Jester.Ds Crossmix 2020

DerGrobeWestfale

Aktives Mitglied
Es gibt einen Oldie -, "Was hört ihr gerade-Thread, der fast nur noch aus Oldies besteht, da muss doch Dr. Jesters "2020-Thread" nicht auch noch mit Oldies zugemüllt werden, oder??? :mad:
Wenn you tube diese 1973er Mucke erst 2020 für dich ausgegraben hat, kannst du das ja auch in den "Neuentdeckungen-Thread" stopfen.
Dieser Oldie-Virus nervt mich schon sehr, fehlt nur noch, das Kieran seine neuesten, 2020 entdeckten You tube-Filmchen, mit Musik von 1965-1975 hier reinstellt!
Sei nicht so streng mit mir. Es war keine böse Absicht. Ende der Durchsage
 

The Wombat

Mitglied
Aaron Geller Professor für Chemie, Virginia, an der E-Gitarre,
der Mexikaner Ramsés Luna, Leiter der mexikanischen Klangmalerei, am Saxophon,
Tim McCaskey, Professor für Physik, También, an der Akustikgitarre,
Luis Nasser, Professor für Physik, Chicago, am Bass, und
der Schwede Mattias Olsson von Anglagard am Schlagzeug, Percussion und Mellotron.
Diese multinationale Supergroup haben ihr erstes gemeinsames instrumentales Album im Mai diesem Jahres eingespielt, es heißt, wie auch die Band "The Devil’s Staircase"
Diese Naturwissenschaftler fühlen sich schon von ihrer Profession beeinflußt, spielen aber keinen "Math-Rock":
"We are an international group of musicians who play rock inspired by math and science. But we don't play math rock. Ideas from nonlinear dynamics, fractals, cellular automata, and astronomy inspire compositional forms.".
Die Schublade könnte sich Eclectic Prog nennen, aber das würde die Band vermutlich stören, da sie sich nicht "einkästeln" lassen wollen; z.B. richtig allergisch auf "Math-Rock" reagieren. Rezensionen z.B. auch bei den Babyblauen:
Auf der Homepage der Band kann man reinhören, wen und wenn es interessiert:
Die Herren können noch so oft behaupten, sie spielen keinen "Math-Rock". Tun sie doch....und wie sie das tun. "Mathiger" gehts doch kaum noch. :p

Eigentlich ist das wirklich nicht meine Baustelle, aber ich finde das Projekt trotzdem interessant. Hört sich an wie Musik vom einer Erde 2.0, die einen roten Zwerg in der habitablen Zone umkreist.
 

Georg

Alter Hase
1993 gründen 5 Jungs in El Paso, dem texanischen Grenzort zu Mexico, die Kapelle At the drive-in.
Nach 3 Alben (2000 mit der wohl erfolgreichsten Scheibe, "Relationship of Command" mit einem Gastauftritt von IGGY Pop, und 3 Eps ist die Kapelle im wahrsten Sinn des Wortes "Schnee" von gestern. Heftige Drogenprobleme haben dem Bandleader Jim Ward und Omar Rodriguez Lopez sowie Cedric Bixler Zavalla auseinandergebracht.
Während Omar Rodriguez Lopez und Cedric Bixler Zavala, später noch der Gitarrist Paul Hinojos mit der Gründung von The Mars Volta sehr erfolgreich sind, versucht Jim Ward mit Drummer Tony Hajjar und dem bis 2005 verbliebenen Bassisten Paul Hinojos mit der Guppe Sparta parallel einen Neustart.
Mißgunst, Neid, Unterstellungen, persönliche Abrechnungen begleiten die Neustarts mit heftigen Pressekriegen", wer da der Urheber war, möchte und kann ich nicht beurteilen, dass der Bassist dann von Sparta zu The Mars Volta auch noch gewechselt ist, wird vermutlich auch nicht friedlich abgelaufen sein; Jim Ward hat dann seinen Cousin Matt Miller als Ersatz in seine Band Sparta geholt.
Sparta hatte zunächst mit dem ersten Album nicht den erhofften Erfolg, erst mit dem zweiten Album "Proclain" ging es aufwärts, Erfolg hatten sie dann 2006 mit dem Album "Threes"
Aber....dann war "Funkstille", 2007 gabs noch eine Single und 2011 wurde dann ein neues Album "angekündigt."
Im April 2020! erschien dann endlich Spartas viertes Album mit dem Titel Trust the River
Hier das offizielle Video, mit dem Song "Believe":
und die schöne Klavierballade "Dead end signs"
 

Jester.D

Aktives Mitglied
Okay, Sparta wird dann später mit als Nächstes unter die Lupe genommen.

Hier läuft gerade die neue CD von Carly Pearce.



Carly Pearce debütierte mit ihrem ersten Album „Every Little Thing“ 2017. Es war immerhin eine Nummer 4 für sie und knapp 40.000 CDs fanden Abnehmer. Seither wurde sie bekannt, hatte erste Hits – „Every Little Thing“, eine Nr. 1 und „Hide The Wine“, Nr. 13, verliebte sich in ihren Kollegen Michael Ray und heiratete ihn im Oktober 2019. Diese Liebesgeschichte spiegelt sich in den 13 Liedern des Albums, dem sie nur ihren Namen gab, wider. In einem Interview mit dem Billboard sagte Pearce, dass es ihr darum ging, sich selbst zu finden, aber auch, dass die Liebe zu ihrem Mann sehr wichtig war. So beschreibt der Song „Heart’s Going Out Of My Mind“ den Beginn ihrer neuen Beziehung und das Duett mit Michael Ray „Finish Your Sentences“ ist für sie besonders wichtig. Geschrieben haben diese Songs immerhin prominente Kolleginnen wie Kelsea Ballerini und Thomas Rhett. Auch die erste Singleauskopplung „Closer To You“ (Platz 28) ist ein recht eingängiges Liebeslied.

Neben der Liebe als zentrales Thema nennt Pearce auch die Stärke der Frauen und Liebeskummer als wichtige Zutaten. Sie erinnert ein wenig an die junge Shania Twain, wenn sie „Dashboard Jesus“ und „Woman Down“ mit Energie und Hingabe singt. Als sie im Jahr 2013 ein Album für Sony Records plante, wolle sie „Dashboard Jesus“ singen, doch die Plattenfirma schmiss sie damals raus. Sieben Jahre später ist dies ein Highlight der CD. Das ganze Elend einer gescheiterten Beziehung glaubt man ihr in „Halfway Home“ und um eine solche geht es auch im Duett mit Lee Brice „I Hope You’re Happy Now“, ihre aktuelle Single, die schon in der Top 20 steht. Dabei sagt sie, dass auch sie eine Beziehung so beendete, dass der ehemalige Partner litt, worum es in diesem schönen Song geht.

Eine sehr traurige Erinnerung ruft Carly Pearce mit dem Lied „It Won’t Always Be Like That“ hervor, das sie ihrem Großvater und ihrer Heimatstadt Taylor Mill in Kentucky widmet. Aber auch das Gedenken an Busbee, der dieses Album produzierte und der mit 43 Jahren im September 2019 an einem Gehirntumor verstarb. Busbee hatte gerade dieses Song ganz besonders gemocht, erinnert sich Pearce, und auch daran, dass er das Lied zehn Tage bevor er von seiner unheilbaren Krankheit erfuhr, mit ihr eingespielt hatte. Busbee hatte ihr vor fünf Jahren zu einem neuen Start verholfen, als er sie als Songschreiberin verpflichtete.

Carly Pearce gehört zu den Künstlerinnen, die sich in der Männerwelt Nashvilles durchgesetzt haben, was bereits ein Qualitätsmerkmal ist. Dieses Album enthält einige sehr schöne Titel, manche wie „Greener Grass“ oder „Call Me“ gefallen weniger. Dies ist kein Album, das Musikgeschichte schreiben wird, aber unterhaltsam und hörenswert ist es allemal.

Quelle: www.country.de
 

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