Heft 07-08-2020

eclipsed

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Das neue eclipsed Rock Magazin ist ab Freitag, den 17.07.2020, im Handel erhältlich! Die wichtigsten, aktuellen Heftinhalte findet ihr hier im Überblick...

1970 - Aufbruch im Trümmerjahr

Als das letzte Kalenderblatt des Woodstock-Jahres 1969 abgerissen war, lagen die Träume der Generation Love & Peace bereits wie kaputtes Spielzeug am Boden. Denn so viel war klar: Mit allumfassender Liebe und bewusstseinserweiternden Drogen allein würde sich eine neue Gesellschaft nicht errichten lassen. Dennoch wirkten die Impulse der jugendlichen Rebellion weiter und veränderten allmählich die Kultur der westlichen Welt.

BOB DYLAN - Legende mit vielen Facetten

Bob Dylan ist zurück. Acht Jahre nach „Tempest“, seinem letzten Album mit eigenen Songs, präsentiert der Nobelpreisträger scheinbar aus dem Nichts heraus ein neues Werk, mit dem kaum noch jemand gerechnet hatte. „Rough And Rowdy Ways“ ist, nach drei ermüdenden American-Songbook-Alben, auch eine qualitative Überraschung: ein vielschichtiges, rundum gelungenes Alterswerk eines ewig Junggebliebenen.

BLUES PILLS - „Wir denken, dass wir nun selbst genau wissen, was wir wollen“

Da hat sich eine Band neu gefunden: „Holy Moly!“ ist der dritte Longplayer der Blues Pills, und dieses Mal hatten sie den Ehrgeiz und das Know-how, fast alles selbst zu machen und zu produzieren. In zwei Telefonaten mit Frontfrau Elin Larsson Anfang des Jahres sowie vor wenigen Wochen ging es nicht nur um das am 21. August erscheinende neue Album, sondern auch um den Ausstieg des Gitarristen Dorian Sorriaux und seinen bandinternen Nachfolger.

GÖSTA BERLINGS SAGA - Unter Hochspannung

Pünktlich zum 20-jährigen Bestehen erweitern Gösta Berlings Saga ihren Kader von vier auf fünf Mitspieler: Auf dem neuen Album der in Stockholm ansässigen Formation ist auch der bereits zuvor bei Liveauftritten der Band in Erscheinung getretene Perkussionist Jesper Skarin zu hören. Was zur Folge hat, dass auf dem sechsten Studiowerk der Brachial-Progger noch mehr Wert auf Rhythmik und Dynamik gelegt wird: Dräuend, irrlichternd, dramatisch, explosiv kommt der Klangkörper daher...

STEVE HOWE - Alte Hippie-Ideale mit neuer Aktualität

Auch Yes hat die Corona-Krise einen Strich durch die Rechnung gemacht: Ihre „Relayer“-Tour musste auf das Frühjahr 2021 verschoben werden. Wenigstens verkürzt nun Gitarrist Steve Howe mit seinem neuen Soloalbum „Love Is“ die Wartezeit. Im Interview sprach er über Liebe zur Erde als Lebensprinzip, Alexander von Humboldt und sein Vergnügen daran, neben der Gitarre auch mal die Stimme zum Einsatz zu bringen.

URIAH HEEP - Für immer 49

Uriah Heep gehören neben Deep Purple, Black Sabbath, Led Zeppelin und UFO zur Gründergeneration des britischen Hardrock. Wäre es nach dem US-amerikanischen „Rolling Stone“ gegangen, hätte es die Band allerdings nicht einmal bis ans Ende des historischen Rockjahres 1970 geschafft – so vernichtend war die Kritik des einflussreichen Magazins zum Debütalbum „Very ’Eavy, Very ’Umble“...

PAUL WELLER - Väterchen Zeit

Er hat Punk-Rock, Neo-Soul, Britpop und EDM er- und überlebt. Jetzt, mit 62, will es der ehemalige Chef von The Jam und The Style Council noch einmal wissen: „On Sunset“ ist das vielseitigste und vielleicht auch mutigste Album seiner Karriere – eine Hommage an eine Zeit, als an den Wochenenden noch kräftig getanzt wurde, David Bowie das Chamäleon gab und Bond-Filme von britischen Künstlern vertont wurden.

SPARKS - „Wir haben immer noch keine Ahnung, wie wir eine Platte produzieren oder einen Song schreiben sollen“

Sie können es nicht lassen! Die beiden Mael-Brüder, besser bekannt als Sparks (in Anspielung auf die Marx Brothers), foppen mit dem Album „A Steady Drip, Drip, Drip“ einmal mehr die Musikwelt. Mittlerweile im achten Lebensjahrzehnt angekommen, gehören sie noch immer zu den schöpferischsten Köpfen der progressiven Popmusik.

TELL IN ROCK - Medien machten das Musical über den Schweizer Nationalhelden einst gnadenlos nieder

Es ging ein Aufschrei der Entrüstung durch die Schweiz im Sommer 1977: Ausgerechnet am 31. Juli, am Vorabend des Nationalfeiertags, wurde in Zürich das Musical „Tell!“ uraufgeführt – eine moderne, verrockte Version der Geschichte über den Nationalhelden der Eidgenossen. Nach nur einem Monat musste die Tell Musical AG – Udo Jürgens war einer der Anteilseigner – die Segel streichen: Zu viel Wucht hatte die negative Presseresonanz, die Zuschauer blieben weg...

THE RESIDENTS - The Great Blues Swindle

Wer sind die Residents? Mit absoluter Sicherheit wird man diese Frage wohl niemals klären können, da sie ihr Geheimnis wahrscheinlich mit ins Grab nehmen werden bzw. schon genommen haben. Die Beatles wurden in die Gruppe ebenso hineinmythisiert wie Captain Beefheart. Homer Flynn bezeichnet sich selbst als Sprecher der Augapfel-Band, die seit den frühen 1970er Jahren mit einem neuen Konzept nach dem anderen überrascht...

AIRBAG beschreiben auf ihrem neuen Album einen nur vermeintlich entspannten Badeausflug

Pink Floyd waren einst ihre Initialzündung. Mit eigenen Songs wurde aus der Tribute-Band The Pink Floyd Experience ab 2004 Airbag. Seither kamen aus Oslo wunderbar schwebende Töne in der Spannbreite zwischen Floyd, Porcupine Tree und Talk Talk. Nun halten die Fans mit „A Day At The Beach“ das erste neue Lebenszeichen der Formation seit „Disconnected“ (2016) in Händen...

SHAMAN ELEPHANT finden mit dem zweiten Album zu ihrem eigenen musikalischen Stil

Gleich zu Beginn der sieben Tracks umfassenden zweiten Platte von Shaman Elephant wird der Hörer in eine Zeitmaschine gesteckt: „Wide Awake But Still Asleep“, so der Titel des Albums, rumpelt gehörig los in Richtung späte 60er, frühe 70er Jahre. Haltgemacht wird bei frühem Prog und wildem Psychedelic, bei skandinavischem Rock und skurril-verträumtem Canterbury-Sound...

Den britischen Prog-Pionieren CRESSIDA war kein Erfolg gegönnt

Sie lächeln freudestrahlend in die Kamera: Mikael Åkerfeldt von Opeth und neben ihm Kevin McCarthy und Iain Clark, Bassist bzw. Drummer von Cressida. Die Freude ist berechtigt, denn für alle drei war Cressidas Auftritt beim Melloboat-Festival im September 2013 etwas ganz Besonderes, gehört die Gruppe doch zu Åkerfeldts absoluten Lieblingsbands – und lag 2013 Cressidas aktive musikalische Zeit schon mehr als 40 Jahre zurück.

RUBBER TEA bereiten aus bewährten Prog-Zutaten einen feinen Musik-Mix

Die aktuelle Prog-Szene ist quicklebendig, wie die Bremer Formation Rubber Tea mit ihrem Debüt „Infusion“ zeigt: Canterbury-Reminiszenzen, düstere crimsoneske Klangwolken und an Renaissance erinnernder weiblicher Gesang. Bereits das Albumcover mit fantasievollen Farben, psychedelischem Sonnenaufgang sowie Tier- und Fabelgestalten lädt zu einer spannenden Reise ein.

...und vieles mehr!
 

Jan

Aktives Mitglied
geiles Album des Monats, das mal vorneweg :cool: :) Wilderun trifft mit Sicherheit nicht den Geschmack des Forums, aber Veil of Imagination ist schon eine Klasse für sich. Mehr zur aktuellen Ausgabe, wenn ich soweit bin

Ach ja, schön das Posting von @Music is Live hier im Forum auch in abgedruckter Form lesen zu können ;)
 

Georg

Alter Hase
Endlich....kenne ich auch mal Oldies. Die Top 40 aus dem Jahr 1970 kenne ich alle, im Gegensatz zu vielen Alben, die unsere "Oldie-Experten" hier im Forum vorstellen...
 

Fenimore

Aktives Mitglied
"Hand aufs Herz", wer ist denn von den eclipsed-Schreibern mit der Band Rubber Tea verwandt :D
Finde, dass ein halber Stern noch drin gewesen wäre.
a) Album anhören
b) beachten wie alt die Musiker sind
c) welche Art von Musik sie machen
d) welche Instrumente verwendet werden
e) Ergebnis: bereits gepostet - mein „Album des Monats“
 

Music is Live

Aktives Mitglied
Ach ja, schön das Posting von @Music is Live hier im Forum auch in abgedruckter Form lesen zu können
schön wäre es, wenn Hr. Hagedorn dies auch lesen würde und seine Sichtweise bzgl. seiner Kritik überdenkt...
nicht für mich oder die Zeitschrift, eher für die vielen Künstler, die immer noch im Ungewissen schweben....

bleibt es bei der Öffnung Ende August für Konzerte oder wird die Sperre verlängert.... ???
evt. können die Schreiber vom Blatt da Information uns ran schaffen... !!??
Mein Tickethändler sieht es skeptisch....

ansonsten werde ich mit dem Bericht über 1970 wohl recht spät befassen....
habe bisher nur ein schnelles durchfliegen, da heute erst gekauft... doch mir viel sofort fehlend auf, dass bei der John Petrucci Alben Ankündigung ganz klar und wichtig fehlt, dass er mit Mike Portnoy zusammen arbeitet...
ich denke viele Leser finden dies interessant.... und die DT Fangemeinde kann sich mit Spekulationen überwerfen... :D

anscheinend lassen sie diesmal die Sommerpause ausfallen... !!??
fände ich ja toll... die ist immer sooooo lang... :rolleyes:
 

Okzitane

Aktives Mitglied
Traurig schaut mein Zeitschriftenhändler, wenn die aktuelle Ausgabe; welche mir zugedacht war; unberührt... ja jungfräulich im dritten Regalfach liegen bleibt... ein Blick auf's Cover: 70, AC/DC, Dylan, Uriah Heep... und die Frage... wenn ich es zur Hand nehme und aufschlage... erwarten mich dann zusätzlich Rezept-Vorschläge für Mett-Igel und Toast-Hawaii? :rolleyes:
Bestimmt hat sich die Redaktion wieder viel Mühe beim schreiben und dem Zusammenstellen der Themen gegeben, aber an dieser Ausgabe hätte ich weder Freude noch Erkenntnis... geschweige denn Lust zu gewinnen. So scheute ich zurück, wie mein Freund vor dem Weihwasser... wehmutsvoll vergangener Ausgaben gedenkend. C'est la vie....

P.S.: Mein Zeitschriftenhändler schaute dann doch noch glücklich, als ich den Laden mit einem anderen Magazin und einer Schachtel KARO verließ... :)
...schließlich kann der arme Mann nix dafür, das viele "Zombies" unter uns weilen... ;)
 

Music is Live

Aktives Mitglied
Traurig schaut mein Zeitschriftenhändler, wenn die aktuelle Ausgabe; welche mir zugedacht war; unberührt... ja jungfräulich im dritten Regalfach liegen bleibt... ein Blick auf's Cover: 70, AC/DC, Dylan, Uriah Heep... und die Frage... wenn ich es zur Hand nehme und aufschlage... erwarten mich dann zusätzlich Rezept-Vorschläge für Mett-Igel und Toast-Hawaii? :rolleyes:
Bestimmt hat sich die Redaktion wieder viel Mühe beim schreiben und dem Zusammenstellen der Themen gegeben, aber an dieser Ausgabe hätte ich weder Freude noch Erkenntnis... geschweige denn Lust zu gewinnen. So scheute ich zurück, wie mein Freund vor dem Weihwasser... wehmutsvoll vergangener Ausgaben gedenkend. C'est la vie....

P.S.: Mein Zeitschriftenhändler schaute dann doch noch glücklich, als ich den Laden mit einem anderen Magazin und einer Schachtel KARO verließ... :)
...schließlich kann der arme Mann nix dafür, das viele "Zombies" unter uns weilen... ;)
verstehe...
dies ist deine Art vom passiven Wiederstand....:p
doch ob unsere Schreiber ein schlechtes Gewissen bekommen bezweifle ich doch stark....
unsere "Oldiesfraktion" wird sie schon beglückwünschen und bestätigen...
und so soll es denn sein... so ist es gut....

meine Lieblingsausgabe wird es nicht werden....
doch schon die Menge an Rezis rechtfertig den Kauf für mich... ein bissle Solidarität ist auch bei.... :rolleyes:

und es gibt ja noch den Bericht über Gösta Berlins Saga... :p:p
 

Okzitane

Aktives Mitglied
verstehe...
dies ist deine Art vom passiven Wiederstand....:p
doch ob unsere Schreiber ein schlechtes Gewissen bekommen bezweifle ich doch stark....
unsere "Oldiesfraktion" wird sie schon beglückwünschen und bestätigen...
und so soll es denn sein... so ist es gut....

meine Lieblingsausgabe wird es nicht werden....
doch schon die Menge an Rezis rechtfertig den Kauf für mich... ein bissle Solidarität ist auch bei.... :rolleyes:

und es gibt ja noch den Bericht über Gösta Berlins Saga... :p:p
Niemand will hier eine Mauer bau... ääähhh jemandem ein schlechtes Gewissen machen.... manchmal ist eine kleine Story nur eine kleine Story.
 

Mike

Moderator
Teammitglied
bleibt es bei der Öffnung Ende August für Konzerte oder wird die Sperre verlängert.... ???
evt. können die Schreiber vom Blatt da Information uns ran schaffen... !!??
Mein Tickethändler sieht es skeptisch....
Es gibt keine verlässlichen und mustergültigen Aussagen...wie auch... ich persönlich rechne in diesem Jahr mit keinem nennenswerten Konzert bzw. einer Tour mehr! Wir überlegen, ob wir im September-Heft ein Update zum letzten Lagebericht bringen... Das ist aber noch unklar. Nochmal die gleichen Aussagen aufzuwärmen würde ja auch nichts bringen.
 

Mike

Moderator
Teammitglied
doch mir viel sofort fehlend auf, dass bei der John Petrucci Alben Ankündigung ganz klar und wichtig fehlt, dass er mit Mike Portnoy zusammen arbeitet...
ich denke viele Leser finden dies interessant.... und die DT Fangemeinde kann sich mit Spekulationen überwerfen...
... imerhin steht drin, dass sie bei LTE auch wieder was zusammen machen wollen...Ob das irgendetwas in Richtung DT ändert... nun ja....
 

Fenimore

Aktives Mitglied
Nun hab ich das Heft durchgesehen und teilweise durchgelesen.
etwas Lob: danke für die Magazin-Beiträge über Rubber Tea und Superthousand. Junge, deutsche Bands sollten unterstützt werden.

Die 70-er Story hätte ich auch nicht gebraucht. Mein zweites Abo (MINT) hat es auch im aktuellen Heft.
Bei den Reviews fallen mir viele Genreferne auf, wie Singer/Songwriter Phoebie Bridgers, Mary Carpenter oder Britpop mit Liam Gallagher.

Großer Tadel wegen Seite 30. Seit wann ist Musical mit Disco/Pop das Eclipsed-Metier? Junge, Junge... passt auf, wohin Ihr Euch entwickelt.
Zitat Seite 1:
ROCK MAGAZIN
Art Progressive Psychedelic Blues Classic HardRock
Hab leider seit einigen Heften den Eindruck, dass die Reihenfolge für die Redaktion verloren geht. Hoffentlich täusche ich mich.
 

Slider

Neues Mitglied
Wer Derek And The Dominos Opus „Layla And Other Assorted Love Songs“ (S. 49) beschreibt, ohne auch nur ein Mal den Namen des Mannes zu nennen, der mit seinem Spiel dem Gitarrensound dieses Album geradezu seinen Stempel aufdrückte, begeht eine Unterlassungssünde! Ohne Duane Allman wäre die Platte etwas ganz anderes geworden, sein Einfluss – auch auf Clapton – und seine Gitarrenduelle mit diesem sind unüberhörbar. Daher ist diese Rezension ungenügend.
 

Music is Live

Aktives Mitglied
Es gibt keine verlässlichen und mustergültigen Aussagen...wie auch... ich persönlich rechne in diesem Jahr mit keinem nennenswerten Konzert bzw. einer Tour mehr! Wir überlegen, ob wir im September-Heft ein Update zum letzten Lagebericht bringen... Das ist aber noch unklar. Nochmal die gleichen Aussagen aufzuwärmen würde ja auch nichts bringen.
ja...

leider sieht meine Information genauso aus...
keiner weis genaueres, aber alle befürchten schlimmes...
ein Update ware schön.... evt. unterlegt mit Nachfragen bei Veranstaltern und/oder offizielle Behörden, die für Kultur zuständig sind.... vieleicht geben die euch als Medienvertreter eher verlässliche Auskunf....

ach ja... lasst uns hoffen, dass es bald ein Ende gibt....
 

Fenimore

Aktives Mitglied
ja...

leider sieht meine Information genauso aus...
keiner weis genaueres, aber alle befürchten schlimmes...
ein Update ware schön.... evt. unterlegt mit Nachfragen bei Veranstaltern und/oder offizielle Behörden, die für Kultur zuständig sind.... vieleicht geben die euch als Medienvertreter eher verlässliche Auskunf....

ach ja... lasst uns hoffen, dass es bald ein Ende gibt....
2021 heißt es Geld auf hohe Kante legen. Nächstes Jahr kommen sie alle, da gibt es nur noch live.
 

Music is Live

Aktives Mitglied
... imerhin steht drin, dass sie bei LTE auch wieder was zusammen machen wollen...Ob das irgendetwas in Richtung DT ändert... nun ja....
Mann Ehy...
lass doch mal die Träume zu... :D
beide Kooperationen werden den beide die Erkenntnis bringen, dass sie ohne den anderen nicht können....
und Hr. Mangini sehnt sich doch sowieso schon lange wieder nach seinen Dozentenposten.....

und der Weihnachtsmann bekommt Osterhasenohren.... o_O
 

Alexboy

Aktives Mitglied
Wer Derek And The Dominos Opus „Layla And Other Assorted Love Songs“ (S. 49) beschreibt, ohne auch nur ein Mal den Namen des Mannes zu nennen, der mit seinem Spiel dem Gitarrensound dieses Album geradezu seinen Stempel aufdrückte, begeht eine Unterlassungssünde! Ohne Duane Allman wäre die Platte etwas ganz anderes geworden, sein Einfluss – auch auf Clapton – und seine Gitarrenduelle mit diesem sind unüberhörbar. Daher ist diese Rezension ungenügend.
Ich will es mal vorsichtig formulieren:
Der Vorwurf wäre bei einer Neuerscheinung berechtigt.
Wer das Spiel von Duane erkennen kann hat die Musik verinnerlicht, besitzt oder hört LAOALS schon länger und das gilt meiner Meinung nach auch für die Stammband von Herr Allman.
Wer sich bisher nicht mit dieser Musik auseinander gesetzt hat, wird das auch in Zukunft weniger tun, und Duane oder sonst einen dieser "veralteten Künstler" entsprechend würdigen.
Wenn wieder erwarten ein junger Hörer diese Scheibe für sich entdecken sollte, wird er sich mit den Hintergründen ( Entstehung, Musiker etc. ) bestimmt intensiver befassen und sich die nötigen Informationen besorgen, evtl. sogar das Rock-Buch von elcipsed!
Bei der Art "Besprechungen" wie es in diesem 1970er Artikel der Fall ist, sollten sich die Informationen auf das nötigste Beschränken - einen Hinweis auf die Qualität der Scheiben!;)
 

Slider

Neues Mitglied
Ich denke, dass dies selbst für den flüchtigen Leser eine wichtige Info ist. Clapton ist als "Gitarrengott" bekannt, und ohne den entsprechenden Hinweis denkt jeder, der das hört, es sei alles auf seinem Mist gewachsen ;)

Die Herzensleiden des jungen E.C. in allen Ehren, und den Zusammenhang hat der Autor ja herausgestellt, aber wie wichtig D.A. für diese Platte war, hört man doch sehr deutlich auf den Aufnahmen der Band aus dem Fillmore East. Die Versionen mit nur E.C. haben bei weiten nicht das Feuer, das Duane Allman abzubrennen imstande war.

Aber jede Meinung hat ihre Berechtigung und ich kann das, was Du geschrieben hast, durchaus nachvollziehen. :)
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Ich habe es endlich geschafft, das Heft durchzulesen - war nämlich ein harter Kampf, weil so gut wie nichts drin stand, was mich interessiert hätte. Was ich sagen kann, ist, dass es wieder mal ein Heft für die Alte-Säcke-Fraktion ist, dessen Cover neue Maßstäbe setzt - in puncto Hässlichkeit.
 

Fenimore

Aktives Mitglied
Ich habe es endlich geschafft, das Heft durchzulesen - war nämlich ein harter Kampf, weil so gut wie nichts drin stand, was mich interessiert hätte. Was ich sagen kann, ist, dass es wieder mal ein Heft für die Alte-Säcke-Fraktion ist, dessen Cover neue Maßstäbe setzt - in puncto Hässlichkeit.
Leider ein Like, auch wenn ich doch einiges für mich gefunden habe. Ich hoffe nur, dass Eclipsed und Good Times nicht demnächst zusammengelegt werden.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Ich kenne die Good Times nicht aus eigener Leseerfahrung, insofern sollte ich da vorsichtig sein, aber so viel ich weiß, ist das ein reines "Alte-Säcke-Magazin". Der Titel ist ja schon so zu verstehen, dass die "guten Zeiten", jedenfalls was Musik betrifft, vorbei sind ;) Davon kann und sollte sich die Eclipsed absetzen, indem sie sich stärker der aktuellen Musik, und hier insbesondere dem aktuellen Prog (die meisten anderen Genres werden ja ganz gut von anderen Zeitschriften abgedeckt), widmet!

Oder der Verlag, der die Classic Rock rausbringt (oder wer auch immer die entsprechenden Rechte hat), sollte auch eine deutsche Version der Prog herausbringen (meines Wissens gehören Classic Rock und Prog verlagstechnisch zusammen, die Prog hieß ja früher Classic Rock presents Prog oder so ähnlich), obwohl auch die englische Prog meiner Meinung nach zu "alte-Säcke-lastig" ist, nach den paar Nummern zu urteilen, die ich mir mal in dem Internationale-Presse-Laden am hiesigen Hauptbahnhof gekauft habe. (Zum regelmäßigen Kauf ist die mir mit 18 Euro pro Nummer einfach zu teuer!)

Es gibt zwar noch die Empire Music, die erscheint aber erstens nur 5mal im Jahr, und ist von der journalistischen Qualität her ziemlich dürftig - nichts als (viel zu viele) Konzertberichte (auch über Acts, die nun gar nichts mit Prog zu tun haben), Interviews und Rezensionen (ohne Bewertungsskala und leider oft auch ohne Aussagen zur Musikrichtung!). Keine Hintergrundgeschichten oder dergleichen. Das ist kaum mehr als ein Fanzine! Dazu ist auch dort der Prog-Anteil in der letzten Zeit deutlich rückläufig. Deshalb erwäge ich schon seit einiger Zeit, die Empire Music wieder abzubestellen, und auch bei der Eclipsed erwäge ich das! Die Zeitschrift, die ich gerne lesen würde, gibt es einfach nicht!
 

Catabolic

Alter Hase
Wer Derek And The Dominos Opus „Layla And Other Assorted Love Songs“ (S. 49) beschreibt, ohne auch nur ein Mal den Namen des Mannes zu nennen, der mit seinem Spiel dem Gitarrensound dieses Album geradezu seinen Stempel aufdrückte, begeht eine Unterlassungssünde! Ohne Duane Allman wäre die Platte etwas ganz anderes geworden, sein Einfluss – auch auf Clapton – und seine Gitarrenduelle mit diesem sind unüberhörbar. Daher ist diese Rezension ungenügend.
Genau das habe ich heute nachmittag auch gedacht, als ich draussen bei einem Bierchen die neue Eclipsed gelesen habe. Der 70er Bericht ist auch ziemlich...und dann die "Top 35". Simon & Garfunkel, schön, aber ROCK ? Und innovativ ? Elton John - Progressiv ?
 

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