Jethro Tull

Jethro Tull:
Die ganze Geschichte der Prog-Götter auf 148 Seiten

Anhang anzeigen 16111
Beschreibung
Auf ganzen 148 Seiten beleuchtet CLASSIC ROCK die Anfänge der Folk-Prog-Veteranen, blickt noch einmal detailliert zurück auf die musikalischen Highlights AQUALUNG (allein in den USA erreichte es Dreifachplatin) und THICK AS A BRICK (ihrem ersten US-Nummer-1-Album) und betrachtet die Band im Wandel der Dekaden. Plus: 10 Seiten Interview mit Ian Anderson zum neuen Album THE ZEALOT GENE.

sowas finde ich immer toll... wenn es Bands betrifft die ich mag...
auch wenn Ian Anderson mit seiner Band mich ärgert, weil er Martin vor die Türe setzte.... :oops:
muss mal bei meinem Händler vorbeischauen...
 
auch wenn Ian Anderson mit seiner Band mich ärgert, weil er Martin vor die Türe setzte....
Ja, weiß auch nicht, was das soll. Erst die Band auflösen, dann immer unter Bezeichnungen auftreten, die den Bandnamen irgendwie beinhalten und jetzt ist es wieder Tull, aber ohne Martin, der immerhin weit über 40 Jahre dabei war. Warum handelt er so? Na, vielleicht leistet das Heft da ja Aufklärungsarbeit.
 
Ja, weiß auch nicht, was das soll. Erst die Band auflösen, dann immer unter Bezeichnungen auftreten, die den Bandnamen irgendwie beinhalten und jetzt ist es wieder Tull, aber ohne Martin, der immerhin weit über 40 Jahre dabei war. Warum handelt er so? Na, vielleicht leistet das Heft da ja Aufklärungsarbeit.
Das glaub ich eher nicht! Soweit bekannt, schweigen sich beide behaarlich aus...
 
Jethro Tull--Worse Things Happen At Sea
Als Bootleg auch als "Nothing is easy bekannt.

Konserthuset, Stockholm, 09.01. 1969
My Sunday Feeling

Martin’s Tune

To Be Sad Is A Mad Way To Be

Back To The Family

Dharma For One

Nothing Is Easy

A Song For Jeffrey

So wie es damals in Stockholm illegal mit geschnitten wurde, so klingt das ganze nicht unbedingt 2021. Beim ersten Titel sind noch ein paar kleine Unsauberkeiten. Aber dann wird das ganze vom Klang her nahezu perfekt. Sicherlich gibt es Bootlegs, die vor 50 und mehr Jahren aufgenommen wurden, in fast exzellenter Klangqualität. Lasse ich das jammern auf höchstem Niveau und genieße die Musik.

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So, jetzt oft genug gehört, um mir ein erstes Urteil zu erlauben.


Jethro Tull – The Zealot Gene (2022)


1. Mrs Tibbets – Ein recht rockiger Einstieg mit typischen Tull Trademarks, sogar ein kurzes Gitarrensolo wird geboten.


2. Jacob’s Tales – Ein erster Schock, es erklingt eine Mundharmonika, mit diesem Instrument kann man mich jagen. Es entwickelt sich ein akustisches Stück im Stile von „The Secret Language Of Birds“.


3. Mine Is The Mountain – Der Höhepunkt der Platte findet für mich bereits hier statt. Das einzige Stück, das noch den Namen „Progressive Rock“ verdient. Ein spannendes Intro mit kurzem „Locomotive Breath“ Klavier geht schleichend in einen rockigen Flötenteil über, wo das Tempo merklich angezogen wird. Im Midtempobereich geht es weiter, bei der „Anderson’s“ tiefe Sprechstimme überwiegt.


4. The Zealot Gene – Der Titelsong ist ein komplexer Rocker im „Thick As A Brick 2“ Stil. Nach mehrmaligem Hören bleibt der Refrain deutlich im Ohr hängen.


5. Shoshanna Sleeping – Im ähnlichen Stil geht es hier weiter, leider etwas beliebig und spannungsarm, hier beginnt der tiefe Sprechgesang erstmals zu nerven.


6. Sad City Sisters – Ein schöner Folk/Akustik Song mit Akkordion Untermalung, mal wieder denke ich an „The Secret Language Of Birds“ und ein bisschen an „Skating Away“ von „War Child“.


7. Barren Beth, Wild Desert John – Nach kurzem Flötenintro folgt ein Midtempo Folk Rock Song, wo erstmals ein durchgängiger Gitarren Riff zu hören ist.


8. The Betrayel Of Joshua Kynde – Wieder ein Midtempo Rocker, der im typischen „Thick As A Brick 2“ Stil daherkommt. Ein dominierendes Piano geht durch das Stück und „Florian Ophale“ darf ganz kurz an der E-Gitarre glänzen.


9. Where Did Saturday Go – Das nächste Folk Akustik Stück im „Anderson“ Solo Stil, die Stimme wird hier gedoppelt, er kann einfach nicht mehr richtig singen, die Höhen sind komplett weg.


10. Three Love, Three – Weiter geht es in der gleichen Instrumentierung und Stimmung, es plätschert vor sich hin und der Song geht nahtlos in “ In Brief Visitation“ über.


11. A Brief Visitation – Die Stimmung ist mit starker Akustik Gitarre ähnlich, hat aber eine sehr schöne Melodie. Der Song erinnert etwas an die Solo Stücke auf „Minstrel In The Gallery“.


12. The Fisherman Of Ephesus – Zum Abschluß ein Midtempo Song, ich wiederhole mich ungern, der wieder im typischen „Homo Erraticus“ Stil geboten wird.


Fazit:


Nach meiner Meinung wurde der Name „Jethro Tull“ ausschließlich aus Marketinggründen wiederbelebt. „Ian Anderson“ sagte in einem Interview, das die jetzige Besetzung schon so lange zusammenspielt, das es gerechtfertigt wäre, das Album unter diesem Namen zu veröffentlichen. Dazu hat er natürlich das Recht, aber es fehlt mir einfach die Gitarre von „Martin Barre“, ebenso wie die Keyboards von „John Evan“ und „David Palmer“, die immer mal wieder für eine Überraschung im Sound verantwortlich waren. So ist das alles zu vorhersehbar und „Anderson’s Stimme, Flöte und Akustik Gitarre dominieren das Album in Gänze.
Die ersten Zweidrittel der Platte sind für mich die besseren, ab Track 9 lässt es nach und wird etwas zu eintönig. Insgesamt ist das aber Kritik auf hohem Niveau, das Album ist für mich mit „Thick As A Brick 2“ und „Homo Erraticus“ gleichzusetzen, aber als Original „Jethro Tull“ Album kann ich es in dieser Form nicht sehen. Es ist ein gutes „Ian Anderson“ Solo Album.
 
So, jetzt oft genug gehört, um mir ein erstes Urteil zu erlauben.


Jethro Tull – The Zealot Gene (2022)


1. Mrs Tibbets – Ein recht rockiger Einstieg mit typischen Tull Trademarks, sogar ein kurzes Gitarrensolo wird geboten.


2. Jacob’s Tales – Ein erster Schock, es erklingt eine Mundharmonika, mit diesem Instrument kann man mich jagen. Es entwickelt sich ein akustisches Stück im Stile von „The Secret Language Of Birds“.


3. Mine Is The Mountain – Der Höhepunkt der Platte findet für mich bereits hier statt. Das einzige Stück, das noch den Namen „Progressive Rock“ verdient. Ein spannendes Intro mit kurzem „Locomotive Breath“ Klavier geht schleichend in einen rockigen Flötenteil über, wo das Tempo merklich angezogen wird. Im Midtempobereich geht es weiter, bei der „Anderson’s“ tiefe Sprechstimme überwiegt.


4. The Zealot Gene – Der Titelsong ist ein komplexer Rocker im „Thick As A Brick 2“ Stil. Nach mehrmaligem Hören bleibt der Refrain deutlich im Ohr hängen.


5. Shoshanna Sleeping – Im ähnlichen Stil geht es hier weiter, leider etwas beliebig und spannungsarm, hier beginnt der tiefe Sprechgesang erstmals zu nerven.


6. Sad City Sisters – Ein schöner Folk/Akustik Song mit Akkordion Untermalung, mal wieder denke ich an „The Secret Language Of Birds“ und ein bisschen an „Skating Away“ von „War Child“.


7. Barren Beth, Wild Desert John – Nach kurzem Flötenintro folgt ein Midtempo Folk Rock Song, wo erstmals ein durchgängiger Gitarren Riff zu hören ist.


8. The Betrayel Of Joshua Kynde – Wieder ein Midtempo Rocker, der im typischen „Thick As A Brick 2“ Stil daherkommt. Ein dominierendes Piano geht durch das Stück und „Florian Ophale“ darf ganz kurz an der E-Gitarre glänzen.


9. Where Did Saturday Go – Das nächste Folk Akustik Stück im „Anderson“ Solo Stil, die Stimme wird hier gedoppelt, er kann einfach nicht mehr richtig singen, die Höhen sind komplett weg.


10. Three Love, Three – Weiter geht es in der gleichen Instrumentierung und Stimmung, es plätschert vor sich hin und der Song geht nahtlos in “ In Brief Visitation“ über.


11. A Brief Visitation – Die Stimmung ist mit starker Akustik Gitarre ähnlich, hat aber eine sehr schöne Melodie. Der Song erinnert etwas an die Solo Stücke auf „Minstrel In The Gallery“.


12. The Fisherman Of Ephesus – Zum Abschluß ein Midtempo Song, ich wiederhole mich ungern, der wieder im typischen „Homo Erraticus“ Stil geboten wird.


Fazit:


Nach meiner Meinung wurde der Name „Jethro Tull“ ausschließlich aus Marketinggründen wiederbelebt. „Ian Anderson“ sagte in einem Interview, das die jetzige Besetzung schon so lange zusammenspielt, das es gerechtfertigt wäre, das Album unter diesem Namen zu veröffentlichen. Dazu hat er natürlich das Recht, aber es fehlt mir einfach die Gitarre von „Martin Barre“, ebenso wie die Keyboards von „John Evan“ und „David Palmer“, die immer mal wieder für eine Überraschung im Sound verantwortlich waren. So ist das alles zu vorhersehbar und „Anderson’s Stimme, Flöte und Akustik Gitarre dominieren das Album in Gänze.
Die ersten Zweidrittel der Platte sind für mich die besseren, ab Track 9 lässt es nach und wird etwas zu eintönig. Insgesamt ist das aber Kritik auf hohem Niveau, das Album ist für mich mit „Thick As A Brick 2“ und „Homo Erraticus“ gleichzusetzen, aber als Original „Jethro Tull“ Album kann ich es in dieser Form nicht sehen. Es ist ein gutes „Ian Anderson“ Solo Album.
Danke! Trotz oder gerade wegen der Kritikpunkte werde ich reinhören!
 
Ich habe die CD heute zum zweiten Mal gehört und kann mich dem oben von @passionplayer Geschriebenen fast komplett anschließen, wobei das Adjektiv "spannungsarm" in meinen Gedanken dazu sehr häufig auftauchte.

Ob es die alten Musiker an der einen oder anderen Stelle noch ein bisschen herausgerissen/hochgehoben hätten bleibt reine Spekulation, da man dafür ja zunächst gute Kompositionen braucht ud die vermisse ich hier teilweise.
 
Ich habe mich in Bezug auf das neue Album ja bisher und vorerst mal gepflegt rausgehalten, die meisten Songs bei den üblichen Verdächtigen gehört und auch einige sehr wohlwollende Rezensionen gelesen.
Und ich habe es nicht auf meine to-do oder must-have-Liste gesetzt, wahrscheinlich bleibt das auch so. Es überzeugt mich nicht wirklich und ich würde die Kritikpunkte von passionplayer noch ein bissel erweitern können. Aber es wurde dahingehend im Grunde von Jester.D auf den Punkt gebracht: spannungsarm.
Ich bin durchaus auch sowas wie ein Fan von JT, aber halt kein Fanboy oder sowas in der Art.
Die für mich beste Tull-Zeit ging bis 1979 (Stormwatch), von Anderson solo habe ich eigentlich nur "Homo Erraticus" und "Rupi´s Dance" wirklich wahrgenommen, beide fand ich zumindest gut.
 
Ich bin jetzt mal ein bisschen ketzerisch - dieses Album ist fast so unnötig wie das letzte Abba-Album. Beide hören sich dermaßen vorhersehbar an (wobei Abba natürlich die Nasen vorn haben).
 
MARTIN BARRE
LIVE AT THE WILDEY 2CD
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‎Diese 2-CD-Veröffentlichung fängt Martin Barres Live-Performance seiner gefeierten 50 Years of Jethro Tull-Show im Wildey Theatre Illinois im Jahr 2019 ein. ‎
‎Die 50 Years of Jethro Tull Show zeigt die Martin Barre Band mit besonderen Gästen und originalen Tull Bandmitgliedern, Clive Bunker am Schlagzeug und Dee Palmer am Keyboard. Genießen Sie über zwei Stunden klassisches Tull, darunter zeitlose Hits und ikonische Songs wie "Aqualung", "Songs from The Wood", "Bungle In The Jungle", "Thick as a Brick" und "Locomotive Breath" sowie tiefe Schnitte und Fan-Favoriten.‎

Hunting Girl (Live) · Martin Barre
Live At The Wildey
 
So, jetzt oft genug gehört, um mir ein erstes Urteil zu erlauben.


Jethro Tull – The Zealot Gene (2022)


1. Mrs Tibbets – Ein recht rockiger Einstieg mit typischen Tull Trademarks, sogar ein kurzes Gitarrensolo wird geboten.


2. Jacob’s Tales – Ein erster Schock, es erklingt eine Mundharmonika, mit diesem Instrument kann man mich jagen. Es entwickelt sich ein akustisches Stück im Stile von „The Secret Language Of Birds“.


3. Mine Is The Mountain – Der Höhepunkt der Platte findet für mich bereits hier statt. Das einzige Stück, das noch den Namen „Progressive Rock“ verdient. Ein spannendes Intro mit kurzem „Locomotive Breath“ Klavier geht schleichend in einen rockigen Flötenteil über, wo das Tempo merklich angezogen wird. Im Midtempobereich geht es weiter, bei der „Anderson’s“ tiefe Sprechstimme überwiegt.


4. The Zealot Gene – Der Titelsong ist ein komplexer Rocker im „Thick As A Brick 2“ Stil. Nach mehrmaligem Hören bleibt der Refrain deutlich im Ohr hängen.


5. Shoshanna Sleeping – Im ähnlichen Stil geht es hier weiter, leider etwas beliebig und spannungsarm, hier beginnt der tiefe Sprechgesang erstmals zu nerven.


6. Sad City Sisters – Ein schöner Folk/Akustik Song mit Akkordion Untermalung, mal wieder denke ich an „The Secret Language Of Birds“ und ein bisschen an „Skating Away“ von „War Child“.


7. Barren Beth, Wild Desert John – Nach kurzem Flötenintro folgt ein Midtempo Folk Rock Song, wo erstmals ein durchgängiger Gitarren Riff zu hören ist.


8. The Betrayel Of Joshua Kynde – Wieder ein Midtempo Rocker, der im typischen „Thick As A Brick 2“ Stil daherkommt. Ein dominierendes Piano geht durch das Stück und „Florian Ophale“ darf ganz kurz an der E-Gitarre glänzen.


9. Where Did Saturday Go – Das nächste Folk Akustik Stück im „Anderson“ Solo Stil, die Stimme wird hier gedoppelt, er kann einfach nicht mehr richtig singen, die Höhen sind komplett weg.


10. Three Love, Three – Weiter geht es in der gleichen Instrumentierung und Stimmung, es plätschert vor sich hin und der Song geht nahtlos in “ In Brief Visitation“ über.


11. A Brief Visitation – Die Stimmung ist mit starker Akustik Gitarre ähnlich, hat aber eine sehr schöne Melodie. Der Song erinnert etwas an die Solo Stücke auf „Minstrel In The Gallery“.


12. The Fisherman Of Ephesus – Zum Abschluß ein Midtempo Song, ich wiederhole mich ungern, der wieder im typischen „Homo Erraticus“ Stil geboten wird.


Fazit:


Nach meiner Meinung wurde der Name „Jethro Tull“ ausschließlich aus Marketinggründen wiederbelebt. „Ian Anderson“ sagte in einem Interview, das die jetzige Besetzung schon so lange zusammenspielt, das es gerechtfertigt wäre, das Album unter diesem Namen zu veröffentlichen. Dazu hat er natürlich das Recht, aber es fehlt mir einfach die Gitarre von „Martin Barre“, ebenso wie die Keyboards von „John Evan“ und „David Palmer“, die immer mal wieder für eine Überraschung im Sound verantwortlich waren. So ist das alles zu vorhersehbar und „Anderson’s Stimme, Flöte und Akustik Gitarre dominieren das Album in Gänze.
Die ersten Zweidrittel der Platte sind für mich die besseren, ab Track 9 lässt es nach und wird etwas zu eintönig. Insgesamt ist das aber Kritik auf hohem Niveau, das Album ist für mich mit „Thick As A Brick 2“ und „Homo Erraticus“ gleichzusetzen, aber als Original „Jethro Tull“ Album kann ich es in dieser Form nicht sehen. Es ist ein gutes „Ian Anderson“ Solo Album.

Stimme Dir ebenfalls zu. Das Album hätte tatsächlich besser als Ian Anderson Album erscheinen sollen. Aber der Name Jethro Tull verkauft sich wahrscheinlich besser. Allerdings finde, dass das Album ein paar ordentliche Momente hat. Kommt aber in keiner Weise an Tulls Großtaten heran.
 

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