Hip Hop / Rap und Black Music

Georg

Alter Hase
Statt "Gangsta", mal "Maphia":
Die in Köln gegründete Microphone Mafia rappt seit 1989 auf deutsch, italienisch und türkisch. Esther Bejarano ist eine Überlebende der Shoa und war Mitglied des Mädchenorchesters von Auschwitz. 2009 nahmen die ungleichen MusikerInnen, die durch ihre antifaschistischen Bemühungen zueinander fanden, gemeinsam mit Esthers Kindern Edna und Joram das Album Per la vita auf. Es folgten ein weiteres Album und zahlreiche Livekonzerte. Eine einzigartige Mischung aus wütendem Hip-Hop und lyrischen Texten, aus kölschem Rap, Partisanenliedern und jiddischer Volksmusik:
 

stellar80

Alter Hase
Da es ja nach wie vor extreme Vorteile gegenüber aktueller "schwarzer" Mucke gibt möchte ich mal versuchen so ab und zu ein paar Sachen zu posten, die dem etwas entgegenwirken. Es soll hier nicht um "Mainstream_Gangsta" etc gehen, sondern um die Vielfältigkeit auch dieser Musik. Ich bin da selbst sehr unbedarft, würde mich aber um konstruktive Beiträge freuen... geben wir gleich mal den großen GOSPEL.

BONE THUGS N HARMONAY


...ein geniales STück.
Oh mein Gott... meine Jugend!!! Ewig nicht gehört!!!

Ich seht auf die, ich kann nicht anders :oops:


 

Lamneth

Aktives Mitglied
Ich habe es wo anders mal erwähnt, ich besitze 1 Rap CD, King of Rock (85) von RUN-D.M.C, den Nachfolger Raising Hell (mit dem Cover von Walk This Way von Aerosmith)hatte ich auch, der ist mir wie viele andere CDs abhandengekommen, deshalb verleihe ich auch nix mehr.
Die King of Rock finde ich auch heute noch recht gut.
King of Rock
Ein Song über Leute, die ständig mitreden über Dinge, von denen sie im Grunde keine Ahnung haben.:cool:
You Talk Too Much
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Mal abgesehen davon, dass ich in aller aller Regel noch nicht mal einen Bruchteil der Texte im HipHop / Rap (in englischer Sprache bzw. Ami-Slangs) verstehe, ist dieser Bereich der Musik für mich grundsätzlich "no go area". Vor so etlichen Jahren hatte ich das noch in einem anderen Forum recht "offensiv" vertreten und in diversen Dischputen darüber natürlich auch diverse Klischees bedient. Das reichte vom mit 2 kg Gold um den Hals rumlaufenden Gangsta-Rapper, der sowieso meist eine kurze Lebenserwartung hatte, bis hin zu völligem Unverständnis gegenüber diesen seltsam verkrampften Bewegungen der oberen Extremitäten nebst ultramegacoolem Gehabe und dem ständigen bösen Gangstablick.
Das offensive Vertreten nebst der Bedienung besagter Klischees geriet zu einem wahren Fiasko und ich bin (andernorts) mit Foris aneinandergeraten, mit denen ich davor ziemlich gut ausgekommen bin. Das hat sich zwar in aller Regel wieder halbwegs eingerenkt, aber ich habe meine Lehren daraus gezogen.
Mit nunmehr fast 60 Jahren überlasse ich dieses Feld jüngeren Leuten, die den wahren Spirit dahinter zu erkennen vermögen....oder glauben, es zu tun. Natürlich gibt es ein paar Klassiker aus den 1980ern und 1990ern, an denen niemand vorbeigekommen ist. Aber die werden von wahren Kennern, Könnern und Freunden dieser Genres meist nur milde belächelt....im besten Falle.

Wer sich in diesem Beritt wirklich ein wenig näher kundig machen möchte oder einfach nur neugierig auf Rap / HipHop der "guten Sorte" ist, sollte einfach mal Laut.de besuchen. Dort gibt es einige Rezensenten, die sich diesen Genres regelrecht verschrieben haben und eine Menge Alben besprechen. Daneben kann man sich alle diese Alben (auf Youtube natürlich) anhören.
Was ich überhaupt nicht mag, sind diese deutschen Möchtegern-Gangstarapper vom Schlage eines Bushido oder Massiv und Konsorten mit ihrer teils sehr üblen textlichen Umweltverschmutzung.
 

Okzitane

Aktives Mitglied
Dann will ich mal an den heute 52.Geburtstag des Thomas aus Stuttgart erinnern... (ein auch musikalisch sehr schönes Stück)

THOMAS D. - Millionen Legionen

 

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