Heft 06-2020

eclipsed

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Ab Freitag den 19.Juni im Handel!

DEEP PURPLE - Die Ezrin-Trilogie

Als man den Bandmitgliedern nach der Veröffentlichung des 2017er-Albums „Infinite“ die Frage stellte, ob dies nun das letzte Studiowerk von DEEP PURPLE sei, drucksten sie noch herum. Ab Mitte 2019 verdichteten sich dann die Hinweise, dass das Quintett ein weiteres Album einspielen würde. Nach einer coronabedingten Verzögerung soll „Whoosh!“, Deep Purples 21. Studiowerk, nun am 7. August erscheinen. Es ist das dritte, das unter der Regie von Produzentenlegende BOB EZRIN entstand. Wir sprachen mit Ian Gillan und Ian Paice über das Album, ihr Verhältnis zu ihrem Produzenten und die Vergangenheit und Zukunft der Band.

KANSAS - Kommunikation in Zeiten der Ablenkung

Von den großen Prog-Acts der 1970er Jahre ist KANSAS mittlerweile der einzige, der noch Studioalben mit neuem Material veröffentlicht. „The Absence Of Presence“, der aktuelle Longplayer des amerikanischen Septetts, zeigt dabei, dass die Band immer noch äußerst vital ist und ihre progressive Seite nicht unter den Tisch gekehrt hat. Maßgeblichen Anteil an den neuen Songs hatte Gitarrist Zak Rizvi, der seit fünf Jahren als Haupt-Songwriter und Co-Produzent den Kurs der Band prägt. Wir erreichten den Mann aus dem US-Bundesstaat New Jersey mitten in einer Corona-bedingten Tourneepause.

RINGO STARR - Mr. Love & Peace

An Richard Starkey alias Ringo Starr scheiden sich die Geister – und das seit Jahrzehnten. Für seine Fans zählt er zu den wichtigsten Schlagzeugern der Rockgeschichte, der zwischen 1962 und 1970 zwölf Alben mit den Fab Four aufgenommen und davon 600 Millionen Exemplare verkauft hat. „John, Paul, George und Ringo haben die Welt auf den Kopf gestellt“, sinnierte einst Lemmy von Motörhead. „Eben die Art, wie Leute Musik gehört und über Rockbands gedacht haben.“

LONG DISTANCE CALLING - Viel mehr als nur Musik

Long Distance Calling bleiben neugierig. Auf dem neuen Album „How Do We Want To Live?“ erobert das deutsche Quartett neue Klangterritorien und behandelt daneben fast ganz ohne Worte eine Reihe komplexer gesellschaftspolitischer Themen.

EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN - Schichtwechsel

Berlin ist komplett durchgentrifiziert. Umso erfreulicher ist es, dass die Neubauten immer noch einstürzen: Sechs Jahre nach dem letzten Album „Lament“ treten Blixa Bargeld und seine Band auf „Alles in Allem“ vollständig geläutert an.

GREEN CARNATION - Das Spiel mit Erwartungen

Die Karriere von Green Carnation verlief alles andere als stringent. Anno 2020 erleben wir (in Abhängigkeit von der Zählweise) bereits ihre fünfte Inkarnation. Doch die erscheint stabiler denn je. Mit ihrem neuen Album „Leaves Of Yesteryear“ legen die Norweger eine Klammer um ihre Schaffenszeit seit dem Debüt vor 20 Jahren. Außerdem arbeiten sie an der Vollendung eines lange brachliegenden Großprojekts. Gemeinsam mit Sänger Kjetil Nordhus blicken wir in die Vergangenheit und Zukunft der Band.

WHITESNAKE - „Niemand feuert einen Lord!“

Vor 40 Jahren schaffte David Coverdale mit Whitesnake den Schritt zurück auf die großen Bühnen und in die Charts. Den Weg dorthin ebneten ihm das Album „Ready An’ Willing“ mit dem Hit „Fool For Your Loving“ und die Liveveröffentlichung „Live... In The Heart Of The City“. Im Laufe zweier Gespräche, von denen das erste vor der Corona-Pandemie, das zweite mitten im Lockdown stattfand, erinnerte sich Old Cov an seine damaligen Mitmusiker und outete sich als passionierter Mixtape-Zusammensteller...

TRAUMHAUS - Doppelter Segen

Sieben Jahre nach seinem letzten Werk „Das Geheimnis“ veröffentlicht das hessische Prog-Quartett ein neues Album. Es heisst „In Oculis Meis“ und hat mit dem letzten Opeth-Opus nicht nur gemein, dass es einen lateinischen Titel hat, sondern auch, dass es in einer muttersprachlichen wie auch einer englischsprachigen Version zu haben ist. Letzteres ist für Traumhaus ein Novum. Über das neue Werk sprachen wir mit Frontmann Alexander Weyland.

Auf ihrem neuen Album „Virus“ erzählen HAKEN von einer Krankheit, gegen die es wohl nie einen Impfstoff geben wird

Mitten in der Corona-Krise bringen Haken ein Album namens „Virus“ heraus, als hätten sie eine Vorahnung von der aufkommenden Pandemie gehabt. Textlich äußerst spannend, folgt es musikalisch einem überaus harten und kompromisslosen Pfad. Stellt die Band ihren Prog-Anspruch damit zurück? Welcher Virus hat Haken da erwischt?

CRYPTEX schreiben mit dem Album „Once Upon A Time” ihr eigenes Western-Musical

In Niedersachen schießt man neuerdings musikalisch scharf! Die Band um Sänger und Pianist Simon Moskon denkt im Großformat. Ihr Progressive-Folk gibt mächtig Gas. „Once Upon A Time“ macht seinem Namen als musikalischer Spaghetti-Western mit viel Pathos, Härte und Queen-artigen Chören alle Ehre. Das dritte Album des norddeutschen Trios ist sein bisher am aufwendigsten produziertes Werk. Wie viel Western-Ethos und Lagerfeuerromantik steckt in „Once Upon A Time“?

Auf ihrem neuen Album „Masters Of Illusion“ würdigen MAGENTA große Schauspieler des Horrorfilms

Wer erinnert sich nicht an den wohligen Schauer beim Anschauen alter „Dracula“-, „Frankenstein“- oder Edgar-Allan-Poe-Verfilmungen? Die Schrecken verbreitenden „Fratzen“ von Bela Lugosi, Christopher Lee oder Vincent Price haben sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Nun widmet die walisische Band Magenta den unheimlichen Mimen ein Album.

Die Bandgeschichte der MOVING OOS ist so kompliziert wie seltsam

Die Moving Oos waren im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends schon einmal recht erfolgreich, haben aber aus unerfindlichen Gründen und nach drei Alben 2010 die Segel gestrichen. Dass die drei Hauptmusiker Per Borten, Frank Reppen und Haakon-Marius Pettersen nebenbei oder hauptberuflich bei Bands wie Spidergawd beziehungsweise Cadillac, Blood On Wheels sowie Turbonegro den Rock’n Roll zwar nicht neu erfinden, wohl aber schon ein wenig interessanter und spannender machen, mag einer von vielen Gründen für das Aus gewesen sein. 2019 kam es indes zu einer Reunion, ...

Die Death-Gospel-Hohepriesterin LOUISE LEMÓN lebt ihre wilde Seite aus

Die Schwedin Louise Lemón ist eine charmante und hochsensible junge Dame, doch ohne Zweifel als schmerzhaft intensive Künstlerin auch eine echte Drama Queen. Nicht umsonst wurde ihr in der Presse der Titel „Queen of Death Gospel“ verliehen. Ihr Seelenleben, das sie mit ihrer Musik gern offenlegt, gleicht einem beständigen Exorzismus – um auch die eigenen inneren Dämonen auszutreiben, die einem vor allem das Liebesleben so schwer machen. Auf der aktuellen, passend „Devil“ betitelten EP darf man Zeuge dieser „Teufelsaustreibung“ sein.

GLASS HAMMER erträumen sich inmitten von Corona-Krise und Tornado-Einschlägen ihre Prog-Fantasy-Welt

Zuletzt hatten die Amerikaner Steve Babb und Fred Schendel mit ihrem Projekt Glass Hammer viel Erfolg. Die Genre-ironische Story um den zeitreisenden Prog-Nerd Tom auf „Chronomonaut“ (2018) etwa erheiterte die ansonsten manchmal bierernste Retroprog-Fangemeinde. Nun kehren Glass Hammer zu ihren Wurzeln zurück. Schon ihr 1993er Debüt „Journey Of The Dunadan“ war von Tolkien inspiriert. Auf „Dreaming City“ ist der „Sword & Sorcery“-Faktor (Subgenre der Fantasy-Literatur) nun ebenfalls extrem hoch. Und auch musikalisch hat man sich so einiges Neue einfallen lassen. Für die Prog-Tafelrunde steht jedenfalls alles bereit.

Die LARKIN POE-Schwestern veröffentlichen ihr erstes Album auf dem eigenen Label

Mit ihren kernigen Lap-Steel-, Slide- und Akustik-Gitarren begleiteten die beiden Schwestern Megan (31) und Rebecca (29) Lovell bereits Steven Tyler von Aerosmith, Bob Seger oder Country-Superstar Keith Urban und brachten deren Songs kraftvoll zum Swingen. Doch das musikalische Epizentrum der beiden Grazien aus Atlanta, Georgia, die seit längerem Nashville als Domizil angeben, ist ihr eigenes Projekt Larkin Poe. Die „Seelenverwandten“, wie Megan und Rebecca sich selbst gern bezeichnen, sind seit jeher gelehrige Schülerinnen des originären Blues.

Paul Banks’ neue Band MUZZ will keine Supergroup sein

Es ist nicht neu, dass Paul Banks sich neben seiner Band Interpol gern mit einer Reihe von Seitensprüngen vergnügt. Mit seinem neuen Projekt Muzz scheint es ihm jedoch ernst zu sein. Die Gruppe besteht neben Banks aus Drummer Matt Barrick von The Walkman und den Fleet Foxes sowie Gitarrist Josh Kaufman von der Folk-Band Bonny Light Horseman. Alle drei Musiker kennen sich schon lange...

...und vieles mehr!
 
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Fenimore

Aktives Mitglied
Album des Monats! Zwar kenne ich bisher nur zwei titel daraus, kann aber nur zustimmen. Auch wenn ich nicht glauben mag, dass es die bisherigen vier Alben in den Schatten stellt. Trotzdem Daumen hoch für die Wahl.
 

Georg

Alter Hase
Betrifft Vorwort letzter Absatz: Ja tatsächlich gibts mal nur 3 Sternchen für "Danzig" und 4 Sternchen für "Long Earth".
Die 6 Sternchen für Ole Paus muß ich mal überprüfen! ;)
Keine Scheibe überschreitet die magischen 8 Sternchen!!!
Ole Paus Ruinbyen:
Jo, hmm, also um es milde auszudrücken: gewöhnungsbedürftig
 
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WeepingElf

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Das neue Heft gefällt mir. Das Cover sieht sehr elegant aus, mit dem anthrazitgrauen Hintergrund. Zwar geht es in der Titelstory "mal wieder" um eine alte Band, aber wenigstens um ein neues Album der alten Recken. Auch der Prog von heute ist angemessen verteten; in dem Interview mit Robert Reed von Magenta fand ich sogar eine Äußerung zu einem Thema, das mich schon seit Jahren umtreibt und wo ich so wenig Übereinstimmung mit anderen finde, dass ich mich schon frage, ob ich das nicht falsch sehe, nämlich dass heute vieles als "Progrock" oder "Progmetal" bezeichnet wird, was nichts oder nur wenig mit Prog zu tun hat. Auch er ist der Meinung, dass viele Bands, die nichts mit Prog zu tun haben, "auf den Zug aufspringen". Ich sehe das ein bisschen anders, es gibt wohl zwei "Züge" mit dem gleichen Namen, obwohl die Vertreter des "anderen Zuges" sich schon oft auf den "ersten Zug" berufen. Aber vielleicht ziehen diese beiden "Züge" sich gegenseitig, und die "Progrock"/"Progmetal"-Konjunktur mag auch dem "wahren" Prog nützen, indem Leute "in den falschen Zug einsteigen" und sich verwundert die Ohren reiben ...
 

Fenimore

Aktives Mitglied
Album des Monats! Zwar kenne ich bisher nur zwei titel daraus, kann aber nur zustimmen. Auch wenn ich nicht glauben mag, dass es die bisherigen vier Alben in den Schatten stellt. Trotzdem Daumen hoch für die Wahl.
Kleiner Einspruch zum „Album des Monats“ - die Behauptung, das neue Album ...stellt die bisherigen Werke klar in den Schatten, macht die bisherigen Alben unnötig klein. Ich kann alle fünf nacheinander abspielen, anschließend noch Björn Riis und hab einfach Artrock per excellence.
 

Catabolic

Alter Hase
Das erste nicht ganz tiefgreifende Durchblättern ist getan. Insgesamt finde ich die neue Eclipsed gut gelungen - Alt und neu halten sich gut die Waage. Aufgrund des Berichts muss ich mich mal mit Green Carnation befassen, die ich bislang nicht kenne. Die für mich längst nicht mehr relevanten Deep Purple auf dem Cover, die vermutlich alle am grauen Star leiden (alle besonnenbrillt), sind gut in Szene gesetzt. Auch mir gefällt die Farbgebung der Titelseite sehr gut. Die Geschichte zu den Rock-Plagiaten habe ich gleich mal mit Genuss gelesen. Man braucht kein allzu grosser Kenner der Rockmusik zu sein um noch Tausende weitere Plagiate zu finden, auch wenn sie vielleicht nicht gleich so offensichtlich ausfallen wie die von Euch Erwähnten. Aber das 12-Ton Rad kann man schliesslich nicht mehr neu erfinden. Im Gegenteil: Aus der Sicht des Musikhörers passiert es mir immer wieder, dass ich denke: Hm, komisch. Ich meine, ich hätte diesen Song schon mal gehört...entweder handelt es sich dann vielleicht um ein Plagiat, oder aber um einen leichten Alzheimer meinerseits.

Ein klitzekleiner Fehler ist Euch allerdings beim Album des Monats unterlaufen. Gemäss Eurer im Vorwort erwähnten Neuausrichtung der Bewertungspraxis (die sich mir allerdings noch nicht erschliesst) müsste Devin Townsend's "Empath - The Ultimate Edition" das Album des Monats sein, denn es wird von Euch als Einziges mit 8 1/2 Sternen bedacht.

Anyway...schönes Heft, gefällt mir gut. :)
 
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Music is Live

Aktives Mitglied
Ein klitzekleiner Fehler ist Euch allerdings beim Album des Monats unterlaufen. Gemäss Eurer im Vorwort erwähnten Neuausrichtung der Bewertungspraxis (die sich mir allerdings noch nicht erschliesst) müsste Devin Townsend's "Empath - The Ultimate Edition" das Album des Monats sein, denn es wird von Euch als Einziges mit 8 1/2 Sternen bedacht.
ist eine Neuauflage, deswegen vermutlich nicht berücksichtigt...
ich weis jetzt allerdings auch nicht mehr, wieviel die Erstausgabe vor einem Jahr erhielt...
ein beeindruckendes Album ist es ...:)

die Neueinteilung entzieht sich auch meinem Verständnis, da vorher auch bereits halbe Sterne vergeben wurden...
ich lege allerdings auch mehr Wert auf geschriebenen Inhalt... optimaler Weise auf die Musik eingehend und nicht irgendwelche Beistorys... die gehören woanders hin... meine Meinung... :rolleyes:
aber da gibt es ein paar Schreiber, wo ich weis, dass sie mir ziemlich nah kommen in der Meinung über ein bestimmtes Album.... dies bringt die jahrelange "EclipsedErfahrung " so mit sich... :D
schön wären regelmässige Infos über die Soundqualität (z.B. --> gut/schlecht - Basslastig/Höhenlastig - trocken/hallig)... die gibt es nur hin u. wieder... meist bei Wiederveröffentlichungen, wo es auch Sinn macht im Vergleich zur Erstveröffentlichung
also eine reine technische Information...

ansonsten, die ersten "Blätterfalten" hat meine Ausgabe auch schon... ;)
 

Music is Live

Aktives Mitglied
Die Geschichte zu den Rock-Plagiaten habe ich gleich mal mit Genuss gelesen.
ja... ich habe diese auch als erstes durchgelesen... diese könnte mehr in die Tiefe gehen...:rolleyes:
doch die meisten Beispiele sind bekannt.. mir zumindest...

verstanden habe ich damals schon nicht das Verfahren gegen Gary Moore...
wer sich mit Musiktheorie befasst hat, sieht sofort das er mit einem "Standart" gearbeitet hat...
hier hat er jedoch sehr deutlich seine eigene Note hinzugefügt und auch durch sein Solospiel diesen Standart so hochwertig gestaltet...
und genau die eigene Note ist es doch was den Künstler ausmacht...
David Gilmours vier bekannsten Gitarrentöne (die ersten vier v. Shine on..) kann jeder sofort nachspielen und ist doch Welten von David entfernt...

da hat einer sich ungerecht bereichert....
möger dieser schreckliche Typ unter einer Tonne Modern Talking Alben begraben werden... :mad:
 

Haderlump

Neues Mitglied
die Neueinteilung entzieht sich auch meinem Verständnis, da vorher auch bereits halbe Sterne vergeben wurden...
Das neue Bewertungssystem für CD-/DVD-Reviews schafft m.E. nicht mehr Klarheit. Vielmehr muss ich ständig zurückblättern zur Skalenlegende, um zu verstehen, was der jeweilige Autor einer Rezi nun meint. Diese Halb- bzw. Ganz-Stern-Schritte auf einer Skala von 1-10 erschließen sich mir nicht. Worin z.B. besteht der Sinn für "4 Punkte bis 1 Punkt = Fehlkauf"? Gibt es einen schlimmen, weniger schlimmen und ganz schlimmen Fehlkauf (ähnlich wie "ein bisschen schwanger"). Ich lese die Rezis sehr gerne und käme mit folgender Skala zurecht: 1 = Mist / 2 = ganz OK, keine Pflicht / 3 = Ordentlich und sauber, gute Arbeit / 4 = Bester Stoff, ein Highlight / 5 = Unübertrefflich, göttlich...

LG
Andreas
 

Fenimore

Aktives Mitglied
Das neue Bewertungssystem für CD-/DVD-Reviews schafft m.E. nicht mehr Klarheit. Vielmehr muss ich ständig zurückblättern zur Skalenlegende, um zu verstehen, was der jeweilige Autor einer Rezi nun meint. Diese Halb- bzw. Ganz-Stern-Schritte auf einer Skala von 1-10 erschließen sich mir nicht. Worin z.B. besteht der Sinn für "4 Punkte bis 1 Punkt = Fehlkauf"? Gibt es einen schlimmen, weniger schlimmen und ganz schlimmen Fehlkauf (ähnlich wie "ein bisschen schwanger"). Ich lese die Rezis sehr gerne und käme mit folgender Skala zurecht: 1 = Mist / 2 = ganz OK, keine Pflicht / 3 = Ordentlich und sauber, gute Arbeit / 4 = Bester Stoff, ein Highlight / 5 = Unübertrefflich, göttlich...

LG
Andreas
betreutesproggen, babyblaue-Seiten und musicreviews arbeiten alle mit einer 15 Pkt. Scala.
So als Gruß an Eclipsed meinerseits ;)
 

Senfei

Aktives Mitglied
UNFASSBAR:
Die Top Ten Alben in Deutschland am 23.06.1980
Pink Floyd mit "The Wall" liegen hinter Mike Krügers "Nippel" nur auf Platz drei
Was war denn da mit Deutschland los ? :D:eek::rolleyes:o_O:oops:
 

Music is Live

Aktives Mitglied
ist noch keinen dieser Leserbrief aus Rostock vom Hr. Hagedorn aufgefallen... !!??

er kritisiert den Bericht über den CoronaLockdown und dessen Folgen....
wenn er den Brief so schrieb wie abgedruckt, ruft er durch seine "Schlagworte" schon erstmal grübeln hervor....
(die Redaktion behält sich ja das Recht vor, Leserbriefe zu kürzen)
so bei mir, weil ich mich nicht dran entsinnen konnte einen ähnlichen Eindruck vom besagten Bericht gehabt zu haben.... in keinster Form....
beim "Vergleichlesen" fühlte ich mich bestätigt mit meinem Eindruck...

nun wirkt es so, dass er irgendwioe recht hat... doch wer sich den Bericht nochmal vornimmt, erkennt schnell, dass seine Schlagworte aus dem eigentlichen Bezug gerissen wurden...
was ist verkehrt an der Feststellung, dass unsere politischen Entscheidungsträger reagiert und beschlossen haben....???
wenn nicht die für eine große, alles umfassende Gesellschafft dies tun dürfen, wer dann... ???
wer will sich lieber von Fr. Merkel oder Hr. Spam erklären lassen wie der Virus funktioniert... ???
ich finde, die Wissenschafftler sind da schon ganz gut.... und denke nicht, dass sie dies aus einer mutierten Mediengeilheit machen... oder kann es Hr. Hagedorn besser... ???
und meint er im Kunstbereich (nicht nur Musik) gibt es nur Künstler, die locker durch die Zeit gehen... ???
kein Existenzsterben und keine Vereinsamung... ????

wo lebt der Typ in Rostock.... im rostigen Kahn, vergessen von der Aussenwelt und kein Bezug zum Virus.... !!???

liebe Kritiker des Virus... wacht auf....
bei uns verläuft es realtiv glimpflich (im Vergleich zu anderen Ländern)... doch auch hier stecken unsere Künstler in der Falle und nicht alle haben das große Glück wie z.B. LDC, die ihr neues Album im Autokino promoten können....

ich wünsche mir eine Zeitschrift, die genau diese misslichen Umstände aufdeckt... uns und damit auch den verantwortlichen Politkern die Möglich gibt, darüber sich informieren, weil es in weiterer Zukunft alle betrifft....
uns, weil evt. die beliebten Bands aufgeben mussten.... und damit uns keine neue Musik prästentieren können....
die kl. Clubs und Hallen schliessen.... usw. ....

Fazit: liebes Eclipsed Team, für mein dünken habt ihr diesen Bericht gut gemacht... klar steckt da eine gewisse Schlagzeile drin, die sich durchzieht... doch die Künstler wie wir Konsumenten brauchen eine "Lobby" ... die ihr darstellen könnt... weiter so... :)

wie seht ihr hier dies Thema... ???
 

Jan

Aktives Mitglied
Zum aktuellen Heft; habe ich letztes WE durchgelesen: Titelbild und -story mit/über Deep Purple finde ich richtig gut. Verfolge die alten Recken schon immer; war mein "First Conctact" zur härteren Rockmusik. Ferner auch die Stories um die beiden Louisen, Green Carnation, Haken, Traumhaus, Magenta, Long Distance Calling etc. Den Plagiatbericht habe ich auch mit Interesse gelesen. Bei den Rezis bin ich etwas verwundert, da mich kaum etwas anspricht. Klar, das Album des Monats muss auf jeden Fall irgendwann her, aber sonst?!? Entweder habe ich etwas mit den Augen, oder was weiß ich... ;):D Kam ja schon durchaus vor, dass ich Kritiken überlese (so passiert bei: Villagers of Ioannina City)

zum Thema Corona und Eclipsed: Sehe das ähnlich wie @Music is Live und den Bericht über den Stresstest las ich nicht so kritisch wie wohl der Leserbrief-Schreiberling. Fand den Eclipsed-Bericht sogar ziemlich gut und zutreffend. Generell finde ich auch ziemlich stark, wie die Musiker / Konzertagenturen auf die Pandemie-Fragen reagieren. So wie dieses Virus die komplette Musik-Branche trifft, reagieren die Meisten recht positiv und optimistisch. Ich würde mir das in meinem persönlichen Umfeld viel öfter wünschen.
 

Fenimore

Aktives Mitglied
...Bei den Rezis bin ich etwas verwundert, da mich kaum etwas anspricht. Klar, das Album des Monats muss auf jeden Fall irgendwann her, aber sonst?!? Entweder habe ich etwas mit den Augen, oder was weiß ich... ;):D Kam ja schon durchaus vor, dass ich Kritiken überlese...
Hier werden Sie geholfen:
- Arabs in Aspic; vielleicht zu proggig für dich
- Black Orchid Empire; müsste für dich sein
- Shaman Elephant; 1a, schon bestellt
- Course of Fate, ?
- Elder, für Georg und mich
- Ddent, für mich nix
- LDC, für alle
Guckst du...
 

Jan

Aktives Mitglied
Dies kann ich nur bestätigen. Ich wohne 10 Km von Rheda (Tönnies) entfernt. Bei uns steigen die Infektionszahlen auch kräftig an. Die Sorge vor einem erneuten Lockdown nimmt bei uns wieder zu.
au man, mit Dir möchte ich gerade nicht tauschen und hoffentlich geht da alles gut... *Daumendrück* Lokale Lockdowns werden ja immer wieder mal praktiziert, vielleicht nicht das Schlechteste. Bei uns hat man bei einem Ortsteil (ca. 1.000 EW), nach 3-4 Wochen des Ausbruchs, kurzerhand eine Ausgangssperre verhängt. War damals einzigartig in Ba-Wü; der traurige Höhepunkt ein Fernsehbericht im Dritten.
Aber das was bei Tönnies passiert ist, schlägt dem Fass echt den Boden raus. #sorry für Offtopic
 

Georg

Alter Hase
Hier werden Sie geholfen:
- Arabs in Aspic; vielleicht zu proggig für dich
- Black Orchid Empire; müsste für dich sein
- Shaman Elephant; 1a, schon bestellt
- Course of Fate, ?
- Elder, für Georg und mich
- Ddent, für mich nix
- LDC, für alle
Guckst du...
Yes,.... Tim Bowness & Piet Shilvers (ein Supersoftprogalbum), Aksak Maboul, Paradise Lost und The Residents stehen da zusätzlich noch in den Startlöchern...
Abseits der Rezis, ein wunderschönes Post-Rock Album (Carsten Agthes Empfehlung, bzw unter seinen Top 5) "Whale fall" mit "It will become itself"
 
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Fenimore

Aktives Mitglied
Yes,.... Tim Bowness & Piet Shilvers (ein Supersoftprogalbum), Aksak Maboul, Paradise Lost und The Residents stehen da zusätzlich noch in den Startlöchern...
Abseits der Rezis, ein wunderschönes Post-Rock Album (Carsten Agthes Empfehlung, bzw unter seinen Top 5) "Whale fall" mit "It will become itself"
Whale Fall sagt mir (noch) nichts. Mal hören...
 

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