Jazz, Jazz, Jazz

The Wombat

Mitglied
Warum machen Frauen solche Cover?
Weil z.B. Diana Krall mit Ende 40 immer noch in solch ein Outfit schlüpfen kann und darin gut aussieht.

Während andere sich mit Sexismus-Vorwürfen plagen.
Plagen? Welche "anderen" müssen sich plagen? Andere Frauen? Andere Männer? Andere "weroderwasauchimmer"?

Das wird mir evtl. ein ewiges Rätsel bleiben ...
Evtl. oder tatsächlich?
 

Okzitane

Aktives Mitglied
Ab und an verirrt sich auch Jazz (im weitesten Sinne) in meine Gehörgänge. Dieses Album, welches mir sehr zusagt, wurde neulich bei einem US-Ambient-Sender vorgestellt. Das Label ECM kommt mir dabei wiederholt unter und scheint momentan spezialisiert auf diese verträumte, mit Elektronik untermalte Klangwelt zu sein.

MICHELE RABBIA / GIANLUCA PETRELLA / EIVIND AARSET - Lost River (2019 / ECM Records)




https://www.allmusic.com/album/lost-river-mw0003274978
 

Marifloyd

Inventar
Ella Fitzgerald wäre heute 104 alt geworden. Ihre Musik ist und bleibt zeitlos und bereitet meinem Musikherz immer mal wieder viel Freude. In dem Berlin Konzert vergisst sie den Text beim Song "Mack The Knife"und improvisiert die Lücke und das ist total unterhaltsam. Absolut hörenswert!

 

Jester.D

Aktives Mitglied
Oh, ich hab da wieder etwas gefunden, was mir sehr gut gefällt. Kauf demnächst ist nicht ausgeschlossen. :cool:



Beschreibung:
Ein fulminantes Debüt-Album voller funkelnder Schönheit und Virtuosität:
Stellen wir uns den Einstieg in Isfar Sarabskis Debütalbum „Planet“ szenisch, wie einen begeisternd-dramaturgisch ausgeloteten Konzertabend vor. Genügend Lorbeeren hat sich der 31 Jahre junge Pianist, Komponist und Arrangeur ja in der letzten Dekade live erarbeitet, um Theatersäle von beträchtlichen Größen zwischen seiner aserbaidschanischen Heimatstadt Baku, Berlin, New York und Los Angeles mühelos füllen zu können. Das Saallicht erlischt, ein Spot illuminiert den Flügel, an dem Sarabski zunächst mit meditativer Grundierung am Bühnenrand ins Geschehen führt. „Deja Vu“ hat er den Einstieg genannt, aber die Erinnerungstäuschung hält nicht lange an. 40 Sekunden später pausiert er für einen Augenblick, bevor er ein höchst anspruchsvolles Puls-Motiv anstimmt. Der Vorhang öffnet sich und gibt den Blick frei auf seine beiden Trio-Kollegen Mark Guiliana am Schlagzeug und Alan Hampton am Kontrabass. Die drei swingen dergestalt erbaulich, dass die Füße unmöglich stillhalten können. Just im Moment des emotionalen und kognitiven Begreifens dieser Musik, fällt blitzschnell ein weiterer Vorhang und lässt nicht nur einen Satz Streicher erblicken, der das rhythmische und harmonische Treiben herzerwärmend mehrdimensioniert. Auch das Wahrnehmungspanorama wird erneut schlagartig so erweitert, dass plötzlich alles möglich erscheint. Hier sind ganz offensichtlich drei Musikfreiheitsliebende am Werk, die von Streichinstrumenten unterstützt, einer Art kammermusikalischem Jazz zuspielen. Dessen komplexe Metrik dient allerdings keineswegs einem intellektuellen Kräftemessen-Selbstzweck.

 

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