Heft 06-2021

moonmadness

Aktives Mitglied
Manfred Mann's Earth Band ist eine Band, mit der ich leider nie etwas anfangen konnte.
Wau echt? Nichtmal dieser Übersong? Oder das durchweg starke Messin' Album?


Ansonsten diese Listen, ist doch immer supersubjektiv ... wenn ich schon sehe, dass da sogar Wolfgang Dauner's Etc drin ist -- haha guter Witz (ich hab mal versucht dieses Album zu hören, nerviger geht kaum, dann schon Freejazz). Naja ernsthaft, schlecht ist die Liste nicht, ... aber es werden immer Alben vergessen werden, umso mehr kann man sich ja freuen, wenn man die dann vl. später mal entdeckt. Alan Tepper kennt sich doch eigentlich alle, oder? ;)

Der kleine Zusatz Neokraut -- haha, daran kann man sehr gut sehen in welchem Heft man sich befindet -- das hätten eher die Underground Äxpärten übernehmen können, die kennen sich da eigentlich sehr gut aus ... und dann vl. auch mehr als 10 -- weil das ist eine recht agile aktive Szene.
 

Catabolic

Alter Hase
Wau echt? Nichtmal dieser Übersong? Oder das durchweg starke Messin' Album?
Nein, auch der nicht. Der lief ja schon damals überall in den Discos - das war so ein Engtanz-Langweiler. Die "Messin'" steht in meinem Regal, weil es ein Vertigo Swirl Album ist (musikalisch finde ich die aber auch nicht gut, vor allem wegen dem flachen Sound, der für damalige Verhältnisse wirklich weit unter dem Machbaren war), dazu die zitierten beiden Chapter Three-Alben (ebenfalls Vertigo Swirl), die ich beide fabelhaft finde, sonst nix. Auch die Beat-Sachen aus den 60ern habe ich aussortiert. Die waren mir zu banal im Vergleich zu anderen 60s Bands.
 

Jester.D

Alter Hase
Der lief ja schon damals überall in den Discos - das war so ein Engtanz-Langweiler.
Ein Hoch auf jede Disco, in der mindestens ein Earth Band-Song gespielt wurde. :cool:

Ich gehörte damals mit zu jenen (wenigen) Verrückten, die munter Rocksongs unter die Disco Hits gestreut haben. Bei mir haben die Leute auch zu Fireball oder Sabbath Bloody Sabbath getanzt. Und bei den Engtanz-Langweilern :p waren zuweilen auch Genesis und Yes am Start.
 

Catabolic

Alter Hase
Ein Hoch auf jede Disco, in der mindestens ein Earth Band-Song gespielt wurde. :cool:

Ich gehörte damals mit zu jenen (wenigen) Verrückten, die munter Rocksongs unter die Disco Hits gestreut haben. Bei mir haben die Leute auch zu Fireball oder Sabbath Bloody Sabbath getanzt. Und bei den Engtanz-Langweilern :p waren zuweilen auch Genesis und Yes am Start.
Ich erinnere mich noch schwach an diesen Engtanz-Favorit hier, den ich heute noch klasse finde:

 

DerGrobeWestfale

Alter Hase
Ich habe mich gerade mal mit dem Krautsalat im neuen Heft beschäftigt. Alles ist subjektiv und wird individuell anderes beurteilt. Rein gehört und nach 10 Minuten umgeschaltet "Die Wilde Jagd-Uhrwald Orange". Für mich persönlich Agent Orange für die Ohren.
 

Georg

Alter Hase
Ich habe mich gerade mal mit dem Krautsalat im neuen Heft beschäftigt. Alles ist subjektiv und wird individuell anderes beurteilt. Rein gehört und nach 10 Minuten umgeschaltet "Die Wilde Jagd-Uhrwald Orange". Für mich persönlich Agent Orange für die Ohren.
Na dann, hören wir doch mal rein, "feine Lyrik":
Der Uhrwald:
 

Jester.D

Alter Hase
Bin soweit durch das Heft durch. Es blieb bei den schon von mir zuvor genannten Sachen, die mich interessiet haben.
Die Heft-Beilage fand ich - bei aller Toleranz - fast unterirdisch.

Mittlerweile bin ich übrigens dankbar, wenn im Heft nicht so viele mich interessierende Platten auftauchen.

Und nochmal kurz zu Kraut und Rüben - sicher gibt es da noch Fans, aber so wie ich das sehe bzw. durch andere Leute bestätigt bekommen habe, hielt sich der Neuigkeitswert in Grenzen. Kraut-Sampler gibt es auch schon ausreichend und die Fans des Genres müssten doch mittlerweile alles haben, was man da so braucht. Mir erschließt sich also der Sinn dieses Riesen-Specials beim besten Willen nicht. Sollten eventuell neue Fans gewonnen werden? Die hätte man aber wahrscheinlich vor dem Lesen (und definitiv vor dem Hören der beiden Tracks auf dem aktuellen Heft-Sampler) unter Drogen setzen müssen, sonst wird das nix mit neuer Kundschaft.

Statt der ollen Kamellen wäre doch mal ein aktuelles Südamerika-Special z.B. eine feine Idee. Oder der Nahe Osten. Libanon z.B. - kenne da nur sehr wenig, aber ich kann mir vorstellen, dass sich das lohnen würde.
 

Catabolic

Alter Hase
Erinnert mich lieber nicht an meine Disco Gänger Zeit, da hat man von Earth Band & sowas nur träumen können. Es war eine Katastrophe für meine Ohren!
Selbst später, auf einer Ü-40 Party kam nur Müll.
Jupp, bei Ü40 Parties wird es auch mit dem attraktiven Damenangebot spärlicher (was die Gegenseite vermutlich genauso empfindet) :cool:
 

stellar80

Alter Hase
Für mich war (mal wieder) nicht besonders viel dabei. Über VOLA habe ich mich natürlich gefreut, da hört es dann aber auch schon fast auf. Ich glaube, es wurde bereits erwähnt, aber ich finde dieses sich gefühlt schon über 20 Ausgaben ziehende Riesenspecial über Krautrock auch mehr als übertrieben und für mich total uninteressant.
Da ich über Readly Zugriff auf Musikmagazine wie PROG, Rolling Stone, Good Times, Musikexpress usw. habe, überlege ich mal wieder ernsthaft, abzubestellen. Auch, weil ich über eine bestimmte Social Media Plattform oft bereits bestens über das meiste im Bilde bin, das dann ein paar Wochen später auch in der eclipsed erscheint, oft sogar aus erster Hand im direkten Austausch mit den vielen kleineren Bands, die ich so höre. Einzelne Hefte würde ich mir dann natürlich immer noch gezielt kaufen. We'll see!
 
Zuletzt bearbeitet:

Music is Live

Aktives Mitglied
Für mich war (mal wieder) nicht besonders viel dabei. Über VOLA habe ich mich natürlich gefreut, da hört es dann aber auch schon fast auf. Ich glaube, es wurde bereits erwähnt, aber ich finde dieses sich gefühlt schon über 20 Ausgaben ziehende Riesenspecial über Krautrock auch mehr als übertriebenu und für mich total uninteressant.
Da ich über Readly Zugriff auf Musikmagazine wie PROG, Rolling Stone, Good Times, Musikexpress usw. habe, überlege ich mal wieder ernsthaft, abzubestellen. Auch, weil ich über eine bestimmte Social Media Plattform oft bereits bestens über das meiste im Bilde bin, das dann ein paar Wochen später auch in der eclipsed erscheint, oft sogar aus erster Hand im direkten Austausch bin den vielen kleineren Bands, die ich so höre. Einzelne Hefte würde ich mir dann natürlich immer noch gezielt kaufen. We'll see!
ich muss leider in die selbe Kerbe "schlagen"....
in den letzten Ausgaben schafften es nur wenige Berichte mich zu erfreuen.... der grössere Anteil ist eher ungeliebtes Beiwerk für mich....
Bob über 8 Seiten, während deutsche Musiker eine abbekommen, trotz gut gelungenem neuem Album....
Krautrock hätte besser in eine Extraausgabe zusammengefasst gepasst, wie andere Zeitschriften es auch hin u. wieder herausbringen...
mein schon öfter angedeutete Ansatz bzgl. neuere/moderne Bands tiefer zu beleuchten hätte zur Pandemiezeit gut Raum bekommen.... anstelle von übertriebenen Krautrockspecial oder andere seitenraubende Themen....

nun dann.... weiter machen und bessert euch....
 

Flossensauger

Mitglied
Das Krautrock-Special war eine wirkliche eigenständige journalistische Leistung der eclipsed-crew, die weit über alles bisherige -im deutschsprachigem- hinausreicht. Als eigenständiges Werk (Sonderheft), in englischer Sprache, mit einem etwas aufgeräumterem Layout (hust, hust) und durchdachtem Vor- wie Nachwörtern würde es ein Referenzwerk darstellen. Es wird etwas dauern, aber es wird rezipiert. werden.
 

Flossensauger

Mitglied
Wer sich an den bisherigen Krautartikeln im eclipsed stört sollte sich fragen, welche der dort genannte und kompetent reviewten Musik er denn überhaupt gehört hat. Und welche er kennt. Und welche er nicht kennt, und warum nicht. Und dann noch mal sein eigenes Verhalten überprüfen, was Musik Konsum und historische Einschätzung angeht.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Krautrock ist sicher nicht jedermanns Sache, und auch ich kenne nur wenig davon, bin also ein ziemlicher Krautrock-Banause - was daran liegt, dass das größtenteils zu starker Tobak für mich ist ;)

Es war schon ziemlich radikal, was die damals so machten. Das ist selbst für manchen Prog-Fan hartes Brot. Bei manchen Sachen fragt man sich, wo denn da die Kunst ist, bei all der Gniedelei auf ein, zwei Akkorden. Auch hat man den Eindruck, dass da manchmal der Versuch unternommen wurde, Unfug als "Avantgarde" zu verkaufen, wie das ja auch in der Bildenden Kunst, im Film und anderswo gemacht wurde. Vieles ist auch Drogenmusik, unter Drogeneinfluss entstanden und zum Hören unter Drogeneinfluss bestimmt, und dementsprechend für Nicht-Konsumenten der betreffenden Drogen unzugänglich. Ganz extrem natürlich solche Sachen wie die Cosmic Jokers, da versteht man gar nichts, weil es da auch gar nichts zu verstehen gibt ;) Aber irgendwie ist das ganze Kapitel "Krautrock" schon eine spannende Geschichte, finde ich. Da gab es eben herrlich durchgeknallte Typen, die man woanders kaum findet.

Vor allem ist der Vergleich zwischen West-Deutschland (die DDR ist da ja wiederum eine völlig andere Hausnummer) und Großbritannien interessant, wie in den beiden Ländern aus in etwa dem gleichen sozial-kulturellen Milieu so unterschiedliche Musikrichtungen entstanden, die aber irgendwie auch einiges gemeinsam haben. Wie ich ja schon mal an anderer Stelle gesagt habe, liegt das meiner Meinung nach vor allem daran, dass die jüngere Geschichte der beiden Ländern, unter anderem hinsichtlich des Zweiten Weltkriegs, so unterschiedlich verlaufen ist, wofür spricht, dass es Ähnliches wie den westdeutschen Krautrock auch in Japan gegeben hat, dessen Geschichte im 20. Jahrhundert ja ähnlich verlief wie die deutsche. Allerdings ist auch dieser Unterschied zwischen Deutschland und England nicht absolut zu setzen, es gab ja auch bei uns Bands, die ähnliche Musik machten wie die englischen Prog-Bands, und in England welche, die in Sachen "far-out-ness" den Deutschen das Wasser reichen konnte. Ich sage nur, Eloy vs. Hawkwind, es gibt bestimmt noch bessere Beispiele, die ich nur nicht kenne.

Summa summarum würde ich beim Vergleich zwischen Prog und Krautrock sagen, dass bei ersterem die Musik interessanter ist, aber bei letzterem das ganze Drumherum. Diejenigen, die die Prog-Musiker als "boring old farts" bezeichnen, liegen da gar nicht so völlig daneben, diese Musiker waren einfach zu diszipliniert, um verrückte Anekdoten zu produzieren ;) Andererseits ermöglichte ihnen diese Disziplin, wirkliche Meisterwerke zu schaffen! Leider interessieren sich die meisten Rock-Journalisten mehr für Drogen- und sonstige Exzesse als für filigrane, komplexe Musik, und deshalb hat Prog einen so schweren Stand, während sich auf Krautrock Hinz und Kunz berufen, von Punk über Industrial bis Techno.
 
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