Heft 10 - 2022

Seite 14 unter "Schon gewusst?" (5) Steve Miller - Single "Abra Cadabra"

Preisfrage - wer ist das Covergirl Evelyn im Bildchen neben dem Text?? Das Single-Cover von Steve Miller ist es definitiv nicht, denn das sah so aus:

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Ich hatte die Single 1982.

edit: Sollte das Bildchen zum Nachsatz "Heute ist der Song ein oft gecoverter Evergreen." gehören, dann wäre es sicher hilfreich gewesen, nicht die Inspiration von Diana Ross, sondern die Interpretin der Coverversion zu benennen, wenn man schon ein Bild von ihr beigibt.

Auf die Schnelle hab ich zu "oft gecovert" übrigens nur eine Version gefunden:

 
Zuletzt bearbeitet:
Seite 20: "Zwei Frauen, acht Kinder: Francis Rossi braucht Kohle für die Familie."

Ich sag mal so - inhaltlich sicher richtig, aber unter journalistischer Qualitätsarbeit stelle ich mir da gerade etwas anderes vor. Das ist dermaßen billig geschrieben, sorry, dafür habe ich null Verständnis.
 
Tja, und vielen Dank für die fachliche Bestätigung, dass die strunzlangweiligen Flower Kings-Alben der letzten Jahre ihren Weg als Fehlkauf in mein CD-Regal gefunden haben. :rolleyes:
 

Mike

Moderator
Teammitglied
Seite 20: "Zwei Frauen, acht Kinder: Francis Rossi braucht Kohle für die Familie."

Ich sag mal so - inhaltlich sicher richtig, aber unter journalistischer Qualitätsarbeit stelle ich mir da gerade etwas anderes vor. Das ist dermaßen billig geschrieben, sorry, dafür habe ich null Verständnis.
Das ist natürlich genauso mit einem Augenzwinkern gemeint, wie Rossi es auch im Interview gemeint hat...;)
 
Hab jetzt erstmal nur quer gelesen, aber ich - und sicher nicht nur ich - vermisse einen deutlichen Hinweis auf das Forum. So in etwa "Proggies der Welt, vereinigt euch im Eclipsed-Forum". :cool:
 
Das ist natürlich genauso mit einem Augenzwinkern gemeint, wie Rossi es auch im Interview gemeint hat...;)

Ich hätte mir zur letzten Genesis-Tour folgende Zeile im eclipsed gewünscht: "Drei mal geschieden, Pleite: Phil Collins braucht die Kohle." Und das hätte er nicht mal selber sagen müssen, man sah und hörte es ihm auch so an.
 
Seite 20: "Zwei Frauen, acht Kinder: Francis Rossi braucht Kohle für die Familie."

Ich sag mal so - inhaltlich sicher richtig, aber unter journalistischer Qualitätsarbeit stelle ich mir da gerade etwas anderes vor. Das ist dermaßen billig geschrieben, sorry, dafür habe ich null Verständnis.
Deswegen gibt es Status Quo für alle Ewigkeit. Alimente und das 8x
 
Das liest man aber gleich zu Beginn ohne Kenntnis des augenzwinkenden Herrn Rossi und - es bleibt dennoch billig.
Das könnt ihr besser.
Darin versteckt sich ja durchaus auch eine Kritik an der aktuellen Best-Of (die übrigens ganz gut ist, weil sie eine Epoche Quos beleuchtet, die ich selbst ziemlich gut finde, aber natürlich rein gar nichts mehr mit den mighty Quo der 1970er jahre zu tun hat). Und wenn man Rossi etwas kennt, wie er sich gerne in Interviews gibt, dann ist diese BU nicht wirklich "billig", sondern gibt den Ton des Interviews durchaus wieder. Mir, jedenfalls, hats gefallen, ich mag die Form der Kriktik, aber auch diesen augenzwinkernden Humor. Gang und gebe in britischen Musikmagazinen.
 
Hab jetzt erstmal nur quer gelesen, aber ich - und sicher nicht nur ich - vermisse einen deutlichen Hinweis auf das Forum. So in etwa "Proggies der Welt, vereinigt euch im Eclipsed-Forum". :cool:
Bitte nicht nur die Proggies. Sonst kommt das hier im Forum zu Irritationen, schon alleine wegen der Vielfalt an musikalischen Themen. Die zwar auch progressiv ist, aber nicht ausschließlich.
 
Das liest man aber gleich zu Beginn ohne Kenntnis des augenzwinkenden Herrn Rossi und - es bleibt dennoch billig.
Das könnt ihr besser.
Wir wissen doch hoffentlich alle, dass die Musikindustrie samt Berichterstattung der einschlägigen Musikmagazine durchaus eine ziemliche Selbstbeweihräucherung ist, die voneinander und gerade im Falle der alten Haudegen von Nostalgie und der weitgehend bedingungslosen Liebe der Fans lebt. Wir werden gnadenlos zur Kasse gebeten. Weil wir es wollen, weil wir es brauchen! :)
Ein bisschen versteckte Kritik, ein bisschen Ironie in der Berichterstattung ist also durchaus wünschenwert. Auch, um etwas auf dem Teppich zu bleiben. Im Prinzip könnte man die ganze Oldienummer komplett durch den Kakao ziehen, weil es ja tatsächlich manchmal absurde Formen annimmt. Aber weil das quasi Blasphemie wäre, kann das nur in ganz geringen Dosen, fast unmerklich, geschehen.
Mein Steckenpferd ist übrigens Bob Seger - ich wünschte, über den würde mehr geschrieben, die alten Sachen wieder- und eine fette Box neuveröffentlicht werden. Ich wünschte zudem, er wäre nach der Against The Wind Tour mal wieder auf die Idee gekommen, in Deutschland zu touren. Das alles wäre durchaus profitabel (denn darum gehts ja letztendlich), aber es passiert(e): nix - als großer Fan für mich ein einzige Enttäuschung. Von mir aus können die ein geiles Reissue nach dem anderen herzaubern, ich will sie ALLE.
Und so geht es dem ein oder anderen Quo-Fan sicherlich auch.
 
Das ist natürlich genauso mit einem Augenzwinkern gemeint, wie Rossi es auch im Interview gemeint hat...;)
Ich musste auch darüber schmunzeln. Rossi&Co. sind garantiert nicht meine Welt. Aber als interessierter Junge habe ich natürlich auch diesen Beitrag gelesen. Er hat sich garantiert selbst auf die Schippe genommen. Vllt., weil er ein so toller Hecht ist?;) Seine Kinder dürften schon aus dem Alimentalitätsalter raus sein und mittlw. selbst welche zahlen.
Ansonsten, mir gefällt diese Zeitschrift wie immer. Interessante Beiträge, Interviews etc. Viel im Kurztext, was ich so nicht wusste. Hab im Moment Kate Bush rausgekramt und sehe das Album mit ganz anderen Augen.
Zappanale besprochen- wo findet man das sonst?
Vielen Dank dafür!
Ich habe ein zufriedenes Gesicht.
MfG
 
Bitte nicht nur die Proggies. Sonst kommt das hier im Forum zu Irritationen, schon alleine wegen der Vielfalt an musikalischen Themen. Die zwar auch progressiv ist, aber nicht ausschließlich.

nun denn... bleibt festzustellen, dass hier kaum noch Proggies in Reinkultur zu finden sind....
klar habt ihr immer wieder mal etwas auf dem Schirm, doch ich vermisse hier klar den Progflair.... vor allem von neueren Bands und mittelneue... doch anstelle geht es im Blatt und hier auch viel nur noch um alte Proggies....
dann noch viel OldschoolRock.... mainsttream Rock... Blues/Jazz... DamenPop... und deutsche Schlager....

ich habe zum aktuellen Blatt ein weiteres mir zugelegt und wieder empfand ich den Bericht über eine Band, die hier auch behandelt wurde informativer....
anstelle von etlichen Seiten über aktuell Rolling Stones und/oder Genesis und was da noch alles belichtet wurde, mal besser mal weniger.... würde ich dies "verjüngen" (um es nicht ganz zu streichen) und mehr auf die moderne eingehen.... meine alte Leier eben....

den Flower Kings Bericht hätte gerne mehr hinzugefügt werden können.... wie kam Daniel hinzu und warum ging er wieder... angekratzt wurde es ja... Euren Einkaufszettel teile ich selten, hier auch nicht wirklich, obwohl ihr nur wenige neben meiner Einschätzung liegt....
eine Band die ich nicht täglich hören kann und mag, doch langweilig ist sie nie..... auch mein letztes Album von denen -> Waiting for Miracles empfinde ich besser als hier von einigen geäussert.... ich muss nur Bock auf diese Art von Prog haben.... dann gibt es nichts schöneres...

wo bleiben solch ausführlichen Berichte wie von z.B. genannten Stones und Genesis von der 2. Garde des Proglebens....
Fates Warning, Dream Theater, Symphony X, Spock´s Beard, Pain of Salavtion oder auch nur am Rande wahrgnommenes wie Watchtower... es gibt so vieles aus den End 80ern, 90ern und 00er die es wert sind mehr beleuchtet zu werden als zum x.ten male die alten Helden.... die ja nicht ganz wegfallen müssen.... könnte man in der "Form" erstellen... eine alte, eine neue.... zum Abgleich und auch zum Verständnis, warum es neue gibt, die sich oftmals auf die alten berufen....
so würden beide "Seelen" bedient werden....
das neue Feld im Progbereich hat auch vieles zu bieten, was näher beleuchtet werden könnte als nur zur Plattenveröffentlichung diese ewigen ähnlich lautenden Aussagen der Bands.....
doch ich bin da wohl auf der Seite der Minderheit....
hier im Forum, wie im Blatt....
 
Eine Zeitschrift, welche sich nur mit einem Thema befasst (PROG,z.B.), hat niemals eine Überlebenschance. Man muss
auch andere Ansprechpartner besitzen, um das Produkt zu verkaufen. Aber so ist Kapitalismus.
Die schwindenden Progger würden das Ende herbeiführen.
Wir Progger müssen versuchen viel mehr Leute zu werben. Es nützt nichts,wenn die 2.Garde hier lobend erwähnt wird.
Sie muss vorher auch von den Jüngern gehört werden. Missionieren,szs.!
Mein Sohn ist jetzt 18 und kennt alle Floyd-Titel, mehr oder weniger. Seine rappenden Kumpane mittlerweile auch.
Ich bleibe dran.
Eine führende amerk. Musikzeitschrift, bei der ich Abonnent ab der 1. deutsch. Ausgabe von 1994 war (glaube ich), musste ich leider kündigen, weil mich das zuviele undurchsichtige Kram nicht mehr bewegte. Einen Artikel pro Ausgabe war zu wenig für mich.
Wir haben hier zwar ein Prog-Magazin, aber ein bisschen musikal. Vielfalt schadet nicht. Man will doch auch auf des NICHT-PROGGERS Party mitreden können. Oder nicht.?
IdS
MUSIC IS THE BEST
 
Das haben wir hier schon oft bekakelt, meistens in Themen wie diesem zur jeweils aktuellen Eclipsed-Nummer ;) Fakt ist, wie ja auch bei den Plattenfirmen, dass Prog, speziell aktueller Prog, eine so kleine Nische ist, dass man damit allein nicht "satt" wird. Da müssen sich sowohl Zeitschriften als auch Plattenlabels und Konzertveranstalter eben eine breitere wirtschaftliche Basis schaffen, indem sie auch noch andere benachbarte Genres bedienen - Genres, die für sich allein ebenso wenig finanziell überlebensfähig wären wie Prog. Also ist hier Solidarität angesagt, anders als bei manchen Streamingdiensten ist das ja kein Nullsummenspiel, wo niemand gewinnen kann, ohne dass jemand anders verliert; sondern es kann, indem man sich gegensätzlich beisteht, eine Win-Win-Situation geschaffen werden.

Und es ist ja nun auch so, dass die mittlerweile ergrauten und komfortabel altersvorgesorgten Rockfans der 70er Jahre eine sehr kaufkräftige Klientel, gerade was Platten und Konzerttickets betrifft, sind, so dass ein Magazin, das über Rock-Veteranen berichtet, mehr Werbeeinnahmen einfahren kann als eins, das über obskure Bands von heute schreibt.

Und was das Stichwort "Reinkultur" betrifft, das gehört ja nun wirklich in die Mottenkiste. Was ist denn überhaupt "reiner Prog" (oder was auch immer)? Rock war von Anfang an eine Promenadenmischung, und für Prog (und verwandte Genres wie Krautrock oder New Artrock) gilt das ganz besonders! Mir fällt dazu etwas ein, was der Jazzrockmusiker Volker Kriegel in den 70er Jahren gesagt hat:

„Die Abgrenzungsgefechte [zwischen Jazz und Rock] klangen manchmal wie der müßige Streit zwischen Mulatten und Eurasiern, wer denn nun reinrassiger sei.“

So ist es! "Reine" Musikgenres gibt es ebenso wenig wie "reine" ethnische Gruppen. Die ganze Musikwelt ist ein riesiges Kontinuum, in dem sich Strömungen immer wieder vermischen und gegenseitig befruchten und bereichern.
 

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