Heft 07/08-2019

moonmadness

Mitglied
"Ach wäre ich doch dabei gewesen"-Quark
Hahaha ja... nervt dann doch auch langsam, nach... xxx-Jahren.

Hat hier jemand Swinging Pig gelobt und sowas? Tapestry und wie die alle heissen... boah nee, sowas hat mich letztlich gar vom LP-Sammeln abgebracht. Raubkopierte Alben, wo man aus Dussligkeit teils sogar Preisstickerabrisse mit eingescannt und gedruckt hat (siehe Mama Lion-LP Reissue Bootleg). Vom Sound will ich gar nicht weiter reden, da is viel zu oft nix von der "magischen Vinylqualität" (LOL hoch zehn) zu spüren. So ein Mist kommt mir nicht mehr ins Haus... oder die Khan auf Tapestry wo sich das Klappcover wellt und dellt wie eine Doppel-8. Oder diese Doors-Livemitschnitte, wo selbst die billigste Proberaumaufnahme besser klingt... etc etc autsch.
 

nixe

Inventar
Ich habe es auch aufgegeben! Klar, geile Konzerte dabei, aber Pink Floyd hatte mich 30.- DM gekostet:
10 für die CD, 10 für Pink Floyd & 10 für*s Rauschen! Das war meine Letzte!
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Ich habe mich bisher nur für ein Bootleg interessiert, und auch gekauft (vor 41 Jahren) : Bootleg von Aerosmith. Wobei das natürlich eine offizielle Live Doppel-LP ist.
Alleine wegen dem Klang - auf den ich auch bei Live Aufnahmen achte - würde ich mir nie ein Bootleg kaufen, wobei man auch bei offiziellen Aufnahmen sehr oft den Verdacht haben könnte, es handle sich um eine Aufnahme mit einem Cassettenrekorder.
 

Mike

Moderator
Teammitglied
Also ich war vor allem Ende der Achtziger bis Anfang/Mitte der Neunziger immer total scharf auf diese Imtrat "Live & Alive"-bzw. "Live USA"-Geschichten...dementsprechend viele besitze ich auch heute noch, von Dream Theater und Rush über Metallica, AC/DC bis Guns N´Roses...(hin und wieder lege ich sogar noch mal eins auf :D) in meinem Metal-Umfeld galten Bootlegs damals ohnehin stets als "cool", selbst wenn sie beschissen klangen.;) Und es gibt ja durchaus auch einige kultige Exemplare...
 

passionplayer

Mitglied
Es gibt natürlich auch reguläre Livealben, die wie ein Bootleg klingem, z.B. "On Your Feet Or On Your Knees" von "Blue Öyster Cult". Keine Ahnung, was sie sich damals dabei gedacht haben, so einen Klangbrei zu veröffentlichen.
 

Steven Thomsen

Neues Mitglied
Es gibt natürlich auch reguläre Livealben, die wie ein Bootleg klingem, z.B. "On Your Feet Or On Your Knees" von "Blue Öyster Cult". Keine Ahnung, was sie sich damals dabei gedacht haben, so einen Klangbrei zu veröffentlichen.
In dem Zusammenhang muss man auch an "Earthbound" erinnern. Der Sound von King Crimsons erstem Livealbum ist schlicht unterirdisch. Das hat die Band Jahre später mit - dem "Official Bootleg" - "B'Boom: Live In Argentina" deutlich besser hingekriegt.

Wie Mike habe auch ich ein paar Bootlegs im Schrank. Gerade in jungen Jahren war ich noch empfänglich für solche "Raritäten". Man merkt jedoch schnell, dass das meiste Nepp ist. Allerdings gibt es schon auch wahre Perlen darunter. Was macht man dann: Gibt man der Gier nach oder verkneift man sich's, da das Geld am Künstler vorbeigeht? Fliegt man in den Urlaub oder fährt man mit der Bahn?! Moralische Dilemmas, wo man hinblickt.
 

Alexboy

Aktives Mitglied
In dem Zusammenhang muss man auch an "Earthbound" erinnern. Der Sound von King Crimsons erstem Livealbum ist schlicht unterirdisch. Das hat die Band Jahre später mit - dem "Official Bootleg" - "B'Boom: Live In Argentina" deutlich besser hingekriegt.

Wie Mike habe auch ich ein paar Bootlegs im Schrank. Gerade in jungen Jahren war ich noch empfänglich für solche "Raritäten". Man merkt jedoch schnell, dass das meiste Nepp ist. Allerdings gibt es schon auch wahre Perlen darunter. Was macht man dann: Gibt man der Gier nach oder verkneift man sich's, da das Geld am Künstler vorbeigeht? Fliegt man in den Urlaub oder fährt man mit der Bahn?! Moralische Dilemmas, wo man hinblickt.
Ich habe mich damals über den sound von Earthbound auch sehr gewundert aber angenommen die Vinyl-Scheibe wäre defekt gepreßt oder beschädigt. Bei der Cd war es nicht besser, also war die Scheibe für meine Sammlung nicht relevant. Schade, aber es gab ja noch genügend andere KC Scheiben.:D
 

Mike

Moderator
Teammitglied
War auch echt ne blöde Idee, bitte verzeih!:p
 
Zuletzt bearbeitet:

Marifloyd

Inventar
Also ich war vor allem Ende der Achtziger bis Anfang/Mitte der Neunziger immer total scharf auf diese Imtrat "Live & Alive"-bzw. "Live USA"-Geschichten...dementsprechend viele besitze ich auch heute noch, von Dream Theater und Rush über Metallica, AC/DC bis Guns N´Roses...(hin und wieder lege ich sogar noch mal eins auf :D) in meinem Metal-Umfeld galten Bootlegs damals ohnehin stets als "cool", selbst wenn sie beschissen klangen.;) Und es gibt ja durchaus auch einige kultige Exemplare...
Da habe ich auch einige von und die waren nicht nur recht günstig, sondern auch klanglich ganz in Ordnung. Aber ich habe mich auch schon mal ordentlich abzocken lassen und zwar mit einem Live Konzert von David Gilmour. Ich mag gar nicht mehr daran denken. Habe das Teil aus meiner Sammlung verbannt.
 

phonoline

Mitglied
Also ich war vor allem Ende der Achtziger bis Anfang/Mitte der Neunziger immer total scharf auf diese Imtrat "Live & Alive"-bzw. "Live USA"-Geschichten...dementsprechend viele besitze ich auch heute noch, von Dream Theater und Rush über Metallica, AC/DC bis Guns N´Roses...(hin und wieder lege ich sogar noch mal eins auf :D) in meinem Metal-Umfeld galten Bootlegs damals ohnehin stets als "cool", selbst wenn sie beschissen klangen.;) Und es gibt ja durchaus auch einige kultige Exemplare...
Das Ding bei den Imtrat und Swingin' Pig-Teilen war, dass es meist keine illegalen Mitschnitte, sondern ganz offizielle Radioshows (oft aus USA) waren, z.B. von Westwood One, die es bis heute eher selten auf CD gibt und in den 80ern "offiziell" als Radioshow-only-LP-Boxen daherkamen. Diese Aufnahmen krallten sich Imtrat und Swingin Pig und pressten sie auf CD. Das war natürlich alles andere als legal, aber eben auch irgendwie geil für jeden Fan, weil die Qualität dieser Shows enorm gut war. Ich habe hier noch eine Tom Petty-Show von 87 rumfliegen, die wahnsinnig gut ist. Aber natürlich gab es vor allem bei Imtrat Ausnahmen, die das schlechte Image des Bootlegs durchaus unterstrichen. Bei Swingin Pig habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
 

Catabolic

Aktives Mitglied
Das Ding bei den Imtrat und Swingin' Pig-Teilen war, dass es meist keine illegalen Mitschnitte, sondern ganz offizielle Radioshows (oft aus USA) waren, z.B. von Westwood One, die es bis heute eher selten auf CD gibt und in den 80ern "offiziell" als Radioshow-only-LP-Boxen daherkamen. Diese Aufnahmen krallten sich Imtrat und Swingin Pig und pressten sie auf CD. Das war natürlich alles andere als legal, aber eben auch irgendwie geil für jeden Fan, weil die Qualität dieser Shows enorm gut war. Ich habe hier noch eine Tom Petty-Show von 87 rumfliegen, die wahnsinnig gut ist. Aber natürlich gab es vor allem bei Imtrat Ausnahmen, die das schlechte Image des Bootlegs durchaus unterstrichen. Bei Swingin Pig habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
Danke für dieses Statement....siehe mein Hinweis auf Van Morrison und Pink Floyd. Die Westwood One Aufnahmen sind mir natürlich auch ein Begriff. :)
 

micha108

Aktives Mitglied
Mich würde interessieren, inwieweit das Phänomen "Bootleg" durch die Sharing-Plattformen "Einbußen" erlitt ... Es gab/gibt ja eine Menge Mitschnitte von Konzerten - besonders beliebt die Soundboard-Mitschnitte. Plattformen wir archive.org haben da eine Vielzahl, mit dem Hinweis, z.T. in Absprache mit den Künstlern, zu teilen und nicht zu verkaufen. (Was dort allein von Grateful Dead steht, geht ja schon Richtung unübersichtlich.) Nicht selten bekommt man ein gute Klangqualität.

(So habe ich dann als Sammler von Sylvian von jeder seiner Touren diverse Mitschnitte.)

Früher habe ich mich des öfteren geärgert, dass man zwar Musik auf Video/DVD haben konnte, aber nicht als Tonträger, mittlerweile ist es ja ziemlich simpel, sich seinen Tonträger zu basteln. Auf meinem Mac brauche ich mal gerade zwei - drei Programme.

Der Trend mit den official Bootlegs finde ich durchaus clever. Da besteht die Möglichkeit, "sein" Konzert als Tonkonserve zu bekommen. Da finde ich Pearl Jam ja unglaublich, die official Bootlegs müssen mittlerweile nebeneinander Meter ausmachen. Das sie ihre Setlist zu jedem Konzert ändern, macht es für den einen oder anderen Sammler sicher interessant. (Wobei sich natürlich das Thema "Zielgruppe" ebenso aufdrängt. Sind es nicht in der Regel die Fans, für die es interessant ist? Auch wenn ich auf Neil Young stehe, lassen mich die "Archive"-Veröffentlichungen eher kalt.)

Ich mag die Mitschnitte, bekommt man doch einen Eindruck von den Musikern/Konzert - auch wenn mal eine Note daneben geht usw. Live-Alben ohne Overdubs und Nachbearbeitung mag ich schon mehr. :cool:

Zurück zu den Bootlegs: seinerzeit entstand ja durchaus das Paradox Sammlerbegierde und Künstlerbelohung. In meinem Fall hat meist die Begierde gewonnen. :rolleyes:

Obwohl ich eher zu den "Hardware"-Sammlern gehöre, als auch watt in der Hand halten will, so mag ich doch auch das, was mir das digitale Angebot zur Verfügung stellt.

Insofern freue ich mich auch, wenn es solch Möglichkeiten gibt, wie Eroc, der unter SMR Grobschnitt-Konzerte erwerbbar macht. :)

Und in diesem Zusammenhang - mich ärgern durchaus öfter die veröffentlichten limited-Boxsets. Zuweilen zu spät - wie aktuell bei der von Tangerine Dream - schon wech :(. Tja, was macht man dann? Abwarten?
Discogs - mit zuweilen interessanten Preisvorstellungen? Einen Server finden und sich eine persönliche Kopie machen (was ja mit den heutigen Möglichkeiten auch leicht ist, einen entsprechenden Rohling und man kann kaum noch eine Kopie vom Original unterscheiden). Ich habe versucht z.B. Riversides "Reality Dream" zu bekommen ... bei den Preisen bin ich wieder ausgestiegen... auf Anfrage bei denen erhielt ich die Antwort, dass, obwohl sehr gefragt, ein Re-Issue nicht kommen wird. Zumindest hatte ich dann Glück, das Box-Set von Tilburg-Konzert zu bekommen.

Und was ist mit den Tonträgern, die über Crowdfunding ermöglicht werden? Hier ist es ja weniger Usus, während es in USA und Russland schön öfter passiert. Auf der einen Seite finde ich es prima, auf der anderen Seite können die Veröffentlichungen (wenn man es verpasst) dann wieder als "Rarität") in den Sammlerforen etwas teuer werden.

Sicherlich bin ich nun beim Thema Bootlegs abgeschweift - ich habe ein wenig assoziiert, was meine Motivation für eine Bootleg-Kauf-Entscheidung ist .... :rolleyes:
 

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