Heft 04-2021

Alexboy

Aktives Mitglied
Dieses Zitat wird bestimmt seine Berechtigung haben, aber ich bin mir absolut sicher, nicht ein einziges Album wg. des Covers ( was auch immer darauf abgebildet war ) gekauft zu haben, sondern immer nur wg. der Musik oder der Künstler.;)
Einige Cover gelangten erst in mein Bewusstsein, nachdem sie aus dem "Verkehr"! gezogen wurden, also verboten wurden.:oops:
 

Alexboy

Aktives Mitglied
Das Lennon/Ono Cover war 1968 auf einem damaligen Musikmagazin abgebildet und ganz normal am Kiosk im Fenster ausgestellt. Eine der ersten Zeitschriften ( außer Bravo ) die sich um Musik drehten. Ich war 13 Jahre alt und konnte die Zeitschrift problemlos kaufen.
Erst einige Zeit später begann dann diese Prüderie. Wahrscheinlich waren Adam und Eva brüskiert. ;)

:cool:
Zurück zum Thema:
Ich freue mich auf das neue eclipsed und werde es mir morgen am Kiosk besorgen - hoffentlich auch problemlos!
 

Georg

Alter Hase
Wow, es gibt ein neues Motorpsycho-Album! Julia Vetters spannende Rezension macht mich noch ungeduldsamer auf das neue Album! (am 16.4.)
P.S. Und wieder ein Jahr ohne Julia Vetter auf dem Freak Valley Festival, immer noch im Eclipsed angekündigt, obwohl die Veranstalter es bereits am 19.2. abgesagt haben!):(
Ganz liebe Grüße, falls du hier mal mitliest...
Georg
 
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Alexboy

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Ja, die Vol. 3 und Vol. 4 (jeweils 6 CDs) gibt es momentan für á 40,-, Vol. 5 für 42,- hier:
VA - Krautrock - Music for your Brain Vol. 3 bis 5 - 6 CD Kompilation

Guter Preis, ich habe die Vol. 1 und 2 hier liegen, aber Krautrock ist nicht meine Baustelle.
Danke für Deine Bemühungen. Meine Frage war eigentlich mehr Verwunderung über den post von nixe, da ich der Annahme war, die Scheiben wären schon lange aus dem offiziellen Rennen.
Vielleicht hilft Dein Tip jemandem beim vervollständigen seiner Kraut- und Rübensammlung!;)
Der Preis ist wirklich sehr gut!
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
So, das Heft habe ich durch. Und ich muss sagen: nach den durchaus lesenswerten Nummern davor diesmal wieder ein schwaches Heft ohne Highlights. Keine der Stories, Interviews und Rezensionen machte mich auf die besprochene Musik neugierig.

Die Paarung Led Zeppelin/Greta van Fleet ist in sich stimmig, interessiert mich aber nicht besonders. Über Led Zeppelin ist schon mehr als genug geschrieben worden, da braucht es nicht die tausendund-x-te Titelstory mehr, und Greta van Fleet sind auch nicht mein Bier. Die machen einfach da weiter, wo Led Zeppelin aufgehört haben, das brauche ich nicht wirklich.

Liquid Tension Experiment ist ein Destillat all dessen, was ich an Dream Theater eher nicht mag. Instrumentalgegniedel pur, man hat den Eindruck, da ist nur ein endloses Intro, das irgendwann in ein ebensolches Outro übergeht, ohne einen Song dazwischen ;)

Zu dem Halbseiter über Julian Cope habe ich zu sagen, dass ich das Buch Krautrocksampler als eher flachgepfiffen empfunden habe, vor allem wirft er mit Superlativen nur so um sich. Jede der besprochenen Bands soll die wildeste, verrückteste, beste sein? Na welche denn nun? Seine "Fachbücher" über die "Frühsteinzeit" kenne ich nicht aus eigener Leseerfahrung, aber was ich darüber gelesen habe, reicht mir. Da geht es anscheinend volle Kanne um Ley Lines und all so'n Unfug. Brauche ich nicht.

Bleibt noch der 4. Teil der Krautrock-Serie, der eine Menge Namen nennt und ihren Herkunftsstädten zuordnet, aber summa summarum nicht viel Neues bringt. Immerhin kommt in einem Kasten der deutsche Prog der 70er zu seinem Recht, der ja so oft - im Schatten des Krautrock stehend - vernachlässigt wird.

Außerdem will ich an dieser Stelle noch was loswerden, was mich schon so lange wurmt, wie diese ganze Corona-Pfeife nun schon andauert. Immer wieder lese ich in der Eclipsed oder anderswo von Musikern, die die Corona-Zwangspause "kreativ nutzen", um neue Songs zu schreiben und einzuspielen. Da platzt mir einfach der Kragen, denn mir geht es ganz anders! Ich komme nämlich mit meinen Schreib- und Musikprojekten überhaupt nicht mehr voran. Und das, obwohl (oder vielleicht weil) ich jetzt mehr Zeit habe (ich habe vor der Pandemie in einer Bibliothek gearbeitet, die seit Mitte März 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen ist; die haben mich nach Hause geschickt mit der Zusage, mich wieder zu beschäftigen, wenn der Normalbetrieb wieder aufgenommen wird - wann immer das sein mag - und ich krieg' wenigstens weiter das Geld): zwar dachte ich zunächst, jetzt wo Du nicht mehr arbeiten musst, kannst Du Dich ganztägig in Deine Projekte stürzen - Pustekuchen! Ich habe eben Zeit - um über das weitere Geschehen nachzugrübeln, und kann mich kaum mehr davon ablenken. Der Tunnel windet sich einfach immer tiefer in den Berg hinein, bisher erwies sich noch jedes vermeintliche Licht am Ende des Tunnels als eine Lampe an der Tunneldecke. Meine kreativen Projekte sind nach wie vor auf dem Stand von März 2020! So, das musste mal raus, auch wenn es nicht viel mit dem aktuellen Heft zu tun hat.
 

Catabolic

Alter Hase
Ich habe schon in die neuen Songs der 'Platte des Monats' reingehört und teile die Einschätzung in der Kritik von MaB - mit einem kleinen Unterschied: Ich nehme da eher Geschrei wahr als eine Wahnsinnsstimme. Und vor allem: Das groovt absolut gar nicht. Grade auch wieder im Kontext zu Zep, was leider immer noch nicht vom Tisch ist. Wer in seinem Leben nur 5 Minuten lang einem John Bonham richtig zugehört hat, der kann über diese nichtperkussive Greta-Fliege wirklich nur lachen. Greta Van Fleet steht meiner Meinung nach für eine komplett andere Rock-Generation, weshalb die Band auch nicht immer wieder in Zusammenhang mit dem Namen Led Zeppelin genannt werden sollte, denn auch was das Songwriting anbetrifft: Das ist eine andere Welt. Eine Neue, die aufgrund meiner persönlichen Einschätzung zu oft von übermässig aufgeblähtem Gehabe dominiert wird. Led Zeppelin hingegen hatten schlicht und einfach big balls. Plant sogar nicht mal nur musikalisch.

Das neue Heft werde ich peu-à-peu durchlesen. Das Cover ist mal wieder schrecklich zur Abwechslung, irgendwie ein sinnloses Durcheinander von Bildchen und Text, allerdings mit einer guten Prise Humor: Ganz schön neidisch blicken die Buben zum Rock-Olymp hoch..."ob wir da je hinkommen ?" Goldig ;)
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Generation Z seht sich also nach eigenen Songs,... ja klar, in Ordnung. Über die Rolling Stones (autsch) und The Who (Wieviel wirklich gute Alben hatten die? -- eins oder zwei?) nun anzubringen, dass sie die Jugend nicht mehr erreichten... völlig verständlich, haben sie auch nicht vor zehn oder zwanzig Jahren. Zeppelin, Sabbath oder Hendrix hingegen werden auch in zig Jahren - und wenn man so weitermacht noch Jahrzehnten - eine Coolness ausstrahlen, die man bei manchen Bubis vergeblich sucht.
Also ich hör mir lieber The Who an (Tommy, Who's Next, Quadrophenia - das sind drei Alben) als Black Sabbath und die Stones sind zumindest als Bluesband um Längen authentischer als Led Zeppelin. o_O

Die Kritik an GVF finde ich insgesamt eher übertrieben. Gerade angesichts der Tatsache, dass viele so heißgeliebte Bands erst mit dem vierten Album richtig gut wurden, sollte man auch einfach mal schauen, ob sie sich weiterentwickeln können.

Immerhin, produktionstechnisch ein echt gutes Album.
Wenn es den bisherigen Veröffentlichungen folgt, würde ich eher sagen: Finger weg zumindest von der CD. Diese Hyperkompression ist doch - wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe - ein wichtiger Grund dafür, warum viel neuere Rockmusik als schlechter wahrgenommen wird als Produktionen aus der Zeit, wo die Musik noch atmen durfte. Auch wenn die wenigsten Hörer das so verbalisieren können.

 

Fatima Xberg

Neues Mitglied
...Außerdem will ich an dieser Stelle noch was loswerden, was mich schon so lange wurmt, wie diese ganze Corona-Pfeife nun schon andauert. Immer wieder lese ich in der Eclipsed oder anderswo von Musikern, die die Corona-Zwangspause "kreativ nutzen", um neue Songs zu schreiben und einzuspielen. Da platzt mir einfach der Kragen, denn mir geht es ganz anders! Ich komme nämlich mit meinen Schreib- und Musikprojekten überhaupt nicht mehr voran. Und das, obwohl (oder vielleicht weil) ich jetzt mehr Zeit habe (ich habe vor der Pandemie in einer Bibliothek gearbeitet, die seit Mitte März 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen ist; die haben mich nach Hause geschickt mit der Zusage, mich wieder zu beschäftigen, wenn der Normalbetrieb wieder aufgenommen wird - wann immer das sein mag - und ich krieg' wenigstens weiter das Geld)...
Auch wenn ich die Frustration durchaus nachvollziehen kann – Der Unterschied ist wohl vor allem, daß ein vollberuflicher Musiker eben derzeit keineswegs sein »Geld weiterhin kriegt«. Da passiert einfach garnichts auf dem Konto, und selbst wenn man halbwegs erfolgreich ist, zahlt die GEMA eben nicht einfach mal zwischendurch die Miete oder die Krankenkasse, sondern da muß man eben bis zur nächsten Ausschüttung warten. Und die Zeiten in denen eine Plattenfirma ein monatliches Mindesteinkommen garantiert (und gezahlt) hat, sind auch schon lange vorbei. Da bleibt nicht viel Zeit zum Grübeln wenn man abends eine warme Mahlzeit auf dem Tisch haben möchte...
 

Catabolic

Alter Hase
Die Kritik an GVF finde ich insgesamt eher übertrieben. Gerade angesichts der Tatsache, dass viele so heißgeliebte Bands erst mit dem vierten Album richtig gut wurden, sollte man auch einfach mal schauen, ob sie sich weiterentwickeln können.

Wenn es den bisherigen Veröffentlichungen folgt, würde ich eher sagen: Finger weg zumindest von der CD. Diese Hyperkompression ist doch - wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe - ein wichtiger Grund dafür, warum viel neuere Rockmusik als schlechter wahrgenommen wird als Produktionen aus der Zeit, wo die Musik noch atmen durfte. Auch wenn die wenigsten Hörer das so verbalisieren können.
Led Zeppelin waren schon beim ersten Album kaum zu toppen...damals. Und die IV ist ja das vierte Album von Zep. Bis dahin hatten sie auf diesen vier Alben schon alles bewiesen, was es im Rock überhaupt zu beweisen gibt: Rock mit Blues, Rock mit Folk, Rock mit Pop und die Vorwegnahme, resp. qualitativ beste Umsetzung von Heavy Metal und Hard Rock. Sowas nenne ich essenziell. Und gerade aufgrund Deines Hinweises auf das "Atmen" der Musik (Klasse!!) kann da eine Band wie GVF gar nicht hinkommen. Ich frage mich, warum all diese neuen jungen Rockbands stets die alten Meister bemühen, wenn es um die Definition Ihrer Vorbilder/Ihrer Musik geht, und dann nicht bemerken, wie weit weg sie von diesen 'Einflüssen' im Tonstudio aufgenommen haben. Es kann gut sein, dass wer Zep als Vergleich hinzitiert, das wohl selber auch nicht heraushört.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Led Zeppelin waren schon beim ersten Album kaum zu toppen...damals. Und die IV ist ja das vierte Album von Zep. Bis dahin hatten sie auf diesen vier Alben schon alles bewiesen, was es im Rock überhaupt zu beweisen gibt: Rock mit Blues, Rock mit Folk, Rock mit Pop und die Vorwegnahme, resp. qualitativ beste Umsetzung von Heavy Metal und Hard Rock. Sowas nenne ich essenziell.
Ich habe bei meinem Posting eher an Deep Purple und Rush gedacht. Gerade Letztere haben ja auf ihrem Debüt auch v.a. LZ kopiert.

Aber natürlich ist es heutzutage auch 1. schwieriger, noch wirklich Neues im Rockbereich zu sagen und 2. dafür dann auch ein Publikum zu finden. Wenn man sich klar auf ein bestimmtes Vorbild bezieht, ist es einfacher, in einer Schublade zu landen.
 

moonmadness

Mitglied
Gerade angesichts der Tatsache, dass viele so heißgeliebte Bands erst mit dem vierten Album richtig gut wurden, sollte man auch einfach mal schauen, ob sie sich weiterentwickeln können.
Ich kenne eher recht viele Bands, deren erstes Album als "das Album" genannt wird ;) Die allermeisten Bands kommen nichtmal auf vier Alben in ihrer Karriere, zumindest ist das so meine banale Einschätzung nach nun erst ca. 25 Jahren der intensiveren Beschäftigung mit dem Thema.

Ansonsten weiss ich jetzt nicht, ob ich damit gemeint bin, zu viel Kritik zu äußern? Ich finde die Stimme halt sehr bemüht (für mich leider unerträglich) und den Vergleich zu "Rockgiganten" (welcher für mich wiederum ebenso übertrieben ist) und den aktuellen H-Y-P-E sehr übertrieben.

Das sind doch aber eher realistische Einschätzungen, oder? Ich hab ja nun nicht wie "unser" Steven Wilson, rumgewettert. Das fand/fänd ich z.B. auch eher etwas "too much".

Nun gut, wenn man sich halt gar nicht in "der aktuelleren Szene" auskennt, könnte man evtl. wirklich meinen das GvF nun plötzlich ein Retro Rock-Revival hervorgerufen haben ... hui, nun endlich, "die Wachablösung" (haha) ... endlich was um dem lästigen Hip Hop den Garaus zu machen :rolleyes: ... die Blues Pillschen haben es nicht geschafft, hier also der nächste "Hoffnungsträger", Mann Mann ... sehnen sich die Leute wirklich nach etwas, dass sie anhimmeln können?

Den letzten Absatz versteh ich leider nicht so ganz, ... Mit guter Produktion meinte ich wohl eher, es klingt nicht wie 70% der anderen Retroalben, die es seit mehr als 20 Jahren in "dieser Szene" gibt, wo man zunächst einmal übelste Gitarrenwände gegen ein Micky Maus-Schlagzeug auffahren lässt ;) Fand das doch sehr aufgeräumt alles, und eine Rockproduktion muss heutzutage halt fett klingen oder nicht? Das meint man wohl mit "modern". Z.B. benutzen Gitarristen/Bassisten ganz andere Effekte/Zerrstärker als es sie vor 50 Jahren gab... PLUS Powerchords all over the place!! Das ist von sich aus schon lauter/fetter, als z.B. jetzt so die meisten Bands der "guten alten Zeit" überhaupt gedacht haben. Das haben uns die 90er eingebrockt ;) ...

Und es wurde auch angesprochen, es ist halt eine völlig andere Generation von Musiker. Diese Vergleiche sind einfach unnötig und irreführend. Aber gut, es geht auch um Geld ... man muss was verkaufen.

PS: die Stones sind also eine authentischere Bluesband als LZ, soso :) ... na in Ordnung, es ist deine Meinung. Ich finde an beiden nichts wirklich authentisches, wenn man das allzu wörtlich nimmt. Aber LZ sind doch wohl sehr viel ausdrucksstärkere Musiker gewesen, damals ...
 
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Lamneth

Aktives Mitglied
Ich selbst liebe Led Zeppelin sehr, ein wichtiger Teil meiner Jugend, Zep hat mich musikalisch stark beeinflusst, undenkbar, mich für eine Band wie Greta Van Fleet zu interessieren , geschweige denn, mich dafür zu begeistern.
Ebenfalls kann ich nicht nachvollziehen, warum manche GvF in den Himmel heben, und teilweise agressiv gegen jede Art von Kritik verteidigen, als hätten die schon irgendetwas epochales geleistet.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Auch wenn ich die Frustration durchaus nachvollziehen kann – Der Unterschied ist wohl vor allem, daß ein vollberuflicher Musiker eben derzeit keineswegs sein »Geld weiterhin kriegt«. Da passiert einfach garnichts auf dem Konto, und selbst wenn man halbwegs erfolgreich ist, zahlt die GEMA eben nicht einfach mal zwischendurch die Miete oder die Krankenkasse, sondern da muß man eben bis zur nächsten Ausschüttung warten. Und die Zeiten in denen eine Plattenfirma ein monatliches Mindesteinkommen garantiert (und gezahlt) hat, sind auch schon lange vorbei. Da bleibt nicht viel Zeit zum Grübeln wenn man abends eine warme Mahlzeit auf dem Tisch haben möchte...
Das stimmt zweifellos. Ich bin da in einer komfortableren Lage als die Profis. Ich nehme es ihnen auch nicht wirklich übel, dass sie in der Zwangspause kreative Ideen haben, ich muss nur feststellen, dass es mir anders geht. Ich hatte ja auch erst gedacht, jetzt wo die Arbeit wegfällt, hätte ich mehr Zeit und Energie für meine kreativen Projekte, aber es klappte einfach nicht. Umso größer meine Achtung für jene, denen das gelungen ist!

Aber wir kommen hier viel zu weit vom Thema ab, das hat mit dem aktuellen Heft nicht wirklich was zu tun.
 

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