Live im Konzert

sorry mein Guter... aber da bekomme ich ein Augenflash.... auch mit Brille kann ich nicht wirklich was lesen und erkennen.... :cool:

aber ich habe gestern abend dich in Erinnerung gehabt... !!! ganz positiv natürlich....:cool:

ich war bei --> Gary Numan zum Konzertgenuß und sein Support lies mich an deinem Musikgeschmack denken, soweit ich ihn hier verfolgte....

kenst du --> I Speak Machine ???
ein Projekt aus den Staaten... ziemlich abgedrehtes Zeug was die Dame abliefert....
alles elektronische Klänge... ich verglich sie mit Depeche Mode (frühere Jahre, als sie noch mutiger waren und nicht gerade die Hits) sowie mit Anne Clarke, aber auch Bent Knee fielen mir ein, wegen der teils abgedrehten Art der Musik.... und natürlich besteht eine Nähe zu Gary Numan...
die Dame performte sehr eigenwillig und anfangs empfand ich sie lächerlich, doch sie zeigte was sie drauf hat und was ihre Kunst ist.... ihre Tanzperformance war ungewöhnlich doch passend.... (ich hatte dabei irgendwie oft -> Cleopatra im Sinn... :p) sie scheint Gesangsausgebildet zu sein... sie prästentierte LIVE ihre Tonlagenbreite indem sie, passend zum Sound Tonleitern raufsingt, über mehrere Octaven, ich meine mind. vier rausgehört zu haben, habe nicht mitgezählt... :D

schöner WaveSound, tolle Performance.... kam gut an beim Publikum und war der passende Support für Gary Numan..... auch wenn dies gar nicht meine muskalische Baustelle ist, war ich begeistert.... und musste eben an dich denken... ;)
Anhang anzeigen 19156

und zur besseren Vorstellung ihrer Musik... sie hat drei Alben, alle in der Tube zu lauschen...
ich entschied mich jetzt für
Push the Grease
Salut! Von der Lady habe ich noch nichts weiter mitbekommen, aber sie sollte wohl auf dem GARY NUMAN Gig in Leipzig in zwei Wochen auch dabei sein. Der wurde aber wohl abgesagt. Und seine Mitternachtsshow werden wir wohl verpassen, aber wie du schon richtig bemerktest... er wird nicht alt und uns noch viele Jahre erfreuen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Abschluss :
tolles Konzert mit 3 super Bands , nur der Sound lies etwas zu wünschen übrig.
Tönte etwa gleich wie hier , zu lautes Schlagzeug und zu leiser Gesang .
E-L-R - Fleurs of Decay
 
Patti Smith am 10.06.2022 in der Zitadelle (Berlin)

ich erlebte sie bei ihrem letzten Zitadelllenkonzert und war erstaunt wieviel Menschen kamen... mein vollsten Konzert in der Zitadelle.... und auch Patti erzählte was vom vollsten Konzert....
ich bekam nur nicht mit ob die Aussage nur für Berlin oder allgemein zählt....

jedenfalls war diese "alte Oma" nicht zu bremsen... sie kam raus und übernahm sofort die Regie übers Publikum, welches darauf sehnslichst wartete.... sie singt, als wenn sie nicht weiß, dass sie schon 76 ist.... wie beneidenswert....
und tagszuvor rockte sie in Dresden..... !!! (Junge Garde)...

nach ein paar Songs die solide und auch mit coolen Solos der Band uns geschenkt wurden, trug sie ein Gedicht vor (Howl v. Alan Ginsberg).... mit ihrer bekannten Intensivität.... bewegender Moment....
irgendwann hörte ich vom anderen Besucher, dass die Gute wohl langsam eine Pause braucht.... die sie sich auch nahm, doch wir wurden mit einer ziemlichen geilen Session der Band davon abgelenkt.... der Gitarrist und der Bassist gaben sich die Ehre..... später verriet sie, dass der Gitarrist (der jüngste i.d. Band) ihr Sohn sei.... "my Boy".... :)
jedenfalls hat er vom Dad ( Fred „Sonic“ Smith - Gitarrist und Mann v. Patti) u. ihr eine gehörige Portion Musik im Blut mitbekommen.... klasse Spiel des "Jungen"....
sie spielte viele ihrer beliebten Songs und tat sogar mir den, unbewussten, Gefallen und haute
--> Pissing in the River raus... ein sehr emotionaler Moment für mich, das dies Konzert ursprünglich mit meiner verst. Freundin stattfinden sollte.... den Song mochten wir beide sehr gerne....
danach kam jedoch gleich die Auflockerung mit Gloria und die Zugabe mit People has the Power.....
knappe zwei Stunden gingen recht schnell vorbei....
großen Respekt für Patti... möge sie uns noch lange erhalten bleiben...
klasse Konzert einer lebenden Legende....

anstelle meiner eigenen Bilder ein Tubenfilmchen, eine Collage, kurz vom erlin Gig....
gut gelungen, finde ich... zumal in etwa mein Blickwinkel... ;)


Setlist:

 
Achtung... !!!! klare Ansage von Mr. Gary Kemp...
er freut sich über viele Bandshirts, von Marillion, Pink Floyd, Genesis oder Yes.....
doch er will endlich bei seinem Job als Gitarrist und Sänger beim ehrwürdigen Nick Mason ein
--> Spandau Ballet Shirt sehen.... die Halle hat getobt vor lachen bei dieser/seiner Ansage..... :D

ach ja.... Nick Mason fand es auch ganz witzig... und bezeichnete das Tempodrom in Berlin als sein Wohnzimmer... nur, dass ich bei mir dachte, er hat dann viele Wohnzimmer....
er bat sich auf die Musik zu konzentrieren und nicht mit Bilder machen abzulenken.... und wenn doch, dann gefälligst ohne Blitz.... somit habe ich nur wenige Bilder die noch auf dem Gerät schlummern und erst auf mein Rechner ihren Platzt zugeordnet bekommen müssen....

das Konzert selber, ich war ja schon mal bei ihm vier vier/fünf Jahren, lief gewohnt sauber und pschyodelisch ab....
des öfteren kam mir die Frage, ob die Fans in den 60érn LIVE einen ähnlichen Sound hatten und nur die Konserven unter den damals technischen DumpfbackenhohlSound litten... bei dem "Film" der gestern abgeschossen wurde wurden damalige Fans innovative gefordert und überrascht... solch fragende Gedanken entstehen, wenn man sich plötzlich an der Filmszene von Uhrwerk Orange in der Molotowbar wähnt und die vier Hutträger sucht.....
eine Zeitreise gibt es doch, lautet ein Werbespruch zum Konzert.... ich sage euch.... ganz klar sie gibt es... wie herrlich..... einmal 60´s und zurück.... und dies alles im modernen Sound ohne jedoch auf diese wahnwitzigen Soundescapaden zu verzichten.... diese tollen Moment wurden immer wieder aufgelockert mit kurzen, knackige gebrachten Songs, die ein durchatmen liessen..... die knackigen Momente waren teils so heftig, dass Guy Pratt uns drauf hinwies, dass die Band keine Heavy Metal Band sei..... :p

der diesmal krönende Abschluss war die Version von --> Echoes... was für eine geile Version.... :p:p
ich hoffe in der Eclipsed gibt es einen würdigen Konzertbericht, wobei Wort es nicht fassen können, was die Band liefert.....
auch hier gelten die Worte wie zu Patti Smith... Respekt für die Leistung in dem Alter... nicht nur Nick ist als "Rentner" da, auch Gary und Guy haben schon die Altersreife erreicht..... der 2. Gitarrist und der Keyboarder waren eine Generation drunter und passten dennoch sehr gut ins Bild....

beim "Pausenpinkeln" wurde mir vom Fremden entgegengebracht, was es doch für ein mieses Publikum sei.... :D:oops:(bestand aus mehr reifen Gästen als Freaks) weil sie nur applaudierten (standig Ovation..!!) und nicht ausrasten.....
irgendwie hat er recht... früher gab es bei so einem Konzert dicke Rauchwolken und schwebende Mädels und Typen im Reich der Sinnesträume..... rote Herzen in den Augen und tanzende Noten im Ohr.... :rolleyes::cool:;)

Fazit:
jeder Pink Floyd Fan, der dies verpasst... ist selber schuld.... nie wieder wird man so dicht an Pink Floyd ran kommen wie bei Nick Mason.... egal wie diese ganzen, teils guten, Coverbands/-Projekte heissen....
für mich sehr angenehm,...!! Sitzplatz, fünfte Reihe vor der Bühne... was will man mehr...????

anstelle Bilder wieder ein recht passables Filmchen (Fanfilmchen) von --> Echoes

nebenbei einen herzlichen Gruss an unserem @Echoes... wir haben da noch einen Topfkopf offen, ich denke immer noch dran.... !!;)
25.06.2022 --> Potstock... !!! - ich denke drüber nach... ;)

weil die Jungs kein Date für Berlin/Erfurt bisher haben...
 
06.VII'22 ist mein Termin in Münster & ich hoffe auf einen SitzPlatz! sonst könnte es zur Qual werden...
check einfach mal die Location, wo es stattfindet.... da solltest du die Info erhalten....
ich habe allerdings auch erst gestern mal gecheckt und war positiv überrascht, da das vorherige Konzert im Innenbereich zum stehen war.... und die Tickets ich absichtlich nicht studierte, was komplett anderen Grund zur Ursache hatte.... hätte ich sie studiert, wäre ich informiert, da klar Reihe und Sitzplatzangaben drauf sind... !!!
aber bei zwei Jahren "Wartezeit" kann man schon mal was vergessen....

ich wünsche dir mindestens so viel Spass, wie ich es gestern hatte.... ;)
ein kl. Statement wäre dann toll....
 
Ich lasse hier jetzt mal einen Profi-Schreiberling ran, der das Geschehen ziemlich gut zusammengefasst hat:

Udo Lindenberg bringt das Dynamo-Stadion zum Kochen
Ein heißer Sommerabend mit Vollgas: Vor mehr als 25.000 Fans präsentierte Panikrocker Udo Lindenberg in Dresden Songs aus 50 Jahren - und flog am Ende im Ufo davon.
Von Andy Dallmann

Dresden. Wer eine derartig singuläre Stellung in der deutschen Rock-Szene hat, kann sich einfach nicht von anderen die Bude vorheizen lassen. Udo Lindenberg verzichtet bewusst auf eine Supportband, seine Fans bringt der 76-Jährige lieber selbst auf Touren. Mit Vollgas selbstverständlich. Von null auf hundert in weniger als fünf Sekunden - das muss ihm erst mal jemand nachmachen. Am Sonnabend legte der Altmeister jedenfalls ein zackiges Tempo vor; mit dem ersten Ton gingen im sehr gut gefüllten Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion 25.000 Fans ab wie ferngezündet.

Udo Lindenberg mit der Kondition eines Teenagers
In der ohnehin noch sommertagheißen Arena wurde es umgehend ein paar Grad wärmer. Wer einen Sitzplatz hatte, blieb folglich auch darauf sitzen. Nur keine Anstrengung zu viel. Erst zu vorgerückter Stunde war bloßes Mitklatschen und Handy-Schwenken dann doch keine Option mehr. Spätestens bei "Candy Jane" kam von der Bühne eine derartige Wucht, wirkte das "Udopium" so intensiv, dass sich nahezu jeder den kollektiven Bewegungen anschloss. Zum Lohn gab es eine fette Ladung Luftschlangen und anschließend noch einen komplexen Abgesang.
Lindenberg hingegen glänzte mit der Kondition eines Teenagers. Er flitzte schon beim ersten Auftritt von der Hauptbühne auf dem Laufsteg rein in die Massen und zurück. Irgendwann war über die drei großen Videowände zu sehen, wie ihm das schweißnasse Haar am Kopf klebte, dreimal wechselte er das Jackett, weil es höchstwahrscheinlich zum Auswringen weitergereicht werden musste.

Ein bisschen plaudern, ein bisschen tänzeln, gelegentlich einem Kollegen den Vortritt lassen. Wirkliche Pausen waren das nicht. Man muss es einfach wiederholen: Der Mann ist 76, hatte nicht den gesündesten Lebenswandel und zieht bei über 30 Grad reichlich zwei Stunden auf einer riesigen Bühne durch. Allein schon vor dieser körperlichen Leistung ist unbedingt der Hut zu ziehen.

Den behielt Lindenberg konsequent auf, die Sonnenbrille nicht. Wichtiger ohnehin: Er servierte zwei Dutzend Songs aus gut 50 Bühnenjahren. Darunter Frühwerke wie "Cello" oder "Alles klar auf der Andrea Doria" vom gleichnamigen Durchbruch-Album aus dem Jahre 1973. Zur Eröffnung wurde "Woddy Wodka" vom 2008er-Werk "Stark wie Zwei" gereicht, dem tatsächlich ersten Nummer-eins-Album in der langen Karriere Udo Lindenbergs. Ruhigere Songs wie etwa "Kompass", eine von vier nagelneuen Nummern auf der im Mai 2021 veröffentlichten Werkschau "Udopium", die der Tour auch ihren Namen gab und wie so vieles wegen Corona zunächst verlegt werden musste, entfalteten erstaunlicherweise in dem nicht für Feinheiten ausgelegten Stadion dennoch eine tiefgehende Wirkung.

Anreise im Jumbojet-Raumschiff

Ohnehin brauchte es nicht Udo Lindenbergs Versicherung, sich in der Live-Abstinenz so sehr nach derlei Momenten gesehnt zu haben. Das konnte man sehen, mindestens spüren. Und den Fans ging es letztlich ja nicht anders. Endlich kamen sie in den Genuss einer neuen Udo-Live-Show. Und die hat mit einem schlichten Rock-Konzert nicht mehr viel zu tun.

Von der Anreise im Jumbojet-Raumschiff bis zum Abflug in einer Art Ufo-Cabriolet bot der Panikrocker viel Effektgewitter und somit weit mehr als nur ein bestens eingespieltes Panikorchester auf. Schnittige Bläsersätze, Gitarren-Soli, klar, das gehört dazu. Doch obendrein räkelte sich eine Riege Tänzerinnen mal lasziv, mal gingen sie wie bei "Jonny Controlletti" auf einem Stahlträger in die Luft oder schwebten bei "Cello" Cello spielend über der Bühne. Mit "Kids on Stage" kam ein eigener Kinderchor zum Zuge, nicht nur bei "Wozu sind Kriege da?", sondern auch, um anderen Songs durch Stimmmasse das richtige Stadionformat zu verpassen. Eine Artistin mischte ebenfalls mit. Doch letztlich zählte nur eins: Udo.

Der Mann kann Melancholie ebenso gut verkaufen wie Schmuddelkram, krachigen Rock'n'Roll wie einen Ufa-Schlager. "Ich brech' die Herzen der stolzesten Frau'n" hat bei ihm eine wahrlich unwiderstehlich Note. Diese Mischung aus Inbrunst und nöligem Desinteresse, dazu dieser leicht lauernde Blick, der verschmierte Kajalstrich. So etwas, das ist sicher, kommt nie wieder. Gut, dass Lindenberg erklärte, dem Club der Hundertjährigen beitreten zu wollen. Heißt auch: Er lässt uns nicht so schnell mit diesen ganzen Deutschpop-Jammerlappen allein, die glauben, in seinem Fahrwasser zu segeln.

Und noch eine gute Nachricht: Leipzig hat ja oft die Nase vorn, kocht besonders Dresden gern mal ab. Wenn es um die Begeisterung für Udo Lindenberg geht, sichert sich allerdings die Hauptstadt die Pole-Position. Waren am 14. Juni auf der Leipziger Festwiese 15.000 Menschen dabei, rückten in Dresden rund 10.000 mehr an. Und sie erwischten so mit Sicherheit das bessere Konzert: Selbst wenn die Songs in identischer Reihenfolge kamen, gab ihnen der vielstimmigere Fan-Chor wesentlich mehr Wucht. Also: Klarer Punktsieg für Dresden. Wurde ja auch Zeit.


Setlist:

Wir waren Front Of Stage 1 dabei und es war ziemlich kuschelig da. Knapp drei Stunden da gestanden und sind allerbestens gelaunt nach dem Konzert nach Hause. Es war einfach SAUGEIL!!!
 
Und ein kleiner Textnachtrag aus meinem persönlichen Empfinden heraus.

Udo war in Bestform. Stimmlich beim ersten Song noch nicht ganz da, aber das hat sich schnell geändert.

Die beiden Damen im Background, die gelegentlich auch im Duett oder zu dritt mit ihm zu hören waren, waren da deutlich schwächer. Nathalie Dorra war leider nicht (mehr?) dabei. Ihr Ersatz(?) mit ähnlichem Look kam leider nicht einmal ansatzweise an ihre stimmlichen Qualitäten heran.

Tja, und wozu braucht man vier!!!! Gitarristen?? Das habe ich mich wirklich gefragt (nein, den Bass habe ich nicht mitgezählt!).

Die Dame mit dem großen Saxophon war Spitzenklasse. Muss ich unbedingt erwähnen. Die anderen Bläser auch sauber, aber unauffälliger.

Wie immer viel Trallala und Hopsassa mit artistischen und tänzerischen Einlagen, die man mittlerweile gewohnt ist.
Ich sehe das zunehmend etwas kritischer. Hier wäre weniger mehr.

Zum Sound. Klarer Gesang, gut abgemischt, nicht zu vordergründig und ein super Bass-Sound (Bassgitarre und Drums), was open air nicht immer so ist. Keyboards und Bläser okay. Gitarren zu "vermischt" und auf Krawall gebürstet. Ein paar Sounds fand ich furchtbar. Das klang schon mal besser.

Meckern auf hohem Niveau ich weiß. Ende.
 
Es geht wieder los.
Gerade ein Ticket für den 23. Juli zum Zeltspektakel in Winterbach (Baden-Württemberg) erstanden.
18 Uhr geht es los mit King King, muss man nicht kennen, ist aber absolut hörbarer Bluesrock.
Weiter dann mit Walter Trout und den Abschluss macht Gov't Mule.
Anreise für mich 10:13 Uhr ab Mainz mit meinem 9€ Ticket. Nach fünfmaligen Umsteigen bin ich um ca. 15 Uhr in Winterbach. Ab 18 Uhr Konzert. Um 02:00 geht es auf die Rückreise. Ankunft in Mainz 24. Juli, 08:08 Uhr. Dann duschen und den ganzen Tag im Garten in der Sonne dösen...
Ach so:
Es ist das erste Festival, bei dem ich eine Sitzplatzkarte ordern könnte.
 
ARTROCK-FESTIVAL X_2022
8.-10. April 2022
Neuberinhaus, Reichenbach
Anhang anzeigen 17434

Hier noch ein paar Berichte dazu
 
Es geht wieder los.
Gerade ein Ticket für den 23. Juli zum Zeltspektakel in Winterbach (Baden-Württemberg) erstanden.
18 Uhr geht es los mit King King, muss man nicht kennen, ist aber absolut hörbarer Bluesrock.
Weiter dann mit Walter Trout und den Abschluss macht Gov't Mule.
Anreise für mich 10:13 Uhr ab Mainz mit meinem 9€ Ticket. Nach fünfmaligen Umsteigen bin ich um ca. 15 Uhr in Winterbach. Ab 18 Uhr Konzert. Um 02:00 geht es auf die Rückreise. Ankunft in Mainz 24. Juli, 08:08 Uhr. Dann duschen und den ganzen Tag im Garten in der Sonne dösen...
Ach so:
Es ist das erste Festival, bei dem ich eine Sitzplatzkarte ordern könnte.
Ähm, ich bin 9€ Ticket Fan bis zum Punkt, dass ich zur Zeit das Fahrrad stehen lasse und den ÖPNV nutze, um ein politisches Statement pro "bezahlbarem, überregionalem Abo-Ticket" abzugeben.

Aber ich bitte inständig diese Reiseplanung zu überdenken. 4 bzw. 6 Minuten Umstiegzeit im regionalen Verkehr, auch noch während der Sommerferien, in denen intensiv Gleise und Weichen repariert und gewartet werden, ist purer Wahnsinn!
 
Ähm, ich bin 9€ Ticket Fan bis zum Punkt, dass ich zur Zeit das Fahrrad stehen lasse und den ÖPNV nutze, um ein politisches Statement pro "bezahlbarem, überregionalem Abo-Ticket" abzugeben.

Aber ich bitte inständig diese Reiseplanung zu überdenken. 4 bzw. 6 Minuten Umstiegzeit im regionalen Verkehr, auch noch während der Sommerferien, in denen intensiv Gleise und Weichen repariert und gewartet werden, ist purer Wahnsinn!
Schon gemacht. 08:13 ab Mainz , Karlsruhe zwölf Minuten zum Umsteigen und dann bis Schorndorf, von dort dann mit dem Bus bis Winterbach...
 
Judas Priest am 7,7 in der Frankfurter Jahrhunderthalle
50 Heavy Metal Years

Rock Hard - JUDAS PRIEST: 50 Heavy Metal Years-Buch angekündigt

Zunächst mal hat Kvelertak uns alten Säcken mal gezeigt, was heutzutage metalmäßig so alles geht.
Der bunte Stilmix hat aber nicht wenigen gefallen, so hatte ich den Eindruck. Gut so!

Ich durfte das Ganze aus der vordersten Reihe von der Balkonmitte aus verfolgen.
Ich war als Begleitung eines Pressemannes quasi zu einem Traumplatz gekommen!
Nach eine paar Minuten eingespieltem War Pigs startete dann ein fantastisches Metal-Gewitter.
Rob Halford hüpfte zwar nicht wie der sehr agile Frontmann von Kvelertak auf der Bühne rum konnte aber stimmlich absolut liefern. Er hat immer noch eine der besten Stimmen im Metal und war auch mit den charakteristischen Screams fast auf den Punkt. Es gab keine Abstriche, Painkiller, Victim of Changes, Wahnsinn!

Ein beindruckendes Set quer durch die Discografie gab es zu hören. Hell Bent for Leather mit Motorrad auf der Bühne und einen Auftritt vom ehemaligem Gitarristen Glenn Tipton gab es auch noch bei den Gassenhauern Breaking the Law und Living after Midnight.

Wäre das die Abschiedstour, könnten sie es besser nicht machen. Aber es hieß "The Priest will be back....."


Setlist:
Battle Hymn [tape intro] / One Shot At Glory / Lightning Strike / You’ve Got Another Thing Comin’ / Freewheel Burning / Turbo Lover / Hell Patrol / The Sentinel / A Touch Of Evil / Victim Of Changes / Blood Red Skies / The Green Manalishi (With The Two-Pronged Crown) / Diamonds & Rust / Painkiller // The Hellion [tape intro] / Electric Eye / Hell Bent For Leather / Breaking The Law / Living After Midnight
 
Zuletzt bearbeitet:
BOB DYLAN – Welttournee führt auch nach Deutschland


Rough And Rowdy Ways Tour

02.10.2022 Flensburg Flens Arena
03.10.2022 Magdeburg GETEC Arena
05.10.2022 Berlin Verti Music Hall
06.10.2022 Berlin Verti Music Hall
07.10.2022 Berlin Verti Music Hall
09.10.2022 Krefeld YAYLA Arena

Bob Dylan - False Prophet
 
Winterbach 1a.jpg Winterbach 2a.jpg

Samstag geht´s für mich zum Zeltspektakel nach Winterbach (Rems-Murr-Kreis). Dort gibt´s dann reichlich Musik von Gov´t Mule, Walter Trout und King King auf die Ohren. Die Vorfreude steigt!
Nachdem ich in den zurückliegenden Tagen nicht gerade die besten Nachrichten zur Nutzung des Neun-Euro-Tickets gehört habe, werde ich doch mit dem PKW anreisen.
Nicht ganz so umweltfreundlich, doch wenn ich berücksichtige, dass ich mit einer Batterie-Ladung hin und zurück fahren kann, die Energie ohne weitere Belastung vom Dach "getankt habe", geht die Fahrt in Ordnung, zumal ich weder irgendwelche Kreuzfahrten oder Flüge in den letzten zehn Jahren gemacht habe. Mein ökologischer Fußabdruck ist durchgerechnet und verkraftet diesen Ausflug.
 
Konzert No. 10 / 2022

HEATHEN APOSTLES
13th Floor Kulturetage, Kempten - 25.06.2022


Mit HEATHEN APOSTLES aus Los Angeles habe ich persönlich absolutes Neuland betreten. Eine Gothic Americana-Band stand in meinen zahlreichen Jahren als Konzertgänger noch nie auf dem Programm. Zudem war es auch noch das allerletzte Konzert in der 13th Floor-Kulturetage hoch über den Dächern der Stadt ... der Besitzer hat Eigenbedarf angemeldet und somit dafür gesorgt, dass eine weitere tolle Location von der Bildfläche verschwindet.

Die drei Herren und die Dame an Mikro und Klampfe boten ca. 1,5 Stunden eine aufregende und (zumindest für mich) phasenweise gewöhnungsbedürftige Mischung aus Goth-Rock, Bluegrass, Country, Blues und was weiß ich noch ... was optisch noch vom entsprechenden Outfit der Band unterstützt wurde. Drums suchte man vergeblich auf der Bühne, aber mit Kontrabass, Violine und zwei Gitarren wurde auch so genügend Dampf und Rhythmus erzeugt. Über allem schwebte die kraftvolle Stimme der eher zarten Sängerin Mather Louth, die jeden Song in die gewünschte Richtung lenken konnte und dem geneigten Zuhörer Dinge versprechen konnte, die er vielleicht lieber erst gar nicht ausprobieren sollte ...

Setlist:
Paint The Stars
Fool's Gold
Death's Head
Tall Rider
Black Hawk
Drowned
Ramblin' Man
Lily of the West
Shady Grove
Into The Wild
Roots Run Deep
Grave Diggers
Forget Me Not
Get Outta Dodge
Two For The Road
Without A Trace
Long Gone Lonesome
The Reckoning

Bild Bild
 
Konzert Nr. 11 /2022

KAMCHATKA / Jail Job Eve
27.06.2022 - Backstage Club, München


Montagabend, München Backstage, gefühlt um die 40° in dem kleinen Raum ... kein Wunder, dass sich nicht mehr als ca. 40 Nasen in den Club verlaufen. Und das obwohl mit KAMCHATKA wirklich feinster Blues/Stoner-Rock geboten wird, der live erst so richtig zur Geltung kommt. Aber im Moment muss man ja schon froh sein, dass solche Konzerte trotz miesem VVK überhaupt stattfinden.
Den Anfang macht heute JAIL JOB EVE, eine junge Band aus Osnabrück, die Hardrock mit bluesigen Untertönen bietet. Die starke Stimme von Sängerin Victoria und die gute alte Hammond-Orgel, die phasenweise an Mister Manzarek denken lässt, können das insgesamt etwas dürftige Songmaterial immer wieder aufwerten. Den nötigen Einsatz darf man der Truppe auch nicht absprechen, da gab es schon wesentlich schwächere Vorbands.
KAMCHATKA agieren dann auf einem ganz anderen Niveau und haben die kleine Schar vor der Bühne von Anfang im Griff. Wie immer variieren Thomas Juneor Andersson & Co. ihre Songs im Vergleich zur Platte ordentlich ... nicht selten ufert ein Stück so in minutenlange Blues-Orgien aus, die allerdings niemals langweilig werden. Genau das macht ja den Reiz an KAMCHATKA-Auftritten aus. Die Schweden geben wie immer alles ... egal ob sie vor einem Festival-Publikum auftreten oder wie heute vor einem Mini-Publikum. Sympathischer Auftritt, da wird doch mit Freuden anschließend etwas Merch eingesackt.

Bild
JAIL JOB EVE

Bild
KAMCHATKA
 
Zeltspektakel Winterbach
90 Minuten King King liegen hinter mir. Es war grandios.
In 15 Minuten spielt Walter Trout, ebenfalls ein volles Konzert über 90 Minuten.
Den Abschluss macht Gov't Mule. Sie sollen mit Pause drei Stunden spielen.
Es wird ein langer Abend. Stehe vorn an der Bühne in erster Reihe. Mal sehen, wie lange ich es bei der Hitze hier aushalte.
 
Walter Trout F.jpgGovt Mule F.jpg

King King F.jpg
Zeltspektakel Winterbach
„Stellt Euch auf einen langen Abend ein“, lautete der Einstieg des Moderators zum Zeltspektakel in Winterbach mit King King, Walter Traut und Gov´t Mule. Er schob gleich hinterher, dass sowohl King King als auch Walter Trout einen kompletten Set über 90 Minuten spielen und Gov´t Mule weitere drei Stunden dran hängen werden.
Trotz Sitzplatzkarte, ergatterte ich mir einen Stehplatz direkt an der Bühne. Leider durfte ich meine Spiegelreflex nicht mit rein nehmen. Erlaubt waren nur Handy-Fotos. Schade. Die Lehre, die ich draus ziehe; werde mir wohl doch eine Systemkamera zulegen.
Das Drumherum in Winterbach passte. Von Anfahrt über Parkmöglichkeiten bis hin zum (vegetarischen) Speiseangebot und einer ausgesprochenen Freundlichkeit aller Helfer passte alles zusammen. Wohlfühlatmosphäre pur!
King King startete. Keine Frage, Alan Nimmo (Gitarre/Gesang) ist schon eine Erscheinung. Mit seiner freundlichen, aufs Publikum zugehenden Art hatte er gleich alle Sympathien auf seiner Seite. Was die Band dann noch musikalisch drauf setzte, war allererste Sahne. Wo soll ich anfangen. Vielleicht waren die wesentlichen Kernstücke ihres Programms „Rush Hour“, von ihrer LP „Maverick“ „One World“ und für mich total elektrisierend „Long history of love“, stimmt eigentlich nicht, denn das gesamte Konzert war fantastisch. Alan Nimmo meinte zum Schluss, dass man King King weiter empfehlen sollte. Für mich steht fest, wenn ich die Möglichkeit habe, die Band nochmals zu sehen, ich bin dabei und ihre LPs (leider gab es keine Möglichkeit im Rahmen des Konzertes welche zu kaufen) werde ich auch zu mir nachhause holen.
30 Minuten Umbau, faszinierend zu beobachten, wie da alles passte und für Walter Trout und Band die Bühne nach 20 Minuten gerichtet war. Was dann kam, hätte ich nie und nimmer erwartet, ein überragendes musikalisches Feuerwerk voller Energie, Dynamik. Ich kann es nicht beschreiben. Walter Trout auf LP oder auf der Bühne sind für mich zwei verschiedene Dinge. Was da Live abging, war phänomenal. Die Protagonisten strotzten vor Spielfreude, guter Laune. Überragend. Überragend auch der Ton. Trout fragte das Publikum, ob es Lautstärke wolle. Nach der Bejahung meinte er: Ihr bekommt Lautstärke.
Glaubt mir, ich habe schon viele Konzerte im letzten halben Jahrhundert gesehen und gehört, diese Lautstärke war gigantisch, doch es war kein Klangbrei, es war Lautstärke die zur Performance passte. Die Vorfreude auf die neue LP wurde weiter beflügelt und stieg ins Unermessliche.
Nach einer weiteren 30minütigen Umbauphase enterten Gov't Mule die Bühne. Auch Warren Haynes und Mannen hatte die für diesen Abend freundliche Ausstrahlung. Alles wirkte jedoch viel professioneller, routinierter. Um es offen und ehrlich zu sagen, nach etwas mehr als einer Stunde war mein akustisches und visuelles Aufnahmevermögen (an vorderster Front, direkt an der Bühne) komplett erschöpft. Paul McCartney ging mir durch den Kopf „Memories are always full“ . Ich verließ meinen Platz an der Bühne und verfolgt den Rest von ganz weit hinten. Es hatte nicht mehr diese Intensität, doch das Fazit steht fest: Winterbach und das dortige Zeltspektakel vermerkte ich ganz dick in meinem Terminkalender. Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei. Dann nehme ich mir aber Zeit, miete vielleicht ein Wohnmobil und bleibe vielleicht einige Tage zu mehreren Veranstaltungen dort.
Zum Abschluss noch ein ganz herzliches Dank an die Organisatoren und örtlichen Helfer. Was dort auf die Beine gestellt wird, ist überragend!
 
Finkenbachfestival II.jpg

Habe mich heute dazu entschlossen, im August nochmals ein Festival zu besuchen. Das Finkenbach Festival ist etwas mehr als 100 Kilometer entfernt, beginnt freitags um 19 Uhr. Ein ideales Festival um mit dem MTB (plus Radanhänger) anzureisen.
Zeitplan:
Freitags:
19 h Epitaph
21 h Thorbjorn Risager
23 h Vanja Sky
01 h RimoJeki

Samstags:
15 h Arthur Kay & The Clerks
17 h Dr Will & Wizards
19 h Space Debris
21 h Kraan
23h Villagers pf Iannina City
01 h RimoJeki

Mein besonderes Interesse gilt dabei natürlich Epitaph, Thorbjorn Risager, Dr. Will und Kraan.

Plätze für Wohnmobile stehen kostenfrei zur Verfügung. Nun warte ich mal meine Anfrage ab, ob für Fahrrad und Zelt auch ein Platz bereit steht....
 

Das aktuelle Magazin

Neueste Beiträge

Oben