Heft 11-2020

Georg

Alter Hase
@Georg - Du bist schon der zweite, der mich deswegen fragt. Da muss ich erst mal überlegen, was denn meine Top 25 sind, das weiß ich gar nicht so genau!
Na...ja, Jörg, es ist auch die aktuelle Diskussion, kann eine Rock-Ballade, wie Stairway to heaven dem progressiven Rock zugeordnet werden?......aber ich will hier nicht unser aktuelles Eclipsed-Heft "vollkritzeln" ;)
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Na...ja, Jörg, es ist auch die aktuelle Diskussion, kann eine Rock-Ballade, wie Stairway to heaven dem progressiven Rock zugeordnet werden?......aber ich will hier nicht unser aktuelles Eclipsed-Heft "vollkritzeln" ;)
Ich verwende in meinem Buch für solche Sachen wie Stairways to Heaven oder Bohemian Rhapsody, also für einzelne Stücke von Nicht-Prog-Bands, die Prog-Merkmale aufweisen, die Bezeichnung "Slipstream-Prog". Angelehnt ist das an die von Bruce Sterling geprägte Bezeichnung "Slipsream SF" für Literatur oder Filme, die zwar nicht unter dem Genre "Science Fiction" laufen, aber de facto Science Fiction sind.

Weitere Diskussion dieses Themas, weil es sich nicht mehr auf das aktuelle Heft bezieht, bitte hier.
 
Zuletzt bearbeitet:

Perfectionist

Aktives Mitglied
Ich muss mal Alan Tepper loben, den ich sonst ja gerne mal kritisiere.

1) Das Interview mit Achim Reichel ist richtig gut.

2) Die Rezension zu dem JJ-Cale-Tribute hat einen richtig witzigen Aufhänger.

3) Auch mit der Review zur "Seeds of Love"-Box bin ich weitgehend zufrieden. Natürlich kann man sich immer noch über Details streiten (wieso wird Oleta Adams' Name nie erwähnt, warum kein Lob für die großartigen Klangmonumente in "Swords and Knives" sowie "Year of the Knife" oder das Talk-Talk-hafte "Standing on the Corner of the Third World"), aber insgesamt wird die Rezi dem Boxset gerecht. Nur ein wirklich wichtiger Kritikpunkt fällt unter den Tisch: Die Bewertung von CD 1. Die Audiophilen haben nämlich schnell herausgefunden, dass es sich hier um eine nur minimal veränderte Version des 1999er Masterings von Jon Astley handelt. Nun bin ich generell nicht dagegen, alte Remasters in neuen Veröffentlichungen zu verwenden, wie z.B. bei der Dire-Straits-Box geschehen (da sind es Bob Ludwigs 1996er Remasters). Das Mastering sollte dann aber auch wirklich gut sein, und das ist die doch stark vom Limiter geprägte Astley-Version von "The Seeds of Love" eben nicht. Und es sollte transparent geäußert werden - Universal versucht hier den Käufern ein über zwanzig Jahre altes Mastering als 2015er Version von Andrew Walter zu verkaufen, was man schon mal kritisch sehen kann.

Immerhin, wenn man die Höhen etwas herunterdreht, klingt das Mastering schon gleich deutlich besser...
 

Senfei

Mitglied
... und die Scherben sind auch deutsches Kulturgut, ob man sie mag oder nicht... ich äusserte nichts zur deren "Qualität"...
wobei sie für mich tatsächlich einiges tolles erschaffen haben.... Geschmacksache.....
Absolute Zustimmung: Ton Steine Scherben waren wichtig und sind Kult !!!
Natürlich war das kein kunstvoller Prog-Rock, das wollte und sollte er auch nicht sein.
Das war wunderbare Revoluzzer-Mucke mit teils richtig guter Atmosphäre und die Texte mussten damals so radikal sein, schließlich befand sich die ganze Politik- und Kulturlandschaft im Umbruch.
Dass Claudia Roth Managerin der Scherben war, macht sie mir noch sympathischer :)
 

Jester1969

Mitglied
Mit Erschrecken stelle ich fest, das mehr als die Hälfte meiner Liste wackelt. Bei einigen Bands ist es so gut wie unmöglich, sich für eine Komposition zu entscheiden (wenn man so wie ich einen Titel pro artist listet).
Das geht schon irgendwie. Wir haben uns auch alle angestrengt ;)
Bei mir wird die Liste einen Tag später vermutlich auch anders aussehen. Macht ja nix.
 

32 Doors

Mitglied
Kurze Anmerkung zum Artikel S. 27 über Simon Collins und sein neues Album "Becoming Human".
Am Ande des Interviews wird Collins zu seinen ersten Inspirationsquellen folgendermaßen zitiert:
"Ich war als Kind bei der 'Seconds Out'-Tour dabei..."
Also es gibt von Genesis das Live-Album SECONDS OUT, aber KEINE Tour, die so hieß.
Auf dem Album ist 1 Aufnahme (Cinema Show) von der 76er Trick of the Tail - Tour, der Rest von der 77er Wind & Wuthering - Tour.
Simon Collins ist am 14.09.1976 geboren, das letzte Konzert der 77er Tour war am 03.07.1977 in München.
Ist schon erstaunlich, dass man ein Kleinkind unter 1 Jahr mit auf Tour nimmt und sich Simon an diese Sachen so toll erinnert! :cool:
 

Wolfram Porr

Neues Mitglied
Ist schon erstaunlich, dass man ein Kleinkind unter 1 Jahr mit auf Tour nimmt und sich Simon an diese Sachen so toll erinnert! :cool:
Ich hab's gerade nochmal abgehört, und er hat das wirklich gesagt! Möglicherweise meinte er ja eine andere Tour (Abacab? Die 1983/84er-Tour?). Hätte mir natürlich auffallen müssen, habe ich in dem Moment aber nicht hinterfragt.
 

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