breez.







 
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Teil 2 :

Im Frühjahr 2011 arbeitete die Band in verschiedenen Jamsessions an ihrem dritten, selbstbetitelten Studioalbum, welches im Sommer 2010 in den Horus Studios in Hannover aufgenommen wurde. Bei dem von der Band gemeinsam mit Benjamin Schäfer produzierten Album ist als Gastsänger der Armored-Saint- und ehemalige Anthrax-Sänger John Bush bei dem Stück Middleville zu hören. Laut Schlagzeuger Janosch Rathmer war die Band erstmals mit einem ihrer Studioalben komplett zufrieden. Da die Musiker deutlich machen wollten, dass dieses Album die Band definieren soll, wurde Long Distance Calling nach der Band benannt. Von der Fachpresse wurde das Album erneut durchgehend positiv aufgenommen und beispielsweise als Album der Woche der Magazine Visions oder Focus gekürt. Für das Stück Into the Black Wide Open drehte die Band ihr erstes Musikvideo.

Mit Long Distance Calling erreichte die Band ihre erste Chartplatzierung und erreichte Rang 36 der deutschen Albumcharts. Die Redaktion des deutschen Magazins Metal Hammer wählten Long Distance Calling zum besten Album des Jahres der Genres Post-Hardcore/Rock/Metal. Im Sommer 2011 spielte die Band beim Reeperbahn Festival, dem Rockharz Open Air und dem ProgPower Europe. Nach einer eigenen Headlinertournee im Herbst 2011 folgte im Frühjahr 2012 eine Europatournee im Vorprogramm der kanadischen Progressive-Metal-Band Protest the Hero. Im April 2012 gab die Band die freundschaftliche Trennung von Reimut van Bonn bekannt, bevor die Band beim Maifeld Derby auftrat.

Im September 2012 nahm die Band in den Megaphon Tonstudios in Arnsberg ihr viertes Studioalbum auf. Nach dem Abschluss der Aufnahmen gab die Band den Einstieg des ehemaligen Fear-My-Thoughts-Mitgliedes Martin Fischer als Sänger und Keyboarder in die Band bekannt. Im Herbst 2012 spielten Long Distance Calling beim Euroblast Festival. Das vierte Studioalbum The Flood Inside erschien am 1. März 2013 und stieg auf Platz 33 der deutschen und auf Platz 79 der Schweizer Charts ein. Gleichzeitig begann eine Headlinertournee durch Europa, bei der die Band von den Vorgruppen Sólstafir, Audrey Horne und Sahg begleitet wurde. Ebenfalls 2013 spielten Long Distance Calling erneut beim Summer Breeze sowie auf dem erstmals ausgetragenen Festival Metal Hammer Paradise im Ferienpark Weißenhäuser Strand. Die Band spendete sämtliche am 22. November 2013 erzielten Einnahmen aus ihrem Onlineshop für die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Anlass der Spendenaktion waren die Folgen des Taifun Haiyan, der insbesondere auf den Philippinen für schwere Verwüstungen gesorgt hatte. Dabei kam ein Betrag von tausend Euro zusammen.



 
Teil 3 :

Im Februar 2014 spielten Long Distance Calling eine weitere Europatournee, dieses Mal mit den Bands Junius und Wolves Like Us im Vorprogramm. Nach der zweiten Europatournee plante die Band die Aufnahme einer rein instrumentalen Jam-EP. Die EP sollte im April oder Mai 2014 bei dem bandeigenen Label Avoid the Light Records erscheinen. Die Finanzierung des Projekts wurde per Crowdfunding über die Internetplattform Pledge Music vollzogen. Die Nighthawk betitelte EP erschien schließlich am 26. Juni 2014. Im Sommer 2014 spielte die Band beim Festival With Full Force.

Anschließend begann die Band mit den Arbeiten an ihrem fünften Studioalbum. Da er sich mehr auf sein Privatleben konzentrieren wollte verließ Martin Fischer die Band nach Beendigung der Aufnahmen. Fischer steuerte zu Trips lediglich Keyboards und Soundeffekte bei. Neuer Sänger wurde der Norweger Petter Carlsen, der allerdings kein festes Bandmitglied wurde. Gleichzeitig unterschrieb die Band einen neuen Vertrag bei InsideOut Music, die das Album am 29. April 2016 veröffentlichten. Das Album wurde vom deutschen Magazin Metal Hammer als Album des Monats ausgezeichnet und stieg auf Platz 23 der deutschen und auf Platz 66 der Schweizer Albumcharts ein. Die Deutsche Phono-Akademie zeichnete Trips als beste Produktion im Bereich Rock/Metal aus.

Gleichzeitig mit der Veröffentlichung begann eine Europatournee mit den Vorbands Tiny Fingers und Rendezvous Point. Ende 2016 spielte die Band vier Konzerte im Vorprogramm von Amorphis, die das zehnjährige Jubiläum ihres Album Eclipse feierten, bevor Long Distance Calling einige Konzerte als Headliner spielten, bei denen nur instrumentale Lieder gespielt wurden. Am 10. Februar 2017 wurde das Debütalbum Satellite Bay zusammen mit dem Demo DMNSTRN wiederveröffentlicht. Beide Werke wurden vom Gitarristen David Jordan remastert. Im Mai 2017 spielte die Band eine kleine Tournee unter dem Motto An Evening with Satellite Bay und im Sommer beim Summer Breeze.

Nach dem Konzerten zogen sich die Musiker für mehrere Monate in ihren Proberaum zurück, um sich auf ihr sechstes Studioalbum vorzubereiten. Die Band wollte zurück zu ihren Wurzeln und nahm ein reines Instrumentalalbum auf, dass weder Gastmusiker noch Gesang enthält. Boundless wurde am 2. Februar 2018 veröffentlicht und erreichte Platz 24 der deutschen und Platz 22 der Schweizer Albumcharts. Erstmals gelang der Sprung in die österreichischen Charts, wo das Album Platz 88 belegte. Am 4. August 2018 spielte die Band auf den Festivals Wacken Open Air, Das Fest und dem Euroblast Festival. Ende 2018 folgte eine Tour mit der Vorgruppe Motorowl.

Im April 2019 spielte die Band anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des zweiten Studioalbums Avoid the Light im Rahmen der Seats & Sounds-Tournee drei besondere Konzerte, bei denen Long Distance Calling erstmals vor bestuhltem Publikum spielte. Die Konzerte fanden in der Scala Ludwigsburg und den Kulturkirchen in Köln bzw. Hamburg-Altona statt. Darüber spielte die Band auf dem Deserfest und dem Rock Hard Festival. Am 1. November 2019 veröffentlichte die Band ihr erstes Livealbum Stummfilm – Live from Hamburg (A Seats & Sounds Tour), das beim Hamburger Konzert in April 2019 aufgenommen wurde. Das Livealbum erreichte Platz 59 der deutschen Albumcharts.

Ein Jahr später wurden Long Distance Calling für den deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie Komposition Metal nominiert mit der Begründung, die Band habe die „Vision, einen innovativen und audiovisuellen Soundtrack zu schaffen, welcher in der deutschen Musiklandschaft einzigartig ist“

Am 26. Juni 2020 erschien das siebte Studioalbum How Do We Want to Live?, das von Arne Neurand produziert wurde. Als Gastsänger ist Eric A. Pulverich von der Band Kyles Tolone zu hören. Das Album erreichte Platz sieben der deutschen und Platz zehn der Schweizer Albumcharts. Am 2. Juli 2020 wollte die Band ein Release-Konzert in der Autoarena Oberhausen spielen, bei dem die Zuschauer den Auftritt aus ihren Autos heraus verfolgen können. Aus privaten Gründen musste das Konzert ersatzlos abgesagt werden.

Alben :

Satellite Bay
Avoid the Light
Long Distance Calling
The Flood Inside
Trips
Boundless
How Do We Want to Live?
Nighthawk EP
Stummfilm – Live from Hamburg


 
Meine 1 Bekanntschaft mit LDC war diese Cd

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Darauf folgt gleich mein 1 LDC Konzert im Böröm am 16.5.2009


Hier noch die Beschreibung vom Veranstalter :
long distance calling
support: ira

Nichts, das diese welt schöner macht, dauert nur drei minuten, sagen long distance calling selbstbewusst. beinahe schon folgerichtig, dass unter dieser prämisse epische instrumental-hymnen entstehen – gewaltig, gewichtig, strophen und refrains niederwalzend. nach der eindrücklichen show, die ldc das letzte mal bei uns geboten haben, stand einer wiederholung nichts im weg..

als geheimtipp werden ira momentan noch gehandelt. die band aus konstanz steht für melancholische und epische songs mit einem gewissen pop-appeal.
Eintritt: 23.- Membörs: 18.- Doors: 21:00

 
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Hallo @toni , schön hier von Long Distance Calling so viel zu erfahren. Obwohl ich nur ca. 45 km von Münster entfernt wohne, habe ich von Long Distance Calling erst relativ spät Kenntnis genommen. In meiner Sammlung befinden sich bislang drei Alben, die da sind:

- Trips (LP) (Ist ja etwas ungeliebt. Mir gefällt es allerdings prima.)
- Boundless (CD)
- How Do We Want To Live? (LP)
 
Live habe ich Sie schon sehr viele mal gesehen und es war immer eine Offenbarung .
Ich habe nur von einem Konzert -Fotos ,
aber dafür etliche und bei gefallen werde ich immer mal wieder was reinstellen.


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Aus persönlichen Gründen bin ich ganz dicht an der Band dran, habe alle Scheiben und noch ein paar "Extras". Z.B. "Trips" noch mit Martin Fischer als Sänger, das Original wurde dann mit Petter Carlson eingespielt. Unser Open-Air beim NotP hast du vergessen und (nur) zweimal waren sie auch auf dem Herzberg. Janosch Rathmer hatte lange Zeit, seit 2010, einen "Doppeleinsatz" bei der Hard Rock- Blues Rock Band Zodiac, die 6 oder 7 Alben aus meiner Sicht, recht erfolgreiche Alben einspielten, leider oder zum Glück für LDCs Terminplanung, lösten sie sich 2017 auf.....
 
Unser Open-Air beim NotP hast du vergessen

Nein, dass habe ich nicht ,
aber von wo sollten meine Fotos wohl herkommen . :p
Im 2018 waren sie ja auch noch auf dem Felsen ,
aber da habe ich nicht mehr fotografiert .

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Der Text zur Band stammt von Wikipedia ( 3 mal deklariert ) und nicht von mir .

So , nun wieder zur Musik

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Gast 9

Guest
Meine 1 Bekanntschaft mit LDC war diese Cd

Anhang anzeigen 9595

Darauf folgt gleich mein 1 LDC Konzert im Böröm am 16.5.2009


Hier noch die Beschreibung vom Veranstalter :
long distance calling
support: ira

Nichts, das diese welt schöner macht, dauert nur drei minuten, sagen long distance calling selbstbewusst. beinahe schon folgerichtig, dass unter dieser prämisse epische instrumental-hymnen entstehen – gewaltig, gewichtig, strophen und refrains niederwalzend. nach der eindrücklichen show, die ldc das letzte mal bei uns geboten haben, stand einer wiederholung nichts im weg..

als geheimtipp werden ira momentan noch gehandelt. die band aus konstanz steht für melancholische und epische songs mit einem gewissen pop-appeal.
Eintritt: 23.- Membörs: 18.- Doors: 21:00


War auch meine erste CD von der Band. Bis auf das Album Trips finde ich jede Auskopplung außerordentlich gelungen. Eine grandiose Weiterentwicklung in Sachen Songwriting. Mit How do we want to live haben die Männer Musikgeschichte geschrieben/ein neues Subgenre für mich erschaffen.
 
Meine erste CD war Long Distance Calling, dann folgte Avoid The Light und The Flood Inside. Danach verlor ich LDC ein wenig aus den Augen, als ich ins Forum Einstieg, entdeckte ich sie wieder, kaufte mir dann Satellite Bay ( im Digipack mit DMNSTRTN), Trips und vor kurzem How Do We Want To Live. Ich bin schon lange ein Fan von guten Instrumentals, zum Beispiel von RUSH oder The Flower Kings, LDC bietet im Gegensatz dazu komplette Alben. Allerdings mehr als 1 CD höre ich mir selten an, aber als Break zu Songs mit Gesang ist LDC immer wieder schön.
 
Bei war mir es ein Konzert von Fates Warning am 19.1.2018. Im Vorprogramm ; Long Distance Calling.
Ich war völlig begeistert und habe mir dann im Laufe der Zeit "Long Distance Calling" und "The Flood Inside" zugelegt. Aber bis dato noch nicht gehört, weil mein Kaufverhalten nicht zu meinem Hörverhalten passt...
Egal, jedefalls habe ich jetzt die Regel, dass Neuerscheinungen, die bei mir landen auch bevorzugt in die Playliste kommen. So bin ich jetzt bei "How do we want to live" in der fünften Runde. Klar das es sich um ein Anwärter auf das Top album 2020 handelt. jeenfalls kriegen die anderen Beiden Alben jetzt einen boost, damit sie schneller an die Horchreihe kommen :).
 
@Toni - Wunderbare Fotos , Dankeschön !! :)

Mein Einstieg war seinerzeit "Avoid the light". Das hat mich schon sehr angemacht.
Ich mag diese instrumentalen Longtracks sehr. Einfach großartig, wie sich die "Gitarren-Wände" aufbauen.
Hier und da mit Sprach-Sample-Botschaften gespickt braucht es keine weiteren Worte, schon gar nicht Gesang.
Bin froh, dass die Gesangs-TRIPS mit Petter Carlsen schon nach einem Album wieder beendet waren, das passte nicht wirklich zusammen. Es war halt ein Experiment. Habe mir alle CDs zuglegt und durfte sie bisher dreimal live erleben. Zweimal im Rostocker "MAU" und einmal beim NOTP.
Ich war jedesmal tief beeindruckt.
 

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