Live im Konzert

sorry mein Guter... aber da bekomme ich ein Augenflash.... auch mit Brille kann ich nicht wirklich was lesen und erkennen.... :cool:

aber ich habe gestern abend dich in Erinnerung gehabt... !!! ganz positiv natürlich....:cool:

ich war bei --> Gary Numan zum Konzertgenuß und sein Support lies mich an deinem Musikgeschmack denken, soweit ich ihn hier verfolgte....

kenst du --> I Speak Machine ???
ein Projekt aus den Staaten... ziemlich abgedrehtes Zeug was die Dame abliefert....
alles elektronische Klänge... ich verglich sie mit Depeche Mode (frühere Jahre, als sie noch mutiger waren und nicht gerade die Hits) sowie mit Anne Clarke, aber auch Bent Knee fielen mir ein, wegen der teils abgedrehten Art der Musik.... und natürlich besteht eine Nähe zu Gary Numan...
die Dame performte sehr eigenwillig und anfangs empfand ich sie lächerlich, doch sie zeigte was sie drauf hat und was ihre Kunst ist.... ihre Tanzperformance war ungewöhnlich doch passend.... (ich hatte dabei irgendwie oft -> Cleopatra im Sinn... :p) sie scheint Gesangsausgebildet zu sein... sie prästentierte LIVE ihre Tonlagenbreite indem sie, passend zum Sound Tonleitern raufsingt, über mehrere Octaven, ich meine mind. vier rausgehört zu haben, habe nicht mitgezählt... :D

schöner WaveSound, tolle Performance.... kam gut an beim Publikum und war der passende Support für Gary Numan..... auch wenn dies gar nicht meine muskalische Baustelle ist, war ich begeistert.... und musste eben an dich denken... ;)
Anhang anzeigen 19156

und zur besseren Vorstellung ihrer Musik... sie hat drei Alben, alle in der Tube zu lauschen...
ich entschied mich jetzt für
Push the Grease
Salut! Von der Lady habe ich noch nichts weiter mitbekommen, aber sie sollte wohl auf dem GARY NUMAN Gig in Leipzig in zwei Wochen auch dabei sein. Der wurde aber wohl abgesagt. Und seine Mitternachtsshow werden wir wohl verpassen, aber wie du schon richtig bemerktest... er wird nicht alt und uns noch viele Jahre erfreuen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Abschluss :
tolles Konzert mit 3 super Bands , nur der Sound lies etwas zu wünschen übrig.
Tönte etwa gleich wie hier , zu lautes Schlagzeug und zu leiser Gesang .
E-L-R - Fleurs of Decay
 
Patti Smith am 10.06.2022 in der Zitadelle (Berlin)

ich erlebte sie bei ihrem letzten Zitadelllenkonzert und war erstaunt wieviel Menschen kamen... mein vollsten Konzert in der Zitadelle.... und auch Patti erzählte was vom vollsten Konzert....
ich bekam nur nicht mit ob die Aussage nur für Berlin oder allgemein zählt....

jedenfalls war diese "alte Oma" nicht zu bremsen... sie kam raus und übernahm sofort die Regie übers Publikum, welches darauf sehnslichst wartete.... sie singt, als wenn sie nicht weiß, dass sie schon 76 ist.... wie beneidenswert....
und tagszuvor rockte sie in Dresden..... !!! (Junge Garde)...

nach ein paar Songs die solide und auch mit coolen Solos der Band uns geschenkt wurden, trug sie ein Gedicht vor (Howl v. Alan Ginsberg).... mit ihrer bekannten Intensivität.... bewegender Moment....
irgendwann hörte ich vom anderen Besucher, dass die Gute wohl langsam eine Pause braucht.... die sie sich auch nahm, doch wir wurden mit einer ziemlichen geilen Session der Band davon abgelenkt.... der Gitarrist und der Bassist gaben sich die Ehre..... später verriet sie, dass der Gitarrist (der jüngste i.d. Band) ihr Sohn sei.... "my Boy".... :)
jedenfalls hat er vom Dad ( Fred „Sonic“ Smith - Gitarrist und Mann v. Patti) u. ihr eine gehörige Portion Musik im Blut mitbekommen.... klasse Spiel des "Jungen"....
sie spielte viele ihrer beliebten Songs und tat sogar mir den, unbewussten, Gefallen und haute
--> Pissing in the River raus... ein sehr emotionaler Moment für mich, das dies Konzert ursprünglich mit meiner verst. Freundin stattfinden sollte.... den Song mochten wir beide sehr gerne....
danach kam jedoch gleich die Auflockerung mit Gloria und die Zugabe mit People has the Power.....
knappe zwei Stunden gingen recht schnell vorbei....
großen Respekt für Patti... möge sie uns noch lange erhalten bleiben...
klasse Konzert einer lebenden Legende....

anstelle meiner eigenen Bilder ein Tubenfilmchen, eine Collage, kurz vom erlin Gig....
gut gelungen, finde ich... zumal in etwa mein Blickwinkel... ;)


Setlist:

 
Achtung... !!!! klare Ansage von Mr. Gary Kemp...
er freut sich über viele Bandshirts, von Marillion, Pink Floyd, Genesis oder Yes.....
doch er will endlich bei seinem Job als Gitarrist und Sänger beim ehrwürdigen Nick Mason ein
--> Spandau Ballet Shirt sehen.... die Halle hat getobt vor lachen bei dieser/seiner Ansage..... :D

ach ja.... Nick Mason fand es auch ganz witzig... und bezeichnete das Tempodrom in Berlin als sein Wohnzimmer... nur, dass ich bei mir dachte, er hat dann viele Wohnzimmer....
er bat sich auf die Musik zu konzentrieren und nicht mit Bilder machen abzulenken.... und wenn doch, dann gefälligst ohne Blitz.... somit habe ich nur wenige Bilder die noch auf dem Gerät schlummern und erst auf mein Rechner ihren Platzt zugeordnet bekommen müssen....

das Konzert selber, ich war ja schon mal bei ihm vier vier/fünf Jahren, lief gewohnt sauber und pschyodelisch ab....
des öfteren kam mir die Frage, ob die Fans in den 60érn LIVE einen ähnlichen Sound hatten und nur die Konserven unter den damals technischen DumpfbackenhohlSound litten... bei dem "Film" der gestern abgeschossen wurde wurden damalige Fans innovative gefordert und überrascht... solch fragende Gedanken entstehen, wenn man sich plötzlich an der Filmszene von Uhrwerk Orange in der Molotowbar wähnt und die vier Hutträger sucht.....
eine Zeitreise gibt es doch, lautet ein Werbespruch zum Konzert.... ich sage euch.... ganz klar sie gibt es... wie herrlich..... einmal 60´s und zurück.... und dies alles im modernen Sound ohne jedoch auf diese wahnwitzigen Soundescapaden zu verzichten.... diese tollen Moment wurden immer wieder aufgelockert mit kurzen, knackige gebrachten Songs, die ein durchatmen liessen..... die knackigen Momente waren teils so heftig, dass Guy Pratt uns drauf hinwies, dass die Band keine Heavy Metal Band sei..... :p

der diesmal krönende Abschluss war die Version von --> Echoes... was für eine geile Version.... :p:p
ich hoffe in der Eclipsed gibt es einen würdigen Konzertbericht, wobei Wort es nicht fassen können, was die Band liefert.....
auch hier gelten die Worte wie zu Patti Smith... Respekt für die Leistung in dem Alter... nicht nur Nick ist als "Rentner" da, auch Gary und Guy haben schon die Altersreife erreicht..... der 2. Gitarrist und der Keyboarder waren eine Generation drunter und passten dennoch sehr gut ins Bild....

beim "Pausenpinkeln" wurde mir vom Fremden entgegengebracht, was es doch für ein mieses Publikum sei.... :D:oops:(bestand aus mehr reifen Gästen als Freaks) weil sie nur applaudierten (standig Ovation..!!) und nicht ausrasten.....
irgendwie hat er recht... früher gab es bei so einem Konzert dicke Rauchwolken und schwebende Mädels und Typen im Reich der Sinnesträume..... rote Herzen in den Augen und tanzende Noten im Ohr.... :rolleyes::cool:;)

Fazit:
jeder Pink Floyd Fan, der dies verpasst... ist selber schuld.... nie wieder wird man so dicht an Pink Floyd ran kommen wie bei Nick Mason.... egal wie diese ganzen, teils guten, Coverbands/-Projekte heissen....
für mich sehr angenehm,...!! Sitzplatz, fünfte Reihe vor der Bühne... was will man mehr...????

anstelle Bilder wieder ein recht passables Filmchen (Fanfilmchen) von --> Echoes

nebenbei einen herzlichen Gruss an unserem @Echoes... wir haben da noch einen Topfkopf offen, ich denke immer noch dran.... !!;)
25.06.2022 --> Potstock... !!! - ich denke drüber nach... ;)

weil die Jungs kein Date für Berlin/Erfurt bisher haben...
 
06.VII'22 ist mein Termin in Münster & ich hoffe auf einen SitzPlatz! sonst könnte es zur Qual werden...
check einfach mal die Location, wo es stattfindet.... da solltest du die Info erhalten....
ich habe allerdings auch erst gestern mal gecheckt und war positiv überrascht, da das vorherige Konzert im Innenbereich zum stehen war.... und die Tickets ich absichtlich nicht studierte, was komplett anderen Grund zur Ursache hatte.... hätte ich sie studiert, wäre ich informiert, da klar Reihe und Sitzplatzangaben drauf sind... !!!
aber bei zwei Jahren "Wartezeit" kann man schon mal was vergessen....

ich wünsche dir mindestens so viel Spass, wie ich es gestern hatte.... ;)
ein kl. Statement wäre dann toll....
 
Ich lasse hier jetzt mal einen Profi-Schreiberling ran, der das Geschehen ziemlich gut zusammengefasst hat:

Udo Lindenberg bringt das Dynamo-Stadion zum Kochen
Ein heißer Sommerabend mit Vollgas: Vor mehr als 25.000 Fans präsentierte Panikrocker Udo Lindenberg in Dresden Songs aus 50 Jahren - und flog am Ende im Ufo davon.
Von Andy Dallmann

Dresden. Wer eine derartig singuläre Stellung in der deutschen Rock-Szene hat, kann sich einfach nicht von anderen die Bude vorheizen lassen. Udo Lindenberg verzichtet bewusst auf eine Supportband, seine Fans bringt der 76-Jährige lieber selbst auf Touren. Mit Vollgas selbstverständlich. Von null auf hundert in weniger als fünf Sekunden - das muss ihm erst mal jemand nachmachen. Am Sonnabend legte der Altmeister jedenfalls ein zackiges Tempo vor; mit dem ersten Ton gingen im sehr gut gefüllten Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion 25.000 Fans ab wie ferngezündet.

Udo Lindenberg mit der Kondition eines Teenagers
In der ohnehin noch sommertagheißen Arena wurde es umgehend ein paar Grad wärmer. Wer einen Sitzplatz hatte, blieb folglich auch darauf sitzen. Nur keine Anstrengung zu viel. Erst zu vorgerückter Stunde war bloßes Mitklatschen und Handy-Schwenken dann doch keine Option mehr. Spätestens bei "Candy Jane" kam von der Bühne eine derartige Wucht, wirkte das "Udopium" so intensiv, dass sich nahezu jeder den kollektiven Bewegungen anschloss. Zum Lohn gab es eine fette Ladung Luftschlangen und anschließend noch einen komplexen Abgesang.
Lindenberg hingegen glänzte mit der Kondition eines Teenagers. Er flitzte schon beim ersten Auftritt von der Hauptbühne auf dem Laufsteg rein in die Massen und zurück. Irgendwann war über die drei großen Videowände zu sehen, wie ihm das schweißnasse Haar am Kopf klebte, dreimal wechselte er das Jackett, weil es höchstwahrscheinlich zum Auswringen weitergereicht werden musste.

Ein bisschen plaudern, ein bisschen tänzeln, gelegentlich einem Kollegen den Vortritt lassen. Wirkliche Pausen waren das nicht. Man muss es einfach wiederholen: Der Mann ist 76, hatte nicht den gesündesten Lebenswandel und zieht bei über 30 Grad reichlich zwei Stunden auf einer riesigen Bühne durch. Allein schon vor dieser körperlichen Leistung ist unbedingt der Hut zu ziehen.

Den behielt Lindenberg konsequent auf, die Sonnenbrille nicht. Wichtiger ohnehin: Er servierte zwei Dutzend Songs aus gut 50 Bühnenjahren. Darunter Frühwerke wie "Cello" oder "Alles klar auf der Andrea Doria" vom gleichnamigen Durchbruch-Album aus dem Jahre 1973. Zur Eröffnung wurde "Woddy Wodka" vom 2008er-Werk "Stark wie Zwei" gereicht, dem tatsächlich ersten Nummer-eins-Album in der langen Karriere Udo Lindenbergs. Ruhigere Songs wie etwa "Kompass", eine von vier nagelneuen Nummern auf der im Mai 2021 veröffentlichten Werkschau "Udopium", die der Tour auch ihren Namen gab und wie so vieles wegen Corona zunächst verlegt werden musste, entfalteten erstaunlicherweise in dem nicht für Feinheiten ausgelegten Stadion dennoch eine tiefgehende Wirkung.

Anreise im Jumbojet-Raumschiff

Ohnehin brauchte es nicht Udo Lindenbergs Versicherung, sich in der Live-Abstinenz so sehr nach derlei Momenten gesehnt zu haben. Das konnte man sehen, mindestens spüren. Und den Fans ging es letztlich ja nicht anders. Endlich kamen sie in den Genuss einer neuen Udo-Live-Show. Und die hat mit einem schlichten Rock-Konzert nicht mehr viel zu tun.

Von der Anreise im Jumbojet-Raumschiff bis zum Abflug in einer Art Ufo-Cabriolet bot der Panikrocker viel Effektgewitter und somit weit mehr als nur ein bestens eingespieltes Panikorchester auf. Schnittige Bläsersätze, Gitarren-Soli, klar, das gehört dazu. Doch obendrein räkelte sich eine Riege Tänzerinnen mal lasziv, mal gingen sie wie bei "Jonny Controlletti" auf einem Stahlträger in die Luft oder schwebten bei "Cello" Cello spielend über der Bühne. Mit "Kids on Stage" kam ein eigener Kinderchor zum Zuge, nicht nur bei "Wozu sind Kriege da?", sondern auch, um anderen Songs durch Stimmmasse das richtige Stadionformat zu verpassen. Eine Artistin mischte ebenfalls mit. Doch letztlich zählte nur eins: Udo.

Der Mann kann Melancholie ebenso gut verkaufen wie Schmuddelkram, krachigen Rock'n'Roll wie einen Ufa-Schlager. "Ich brech' die Herzen der stolzesten Frau'n" hat bei ihm eine wahrlich unwiderstehlich Note. Diese Mischung aus Inbrunst und nöligem Desinteresse, dazu dieser leicht lauernde Blick, der verschmierte Kajalstrich. So etwas, das ist sicher, kommt nie wieder. Gut, dass Lindenberg erklärte, dem Club der Hundertjährigen beitreten zu wollen. Heißt auch: Er lässt uns nicht so schnell mit diesen ganzen Deutschpop-Jammerlappen allein, die glauben, in seinem Fahrwasser zu segeln.

Und noch eine gute Nachricht: Leipzig hat ja oft die Nase vorn, kocht besonders Dresden gern mal ab. Wenn es um die Begeisterung für Udo Lindenberg geht, sichert sich allerdings die Hauptstadt die Pole-Position. Waren am 14. Juni auf der Leipziger Festwiese 15.000 Menschen dabei, rückten in Dresden rund 10.000 mehr an. Und sie erwischten so mit Sicherheit das bessere Konzert: Selbst wenn die Songs in identischer Reihenfolge kamen, gab ihnen der vielstimmigere Fan-Chor wesentlich mehr Wucht. Also: Klarer Punktsieg für Dresden. Wurde ja auch Zeit.


Setlist:

Wir waren Front Of Stage 1 dabei und es war ziemlich kuschelig da. Knapp drei Stunden da gestanden und sind allerbestens gelaunt nach dem Konzert nach Hause. Es war einfach SAUGEIL!!!
 
Und ein kleiner Textnachtrag aus meinem persönlichen Empfinden heraus.

Udo war in Bestform. Stimmlich beim ersten Song noch nicht ganz da, aber das hat sich schnell geändert.

Die beiden Damen im Background, die gelegentlich auch im Duett oder zu dritt mit ihm zu hören waren, waren da deutlich schwächer. Nathalie Dorra war leider nicht (mehr?) dabei. Ihr Ersatz(?) mit ähnlichem Look kam leider nicht einmal ansatzweise an ihre stimmlichen Qualitäten heran.

Tja, und wozu braucht man vier!!!! Gitarristen?? Das habe ich mich wirklich gefragt (nein, den Bass habe ich nicht mitgezählt!).

Die Dame mit dem großen Saxophon war Spitzenklasse. Muss ich unbedingt erwähnen. Die anderen Bläser auch sauber, aber unauffälliger.

Wie immer viel Trallala und Hopsassa mit artistischen und tänzerischen Einlagen, die man mittlerweile gewohnt ist.
Ich sehe das zunehmend etwas kritischer. Hier wäre weniger mehr.

Zum Sound. Klarer Gesang, gut abgemischt, nicht zu vordergründig und ein super Bass-Sound (Bassgitarre und Drums), was open air nicht immer so ist. Keyboards und Bläser okay. Gitarren zu "vermischt" und auf Krawall gebürstet. Ein paar Sounds fand ich furchtbar. Das klang schon mal besser.

Meckern auf hohem Niveau ich weiß. Ende.
 

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