Komplette Alben der 60ger und 70ger Teil 2

Kieran White

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Eine unbekannte Live Veröffentlichung von Jane. Kein doller Klang, aber sie kennt so gut wie Niemand. Leider ein sehr breiiger Klang, wurde wohl schnell wieder eingestampft, das Teil.

Man hört, dass die Band nicht wusste, was sie wollte.
Es war Janes erfolgloseste Zeit, zerrieben zwischen den aktuellen "Wellen" der Musik.

Auf dem 1980 erscheinenden Album Jane hatte man sich mit dem Sänger und Keyboarder Pedja verstärkt. Ab Anfang der 1980er sanken die Verkaufszahlen; die Band veröffentlichte aber weiterhin Alben und ging auf Tourneen. 1982 erschien Germania, nun wieder im Trio eingespielt, ohne Pedja, den die Fans nicht akzeptiert hatten, mit Hess, Panka und dem zurückgekehrten Charly Maucher.Martin Hesse war ausgestiegen...
 

Kieran White

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Und was ganz anderes: ON THE LEVEL von 1975. Die vorletzte Boogierockscheibe der Band.
Interessant sind auch die "ZUgaben".

Ab dieser Platte aber ließen sie ganz die Finger von längeren Titeln.


Little Lady 3:05
Most Of The Time 3:21
I Saw The Light 3:55
Over And Done 3:55
Nightride 3:52
Down Down 5:24
Broken Man 4:13
What To Do 3:15
Where I Am 3:10
Bye Bye Johnny 4:35
 

Kieran White

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Was ganz Anderes. Hölderlin Traumstadt, ihre Live Doppel Lp aus den 70gern.
Absolut mitreißend zwischen Jane und Eloy.

10 Stücke auf 2 Lp, die lang waren, aber die 13 Minuten nie überschritten.
Eine der großen Live Scheiben aus Deutschland.
 

Kieran White

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Eigentlich ganz interessant, cooler 60s Sound - Ideen. Aber der Sänger is schrott. Anfang der 70ger auch ziemlich aus der Zeit gefallen. Da wollte der Musikfan lange Jams hören. HOT POOP -welch ein Name. Damit konnte man keine Erfolge erzielen. Vielleicht wollte man auch nicht.



A1 Let Me Loose 4:01
A2 Cruisin’ Ford 3:28
A3 Hard Rock 4:55
A4 Wing Wang 3:46
A5 Fast Cars And Chicks 2:24
B1 Dance To The War 2:58
B2 Get It In 3:56
B3 I Always Play With My Food 2:50
B4 Screamin’ 2:34
B5 My Baby’s Dead 3:58
 

Kieran White

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Dagegen haben wir HIERwieder den Sound der 70ger. Orgelbetonter dynamischer Rock auch mit ein paar Stücken über 6 Minuten Spieldauer.

Gelungen, echt gelungen.



Time Will Be Your Doctor 5:06
Mrs. Prout 6:45
Just Look Around You 4:20
Afternoon Out 5:20
More Than I Am 5:30
Country Boy 6:00
In Our Time 6:49
A Word From Big D 1:51
 

Kieran White

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Ein absoluter Klassiker. Genau das Richtige zum Wachwerden.



Das zweite Album Mehr rockig als punkig, aber für mich noch besser als das Debut.
Bei den Punx damals verscherzte man es sich aber mit der Platte.


Nummer 3. Ein Doppelalbum, sehr erfolgreich. Großer Rock, kein Punk mehr.


Nummer 4, ein Dreifachalbum, mit dem sie sich übernommen hatten, weil sie zu viel wollten. Gute Titel, aber auch sehr viele langweilige Füller.
 

Kieran White

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Interessante Band aus den 70gern aus Deutschland. Nach einer LP hörte man auf, da Thomas Karrenbach, das Herz der Band, verstarb.

Klingen wie die Joy Division des progressiven deutschen Rocks, dunkel und depressiv.
Und der Sänger und Organist starb auch sofort nach der ersten Platte.

ich war um 1970 Regieassistent am Forum-Theater, Berlin, und habe Thomas Karrenbach und die "Lava"-Gruppe gut gekannt. Beim Klicken durch die "Lava"-Seiten im Internet bin ich nun überall auf Irrtümer gestoßen. Hier also, zur freien Weiterverbreitung, einige Klarstellungen und ergänzende Informationen:

Thomas Karrenbach war in erster Linie weder Sänger noch Keyboarder, sondern (wie auch Stefan Ostertag) Schauspieler am (von Klaus Hoser geleiteten) Forum-Theater, Berlin (größter Erfolg in "Und sie legten den Blumen Handschellen an"); er ist 1974 im Alter von 27 Jahren in Berlin an Magenkrebs gestorben.

Die Lava-Gruppe hat weder als Kollektiv noch als Kommune dauerhaft zusammengelebt. Man traf sich hin und wieder in der Kreuzberger Kellerwohnung von Brigitte und Edwin Wengoborski (Bühnenmeister am Forum-Theater) oder in der Villa, in Lichterfelde, der Filmproduktionsleiterin Regina Otto-Gundelach (u.a. 1971: "Liebe Mutter, mir geht es gut").

Bei diesen Treffen, die oft bis zu 10 Stunden dauerten und zu denen manchmal über 30 Leute kamen, wurde nicht nur kräftig gekifft (später auch freihändig eingeworfen, gesnifft und gespritzt), sondern auch "Musik" gemacht: Trommeln, Flöten, Gitarren, Spielen auf einem indischen Knieharmonium mit handbetriebenem Blasebalg; dazu wurde auch vokalisiert. Keiner beherrschte ein Musikinstrument: das war alles drogengestütztes Gewaber.

Aus diesen Sessions entstand das Lava-Album "Tears are Going Home". Die graphische Gestaltung der Hülle stammt von Brigitte Wengoborski.

Da diese Platte nicht den von den Beteiligten erwarteten weltweiten Sensationserfolg hatte, brach die Gruppe 1974 nach dem Tod von Thomas Karrenbach auseinander; es kam zu einigen Drogentoten aus ihrem Umkreis, darunter war auch die ehemalige Freundin von Thomas.

Weitere Informationen können sicherlich bei Edwin Wengoborski, Klaus Hoser, Christian Rateuke, Anke Oehme und Regina Otto-Gundelach eingeholt werden.

Alles in allem betrachte ich heute diese Lava-Zeit als ein eher trauriges Kapitel meiner Berliner Vergangenheit. Nach dem Auseinanderlaufen der Gruppe habe ich studiert und lebe seit nunmehr 20 Jahren in Frankreich.



Tears Are Goin' Home4:23
Crimes Of Love6:48
Would Be Better You Run5:19
All My Love To You4:20


I'm Just A) Mad Dog6:00
Holy Fool5:17
Piece Of Peace10:08
 

Kieran White

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Die erste Jethro Tull. Sehr bluesig, noch etwas durcheinander, sie hatten ihren Stil noch nicht gefunden,aber sehr hörenswert.

Weit weg noch von ihrer bekanntesten Platte:



Ihre umstrittendste LP in den 70gern. Hatte tolle Momente, aber auch echte Längen. Der erste Titel ist Weltklasse, alles das, was Tull in den 70gern ausmachte.
 
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