Heft 09-2020

phonoline

Mitglied
Der Vorteil von SW-Filmen damals, vor allem den gängigen Kodak- und Ilford-Filmen, war, dass man sie deutlich besser "pushen" konnte als Farbfilme, bei denen man nur wenig Spiel hatte. In der Digitalwelt gibts das nicht mehr, manche stellen sogar beim ISO-Wert einfach auf Automatik. Ging damals nicht. Ein Kodak Tri-X 400 wurde entweder standardmäßig mit 400 ISO belichtet oder, um bei beispielseise ungünstigeren Wetter- und Lichtverhältnissen mehr Licht in die Linse zu bekommen oder um einfach etwas "schneller" fotografieren zu können, um 2-3 Blenden gepusht, also auf 800, 1600 oder 3200ISO belichtet. Das hatte zwar ein kontrastreicheres Bild zur Folge, war aber in vielen Situationen die bessere Wahl. Man kann das vor allem sehr gut bei der Live-Fotografie der 60er/70er-Jahre beobachten: das Gros der Bilder von den damaligen Bühnen wurde schwarzweiß aufgenommen, Farbe war oft nicht erste Wahl.
Ein anderer Vorteil der SW-Fotografie: das Entwickeln und Abziehen war deutlich einfacher als bei Farbe.

Es gibt von der ELP-Session von David Gahr auch Farbmotive, wie ich recherchieren konnte. Die sehen auf den ersten Blick auch sehr schön aus, sind aber farblich zum Teil sehr matschig und daher eher bedenklich und zu unruhig für so ein Cover. SW reduziert aufs Wesentliche, das kann schon sehr interessant sein.
 
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Lamneth

Aktives Mitglied
Schwarz-Weiß Bilder können, wenn sie ein gutes Motiv haben und gut fotografiert sind, eine magische Ausstrahlung haben. Mein Schwager hat eine Nikon F2 mit allem denkbaren Zubehör, er fotografiert aber fast nur Schwarz-Weiß, ich habe einige Bilder von ihm in Postergrösse in der Wohnung hängen, da kommen Farbbilder nicht mit.
 

phonoline

Mitglied
Schwarz-Weiß Bilder können, wenn sie ein gutes Motiv haben und gut fotografiert sind, eine magische Ausstrahlung haben. Mein Schwager hat eine Nikon F2 mit allem denkbaren Zubehör, er fotografiert aber fast nur Schwarz-Weiß, ich habe einige Bilder von ihm in Postergrösse in der Wohnung hängen, da kommen Farbbilder nicht mit.
Die F2 - ein Träumchen! Super-Kamera!
 

Jester.D

Alter Hase
Der Vorteil von SW-Filmen damals, vor allem den gängigen Kodak- und Ilford-Filmen, war, dass man sie deutlich besser "pushen" konnte als Farbfilme, bei denen man nur wenig Spiel hatte. In der Digitalwelt gibts das nicht mehr, manche stellen sogar beim ISO-Wert einfach auf Automatik. Ging damals nicht. Ein Kodak Tri-X 400 wurde entweder standardmäßig mit 400 ISO belichtet oder, um bei beispielseise ungünstigeren Wetter- und Lichtverhältnissen mehr Licht in die Linse zu bekommen oder um einfach etwas "schneller" fotografieren zu können, um 2-3 Blenden gepusht, also auf 800, 1600 oder 3200ISO belichtet. Das hatte zwar ein kontrastreicheres Bild zur Folge, war aber in vielen Situationen die bessere Wahl. Man kann das vor allem sehr gut bei der Live-Fotografie der 60er/70er-Jahre beobachten: das Gros der Bilder von den damaligen Bühnen wurde schwarzweiß aufgenommen, Farbe war oft nicht erste Wahl.
Ein anderer Vorteil der SW-Fotografie: das Entwickeln und Abziehen war deutlich einfacher als bei Farbe.

Es gibt von der ELP-Session von David Gahr auch Farbmotive, wie ich recherchieren konnte. Die sehen auf den ersten Blick auch sehr schön aus, sind aber farblich zum Teil sehr matschig und daher eher bedenklich und zu unruhig für so ein Cover. SW reduziert aufs Wesentliche, das kann schon sehr interessant sein.
Es muss nicht immer farbig sein. Es gibt in vielen Bereichen Schwarz-weiß-Bilder, die traumhaft schön sind.
 

Catabolic

Alter Hase
Dass ich in diesem Leben mal noch den Namen einer meiner grossen Country-Lieblingsbands Ozark Mountain Daredevils in der Eclipsed lesen würde, hat mich jetzt aber fast vom Hocker gehauen. Und was ist das ein tolles Album, das Ihr da in "Längst vergessen" vorstellt. Ich hab das Album auch mal rezensiert und soeben in den Thread Empfehlenswerte Alben reingestellt. Es ist einfach ein tolles Album. Mit Waylon Jennings und dessen Ehefrau Jessi Colter, sowie Eric Clapton als Mitbeteiligte.

Dankeschön ;)

 

Jester.D

Alter Hase
Seeeehr lange Leserbriefe diesmal. Zwei davon mit Fürsprache zur Redaktion bezugnehmend auf einen zuvor abgedruckten Leserbrief. Das sieht vom Umfang des Abdrucks her ein bisschen so aus, als ob die Redaktion dringend ein paar verbale Trostpflaster gebraucht hätte. ;)
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Ich will Michael Lorant noch mal dringend ans Herz legen, doch bitte weniger Allgemeinplätze über die Künstler abzuliefern und mehr über die Alben an sich zu reden. Die Roachford-Rezension ist mal wieder typisch: Gerade mal drei Sätze am Ende, die wirklich irgendwie auf die Platte eingehen? Das ist einfach zu wenig.

Und @Mike wie kommst du auf "Lieblingsarzt" im Zusammenhang mit Doctor Who? ;)
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
man könnte evt. dies reizvoller durch ein andauernde Seite ala´ "Tratsch im Forum".... womit aussenstehnde zur Neugierde gelockt werden könnten....
dies setzt natürlich vorraus, dass hier keiner ein Problem in der Veröffentlichung in Papierform seiner getätigten Aussagen macht....
Das hab ich auch schon vor langer Zeit mal vorgeschlagen... würde ja schon reichen, einfach mal die Titel der im letzten Monat "aktivsten" Threads abzufotografieren, um einen Einblick zu bieten. Ich glaube, viele können sich unter dem Forum gar nix vorstellen!
 

Jester.D

Alter Hase
Was mich gestern am späten Abend beim Lesen noch gestört hat, ist die teilweise flapsige Ausdrucksweise bei der Beschreibung von Bands und Interpreten.

Zwei Beispiele:

Jon Anderson: "... Nun zieht die einstige Yes-Sangeselfe Jon Anderson nach 30 Jahren gleich..."

Elfe? Wie bitte?


So in etwa (es gibt hunderte Variationen) stellt man sich eine Elfe vor.

Zweites Beispiel: Underground Aus aller Welt
"Spanien: Zwei Weiblein und zwei Männlein bilden das aus Barcelona stammende Quartett Magick Brother & Mystix Sister."

Kein Hinweis darauf, welche Instrumente zum Einsatz kommen, wer singt oder sonstwas. Weiblein, Männlein?
Wer so etwas schreibt ist nicht ganz dicht. Sorry. :mad:
 
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Fenimore

Aktives Mitglied
Was mich gestern am späten Abend beim Lesen noch gestört hat, ist die teilweise flapsige Ausdrucksweise bei der Beschreibung von Bands und Interpreten.

Zwei Beispiele:

Jon Anderson: "... Nun zieht die einstige Yes-Sangeselfe Jon Anderson nach 30 Jahren gleich..."

Elfe? Wie bitte?

So in etwa (es gibt hunderte Variationen) stellt man sich eine Elfe vor.

Zweites Beispiel: Underground Aus aller Welt
"Spanien: Zwei Weiblein und zwei Männlein bilden das aus Barcelona stammende Quartett Magick Brother & Mystix Sister."

Kein Hinweis darauf, welche Instrumente zum Einsatz kommen, wer singt oder sonstwas. Weiblein, Männlein?
Wer so etwas schreibt ist nicht ganz dicht. Sorry. :mad:
Fachlich hat mich die Rezi zu Simon Collins geärgert
Zitat: In Puncto Ohrwurmqualität kommt er zwar nicht ganz an den berühmten Papa heran....“
Heftiger kann man einen Komponisten wohl nicht kränken/beleidigen.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Fachlich hat mich die Rezi zu Simon Collins geärgert
Zitat: In Puncto Ohrwurmqualität kommt er zwar nicht ganz an den berühmten Papa heran....“
Heftiger kann man einen Komponisten wohl nicht kränken/beleidigen.
Wieso? Egal was man von Phil Collins' Solokarriere hält - seine Songs sind Kulturgut geworden... und das hat auch was mit Melodien zu tun.
 

Jester.D

Alter Hase
Nuja, das kann man schon sehr unterschiedlich sehen. Einerseits hat der Phil ja wirklich ein paar ziemliche Hits abgeliefert, aber das ist nun auch schon ein paar Tage her und andererseits halte ich den Vater-Sohn-Vergleich generell für untauglich.

Erinnere mich dunkel an die erste Platte von Julian Lennon, die mir damals sehr gefallen hat. Nie im Leben hätte ich da die Messlatte vom John angelegt.
 

Catabolic

Alter Hase
Was mich gestern am späten Abend beim Lesen noch gestört hat, ist die teilweise flapsige Ausdrucksweise bei der Beschreibung von Bands und Interpreten.

Zwei Beispiele:

Jon Anderson: "... Nun zieht die einstige Yes-Sangeselfe Jon Anderson nach 30 Jahren gleich..."

Elfe? Wie bitte?


So in etwa (es gibt hunderte Variationen) stellt man sich eine Elfe vor.

Zweites Beispiel: Underground Aus aller Welt
"Spanien: Zwei Weiblein und zwei Männlein bilden das aus Barcelona stammende Quartett Magick Brother & Mystix Sister."

Kein Hinweis darauf, welche Instrumente zum Einsatz kommen, wer singt oder sonstwas. Weiblein, Männlein?
Wer so etwas schreibt ist nicht ganz dicht. Sorry. :mad:
Nun ja, ich habe in die 1000 Hände reingehört und ich muss sagen, dass das wirklich ziemlich nichtssagend ist, dafür, dass er so lange an dem Ding rumgedoktert hat. Da sind Welten zwischen "Olias Of Sunhillow" und diesem Werk.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Zum Thema ELP noch ein paar Anmerkungen:

- Das Cover vom Debüt mag im LP-Format nicht so ganz zur Geltung kommen - auf CD aber schon! Einfach das Booklet aufklappen. Interessant auch eine gewisse konzeptionelle Ähnlichkeit zu "Meddle" von Pink Floyd mit dem menschlichen Ohr, das Wellen sammelt
- Bei "Tarkus" war es tatsächlich so, dass die nie als Covervorschlag gedachte Panzergürteltier-Kritzelei von William Neal, der eigentlich eine Menge anderer Vorschläge hatte (welche alle von der Band abgelehnt wurden), letztlich das Konzept des Titelsongs beeinflusst hat - auch eher selten
- Das Cover von "Black Moon" finde ich nicht so schlecht, auch wenn es deutlich ausdrucksloser ist als die vorgestellten
- Erwähnenswert wäre noch, dass "Welcome Back My Friends..." bereits die schlichte Ästhetik der "Works"-Alben vorwegnimmt
- Und wieso wird die Live-Auswertung der "Works"-Tour, immerhin bei einigen Songs mit Orchester und in der neuesten Remaster-Version klanglich gar nicht schlecht, nicht erwähnt? Finde das durchaus eine schöne Alternative/Ergänzung zu "Welcome Back...", nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass es zwischen den beiden Alben keine Überschneidungen gibt!
 

Foxy`s Roadie

Mitglied
Rundum gelungene Ausgabe, wie ich finde. Gerade der ELP-Bericht war für mich sehr informativ. BAP hingegen interessiert mich nicht die Bohne, kann den Niedecken nicht leiden. Zum Beispiel dieses Interview wieder. Auch wenn die Angst vor der zweiten Welle berechtigt ist, klingt das bei ihm wie ein Nachgeplappere der offiziellen Regierungserklärung. Und als er vor ein paar Jahren im Deutschrock-Bericht Floh De Cologne bezichtigt hat, von der DDR Geld erhalten zu haben...Kann er das beweisen? Ansonsten ist das üble Nachrede. Ist wie mit Lindenberg, der ist mir auch zu sehr darauf aus, mit dem Strom zu schwimmen. Aber lassen wir das. Der Nachruf auf Peter Green ist auch sehr gelungen. Pain Of Salvation ist nicht so meine Mucke, trotzdem danke für das Interview mit Gildenlöw. Thematisch scheint das ein sehr interessantes Album zu sein. Dass"Scary Monsters" zu den Weltkultur-Alben gehört, versteht sich von selbst. Und Jimi? Auch wenn man schon alles weiß, ist das 50jährige Jubiläum dieses denkwürdigen Auftritts den Bericht wert. Kenne zwei Leute, die damals auf Fehmarn dabei waren.
Zum Schluss noch die Frage: Hat schon jemand hier den Roman von Pete Townshend gelesen? Der Vorabdruck im Heft hat mich nicht vom Hocker gehauen, möchte also wissen, ob sich das lohnt. ;)
 

Marifloyd

Inventar
Spät, aber nicht zu spät möchte ich mich doch auch noch zur September Ausgabe äußern. Das Heft sprach mich nämlich sehr an und bereitete mir einen langanhaltenden Genuss. Das hängt auch mit den vielen interessanten Rezensionen zusammen. Aber eins nach dem anderen. Zunächst zum Inhalt. Über den Bericht zu Emerson Lake & Palmer von Walter Sehrer habe ich mich gefreut, denn hiermit kamen genüssliche Erinnerungen vergangener Tage in mir hoch. Der Auswahl mit den 10 wegweisenden ELP – Tracks kann ich mich gerne anschließen. Natürlich hatte das zur Folge, dass ich mir meine ELP Alben hervorholte und sie chronologisch meinem Plattenspieler zuführte, der sie wohl mit viel Genuss für mich abspielte. Gefallen hat mir auch das Interview mit Wolfgang Niedecken. Er gehört seit Jahrzehnten zur „deutschsprachigen“ Rockmusik und die Texte seiner Songs treffen noch immer ins Schwarze. Das Rick Wakeman wieder musikalisch die Kurve bekommen hat ist positiv zu vermerken. Nik Turner hat die Würdigung anlässlich seines 80. Geburtstag absolut verdient. Pain Of Salvation gehen neue Wege und das sehr konsequent. Ich gestehe aber, dass ich zu „Panther“ bislang keinen Zugang gefunden habe. Der umtriebige und eifrige Neal Morse scheint anpacken zu können was er will, es klingt, trotz einiger musikalischer Wiederholungen, einfach nur gut. Julia Vetters Interview brachte informative Einblicke in sein neues Album. Der umfassende Nachruf von Ernst Hofacker zu Peter Greens Tod hat mir noch einmal veranschaulicht, welch bedeutenden Stellenwert dieser Musiker hat. Es folgte das beindruckende Gespräch mit Gavin Soord, der mich hiermit auf das neue Album von den Pineapple Thief neugierig machte. „Weiter im Text“ mit Bruce Springsteens „The Promise“ sprach mich auch an, da ich hierin Teile seiner Autobiographie, die meiner Meinung nach sehr lesenswert ist, erkannte. Und nun zu den Rezensionen. Folgende Alben aus der Ausgabe befinden sich nunmehr in meiner Sammlung:

Walter Trout – Ordinary Madness

Gazpacho – Fireworker

Neal Morse – Sola Gratia

Nick Mason’s Saucerful Of Secrets – Live At The Roadhouse

Niedeckens BAP – Alles fliesst

The Pineapple Thief – Versions Of The Truth

Rick Wakeman – The Red Planet



Gott sei Dank gibt es nicht jeden Monat so viele Alben, die mir so gut gefallen, dass ich sie auch kaufen möchte. Mein Album des Monats ist übrigens Nick Mason’s Saucerful Of Secrets geworden.
 

BriiaanGr1

Neues Mitglied
Die erste Kamera, die ich mir von meinem Ersparten gekauft habe, kostete mich 300 Dollar. Es war eine Nikon-Spiegelreflexkamera und ich habe sie 2 Jahre lang benutzt, bevor meine Kunden mir zu verstehen gaben, dass ich ein Upgrade vornehmen sollte. Selbst dann fiel es mir schwer, mich von der kleinen tragbaren Kamera zu trennen. Die Sony A7C, die ich später von mabuspix.com bekam, hatte fast die gleiche Größe, aber viel mehr fortschrittliche Funktionen. Die Möglichkeit, auf die meisten Einstellräder zuzugreifen, ist ein Grund, warum ich dieses Modell mag, und es gibt mehrere Modi, die damit möglich sind.
 
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